Zwar ein bischen später, aber naja

Zitat Zitat von thickstone Beitrag anzeigen
Nein und da ist Resonance of Fate ein gutes Beispiel (ist aber jetzt nur meine Meinung): Ich spiele seit 22 Stunden und die Story war kaum vorhanden und bestand bisher aus vagen Andeutungen. Eher nicht so gut. Aber das Gameplay reißt es dann eben raus.
Ich finde RoF auch wirklich toll bisher (auch ungefähr Deine Spielzeit), wobei ich nicht finde, dass ein gutes Gameplay eine schlechte Story ersetzen kann. Wie Du richtig sagst sind das verschiedene Ansichten.

Das heißt nicht, dass ich nicht ein Spiel mit schlechter Story (da müssen dann von Genre zu Genre auch wieder unterschiedliche Ansätze gewählt werden... ^^°) klasse finden kann (Zelda wäre da ein Beispiel), aber wenn ich dann ein wenig neutraler an das ganze rangehe, muss man eben alle Probleme, die einem irgendwie auffallen, im Blick haben.

Insgesamt vertrete ich eben nicht den Ansatz, dass man ein Spiel nur anhand des Spielspaßes messen sollte, gerade heutzutage, wo sich so viel darüber hinaus entwickelt hat IMO, sondern an teils getrennten Aspekten. Habe das glaub ich schon mal irgendwo geschrieben^^

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In FF13 ist es eben andersrum.
Nein.

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Die Entwickler haben ihre Schwerpunkte hier anders gesetzt. Solange man diese Schwerpunkte als gut erachtet, ist das ja völlig im Rahmen. Ich sehe die Probleme von FF13, aber der Rest reißt es für mich eben völlig raus und somit haben die Entwickler ihr Ziel erreicht. Aber mit diesem Schwerpunkt kann ja der Großteil der Userschaft nicht so gut leben, was auch okay ist.
Wie gesagt, ich finde es immer noch schwer, zu sagen, was nun wirklich die "Schwerpunkte" waren und was einfach Versagen auf Seiten der Entwickler ist. Da kann man auch nicht unbedingt Aussagen der Entwickler zuziehen, da die ja auch aus der Not geboren sein können, dass sie schnell Ausreden brauchen für das, was sie da verbrochen haben *g*

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In FF13 rennt man geradeaus und hat ein eher simples System. Funktioniert auch. Dass es ruhig mehr Gameplay hätte sein können, war wohl nicht vorgesehen und damit muss man leben können oder eben nicht.
Aber liegt nicht gerade da das Problem? Wie gesagt, das ist ein gewisser Freifahrtsschein, wenn man einfach keinen Bock hatte, mehr zu machen.

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Ja, richtig. Es ist aber eine Frage, wie sehr der Rest es aufwiegt. Für mich eben sehr, weswegen es KEIN Fakt ist, dass die Serie immer schlechter geworden ist. Das ist was rein Subjektives.
Yep... wirkliche Indikatoren könnten höchstens Reviewscores oder Verkaufszahlen (mit Konsolenbasis) sein, wobei da wohl auch zu viele andere Aspekte reinspielen, die es nicht wirklich vergleichbar machen. Man könnte natürlich auch einen Meinungsquerschnitt in mehreren Foren machen, dann hätte man zumindest ein Resultat der Nerds ^_O

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es ist weder objektiv noch allgemeingültig feststellbar.
Ich denke schon, dass sowas tatsächlich messbar ist mit einem gewissen Fehler - man müsste eben nur ein System entwickeln, was sinnvoll ist. Dass das aber wiederum unglaublich kompliziert ist, zeigen ja alle bisherigen Versuche, irgendwas zu werten (nicht nur auf Videospiele bezogen).

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Generell tue ich mich bei Videospielen schwer, irgendwas objektiv zu sehen. Wie das Spiel erlebt wird, ist von Spieler zu Spieler unterschiedlich. In dem Punkt unterscheidet es sich meiner Meinung nach auch nicht von Musik. Es bleibt irgendwo Geschmackssache.
Hmmm... eigentlich denke ich schon, dass man bei Videospielen schon mehr neutrale Gesichtspunkte finden kann als bei Musik - andererseits kann ich über Musik auf keinem hohen Level diskutieren^^°
Ob einem die jeweiligen Gesichtspunkte dann natürlich gefallen ist ne ganz andere Sache, denke, da muss man eine eher persönliche und sachliche Seite trennen.
Aber insgesamt hast Du Recht: Es ist extrem schwer, diese Sachen bei Videospielen herauszufischen.