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Thema: General Sims und seine Eroberung der Welt

  1. #361
    Mein neues Spiel als...


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    Bamberg

    Ich hab mich dazu entschlossen ein neues Spiel mit meiner Heimatstadt zu starten. Im Spiel gibt es zwar nur Würzburg als Nation, aber es war ein einfaches, das in einer ini Datei auf Bamberg zu ändern.
    Die aufgaben die ich mir gestellt habe sind wie folgt:

    -keine Cheats natürlich
    -keine Reform die meine Nation im Namen ändert.(soll heißen ich werde nicht Deutschland oder das HRR gründen auch wenn ich die möglichkeit dazu habe so das am Schluss tatsächlich ein großer Fleck auf der Landkarte steht, der da sagt: Bamberg
    -Als Regierungsform kommt nur Theokratie also Bischofstum in Frage.
    -Konvertierung und besitz der Heiligen Stadt Jerusalem
    -Vernichtung der Ungläubigen (soweit das möglich ist)
    -Rollenspieltechnische entscheidungen werden nach möglichkeit authentisch entschieden. Soll heißen wenn technologie als herätisch gilt, dann wird das auch verboten.


    Spielstart in Anno Domini 1430:
    Am Anfang des Spiels hatte ich natürlich die gleichen Probleme die jeden kleine Nation innerhalb des HRR hat. Kaum Geld, keine Möglichkeit einfach so mit Krieg zu expandieren, kein Handelseinkommenm, schreckliche Herrscher und über alle Maßen inkompetente Berater. Naja aber das kann ja nur besser werden mit der Zeit.
    Mit Betonung auf Zeit.
    Die ersten Jahre werde ich jetzt einfach mal nicht ins kleinste Detail abarbeiten. So viel sei zu meinem Vorgehen gesagt: Ich habe natürlich versucht ein paar Bündnise zu schmieden und irgendwo nach ein paar Causa Beli zu fischen. Allerdings hat sich das als sehr sehr schwierig erwiesen, da keiner wirkich ein Bündnis mit mir eingehen wollte von den Nationen die tatsächlich Krieg fürhren.
    Die andere Problematik hat sich ergeben, das Bamberg einfach nur fürchterliche Missionen bekommt. Nicht im entferntesten kommt mal sowas wie ein Eroberungsfeldzug und dazu vielleicht eine Kernprovinz auf einen Nachbarn.

    Die Räder des Schiksals haben sich erst so wirklich das drehen begonnen als in Europa die Seuche des Protestantismus verbreitet hat. Fluch oder Segen, diese Frage soll unbeantwortet bleibe, zumindest hat es doch meinem Erzbistum endlich die nötige Begründung geliefert die große Bühne der Welt zu betreten. Ich konnte einigen Nationen nach und nach den Krieg erklären und sie im anschluss annektieren. Natürlich bleibt da das innerhalb des HRR natürlich nicht unbemerkt, und der Kaiser drängt darauf diese Nationen zu entlassen.
    Das führt dazu das ich nach einer gewissen zeit zwar viele Verbündete und Vassallen hatte, mein eigentlicher Besitz an Land sich nach 100 Jahren gerade mal um 2 Provinzen vergrößert hatte.
    Im Jahr 1518 sah meine Nation dan schon so aus:
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    Ich hatte bis dahin Krieg geführt gegen Baden, Elsas, Frankfurt, Hessen, Bremen, Münster, Braunschweig, Cleves, Oldenburg und vielleicht noch 2 die mir gerade nicht einfallen. All diese Nationen hab ich mit dem Casus Beli der verbreitung des wahren Glaubens angreifen können und dann mit hilfe meiner Verbündeten zu besiegen, zu konvertieren, und dann als Vasallen in mein Reich zu gliedern.
    Annektiert habe ich Thüringen in einem Krieg und Frankfurt als Vasallenannexion. Dazu kam noch die Provinz Dresden die ich in einem recht aufreibenden Krieg gegen Böhmen gewonnen habe. Dieser Krieg war mir nur möglich durch die große Anzahl an Verbündeten die sich zwar manchmal etwas tapsig anstellen, aber ansonsten recht in Ordnung sind. Ansonsten wäre das allein durch die Beschränkung der Soldatenzahl gar nicht gegangen.

    Da ich heute noch wo hin mus, geht meine Geschichte beim nächsten mal weiter.
    Dann schreibe ich wie das kleine Bamberg gegen die Gottlosen Ottomanen in den Kreuzzug zieht.

  2. #362
    Zitat Zitat von sims Beitrag anzeigen
    Ich hab gestern extra nochmal nachgeschaut – Verteidiger des Glaubens senkt die max. Kriegsmüdigkeit nicht! Sie senkt nur die Kriegsmüdigkeit/Monat um 0,xx.
    Ich hab auch versucht die max. Kriegsmüdigkeit mit Regierungsgebäuden zu senken – hat leider nicht funktioniert...
    Ich habe extra nochmal nachgeschaut. Zucker senkt die maximale Kriegsmüdigkeit um -2.

    Und ich habe das nicht in der .ini verändet.^^
    Zitat Zitat
    Wie lang dauert eine Infanterieeinheit bei dir? Bei mir war die in 5-8 Tagen fertig.
    Im besten Fall so 60-70 Tage.
    Zitat Zitat
    Im Grunde gibt es 3 Geldquellen die man verändern kann: Steuern, Produktion/Tarif und Handel.
    Danke für die Rechenbeispiele. Einen Teil davon hatte ich selbst rausgefunden, aber mit solch einem Beispiel wird es noch besser.=)
    Zitat Zitat
    Es ist dein Volk – mach das was du für Richtig hältst. Rein nüchtern Betrachtet sind die Boni der Katholiken (Papsgedöns) weit besser als die paar Prozent von Protestantisch/Reformiert.
    Auch die höheren Stabilitätskosten sind ein Punkt bei dem die Katholiken besser dastehen. Wenn schon dann müsstest du zu Orthodox wechseln. Die Religionsboni sind zwar schlechter aber dafür hast du eine Extra*mission* bei der du nochmal Prestige bekommst.
    Der beste Bonus vom Religionswechsel ist und bleibt aber der billige Kriegsgrund mit Unam Sanctum.
    Ich werde wohl beim Katholizismus bleiben. Alles andere bringt noch mehr Unruhe.
    Zitat Zitat
    Das wie vielte mal hab ich schon angekündigt das die Japan-Kampagne fertig ist? Zu oft – und wieder muss ich sagen: zu früh. Ich hab wieder weitergespielt und bin inzwischen irgendwo um 1722. 4 einzelne Kriege und zig Provinzen in denen ich nur noch Regierungsgebäude gebaut hab. Und doch bin ich noch immer mind. 3 Kriege oder noch mehr pro großem Gegner entfernt von der Weltherrschaft.
    Man sollte sich mit solchen Ankündigungen zurück halten bis man wirklich kurz davor steht.

    Hast du eigentlich die Japan-Kampagne beendet und gibt es noch mehr von deinem x-ten Versuch mit Österreich und ohne Cheats zu spielen?
    Zitat Zitat von Sadmod Beitrag anzeigen
    Frage: Hätte wer interesse noch einen M&B Bericht von mir zu lesen? (Diesmal entweder mit einer Mod (Imho alles vom 18.Jhdt über die Dark Ages in Britanien bis zu Mittelerde und Westeros, überlege noch) oder das Addon With Fire & Sword (Osteuropa des 16.Jahrhunderts))
    Ich würde sehr gerne noch deine Erfahrungsberichte zu M&B hören. Zumal ich mir vor einigen Tagen auch M&B zugelegt habe.
    Zitat Zitat von Hummelmann Beitrag anzeigen
    Mein neues Spiel als...


