Soooo, da ich das Spiel jetzt auch seit ca. 27Stunden spiele (natürlich nicht am Stück :P) möchte ich meine eindrücke kundtun, auch wenn ich höchstwahrscheinlich mit meiner Meinung alleine da stehen werde ^^
Fangen wir bei der Linearität von FFXIII an. Ja das Spiel ist im Vergleich zu seinen Vorgängern das linearste und genau das gefällt mir. Das liegt aber wohl hauptsächlich daran, dass mein Lieblingsteil von Final Fantasy so ähnlich Linear war (jap die rede ist von dem wunderbarem FFX). Warum mir die Linearität so gefällt weiß ich nicht. Es scheint mir irgendwie realistischer ich weiß nicht schwer zu erklären. Vllt. liegt es auch daran das es mir nicht gefällt stunden über Stunden damit zuzubringen auf einer Weltkarte herum zu watscheln um Geheimnisse und Items zu finden. Ne ich mag es wenn es klar von A nach B geht und das gut erzählt wird(FFX war schon das Maximum an Freiheit, mehr muss nicht in einem FF sein^^). womit wir beim nächstem Punkt wären, die Story.
Die Geschichte ist schon interessant aber zu vorhersehbar. Das meiste konnte man sich sehr gut denken und einige Überraschungen haben sie leider durch Rückblende schon vorneweg genommen. Und einige Sachen waren einfach nur zu vorhersehbar wieMoment mal? Das kenne ich doch, ja klar das war doch in FFX auch so
Und nun kommt's, genau das gefällt mir. Vieles an FFXIII hat mich an meinen Lieblingsteil FFX erinnert. Sehr vieles sogar, sei es die Linearität oder oben genannter Punkt. Auch die Sache das ein festes Ziel ansteht (das Ende der Reise) und wir den weg von A nach B miterleben. Ein Grund mehr das die Linearität gut passt.
Die nächsten punkte sind ebenso Positiv wie die vorherigen. Die Musik ist wunderschön und echt toll, ich mag sie einfach und sie passt IMMER super. Die Charaktere sind ganz okay. Man merkt das sie ziemlich vielseitig sind bzw. jeder Charakter seinen ganz eigenen Charakter hat. Ein wenig unausgereift vllt. aber nur ganz wenig. Außerdem haben sie im Gegensatz zu FFXII es toll gehandhabt das die Charaktere auch miteinander kommunizieren, Selbst wenn es nur ein Schulterklopfen von Snow auf die Schulter des kleinen Hope ist. Man merkt das die Charaktere sich gegenseitig wahrnehmen, was in FFXII ja nun mal gar nicht der Fall war.
Die Grafik spricht für sich. Ich habe die 360version, die ja angeblich etwas mieser ausgefallen sein soll, aber hey, was man nicht kennt vermisst man nicht. In diesem falle der Grafikvergleich.
Also mir gefällt FFXIII auf ganzer Linie und hat es geschafft gleichauf mit FFX auf meiner TOP liste zu landen und hat somit FFVIII verdrängt. Wer FFX mochte muss FFXIII einfach mögen.
Zumal der super tolle Nomura wieder das Charakterdesign übernommen hat. Und eine bitte an Square Enix: Behaltet Nomura als euren Charakterdesigner, er ist das beste das euch passieren konnte.
Ja ich weiß klingt alles entweder ziemlich naiv, schwammig oder ohne richtige stützen was ich so von mir gebe. Aber ich bin 'ne niete in solchen dingen. Das nächste mal mache ich nur oder
Sehr vieles sogar, sei es die Linearität oder oben genannter Punkt. Auch die Sache das ein festes Ziel ansteht (das Ende der Reise) und wir den weg von A nach B miterleben. Ein Grund mehr das die Linearität gut passt.
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Ich würde Dir hier zustimmen, bei X passte die Linearität storytechnisch definitiv,
ABER: Man muss bedenken, dass das in XIII auf keinen Fall mehr so ist, denn, wie einem schnell auffällt, teilen sich die Wege der Charaktere relativ früh in verschiedene Pfade, weil sie - jetzt kommts - keine Ahnung von ihrem Ziel haben. Eigentlich wäre hier ein nichtlinearer Ansatz sogar sinnvoller gewesen, um dem Spieler die Story bzw. das Gefühl besser zu vermitteln.
Sehe ich auch so. Immerhin hatte man bei FFX die Möglichkeit an eigentlich fast alle Punkte im Spiel zurückzukehren und auch per Luftschiffe versteckte Areale zu finden etc...
