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Thema: Vampire - ein ausgelutschtes Thema?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1

    Perhaps you've heard of me?
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    Zitat Zitat von Laterna Beitrag anzeigen
    Das ist ja wie mit den Werwölfen, Feen und Zauberern, da ist der Fantasy auch keine Grenze gesetzt und das liegt allein daran wie man das umsetzt. Vom Grund her denken viele Menschen das beispielsweise der Werwolf oder aber ein Drache ein "böses Wesen" ist und baut grade dies in seiner Geschichte ein, ganz gleich ob es sich um ein Buch handelt oder ein Spiel aber wieso kann eine Fee nicht auch schlechte Eigenschaften besitzen, da sie ja auch ein anderes Land verfluchen könnte aber nein... das ich ja wieder die Aufgabe des Vampirs oder Hexers. Beispielsweise bei Zelda, da wird der Fee Heilung und etwas mystisches zugesprochen, vom Snes Teil bis zum N64 Teil hin und das hat sich nie wirklich geändert und ich würde es sehr willkommen heissen würde mal einer diesem Klischee entfliehen und eine böse Fee im Projekt einfliessen lassen, wie es bei Shrek dem grünen Troll der Fall war, wo in dem Film auch eine "böse Fee" mitspielt, die sogar eine eigene Fabrik zur Fertigung von Zaubermixturen hat.
    Die Märchen von damals verdeutlichen ja dieses Bild was du beschrieben hast. Die wurden ja ursprünglich für Erwachsene geschrieben aber dann hat man sie den Kindern vorgegaukelt. Und die bringen das wiederrum ihren Kindern bei usw. Darum stirbt dieses Bild von der bösen Hexe/Werwolf/Vampir nie aus. Aber es ist genau das interessante wenn man plötzlich die Situation umdreht. Der Werwolf ist gut. Die Menschen böse. Weil es einfach nicht so klischeehaft ist.

  2. #2
    Zitat Zitat von Aventor Beitrag anzeigen
    Die Märchen von damals verdeutlichen ja dieses Bild was du beschrieben hast. Die wurden ja ursprünglich für Erwachsene geschrieben aber dann hat man sie den Kindern vorgegaukelt.
    Der Punkt an den alten Märchen ist gerade der, dass sie NICHT geschrieben wurden sondern überliefert - bevor Leute wie die Brüder Grimm sie gesammelt haben, sind die Märchen im Laufe der Zeit heftig verändert worden und existierten bestimmt in Versionen für jedes Alter (und auch für jede Religion - aus einer herrischen, alten Hohepriesterin, die eine Jungpriesterin einem jungen Mann nicht zur Fürbitte geben will kann eine böswillige, teuflische Fee/Hexe werden, aus deren Klauen der kühne junge Mann das arme Mädchen befreien muss)
    Zitat Zitat von Aventor Beitrag anzeigen
    Alles hat ein Recht zu leben heißt es ja. Wenn jetzt ein Vampir Blut saugen muss um zu überleben ist das 'schlecht'. Es heißt aber nicht unbedingt das er den Menschen/das Tier umbringt bzw verwandelt. Die Menschen lassen es schlecht aussehen. Es is natürlich was anderes wenn der Mensch unfreiwillig gebissen wird aber ich denke du verstehst was ich meine
    Und genau das ist der falsche Gedanke wenns um ernste Vampire geht.
    Denn solche sind meist entweder geistlose Untote (alte Sagen) oder eben zumindest ernsthaft verflucht und nicht bloß irgend eine andere Art von Lebensform, die halt eben mal ein wenig Blut braucht und wenn das gespendetes Blut ist, kann der Vampir ein netter Nachbar sein bei dem man sich Zucker leiht. Wie das realisiert wird, ist eine andere Sache, aber der Biss eines Vampirs ist meist alles andere als harmlos oder der Vampir hat zumindest einen gewissen Blutdurst in sich. Oder nutzt eben aktiv den Fluch für egoistische Zwecke.