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    Bamberg

    Ich hab mich dazu entschlossen ein neues Spiel mit meiner Heimatstadt zu starten. Im Spiel gibt es zwar nur Würzburg als Nation, aber es war ein einfaches, das in einer ini Datei auf Bamberg zu ändern.
    Die aufgaben die ich mir gestellt habe sind wie folgt:

    -keine Cheats natürlich
    -keine Reform die meine Nation im Namen ändert.(soll heißen ich werde nicht Deutschland oder das HRR gründen auch wenn ich die möglichkeit dazu habe so das am Schluss tatsächlich ein großer Fleck auf der Landkarte steht, der da sagt: Bamberg
    -Als Regierungsform kommt nur Theokratie also Bischofstum in Frage.
    -Konvertierung und besitz der Heiligen Stadt Jerusalem
    -Vernichtung der Ungläubigen (soweit das möglich ist)
    -Rollenspieltechnische entscheidungen werden nach möglichkeit authentisch entschieden. Soll heißen wenn technologie als herätisch gilt, dann wird das auch verboten.
    Interessante Auflagen, mit denen du in die Kampagne gehst. Und ob die Nation jetzt Würzburg oder Bamberg heißt, ist eigentlich nur Erbsenzählerei.
    Zitat Zitat
    Spielstart in Anno Domini 1430:
    Warum erst 1430 und nicht 1399?
    Zitat Zitat
    Am Anfang des Spiels hatte ich natürlich die gleichen Probleme die jeden kleine Nation innerhalb des HRR hat. Kaum Geld, keine Möglichkeit einfach so mit Krieg zu expandieren, kein Handelseinkommenm, schreckliche Herrscher und über alle Maßen inkompetente Berater. Naja aber das kann ja nur besser werden mit der Zeit.
    Ja, davon kann fast jeder ein Lied singen.^^
    Zitat Zitat
    Die andere Problematik hat sich ergeben, das Bamberg einfach nur fürchterliche Missionen bekommt. Nicht im entferntesten kommt mal sowas wie ein Eroberungsfeldzug und dazu vielleicht eine Kernprovinz auf einen Nachbarn.
    Was sind das für Missionen?
    Zitat Zitat
    Das führt dazu das ich nach einer gewissen zeit zwar viele Verbündete und Vassallen hatte, mein eigentlicher Besitz an Land sich nach 100 Jahren gerade mal um 2 Provinzen vergrößert hatte.
    Viele Vasallen und Verbündete sind anfangs imho besser, da man so mit viel mehr Leuten angreifen kann, auch wenn die Armeen nur aus 2-3 Regimentern bestehen.
    Zitat Zitat
    Im Jahr 1518 sah meine Nation dan schon so aus:
    So langsam wird es doch besser. Aber wenn dieser Screen von 1518 stammt, wann hat bei dir dieses Phänomen mit dem Protestantismus angefangen?
    Zitat Zitat
    Dann schreibe ich wie das kleine Bamberg gegen die Gottlosen Ottomanen in den Kreuzzug zieht.
    Da will jemand aber ganz hoch hinaus. Ich warte gespannt.

    Von meiner Seite aus liegt meine EU3 Kampagne seid geraumer Zeit auf Eis, da ich keine Motivation für das Spiel aufbringen kann. Aber diese Kampagne wird noch beendet, so viel sei versichtert.

    Ich werde im Laufe des Tages noch ein paar Eindrücke von M&B posten.

  3. #363

    Kaffeesüchtiger Wintergeneralissimo
    stars_mod
    Zitat Zitat von Hummelmann Beitrag anzeigen
    Mein neues Spiel als...
    Bamberg[/CENTER]
    Sorry das ich mich erst jetzt melde. Eigentlich wollte ich ja schon kurz nach deinem Post antworten aber irgendwie hab ich das total vergessen.
    Zitat Zitat
    Die aufgaben die ich mir gestellt habe sind wie folgt:
    -keine Cheats natürlich
    -keine Reform die meine Nation im Namen ändert.(soll heißen ich werde nicht Deutschland oder das HRR gründen auch wenn ich die möglichkeit dazu habe so das am Schluss tatsächlich ein großer Fleck auf der Landkarte steht, der da sagt: Bamberg
    -Als Regierungsform kommt nur Theokratie also Bischofstum in Frage.
    -Konvertierung und besitz der Heiligen Stadt Jerusalem
    -Vernichtung der Ungläubigen (soweit das möglich ist)
    -Rollenspieltechnische entscheidungen werden nach möglichkeit authentisch entschieden. Soll heißen wenn technologie als herätisch gilt, dann wird das auch verboten.
    Punkt 1 ist klar – auch wenn ich persönlich mich damit extrem schwer tun würde. Wie handhabst du das mit negativen Events oder blöden Missionen? Benutzt du da den *neu Laden Trick*?
    Bei Punkt 2 – man kann auch Deutschland oder das HRR in der ini umbenennen.
    Rest klingt lustig.
    Zitat Zitat
    Das führt dazu das ich nach einer gewissen zeit zwar viele Verbündete und Vassallen hatte, mein eigentlicher Besitz an Land sich nach 100 Jahren gerade mal um 2 Provinzen vergrößert hatte.
    Ich frag mich ernsthaft was man die ganze Zeit macht wenn man nur so wenige Provinzen zum verwalten hat.
    Zitat Zitat
    Da ich heute noch wo hin mus, geht meine Geschichte beim nächsten mal weiter.
    Dann schreibe ich wie das kleine Bamberg gegen die Gottlosen Ottomanen in den Kreuzzug zieht.
    Und? Weißt du schon wann das nächste mal sein wird? *lieb schau*
    Zitat Zitat von Skyter 21 Beitrag anzeigen
    Ich habe extra nochmal nachgeschaut. Zucker senkt die maximale Kriegsmüdigkeit um -2.
    Ah, danke. Vielleicht schau ich mir das irgendwann nochmal genauer an.
    Zitat Zitat
    Man sollte sich mit solchen Ankündigungen zurück halten bis man wirklich kurz davor steht.
    Hast du eigentlich die Japan-Kampagne beendet und gibt es noch mehr von deinem x-ten Versuch mit Österreich und ohne Cheats zu spielen?
    Da mein Rechner im Ars*h ist kann ich momentan gar nicht spielen. Es wird auch noch dauern bis ich mir einen neuen kaufen werde... wäre eigentlich heute geplant gewesen aber da hat sich kurzfristig etwas geändert.
    Die Japan Kampagne steht genau dort wo ich hier aufgehört habe darüber zu schreiben.
    Was eine cheatfreie Österreichkampagne angeht – irgendwann...
    Zitat Zitat
    Ich werde im Laufe des Tages noch ein paar Eindrücke von M&B posten.
    Ich bin gespannt. Ich kenn nur die Demo ohne alle AddOns usw...

  4. #364
    Zitat Zitat von sims Beitrag anzeigen
    Da mein Rechner im Ars*h ist kann ich momentan gar nicht spielen.
    Das erklärt zumindest warum es keine Berichte mehr von dir gab.

    Zitat Zitat
    Ich bin gespannt. Ich kenn nur die Demo ohne alle AddOns usw...
    Dann will ich dich nicht länger auf die Folter spannen...



    Mount and Blade

    Tjoa, was soll ich sagen. Obwohl das Spiel von 2008 ist, sieht man das der Grafik mehr als deutlich an. Aber sie ist zweckmäßig und tut dem Spiel keinen Abbruch. Das Tutorial ist nett gemacht und erklärt alles was man zum Überleben braucht. Besonders gefällt mir in allen Teilen die Art des Kämpfens. Mit der Mausrichtung bestimmt man die Art des Angriffs und wenn man kein Schild zum Blocken verwendet, dann muss man die Maus in die Richtung bewegen aus der der Angriff kommt. Hört sich vielleicht kompliziert an, geht aber gut von der Hand und macht verdammt viel Spaß.