Ich würde Dir hier zustimmen, bei X passte die Linearität storytechnisch definitiv,
ABER: Man muss bedenken, dass das in XIII auf keinen Fall mehr so ist, denn, wie einem schnell auffällt, teilen sich die Wege der Charaktere relativ früh in verschiedene Pfade, weil sie - jetzt kommts - keine Ahnung von ihrem Ziel haben. Eigentlich wäre hier ein nichtlinearer Ansatz sogar sinnvoller gewesen, um dem Spieler die Story bzw. das Gefühl besser zu vermtteln
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Naja aber selbst wenn sie sich geteilt haben, sie hatten ja trotzdem ein Ziel.
Es stand zwar nicht endgültig fest aber ich meine sie wussten wo sie hin wollten, zumindestens Hope und Lightning. Es war quasi so ein zwischenziel.
In FFX war von Anfang an klar das sie nach wollten. Und naja bei FFXIII war es eben (also bei Lightning und Hope)
Klar du hast schon recht, bei FFX war die Linearität ein muss und passte auch gut, weil du das endgültige Ziel kanntest aber ich denke trotzdem, dass die Linearität in FFXIII nicht verkehrt ist. Ja ein bisschen mehr freiraum wie in FFX wäre nicht schlecht gewesen(zumal das Spiel dann nicht so levelmäßig wirken würde), aber war auch nicht zwingend nötig. Finde ich in jedem Fall
So nachdem ich FFXIII vor ca. einer Woche beendet habe möchte ich auch zumindest mal meinen Hauptkritikpunkt zum besten geben: Das Spiel ist für das gamplay einfach zu lang.
Verstärkt wird das ganze noch dadurch, dass das Spiel meiner Meinung nach zum Ende hin in allen belangen eher abbaut als zuzulegen. Durch die letzten 2,5 chapter hab ich mich eigentlich nur noch gequält. Da war es fast sogar angenehm das 98% der Kämpfe so anspruchslos sind, dass man problemlos nebenbei noch andere Dinge erledigen kann. Und dank der retry Funktion besteht ja auch praktisch kein Risiko wenn man als default einfach immer nur x drückt
Naja aber selbst wenn sie sich geteilt haben, sie hatten ja trotzdem ein Ziel.Es stand zwar nicht endgültig fest aber ich meine sie wussten wo sie hin wollten, zumindestens Hope und Lightning. Es war quasi so ein zwischenziel.
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Gibts nicht in jedem RPG (mehrere) Zwischenziele?
Also, ich kann da nicht erkennen, wieso die lineare Struktur da bei XIII besonders vorteilhaft wäre gegen andere Spiele
Aber gerade bei allen außer Hope und Lightning wäre der nichtlineare Ansatz bedeutend besser gewesen. Bzw. ists ja ohnehin ein ganz anderer Kritikpunkt an dem Spiel, dass die meisten Charaktere einfach nur wie blöde Idioten in der Welt rumlaufen ohne irgendwas sinnvolles zu tun *g*
Und selbst die, die ein Ziel haben... naja, kein wirkliches Ziel haben. Das merkt man an Lightning eigentlich ganz gut, da sie ja immer mehr ins Schwanken kommt (und selber erkennt, dass das mal ne ganz schön beschissene Idee war - was man sich als Spieler sofort denkt xD).
Zitat
Klar du hast schon recht, bei FFX war die Linearität ein muss und passte auch gut, weil du das endgültige Ziel kanntest aber ich denke trotzdem, dass die Linearität in FFXIII nicht verkehrt ist.
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Ich denke schon, dass das Argument von mir zeigt, dass ein nichtlinearer Ansatz in XIII schon sinnvoll gewesen wäre
Also, jetzt unabhängig davon, ob man eben Nichtlinearität oder Linearität als Spielelement bevorzugt. Wenns gut gemacht ist mag ich nämlich beides.
Zitat von cejian
Da war es fast sogar angenehm das 98% der Kämpfe so anspruchslos sind, dass man problemlos nebenbei noch andere Dinge erledigen kann. Und dank der retry Funktion besteht ja auch praktisch kein Risiko wenn man als default einfach immer nur x drückt
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Also, was die letzten 2 Kapitel angeht, fand ich eigentlich die meisten normalen Kämpfe ziemlich anspruchsvoll und, vor allem, langwierig. Es sei denn, man geht den ganz dicken Viechern einfach aus dem Weg, weil man schlau genug ist zu erkennen, dass die einem weder CP noch sonderlich nützliche Items bringen *g*
Aber gerade später im letzten Kapitel gabs doch einige Gegnerkombos, bei denen man mit andauerndem X-Bashen sehr schnell ins Gras beisst
Das könnte natürlich auch von dem Ausbau der Chars abhängen, der bei mir immer recht weit unten war.