  3. #3
    Die Menschen sind nur "böse" weil der Vampir es so sieht, da sie ihm einen Holzpflock ins Herz stecken wollen. Also sind sie im Grunde "gut" weil sie reinigen wollen. Also kann man den Vampir als etwas Böses festlegen weil er klischeehaft immer als böse gegolten hat. Einen Menschen kann man aber immer gut oder böse zuschreiben, je nach gusto. Genauso verhält es sich mit den Vampiren und deren Gestalt. Menschen háben Fledermäuse als Blutsauer im Auge und sie haben den Vampir nach diesem Vorbild geprägt, sei es wegen den Flügeln, der Eigenschaft des Blutlüsternden oder aber weil er einfach die Sonne meidet, was Fledermäuse dem Anschein nach auch so handhaben.

  4. #4

    Perhaps you've heard of me?
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    Zitat Zitat von Laterna Beitrag anzeigen
    Die Menschen sind nur "böse" weil der Vampir es so sieht, da sie ihm einen Holzpflock ins Herz stecken wollen. Also sind sie im Grunde "gut" weil sie reinigen wollen. Also kann man den Vampir als etwas Böses festlegen weil er klischeehaft immer als böse gegolten hat. Einen Menschen kann man aber immer gut oder böse zuschreiben, je nach gusto. Genauso verhält es sich mit den Vampiren und deren Gestalt. Menschen háben Fledermäuse als Blutsauer im Auge und sie haben den Vampir nach diesem Vorbild geprägt, sei es wegen den Flügeln, der Eigenschaft des Blutlüsternden oder aber weil er einfach die Sonne meidet, was Fledermäuse dem Anschein nach auch so handhaben.
    Eine Handlung ist weder gut oder böse. Erst die Gedanken machen sie dazu.

    William Shakespeare.

    Alles hat ein Recht zu leben heißt es ja. Wenn jetzt ein Vampir Blut saugen muss um zu überleben ist das 'schlecht'. Es heißt aber nicht unbedingt das er den Menschen/das Tier umbringt bzw verwandelt. Die Menschen lassen es schlecht aussehen. Es is natürlich was anderes wenn der Mensch unfreiwillig gebissen wird aber ich denke du verstehst was ich meine

  5. #5

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    Danke für die Korrektur wegen den Märchen

    Naja mal angenommen Menschen und Vampire leben friedlich zusammen. Sagen wir mal in einer Art Symbiose. Die Menschen geben den Vampiren Blut und die Vampire revanchieren sich irgendwie anders (mir fällt gerade nichts ein). Weil die 'Blutsaugende Bestie' ist ja eben dieses Bild des Vampirs. Es muss ja nicht so sein.

  6. #6
    Ob sich das mit der Natur eines Vampirs vertragen würde?... Der klassische Vampir hat ja einen, sagen wir mal, angeborenen Jagdtrieb... Ich glaube nicht dass sie einfach so friedlich Haus an Haus mit den Menschen leben könnten ohne sie zum Fressen gern zu haben^^

    Oh, hier hab ich noch eine nette Grafik zum Thema "Vampire-Bad-Ass-ness" ^^ ... Ich denke, das spiegelt die Meinung der Meisten hier ganz gut wieder^^
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken vampire bad ass ness.JPG  

  7. #7
    Zitat Zitat von Aventor Beitrag anzeigen
    Naja mal angenommen Menschen und Vampire leben friedlich zusammen. Sagen wir mal in einer Art Symbiose. Die Menschen geben den Vampiren Blut und die Vampire revanchieren sich irgendwie anders (mir fällt gerade nichts ein). Weil die 'Blutsaugende Bestie' ist ja eben dieses Bild des Vampirs. Es muss ja nicht so sein.
    Der Punkt ist, dass du damit in einer Weise mit dem Genre brichst, die es dir verbietet, das Interessante an dem Genre zu nutzen - du kannst noch gute Action damit machen aber viel mehr hats nicht mehr mit Vampiren zu tun.
    Der Ansatz sieht Vampire dann sozusagen als stärkere Menschen ohne große Nachteile an, die sich mehr oder minder genau wie Menschen verhalten - vergleich das mal mit deinen Möglichkeiten! Alleine der Horror fehlt komplett. Das is wie der Unterschied von Löwen in der Serengeti und Löwen im Zoo.