    Wenn man ein neues Spiel beginnt, bastelt man sich eine Hintergrundstory zurecht und hat dann später Startvorteile in gewissen Talenten. Da ich es von Spielen der TES-Reihe, Fallout oder sonstigen einschlägigen RPG's gewohnt bin, das man die Boni sieht, bevor man die restlichen Punkte verteilt, musste ich oft ein wenig rumprobieren bis ich die Boni in den richtigen Skills hatte. Zugegeben, ein klein wenig nervig.(Und kommt mir hier nicht mit Internet. Viel findet man nicht und die wirklich brauchbaren Infos sind rar gesät oder exsistieren erst gar nicht)

    Danach sucht man sich ein Königreich aus, indem man startet und schon kanns los gehen. Allerdings ist die Ausrüstung mehr als schlecht, Geld ist auch kaum vorhanden und ohne weitere Soldaten ist man leichte Beute. An diesem Punkt habe ich aufgehört, da ich es auch nach x-Versuchen nicht geschafft habe, zu überleben. Gut, es waren meine ersten 2 Std. in M&B. Vielleicht gebe ich diesem Werk später nochmal eine Chance. Aber die Idee gefällt mir.



    Mount and Blade
    Warband
    Dieser Teil stammt aus dem Jahre 2011 und ist meiner Meinung nach so, wie der Vorgänger hätte sein sollen. Das Tutorial wurde ausgebaut und man begreift noch ein wenig schneller wie manches funktioniert. Wieder das altbekannte Prinzip von try&error bei der Vorgeschichte, das Aussehen des Charakters, man sucht sich ein Königreich aus und los gehts.
    Nun wurde ich aber vollkommen überrascht(die Grafik ist wesentlich angenehmer für's Auge), da man einen schaffbaren Gegner bekommt(einen Banditen) und brauchbarere Waffen hat. Aber wie die Story hier verläuft, hat Sadmod ja schon einige Seiten vorher beschrieben. Auf jeden Fall bekommt man viel leichter einen kleinen Haufen Soldaten zusammen und überlebt viel eher einen Angriff.

    Also wurden ein paar kleinere Aufträge angenommen und das Land Caldaria(hoffentlich richtig geschriebn) ein wenig erkundet. Das war auch soweit ganz toll. aber irgendwie war meine Armee zu.....rittlerlich. Bald hatte ich das Gefühl ein Ritterheer zu führen und kein Söldnerheer. Vom Prinzip her hatte ich auch erwartet das man eine Art Söldner Armee führt, aber dafür sahen die Soldaten zu gleich aus bzw. es gab nur wenige Möglichkeiten die Soldaten zu unterschiedlichen Einheiten zu entwicklen.

    Für Mittelalter Fans sicherlich ein gutes Spiel mit tollem Flair. Ich fand es auch gut, aber manche Details störten ein klein wenig das Erlebnis. Daher wandte ich mich dem (vor-)letzten Teil zu.


    Mount and Blade
    With Fire and Sword
    Die Grafik hat wieder einen sprung nach vorne gemacht und die Gesichter die zur Auswahl stehen wurden auch nur minimal verändert. Verändert wurde der Spielbeginn. Man wählt nur noch die Kampagnenschwierigkeit und das Geschlecht, sowie das Aussehen des Alter Egos. Dann verteilt man seine Punkte und da fallen schon erste Veränderungen auf. Die Armbrüste wurden durch Feuerwaffen ersetzt und das Attribut Werfen meint jetzt nur noch selten Wurfdolche etc., sondern meistens Granaten, ja Granaten. Bei den Fähigkeiten haben sich ein paar Namen verändert, aber im Prinzip bewirken sie immernoch das Selbe.


    Nachdem der Alter Ego erstellt ist beginnt das Spiel in einem kosaken Dorf(nächste Überraschung).Das Tutorial wurde direkt in das reguläre Spiel eingebunden. Man lernt also die Steuerung, wie man kämpft und trifft sogleich einen Franzosen in dieser Umgebung:

    Mit besagtem Franzosen samt Begleitung beendet man das Tutorial und wird noch über den geschichtlichen Hintergrund informiert. Das Spiel findet nicht mehr in Calderia statt, sondern im Osteuropa des 17. Jahrhunderts. Die Konfliktparteien sind: Die Adelsrepublik Polen, das Königreich Schweden, das Kosakenhetmanat, das Zarentum Russland und das Khanat der Krim.
    Nach kurzem Plausch beim Abendessen verabschieden wir uns und reiten sogleich ins nächste Dorf um die ersten Aufträge anzunehmen. Um selbige zu erledigen zieht es uns zuerst nach Smolensk und danach quer über die ganze Karte. Zu den Aufgaben zählen: Banditen töten, Warenlieferungen von A nach B, Gefangenentransporte(man kann sogar wählen ob man den Gefangenen befreit oder ihn zu seinem Richter bringt), Lösegeldübergaben, Kopfgeldjagden, diplomatische Missionen usw. Eben alles was in Kriegszeiten so anfällt, eben ein Paradies für Söldner.^^

    Und das finde ich persönlich an WFaS so toll. Man hat von der Ausrüstung und den Soldaten her wirklich das Gefühl einen Söldnerhaufen zu führen.
    Weiterhin kann man, genügend Kleingeld und Handelsfertigkeiten vorausgesetzt, ganze Karawanen von A nach B losschicken und selber eskortieren. Das ist auch die beste Möglichkeit um an viel Geld zukommen, denn wie so oft ist ohne Moss nix los.
    Helden werden immernoch in Tavernen rekrutiert und die üblichen Gestalten wie Söldner, Informanten und Helden findet man auch dort. Neu ist die Möglichkeit für ein wenig Geld einen Faustkampf vor der Tür auszutragen oder, wenn man den gegenüber versehentlich bzw. absichtilich beleidigt, Kämpfe auf Leben und Tod(wobei die eigene Figur nie stirbt...).
    Die Arena exsistiert nicht mehr, dafür kann man z.B. in der Akademie seine Helden ausbilden lassen, bzw. maßgeschneiderte Waffen, Rüstungen und Pferde bei entsprechenden Leuten ordern. All das setzt wie so oft genügend Barschaft vorraus.

    Abschließend noch ein paar Eindrücke aus dem Spiel:

  5. #365
    Mein Bericht verzögert sich noch weiter sry, komme einfach nicht dazu^^

    Für alle die M&B interessiert ist aber Warband grade um 5€ und die ganze M&B Serie um 8,50€ auf Steam zu haben

  6. #366
    Ich hab mal ne Frage zu dem Thread hier. Darf ich auch Civ4 hier verewigen. Nach über 3 Jahren hab ich endlich ein Niveau in dem Spiel erreicht, das man auch ohne schlechtes Gewissen vorzeigen kann

  7. #367
    Also ein Civ 4-Bericht klingt interessant. Ich hab mich auchmal mit einem Civ beschäftigt (ich glaub das war damals allerdings der 3. Teil), hatte aber nie wirklich die Geduld, bzw. das intuitive Geschick um da Erfolge einzufahren (gleiches gilt für die Anno-Spiele, eigentlich fand ich die klasse, konnte aber immer nur mit Ach und Krach eine ausgeglichene Bilanz erreichen, langfristig wirklich profitabel zu sein fiel mir schwer). Daher würde es mich zumindest schon interessieren deinen Bericht zu lesen, ich denke da kann ich nur was lernen.^^

  8. #368
    Ohje, also in Sachen Anno könnte man von mir durchaus was lernen

    Aber in Civ4 bin ich selbst eigentlich ne Niete, das Spiel ist über Runden für mich oft mehr Arbeit als Spaß XD Mal sehen, vielleicht kann ich beide Spiele kombinieren, wenn ich mein Anno wieder finde. In Civ werd ich aber wohl ne ganz frische Runde anfangen hierfür, weil in der jetzigen hab ich echt keine Chance mehr, die KI sticht mich in jeder Hinsicht aus. Ich hab heute 5 mal versucht irgendwo per Krieg nen Sieg zu erzwingen... kannst knicken, ich habe grundsätzlich nicht nur das Volk am Hals, dem ich die Grenzbäume Richtung Hauptstadt verschiebe, sondern gleich noch 2-3 Vasallen, die dem Typen heftig in den Arsch kriechen und mir selbigen mit ziemlich ansehnlichen Massen an Blei vollpumpen ^^ Da kann auch das mächtige Deutsche Volk nur mehr zusehen, wie sein in jeder Hinsicht gewaltiges Reich dahinschmilzt, weil zig Nationen, die eigentlich allein viel schwächer sind, mir die Städte einreissen

