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Thema: Vampire - ein ausgelutschtes Thema?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von lucien3
    Dennoch hat es diese Neuinterpretation geschafft, populär zu werden. Gerade weil eben andere Facetten gezeigt wurden und vieles verändert wurde.
    Nein. Alles wurde verändert. Alleine die Tatsache, dass diese Wesen Blut trinken oder Meyer sie "Vampire" nennt, macht sie noch nicht zu welchen. Ich weiß nicht hinter welchem Mond diese Frau lebt, aber selbst der dümmste Tunichtgut sollte von sich aus wenigstens ein paar Fakten über Vampire wissen (oder recherschieren können). Sie hatte einfach nur keine Ahnung, hat sie "Vampire" genannt und fertig. Nicht zu Unrecht werden sie "Meyerpires" genannt.

    @DarkNanaki
    Twilight ist keine Serie, sondern ein Buch. Und irgendwer hielt es für eine glänzende Idee Kinofilme daraus zu machen. Was man der hiesigen Population so alles andrehen kann... da wird mir schlecht.
    (letztens lief die Vorschau für einen Teil in den Kinos. Ich habe ein Popcorn danach geworfen. Ja. EIN Popcorn. Ich bin böse ò_o).

    Btw. Ich war übrigens sehr überrascht, als es in "Unterwegs in Düsterburg" um einen Vampir ging. Ich wusste es nicht und war entsprechend enttäuscht. Wenigstens hat es die gute Geschichte und dieser glaubwürdige böse Schurke wieder ausgebügelt. Ist der Plot gut, ist auch das "Ausgelutschte" noch okay.

    [Tm]

  2. #2
    Zitat Zitat von Themetal Beitrag anzeigen
    Nein. Alles wurde verändert. Alleine die Tatsache, dass diese Wesen Blut trinken oder Meyer sie "Vampire" nennt, macht sie noch nicht zu welchen. Ich weiß nicht hinter welchem Mond diese Frau lebt, aber selbst der dümmste Tunichtgut sollte von sich aus wenigstens ein paar Fakten über Vampire wissen (oder recherschieren können).
    Erleuchte uns, oh Allwissender, und nenne uns DIE Definition eines Vampirs, einer fiktiven, frei erfundenen Gestalt, die eh bei jedem Autor anders ist...
    Und wenn diese Eckpunkte alle erfüllt sind heißt es wie ich annehme wieder "bah, ausgelutscht!".

    Ich bin weiß Gott kein Twilight-Fan, aber so ziemlich die einzige Konstante, die ich bei Vampiren finde, ist, dass sie Blut saugen und geschaffen werden indem ein anderer Vampir sie gebissen hat und seinen Speichel in die Wunde tropfen lässt.
    Angefangen vom Leuchten über die Resistenz gegenüber Sonnenlicht bis hin zu der Fledermausverwandlung gibt es inzwischen alle Variationen.
    Also, warum genau hat Stephanie Meyer keine Neuinterpretation von Vampiren gebaut? Und "Das ist so!" sowie "Das sagen alle!" zählen nicht als Argument.

    Herr, wäre man bei allen Fantasyrassen so pingelig wären die Hälfte der Elfen, Zwerge, Trolle und Zombies in der Fantasyliteratur sogut wie nie korrekt vertreten.

  3. #3
    Zitat Zitat von Themetal Beitrag anzeigen
    aber selbst der dümmste Tunichtgut sollte von sich aus wenigstens ein paar Fakten über Vampire wissen (oder recherschieren können).
    Danke Mann, mein chan-PTSD hat wieder zugeschlagen. Ich habe gerade Flashbacks von Bildern von echten und falschen Elfen.

    Way to go.

    Mich hat der Streit darum, welche Version einer imaginären Figur nun die richtige ist gündlich traumatisiert. Bin inzwischen dafür, dass Sachmet die einzige ist, die den Titel eines Vampires wirklich verdient. Der Rest sind nur vermenschlichte Krankheiten.

  4. #4
    Jau, ich sehe da auch kein Problem. Wenn man die Geschichte nicht gerade für Vampir-Fans schreibt - dann müsste man darauf achten, was bei denen am besten ankommt - nimmt man die Vampire, die einem selber am besten gefallen. Bilder von Phantasiewesen verändern sich nun mal mit der Zeit.

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