Jetzt gib doch einfach zu, dass es Absicht war, Spieler damit so lange zur Verzweiflung zu treiben, bis sie mit Karopapier eine eigene Kartographie der Ostindienreise anstrebten. Dazu wäre es in meinem Fall um ein Haar gekommen, da ich mit der Handhabung des Jakobstabs sprichwörtlich kein Land gesehen habe. Selbst nach Feldweiser Anwendung gelang es mir nicht ein verstecktes Eiland zu finden. Auf hoher See wäre ich definitiv verloren.
Da wurde mein Einwand vermutlich missverstanden. So sehr es mich geärgert hat in Unterzahl zu spielen, das Spiel an sich funktionierte tadellos. Aber wenn dank eigenen Unvermögen des Verteidigers wegen noch ein Feld weiter zu laufen, vier von fünf Torschüssen auf der Linie endeten, dann wünscht man sich einen Schiedsrichtiger mit Knick in der Optik.
Ob ich das Ende überladen finde kann ich schwer mit einem klaren Ja oder Nein beantworten. Wie schon gesagt hat mich daran vor allem enttäuscht dass die Spannungsbögen die in Seville erzeugt wurden, keinerlei Beachtung fanden. Weder König noch Monetari bekamen eine Erwähnung um diese Handlungsstränge zu schließen. Statt dessen wurde unmittelbar zum Ende hin ein gänzlich neuer Handlungsstrang erzeugt, der in seiner Form typisch für dich aus der Reihe tanzte, aber auch (bewusst?) mit dem Stil brach. Irgendwie muss ich jetzt gerade sehr an Biowares Mass Effect 3 denken. Bei genauerer Überlegung ist die Parallele erstaunlich.
Ich hätte zum Zeitpunkt in dem die Credits abliefen ja noch gesagt "Ein Schelm dieser Troll. Hebt sich die Dispute auf, um für einen 3. Teil zum Start weg das perfekte Chaos zu stiften, wenn nun König und Geldsack Jagd auf ihn machen", aber diese Vermutung musste wenige Minuten später im Keim erstickt werden.









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"Wolfenhain" fertig. "Endzeit": fertig. "Nachbarlicht": Demo 