  9. #369

    Kaffeesüchtiger Wintergeneralissimo
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    Zitat Zitat von weuze Beitrag anzeigen
    Ich hab mal ne Frage zu dem Thread hier. Darf ich auch Civ4 hier verewigen. Nach über 3 Jahren hab ich endlich ein Niveau in dem Spiel erreicht, das man auch ohne schlechtes Gewissen vorzeigen kann
    Natürlich darf auch Civ4 hier rein! (Civ4 ist doch der vorletzte Teil, oder? Bin da etwas durcheinander geraten...)
    Ich hab selber mal eine Zeit lang gespielt und war recht gut darin. Der Trick bei Civ ist immer mit möglichst wenig Kriegereinheiten auszukommen und doch nie zu schwach sein.
    Ob man dann die Städte spezialisiert oder doch Allroundstädte macht hängt von vielen Faktoren ab.
    Ich hatte am meisten Spaß bei Spielen auf Karten mit viel Wasser und sehr wenigen, kleinen Inseln. Blöd dabei war die Wahl der Startinsel - teilweise war das eine echte Ladeorgie bis ich eine gute Startposition hatte.

    Bei der Wahl des Volkes kann man sich das Spiel auch viel leichter machen. Ich weiß leider nicht mehr welche Völker das waren aber es gab 2 Boni die besser waren als alle anderen. Und nur 1 Volk hatte beide Boni. Einer der Boni war 1 Extrageld bei allen Feldern mit mind. 2 Geld. Der Zweite war irgendwas im Produktionsbereich...

    Also ich freu mich darauf mal zu sehen wie andere Civ spielen.

  10. #370
    Naja ich hoffe nicht zu enttäuschen ^^

    Civ4 hat übrigens dutzende Boni für jedes Volk, deswegen ist da die Wahl gar nicht so einfach. Ich hab meine Taktik mittlerweile auch umgestellt und setze hauptsächlich auf kulturellen Druck und zwinge Städte anderer Nationen zur Revolte Das geht mit Deutschland eigentlich ganz gut, weil man mit Staatsoberhaupt Bismarck entweder eine höhere Produktionsrate hat, was den Bau von Wundern beschleunigt, die wiederum die kulturelle Macht eigener Städte massiv erhöht. Oder Staatsoberhaupt Friedrich, bei dem alle Städte generell einen höheren kulturellen Wert haben und man schon direkt am Anfang massiv Druck ausüben kann ... Naja und wenns später doch mal klemmt, hat Deutschland als Spezialeinheit den Deutschen Panzer, der zweimal pro Runde angreifen darf Außerdem beginnt D gleich mit Bergbau und Tierzucht, das heißt man kann gleich voll loslegen in der Forschung und muss sich nicht mit so nem Mist lange aufhalten ^^

    Sobald am Freitag meine letzte Prüfung rum ist, werd ich mal schauen, ob ich ne gute Runde hinbekomme

  11. #371

    Kaffeesüchtiger Wintergeneralissimo
    stars_mod
    Da ich ne Zeitlang Civ 5 gespielt habe und auch Civ 3 und 2 lange gezockt habe kann es sein das ich manches Verwechsle - das nur mal vorweg.

    Bei Civ4 waren die besten Völkerboni Kapitalistisch und Produktiv. Ich weiß nicht mehr welches Volk den hatte aber dieses Volk war vor allem für Anfänger sehr gut geeignet.
    Die Spezialeinheiten sind nicht so wichtig. Klar ist ein Deutscher Panzer toll aber dazu muss man erstmal soweit kommen.
    Ich fand Spezialeinheiten in früheren Epochen besser. Was gibt es schöneres als Bogen-Kriegsstreitwagen bauen zu dürfen für die man keine Pferde braucht und die 3 statt 2 Felder weit schießen können - oder waren die in Civ5?
    In Civ4 geben ja diverse Rohstoffe Boni beim Bau von Wundern, oder war das in Civ5? Wenn das im 4er war dann empfehle ich für den Anfang sehr dringend ein Marmorvorkommen! Stein ist zwar auch nicht schlecht aber die besseren Wunder brauchen Marmor.
    Generell das beste Rohstofffeld ist ein Küstenfeld mit Fischen bei einer Küstenstadt. Küstenfeld hat einen Grundwert von 1/0/2 - also 1 Nahrung/ 0 Produktion /1 Wirtschaft. Dank Fisch kommen 1/0/0 dazu - mit Fischerboot 4/0/0. Damit hat man schon ein 5/0/2 Feld welches mit Gebäuden wie Leuchtturm (+ 0/0/1 alle Wasserfelder) oder ?(irgend ein Spezialhafen oder Weltwunder) (0/2/0 alle Wasserfelder mit Ressourcen) verbessert werden kann. Das wären dann in Summe 5/2/3 bzw 5/2/4 bei kapitalistischen Völkern.
    Ich glaub Schweine geben gleich viele Rohstoffe ab, können aber nicht durch Stadtgebäude noch mehr hergeben.
    Städte unbedingt auf oder neben einem Feld mit Süßwasser (Fluß, See oder Oase) bauen! Der Bonus auf Gesundheit ist enorm wichtig für das Wachstum und man erspart sich ein teures Gebäude.
    Flüße als Straßen benutzen! Vor allem am Anfang ist es viel einfacher 2 Städte über einen Fluss zu verbinden als extra eine Straße dafür zu bauen.

  12. #372
    Ok, da verwechselst du grade einiges

    Das mit Marmor und Stein stimmt, aber gerade solche und ähnliche Sonderrohstoffe sind wirklich - und ich lüge nicht - abartig selten. In 2 von 10 Spielen hab ich entweder Stein oder Marmor in greifbarer Nähe anfangs. In den restlichen suche in entweder vergebens danach oder ich muss sie mir hart erkämpfen.

    Selbes gilt für Muscheln, Krabben und Fische an der Küste. Vergiss es. Da sind Kühe und Schweine öfter vorhanden und bringen so ziemlich die selben Boni. Außerdem bringt.

    Flüsse als Straßen wäre mir auch neu, muss ich ehrlich gestehen Und Flüsse an sich sind außerdem nicht so zahlreich vorhanden, als dass man sie wirklich zwingend suchen wollte. Ich setz da eher auf strategisch günstigere Punkte, wie Hügel, Bergland, wo die Stadt auf einer oder idealerweise auch zwei Seiten direkt geschützt ist. Sehr schön sind auch Landengen mit nur einem Geländefeld in der Breite. Stadt drauf, wenns dann noch ein Hügel ist, hat man ein fast unüberwindbares Bollwerk.

    Was die Geusndheit angeht, so bringt Mais, Weizen und Reis mehr, wenn man in jeder Stadt nen Kornspeicher baut, den man zwecks Wachstum ohnehin braucht.

    Dazu bedient man die Strategie per kultureller Übernahme anders, man muss darauf achten, möglichst hohe Produktionswerte in einer Grenzstadt zu haben, erst dann haut die Generierung von Kultur mit der Erforschung von Musik richtig rein. Man kann jede Runde quasi zusehen, wie die Grenzbäume wandern Dazu muss die Stadt an sich noch nichtmal groß sein oder auf Nahrungstechnisch günstigen Feldern stehen, es reicht, wenn man einfach alles mit Bergwerken, Sägewerken, Wasser- oder Windmühlen zupflastert (Werksahallen errichte ich aber nur in 'Notfällen'). Das alles begünstigt dann natürlich auch die schnellere Ausbildung von Militär ^^

    Krieg versuche ich in frühen Epochen zu vermeiden. Krieg behindert grundsätzlich den Wunderbau. Ich baue eine Grundverteidigung auf und errichte an günstigen Positionen entlang der Grenze Forts um lästige Barbaren abwehren zu können, das ist aber alles. Man muss halt dabei ein bisschen Geschick in der Diplomatie beweisen und die anderen Nationen an der kurzen Leine halten, damit sie einem nicht alles zerlegen. Offene Grenzen mit 1-2 Nationen und den Rest etwas auf Abstand halten.