    Zitat Zitat von Ianus Beitrag anzeigen
    Emo-Vampiren von WoD
    Würd ich nicht so stehen lassen - PnPs sind, wie man sie spielt.
    Und Bloodlines hat mit Emo auch nicht wirklich was zu tun wenn du nach Umsetzungen schaust (von nWoD hab ich keine Ahnung falls du das meintest)

  8. #8
    Als eingefleischten Vampiranhänger stellen sich bei Aventors Vorschlag mir die Nachkenhaare auf.
    Nicht, dass sie schlecht wäre, aber ich bin eben nicht begeistert und würde einen solchen Plot mir nicht zu Gemüte führen. Und Vampire, ein ausgelutschtes Thema? Da könnte man überall damit anfangen. Krieg zweier Parteien, aus Sicht der Guten z.B.. Und dieses Gut, ist nur vor defeniert, also ein Stereotyp. Fantasy oder Horror lebt von Innovationen im Charakterisieren der Wesen und Kreaturen, doch niemand wird sich in einem Plot wohlfühlen, indem alles neu ist.
    Man MUSS fast schon auf Klischees aufbauen und sie umformen und in ihren Details erweitern, nicht völlig wegfallen lassen.
    C. Hardebusch's Werke sind z.B. sehr beliebt. Er schreibt u. a. aus der Sicht von Trollen, den vermeintlich Bösen, wie es auch die Menschen im Buch empfinden. Doch er zeigt ihre Vorzüge und auch, das Kreaturen der Finsternis Tugenden, Moral und Wertschätzung in Tradition führen und achten.
    Solche Innovationen boomen ungeheim. Und darauf kommt es an. Hätte C. diese Wesen komplett neu erfinden müssen, hätte er sie in ihrer Art und Weise zu leben, zu lieben und zu kämpfen vorher erklären müssen, um dann sein selbst erfundenes Klischee zu widerlegen. Das funktioniert nicht.

    Fazit: Ein Stereotyp braucht Innovationen, um die Geschichte spannend zu machen, doch selbst erfundene Klischees zu widerlegen, kommt nicht gut an.

    EDIT: Der beste RPG-Vampir ist für mich immer noch Asgar.

  9. #9
    Yeah, der Typ aus Redemption war eben kein "typischer" Vampir und das gesamte Konzept von WoD geht ebenfalls weg von "typischen" Vampiren - von wegen Klanstruktur, Blutlinien, riesige Historie, Gesellschaft, Gesetze.

    Da ist Anne Rice noch näher am Original dran.

    Was die Dichte an Vampirerzählungen angeht, kann ich keine besondere Tief- oder Höhepunkte feststellen. Das Motiv ist mein ganzes Leben durch in der Literatur gut repräsentiert gewesen. Sei das mit "Der Kleine Vampir", "Buffy", Anne Rice-Geschichten, WoD, Lost Boys und Bram Stockers Dracula oder heute Twilight. Mir scheints, dass hier ein Haufen Minderjähriger 'n Drama machen wo keines ist.

  10. #10
    Ich habe meine Vorliebe für Vampire wieder entdeckt, nachdem ich ein bestimmtes Spiel gespielt habe (welches verrate ich nicht, weil ich keine Werbung machen werde). Vermutlich gefielen mir die Twilight-Vampire nicht, weil die Filme und Bücher wohl eher meine Schwester ansprechen, als mich.
    Aventors Idee mit einer Symbiose und weg von der klassischen Bestie gefällt mir. So etwas ähnliches hatte ich ja bei dem Konzept meines Spiels auch (nur ohne Vampire).

  11. #11
    Es gibt, in der Literatur, durchaus Vampire die nichts von Blutsaugerei halten.

  12. #12
    Zitat Zitat von Asmodina Beitrag anzeigen
    Es gibt, in der Literatur, durchaus Vampire die nichts von Blutsaugerei halten.
    So was sollte man mal umsetzen, z.B ein Vampir mit Blutallergie!

  13. #13
    Zitat Zitat von Einheit091 Beitrag anzeigen
    So was sollte man mal umsetzen, z.B ein Vampir mit Blutallergie!
    Wäre sicher spannend. Vor allem die Frage wie er überlebt.