    Leider lässt sich eine frühe Kriegserklärung halt nicht immer vermeiden. Allerdings ist eine Eisenmiene oder wenigstens Kupfermiene dringend zu errichten. Ist beides nicht vorhanden, Spiel verlassen, neues Spiel. Und ja, auch wenn ich von dieser 'Taktik' kein Freund bin, aber wenn eine KI auf Krieg drängt und mit Schwertkämpfern bereits an die Tür klopft, braucht man nicht mit Reiterei oder Kriegern versuchen eine Stadt zu verteidigen, mindestens Axtkämpfer (Voraussetzung Kupfer) braucht man einfach. Bogenschützen würden auch gehen, allerdings haben die ne relativ hohe Ausbildungszeit und bringen nichts mehr, wenn der Gegner mit Reiterei nachrückt, die er garantiert erforscht hat, wenn er mit Nachdruck auf Krieg setzt.

    Achja und von wegen bis zum Deutschen Panzer erstmal kommen. Also ich lauf bereits um 1400 mit den ersten Schützen rum und in der letzten Runde rollte der erste Tiegerpanzer 1850 über die englische Grenze

  13. #373

    Kaffeesüchtiger Wintergeneralissimo
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    Ich hatte mal ein Spiel bei dem ich um 1400 herum schon mit Atombombern herumgeflogen bin... ich weiß wie man einen Techvorsprung bekommen kann der nicht mehr schön ist.
    Dennoch sind die Sondereinheiten oft nur ein nettes Gimmick. Die einzigen welche die Bezeichnung wirklich verdient haben sind die Bauarbeiter von Ghandi welche doppelt so schnell Buddeln. Oder war das auch im 5er?

    2 Städte die an dem selben Fluß liegen sind verbunden und generieren Handelserträge. Sehr praktisch ist auch das Truppen auf Flüssen schneller vorankommen. Außerdem liefert ein Fluß auf jedem Feld Extraeinnahmen von +1 auf Wirtschaft.

    Der Süßwasserbonus beträgt immerhin +5 Gesundheit. Vor allem am Anfang bedeutet dass, das man nicht nach Gesundheitsressourcen geiern muss. Später mit dem Aquädukt ist dieser Bonus hinnfällig.

    Hügel als Baugrund für eine Stadt liefert übrigens auch noch einen Bonus von +1 auf Produktion und 50% auf Verteidigung. Daher - ja, ich bau auch so oft es geht meine Städte auf Hügeln.

    Ich hab noch nie ernsthaft versucht Gegner kulturell zu überbieten. Meine Taktik war die Kapitalistische. Also Geld scheffeln indem alle Felder ohne Boni mit Dörfer bebaut wurden (welche sich mit der Zeit in Städte entwickeln). Mit diesem Geld die Forschung explodieren lassen und Gebäude sowie Einheiten kaufen wenn genug Geld da ist.

  14. #374
    Ok, das muss ein anderes Civ sein Mit Kapitalismus garantiert man ausschließlich eine reibungslose Forschung oder man erkauft sich einen Frieden, wenns brennt, aber sonst liegt die Kohle nur rum und oxidiert vor sich hin XD

    Und ja wie gesagt, ich setz auch nur auf Spezialeinheiten, wenns sich anbietet, Civ ist das einzige Spiel, bei dem ich nur ungern Krieg anzettle, weil die KI das komischerweise immer besser kann, als ich Oo Da stehen dann immer ganz zufällig und urplötzlich die richtigen Kontereinheiten rum, die da vorher noch nicht waren und solche Späßchen, deswegen hab ich mich einfach auf die Kultur spezialisiert, ist auch gemütlicher

    Und was Gesudnheitsboni angehen, ich hab seltenst mal Probleme mit Krankheiten in meinen Städten ^^ Der Vorteil an kultureller Übernahme ist auch der, dass man sich nach und nach grenznahe Sonderfelder wie Mais usw einfach mitsamt gegnerischer Modernisierung einverleibt, sodass die Gesundheitsboni pauschal oben auf bleiben

    Und das mit den Wasserwegen muss wirklich wo anders sein, das wär mir in Civ4 noch nicht aufgefallen Oo

  15. #375
    Empire: Total War
    Versuch Nr. 2
    Schweden


    Ja, ich habe mir wieder in den Kopf gesetzt, Total War zu spielen. Und da ich bei Empire noch kein Spiel der großen Kampagne erfolgreich abgeschlossen habe(mein erster Versuch mit Österreich scheiterte kläglich -.-) versuche ich es im 2. Anlauf mit Schweden.
    Kampagnen- und Schlachtschwierigkeit ist Normal. Gespielt wird übrigens Weltherrschaft, also in meinem Fall bis Ende 1799 40 Provinzen inklusive Schweden zu besitzen.

    Die Ausgangslage, 1700 a.D.:
    Ich besitze zu beginn 4 Provinzen: Schweden, Finnland, Ingermannland und Riga/Estland&Livland. Meine Nachbarn sind im Westen Dänemark, mit Dänemark und Norwegen, sowie der Insel Island. Im Osten Russland mit ca. 6-9 Provinzen, die genaue Zahl habe ich vergessen. Dann gibt es da noch Kurland, eine kleine Nation mit nur 1 Provinz. Ansonsten bildet die Ostsee eine (noch) komfortable Grenze.
    Verbündete habe ich keine, dafür aber Handelsbeziehungen mit Großbritannien und Frankreich.
    Meine Gegner sind offiziell zwar nur die Piraten und die Barbareskenstaaten, aber inoffiziell sitze ich ein wenig in der Klemme. Historisch bewanderten Usern wird der Große Nordische Krieg vielleicht ein "Aha" entlocken. Wenn das nicht der Fall sein sollte oder dem geneigten Leser jetzt schon mehrere Fragezeichen im Kopf Achterbahn fahren, dem werde ich die Möglichkeit geben sich zu informieren. *fest drücken*
    Was ich eigentlich sagen wollte: Mit Russland, Dänemark, Polen-Litauen, Kurland und Sachsen habe ich ein ziemlich mieses Verhältnis. Was bei einer Kriegserklärung meinerseits bedeuten würde, dass ich freiwillig die Ar**hkarte ziehen würde . Wenn ich Pech habe, erklärt mir einer der Anderen den Krieg und der Rest zieht mit. Dann hätte ich auch die Ar**hkarte gezogen.

    Die ersten Jahre: 1700-1705:
    Mein Plan sah also wie folgt aus: Die ersten Jahre zum Aufbau der Wirtschaft und der Aufrüstung nutzen um dann in einer Runde mittels mehrerer Angriffe Kurland und Dänemark aus dem Rennen zukicken. Danach würde ich den Rest auch noch schaffen.
    Die Realität sah so aus:
    Zuerst wurden die Truppen in der Nähe von Kopenhagen, Kurland und Ingermannland platziert um evt. Angriffe abzufangen. Selbige Truppen wurden langsam verstärkt. Dann wurden Bauernhöfe gebaut um die Nahrungsversorgung sicherzustellen und dafür zur Sorgen das die Dörfer in den einzelnen Provinzen schneller zu Städten werden. Das bedeutet wiederrum mehr Einnahmen. Als zweite Maßnahme wurden die Steuern für die Unterschicht gesenkt und für den Adel leicht angehoben. Manchen Provinzen wurden sogar die Steuern erlassen um überhaupt ein Wachstum der Dörfer zu erreichen. Mein Edelmann wurde zur Schule geschickt und durfte gleich die Technologie "Einfriedung von Gemeindeland" erforschen, welche mir es erlaubt die Bauernhöfe auszubauen. Mein Lebemann meuchelte einen russischen General. Leider vergaß ich dem guten Mann neue Befehle zu geben und so hatte ich nur 2 Runden später statt einem Lebemann einen Totenmann. Ganz flaches Wortspiel, ich weiß.....

    Danach forderten sowohl Russland als auch Polen-Litauen von mir, sowohl Ingermannland als auch Riga/Estlandlivland abzutreten. Natürlich lehnte ich ab, welch eine Frechheit. Was denken sie, mit wem sie es hier zu tun haben?
    Nun, wie auch immer, nachdem Russland meinen Lebemann über den Jordan geschickt hatte, bekam ich kurz darauf eine Kriegserklärung, aber zum Glück zog Polen-Litauen und somit der Rest auch nicht mit. Russland alleine war ein durchaus schaffbarer Gegner, auch wenn sie viel Land besitzen. Als Folge davon wurde Russland beharkt und ihre Armeen wurden bisher immer geschlagen, wenn auch Teils mit hohen Verlusten. Ich schlug ihre Truppen rieb sie vollständig auf. Ingermannland wurde erfolgreich verteidigt und kurz zuvor konnte ich Karelien erobern.
    Mit dem Gewinn Kareliens verbesserte sich auch meine Grenzverteidigung gegenüber Russland.

    Ansonsten wurden die Truppen ein wenig aufgestockt, Gebäude gebaut und erweitert und neben vorhin erwähnter Technologie auch noch das Spund- sowie das Ringbajonett erforscht. An der Quadratformation tüfteln meine beiden Generäle der Armsessel bereits. Ja, ich habe noch einen Edelmann hinzugewonnen und auch ein neuer Lebemann begab sich in meine Dienste.
    Außerdem wurden diverse Dörfer zu Städten und ich baute u.a. einen weiteren Handelshafen und konnte erfolgreich Handelsverträge mit den 13. Kolonien sowie dem Osmanischen Reich abschließen.
    Ein kurzer Aufreger für zwischendurch war das missglückte Attentat auf einen meiner Generäle, der Attentäter konnte leider entkommen....

  16. #376

    Kaffeesüchtiger Wintergeneralissimo
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    Zitat Zitat
    Empire: Total War
    Versuch Nr. 2
    Schweden
    Hurra – endlich traut sich wieder jemand eine Kampagne anzufangen.

    Ich bin leider noch immer technisch Gehandicapt – irgendwie hab ich noch immer keine Lust mir einen neuen PC zu kaufen... das liegt zum einen daran das ich dann zig Wochen brauch bis mein neuer PC angepasst ist (Daten schaufeln, Software installieren usw...) aber auch an der Unsicherheit ob alles unter Windows 7 mit 64 Bit gleich läuft wie jetzt unter XP 32Bit. Dazu kommt noch die Unlust weil zig Spiele ohne Internet nicht einmal installierbar sind... darunter leider auch die neuesten Total War Teile.
    Zum Abschluss kommt dann noch die baldige Veröffentlichung von Windows 8 dazu. Anscheinend soll es besser - weil schlanker und schneller - als 7 sein... soll ich also noch warten?
    Egal, ich schweife ab...

    Zitat Zitat
    Und da ich bei Empire noch kein Spiel der großen Kampagne erfolgreich abgeschlossen habe(mein erster Versuch mit Österreich scheiterte kläglich -.-) versuche ich es im 2. Anlauf mit Schweden.
    Wie kann man nur mit Österreich versagen?
    Schweden ist aber auch eine gute Wahl – ich mag die Schweden. Da ich leider noch nie Empire:TW gespielt habe kann ich nichts über die Ausgangslage sagen.

    Zitat Zitat
    Verbündete habe ich keine, dafür aber Handelsbeziehungen mit Großbritannien und Frankreich.
    Ich weiß ja nicht wie das in Empire ist aber Verbündete sind doch immer eine gute Sache. Was hindert dich daran das du z.B. Österreich als Verbündeten umwirbst?

    Zitat Zitat
    Mein Plan sah also wie folgt aus: Die ersten Jahre zum Aufbau der Wirtschaft und der Aufrüstung nutzen um dann in einer Runde mittels mehrerer Angriffe Kurland und Dänemark aus dem Rennen zukicken.
    Klingt gut – auch wenn meistens in den TotalWar spielen die ersten Runden besser mit einem Blitzangriff für Landgewinn genutzt sind. Wie gesagt meistens und da ich den Teil nicht kenne kann ich nichts genaues sagen.
    Gibt es noch Rebellenprovinzen? Wenn ja – schnapp sie dir!
    Zitat Zitat
    Die Realität sah so aus:
    Tja, Plan und Realität ...
    Zitat Zitat
    Dann wurden Bauernhöfe gebaut um die Nahrungsversorgung sicherzustellen und dafür zur Sorgen das die Dörfer in den einzelnen Provinzen schneller zu Städten werden.
    WTF? Bauernhöfe bauen? Nahrungsversorgung? Dörfer in Städte wandeln? Wie es scheint hat sich da einiges geändert. Kannst du da ein wenig erklären was wie wo warum usw.?
    Zitat Zitat
    Als zweite Maßnahme wurden die Steuern für die Unterschicht gesenkt und für den Adel leicht angehoben. Manchen Provinzen wurden sogar die Steuern erlassen um überhaupt ein Wachstum der Dörfer zu erreichen.
    Man kann die Steuern jetzt also nicht nur pro Provinz einstellen sondern auch für die einzelnen Schichten? Klingt toll. Welche Schichten gibt es denn noch? Mittelschicht?
    Zitat Zitat
    Mein Edelmann wurde zur Schule geschickt und durfte gleich die Technologie "Einfriedung von Gemeindeland" erforschen, welche mir es erlaubt die Bauernhöfe auszubauen.
    Edelmann klingt nach Spezialeinheit. Klingt nach einem Forschungsexperten – oder?
    Zitat Zitat
    Mein Lebemann meuchelte einen russischen General.
    Der Mörder hat einen neuen Namen bekommen... oder kann er auch etwas anderes?
    Zitat Zitat
    ...Kriegserklärung... Russland alleine war ein durchaus schaffbarer Gegner, auch wenn sie viel Land besitzen.
    Viel Glück und einen hoffentlich großen Happen vom vielen Land der Russen.
    Zitat Zitat
    Ja, ich habe noch einen Edelmann hinzugewonnen und auch ein neuer Lebemann begab sich in meine Dienste.
    Gewonnen? Bildet man die Spezialeinheiten nicht mehr selber aus?

    Eine schöne Kampagne bis jetzt. Bilder wären toll – aber da darf ich selber nicht schimpfen, ich hab ja auch nur selten welche geliefert. *pfeif*
    Wenn ich mir was von dir wünschen dürfte dann wäre das ein Bündnis mit Österreich.