  14. #14
    Man kann das Risiko mal ruhig eingehen. Wenn es nicht ankommt, dann macht man ja auch keine Verluste damit.

  15. #15
    Generell finde ich das Thema schon etwas ausgelutscht, viele Spiele haben sich eben an Vampires Dawn orientiert. Ansonsten muss man die Spiele aber betrachten, wie sie sind. Wenn Vampire ein großer Bestandteil der Handlung sind, muss das sicher nicht schlecht sein! Ich vermisse aber ehrlich gesagt ein neues Gesicht von Vampiren in RPG Maker Spielen, sogar in Spielen allgemein. Und damit meine ich sicher keine Pussy-Vampire à la Twilight.

  16. #16
    Sind Vampire ein ausgelutsches Thema? Jain!
    Seit Twilight boomen Vampir Geschichten mehr den je, jeder interressiert sich für die Blutsauger und die Geschichten.
    Nun kommen auch von allen Seiten Vampirbüchern die wir bissher nicht gar kannten. Man wird überhäuft davon. Vampire sind momentan einfach zu "IN"

    Das sind Phasen die vorbei gehen, der Nachteil davon ist eben leider:
    Wehe ein Vampir kommt in einer Geschichte vor (OMG Twilight, VD, UiD NACHMACHÖÖÖR).

    Was ich sehr schade finde. Es gibt wenig Leute die das Realistisch sehen, ein Vampir als Endboss ist noch lange keine Nachmache. Es sind interressante Wesen die sich oft super einbauen lassen.

    Solange der Vampir nichr den selben Namen/Aussehen hat - who cares?

    Momentan gibt es eben leider zuviele Vampirgeschichten, deswegen werde sie grad als eher nervig empfunden. Das geht vorbei.

  17. #17
    Zitat Zitat von KiwieCake Beitrag anzeigen
    Seit Twilight boomen Vampir Geschichten mehr den je


    Zitat Zitat
    Oh, hier hab ich noch eine nette Grafik zum Thema "Vampire-Bad-Ass-ness" ^^ ... Ich denke, das spiegelt die Meinung der Meisten hier ganz gut wieder^^

    [Graphik mit den Emo-Vampiren von WoD als Höhepunkt, Legacy of Kain unter Bloodrayne, wieso nicht gleich auch noch Lara Croft einbauen? Ich habe gelacht]

    Geändert von Ianus (15.06.2010 um 22:36 Uhr)

  18. #18
    Mhh, WoD Vampire sollen Emo sein o.o? Der Hauptcharakter von Redemption sah sich als Verdammter und wollte sich reinigen und für seine Liebe kämpfen, in Bloodlines warste ja noch recht frei wie du bist. Aber ansonsten habe ich es so mitbekommen, dass die Vampire der oWoD meist kranke Wahnsinnige waren, alte Säcke die sich an ihre Macht klammern und rebellierende Jungspunde die einfach nur frei sein wollen. Ich weiss allerdings nicht genau wie es mit der nWoD aussieht, die mag ich nicht besonders, ergo habe ich mich nicht wirklich mit ihr beschäftigt.
    Siehts dort denn so anders aus?

  19. #19
    Zitat Zitat von Sain Beitrag anzeigen
    Was bedeutet denn WoD? Lost Boys? Anne Rice? Buffy? Redemption?
    Ianus, vermutlich kennst du nur schon so viele Romane/Filme/whatever, dass dir dieser neue Twilight/Vampir-Hype vollkommen belanglos vorkommt und du dich einfach schon daran gewöhnt hast. Manche stören sich mehr daran, manche weniger. Das würde ich jetzt nicht als Drama bezeichnen, welches nur von Minderjährigen kommt
    WoD ist die World of Darkness, ein fiktives Pen and Paper Setting welches allerdings in unserer Welt angesiedelt ist, Anne Rice ist eine Autorin, hat Interview mit einem Vampir geschrieben, sollte man kennen. Buffy dürfte auch bekannt sein, alte Fernsehserie und Redemption ist der Titel eines WoD Spiels welches sich vorallem mit dem Vampirthema der WoD beschäftigt.
    Lost Boys kenne ich jetzt selbst nicht, aber da kann ja Wikipedia Abhilfe schaffen .

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