  17. #377
    Zitat Zitat von sims Beitrag anzeigen
    Hurra – endlich traut sich wieder jemand eine Kampagne anzufangen.
    Ich kann den Thread einfach nicht in die Versenkung entlassen.^^
    Zitat Zitat
    Ich bin leider noch immer technisch Gehandicapt[...]
    Zu Windoof 8 kann ich dir nichts sagen. Mit dem 7er bin ich zufrieden.
    Zitat Zitat
    Wie kann man nur mit Österreich versagen?
    Hmm, nachdem mein alter König im Spiel mit Österreich gestorben war, erklärte Spanien mir den Krieg und Frankreich zog mit. Dazu kamen noch die vorherigen Gegner Preußen und das Osmanische Reich. Als Krönung erklärte mir dann noch das Marathenreich den Krieg. 5 Gegner, zu viele Grenzen, eine bereits ausgelastete Armee und kaum Einnahmen? Ab dem Zeitpunkt war die Motivation nicht mehr vorhanden. Deshalb ist der erste Versuch gescheitert.
    Zitat Zitat
    Ich weiß ja nicht wie das in Empire ist aber Verbündete sind doch immer eine gute Sache. Was hindert dich daran das du z.B. Österreich als Verbündeten umwirbst?
    Selbst wenn du gute Beziehungen hast, sind Verbündete ein seltenes Gut. Das ist ist gegenüber Med II schwerer geworden.
    Zitat Zitat
    Klingt gut – auch wenn meistens in den TotalWar spielen die ersten Runden besser mit einem Blitzangriff für Landgewinn genutzt sind. Wie gesagt meistens und da ich den Teil nicht kenne kann ich nichts genaues sagen.
    Gibt es noch Rebellenprovinzen? Wenn ja – schnapp sie dir!
    Ich habe nach diesem Prinzip bei Österreich gehandelt und kläglich versagt.
    Rebellenprovinzen gibt es keine mehr, daher fällt diese Möglichkeit des Landgewinnes weg.
    Zitat Zitat
    Tja, Plan und Realität ...
    Jeder Strategiespieler kennt das Phänomen.^^
    Zitat Zitat
    WTF? Bauernhöfe bauen? Nahrungsversorgung? Dörfer in Städte wandeln? Wie es scheint hat sich da einiges geändert. Kannst du da ein wenig erklären was wie wo warum usw.?
    Man kann die Steuern jetzt also nicht nur pro Provinz einstellen sondern auch für die einzelnen Schichten? Klingt toll. Welche Schichten gibt es denn noch? Mittelschicht?
    Ich glaube, bei meinem ersten Anlauf schon etwas in der Art geschrieben zu haben, aber ich tu's gerne nochmal.
    Du kannst in Städten nicht mehr so viele Gebäude bauen wie in früheren Teilen. Eine Stadt hat entweder 2, 5 oder 6 Bauplätze.
    Bei 2 Bauplätzen kannst du ein Verwaltungsgebäude bauen, welches u.a deine Steuereinnahmen in der Provinz erhöht. Vor der 3. oder 4 Verbesserung, kannst du entscheiden ob du im zivilen oder militärischen Bereich weiterbauen willst. Der Zivile erhöht noch mehr den Steuerbonus, mit dem Militärischen kannst du nicht nur Milizen ausbilden.
    Bei 5 bzw. 6 Bauplätzen kannst du Garnison(Landeinheiten), Magistrat(Steuerbonus etc.), Opernhaus(Zufriedenheit, je nach Ausbau auch Forschungsbonus), Admiralität(ermöglicht Forschung von Marine-Tech), Gießerei(ermöglicht Erforschung von besserer Artilerie) und die Stadtmauer. Bei den 5er Städten entfallen entweder Admiralität oder die Gießerei.

    Je nach Standort der Provinz kannst du verschiedene Gebäude auf der Provinz bauen: Bauernhöfe(Senkung von Lebensmittelknappheit; sonst sinkt deine Bevölkerung in der Provinz), Holzfäller-Lager(Provinz- bzw. Städtewohlstand), (Edel-)Metall Minen(Eisen, Gold, Edelsteine etc.) (müsste das Selbe wie beim Holzfäller-Lager sein), Pelzjäger und Plantagen(spez. Handelsware). Die Anzahl der Plätze ist fest vorgegeben.
    Je nach größe hat eine Provinz keine oder bis zu 7? Dörfer. Wenn Dörfer zu Städten werden, kannst du bei Städten auf dem Land zwischen Kirche(Bekehrung, zufällige Generierung von Priestern), Poststation(Hebt die Laune der Bevölkerung), Schule(Forschung, aber auch Ruf nach Reformen seitens der Bevölkerung) oder Eisenwerkstatt bzw. Weberei(Einnahmen für die Provinz).

    Das Einkommen der Provinz berechnet sich aus den Gebäuden die errichtet wurden, Handel, Forschung etc. Dann wird daraus der für das Reich bestimmte Steuersatz abgezogen und das sind deine Steuereinnahmen. Bsp. 1500 Provinzeinnahmen, 30% Steuern = 450 Steuereinnahmen

    Je nach Regierungsform hast du 2 Bevölkerungsklassen: Die Reichen und die Arbeiter.(Die genauen Bezeichnungen sind mir entfallen)
    Die Regierungsformen sind: Monarchie(Repressionsbonus), Konstitutionelle Monarchie(Mitte), Republik(Wirtschaftsbonus). Mittels Revolten kommt man (un-)freiwillig zu den jeweiligen Formen.

    Zitat Zitat
    Edelmann klingt nach Spezialeinheit. Klingt nach einem Forschungsexperten – oder?
    Der Mörder hat einen neuen Namen bekommen... oder kann er auch etwas anderes?
    Zitat Zitat
    Gewonnen? Bildet man die Spezialeinheiten nicht mehr selber aus?
    Der Edelmann kann Duelle gegen andere Edelmänner und Lebemänner ausführen und verhilft dir zu schneller Forschung. Auch kann er Spionieren, aber das nicht so gut. Erhält man durch Schulen und ihre Ausbauten.
    Der Lebemann kann andere Generäle, Priester, Lebemänner, Edelmänner meucheln, Städte sabotieren und Truppen/Städte ausspionieren. Erhält man durch Poststation und ihre Ausbauten.
    Zitat Zitat
    Viel Glück und einen hoffentlich großen Happen vom vielen Land der Russen.
    Noch sind es 8 Provinzen und Moskau ist in Schlagweite.
    Zitat Zitat
    Eine schöne Kampagne bis jetzt. Bilder wären toll – aber da darf ich selber nicht schimpfen, ich hab ja auch nur selten welche geliefert. *pfeif*
    Wenn ich mir was von dir wünschen dürfte dann wäre das ein Bündnis mit Österreich.
    Bilder werde ich mit dem nächsten Bericht liefern.
    Bevor ich es vergesse, Österreich wird gerade ziemlich auseinandergenommen.

  18. #378

    Kaffeesüchtiger Wintergeneralissimo
    stars_mod
    Zitat Zitat
    Ich kann den Thread einfach nicht in die Versenkung entlassen.^^
    Du ahnst gar nicht wie sehr ich mich jetzt nach einem neuen PC sehne... es gibt so viele geile Spiele die ich noch spielen will.
    Europa Universalis mit ein paar Anpassungen von mir und endlich mal ohne Cheats.
    Medieval II hat auch noch immer seinen Reiz...
    Rome hab ich schon lange nicht mehr gestartet.
    Shogun II und Empire kenn ich noch gar nicht.
    Von Hearts of Iron hab ich so viel Gutes gehört...
    Hach *seufz* - es wird Zeit für einen neuen Rechner.
    Zitat Zitat
    Ich glaube, bei meinem ersten Anlauf schon etwas in der Art geschrieben zu haben, aber ich tu's gerne nochmal.
    Ja hast du – ich hab gestern deswegen fast den ganzen Thread nochmal durchgelesen bis ich es gefunden habe. Danke das du es nochmal getipselt hast.
    Es juckt mich extrem in den Fingern endlich mal Empire und vor allem Shogun 2 zu zocken.
    Zitat Zitat
    Bilder werde ich mit dem nächsten Bericht liefern.
    Bevor ich es vergesse, Österreich wird gerade ziemlich auseinandergenommen.
    Ich freu mich schon extrem darauf!
    Und los – hophop! Hilf endlich Österreich aus der Patsche.

  19. #379
    Zitat Zitat von sims Beitrag anzeigen
    Hach *seufz* - es wird Zeit für einen neuen Rechner.
    Nicht träumen, kaufen.
    Zitat Zitat
    Ja hast du – ich hab gestern deswegen fast den ganzen Thread nochmal durchgelesen bis ich es gefunden habe. Danke das du es nochmal getipselt hast.
    Kein Problem, war ja nicht die Welt.^^
    Zitat Zitat
    Es juckt mich extrem in den Fingern endlich mal Empire und vor allem Shogun 2 zu zocken.
    Empire ist auf jeden Fall empfehlenswert und auch nicht teuer. Ich habe es schon damals für 10€ im Laden gekauft. Shogun 2 wird sich wohl auf unbestimmte Zeit nach hinten verschieben. Ich habe da ja noch ein anderes Spiel Namens X3.^^
    Zitat Zitat
    Ich freu mich schon extrem darauf!
    Und los – hophop! Hilf endlich Österreich aus der Patsche.
    Bilder wird es noch keine geben, ich habe gestern vergessen welche zu machen. Und wenn ich Österereich helfe, habe ich ein ziemliches Problem.

    Die Jahre 1705-1718:
    Da Moskau ja in Schlagweite war, habe ich meinen Lebemann zum Spionieren in die russische Hauptstadt geschickt und siehe da, die Armee in der Umgebung war machbar. Also wurden 2 kleinere Armeen zu einer Großen zusammengelegt und schon begann der Marsch auf Moskau. Russland schickte mir ein paar Truppen entgegen, was die Stadt selbst noch mehr schwächte, zumal der General von meinem Lebemann gemeuchelt worden war. Dieses Gefecht entschied ich aus Faulheit automatisch und konnte mit minimalen Verlusten vorrücken. Die Schlacht um Moskau selbst wurde wieder aus Faulheit automatisch entschieden und ich konnte, trotz das mein bester General kurz zuvor eines natürlichen Todes gestorben war, die Stadt mit akzeptablen Verlusten einnehmen.
    Zur gleichen Zeit hatte ein anderer Lebemann entdeckt, das Archangelsk komplett umbewacht war. Eine kleine Miliz-Abteilung marschierte kurzer Hand dorthin und eroberte die Stadt. Die Bürgerwehr der Stadt wurde eine Kapitulation angeboten(ich bin gütig, ich weiß^^), welche diese auch danken annahm.
    Der Lebemann wurde in die nächste russische Provinz geschickt, um dort die selben Zustände wie in Archangelsk vorzufinden. So wurde noch eine weiter Miliz-Abteilung ausgehoben und in Bewegung gesetzt. Archangelsk selbst musste ich gegen einen Aufstand verteidigen und diese Schlacht war nicht ohne. Eigentlich unterlegen, konnte der Angriff dennoch abgewehrt werden.
    Bilanz dieser beiden Eroberungen: In Archangelsk 2 Pelzjäger und 2 Holzfällerhütten gewonnen und Moskau schlug dem Faß den Boden aus:
    - 2 oder 3 Bauernhöfe
    - 1 oder 2 Minen
    - 1 Holzfällerhütte
    und 8! (zukünftige) Städte.
    Ich hatte somit Russland das wirtschaftliche Zentrum genommen. Die Stadt generierte damals schon mehr als 6000 Einnahmen. In den nächsten Runden wurde noch eine Miliz-Abteilung zur Bewachung ausgehoben und insgesamt 3mal musste ich bewaffnete Aufstände niederschlagen, bevor die Bevölkerung sich der schwedischen Herrschaft fügte. (Bei Hauptstädten tritt dieses Phänomen immer auf) Aber für meine Veteranenarmee war das kein Problem.

    In den folgenden Runden wurden noch 2 weitere unbewachte russische Provinzen erobert, welche von ihrem wirtschaftlichen Nutzen teilweise recht mager ausfallen. In der einen Provinz muss noch eine Rebellenarmee geschlagen werden.
    Meine Veteranenarmee rückte auf Kiew vor und eroberte mühelos die vorletzte Provinz in der bessere militärische Einheiten wie Milizen und leichte Kavallerie ausgehoben werden kann. Wenige Runden später fiel auch die Halbinsel Krim in meinen Besitz, die letzte Garnison der Russen. Der Hafen Sewastopol wird zwar noch von der russischen Marine gehalten, aber das interessiert mich weniger. Russland hat jetzt noch 3 Provinzen, effektive Gegenwehr kommt maximal noch von Aufständischen. Die Tage des russischen Reiches sind gezählt!

    In wirtschaftlicher und technischer Hinsicht wurden neue Technologien erforscht, was dank 2 Schulen und 4 Edelmännern nun viel schneller wie vorher ist. Die Bauernhöfe und Minen wurden ausgebaut und Missionare losgeschickt, um die Orthodoxen zu bekehren.

    Ich vermute einen Angriff von Kurland in den nächsten Runden. Österreich hält sich noch, ist aber in arger Bedrängnis. Dänemark und Preußen expandieren, ebenso wie das Osmanische Reich, mit dem ich ein Bündnis aushandeln konnte. In Indien hat das Marathenreich die Vorherrschaft erlangt. Die USA haben ihre Unabhänigkeit erlangt, wenn auch etwa 60 Jahre früher wie in der historischen Vorlage.^^
    Geändert von Skyter 21 (09.08.2012 um 17:38 Uhr)

  20. #380
    Das Auftauchen dieses Threads hat mich eben veranlasst mal meinen Steam-Account anzuschauen und bei Empire steht da 232 Stunden Spielzeit, die Investition hat sich also durchaus gelohnt.
    Bei den Errungenschaften bleibt mir jedoch noch einiges zu erledigen, da bin ich erst auf 11 von 30, als letzte habe ich dabei übrigens die Errungenschaft "Wahnsinniger" freigeschaltet. Die gabs für 100000 getötete Feinde. Leider sind viele nur durch online Gefechte zu erreichen was eigentlich nicht so mein Ding ist. Wie ich jedoch gerade in der globalen Statistik sah haben nur 0.7% der Spieler die Errungenschaft "Strategisches Genie" fürs Abschließen einer Kampagne im schweren Modus, das wäre also mal ein Ziel. Zumal ich das schon vor einer Weile verfolgte, und noch einen (wenn ich mich recht erinnere) ganz vielversprechenden Spielstand habe, nur ist der leider zuhause am PC und nicht hier auf meinem Laptop...

    Wenn du magst Skyter kannst du mich ja auf Steam unter EisbaerWedan zu deiner Freundesliste hinzufügen.

    Zitat Zitat von sims Beitrag anzeigen
    Du ahnst gar nicht wie sehr ich mich jetzt nach einem neuen PC sehne... es gibt so viele geile Spiele die ich noch spielen will.
    Wie siehts denn eigentlich bei dir langfristig mit Internet zuhause aus? Empire und Shogun 2 laufen ja über Steam, sodass eine permanente Internetverbindung wohl von Vorteil wäre, so weit ich weiss lassen sich (zumindest die meisten) Spiele zwar auch offline spielen, aber ein paar nette Features von Steam gehen damit leider verloren (auch wenn das dich vermutlich nicht allzu sehr stören dürfte). Was hälst du denn eigentlich von Laptops? Damit wärst du flexibler und könntest einfacher Internetzugang erreichen wenn du es mal brauchst.

    Interessanter Bericht übrigens Skyter, ich werde das ganze sicherlich weiter verfolgen. Wenn ich mich recht erinnere, dann hab ich auch mal eine Kampagne mit Schweden gespielt (und auch mit Russland glaub ich). Eine interessante Nation mit recht guter Ausgangslage wenn man es denn schafft die Nachbarn in einzelne Kriege zu verwickeln, was dir ja sehr gut gelungen ist. Vor allem Russland ist nämlich weit weniger stark als es auf den ersten Blick scheinen mag. Es besitzt zwar riesige Territorien (welche mitunter schwer zu kontrollieren sein können), hat jedoch nur 2 bis 3 primäre Provinzen, während der Rest finanziell und militärisch eher unbedeutend ist, wer Moskau und Kiew besetzt hat Russland besiegt. Aber das hast du mittlerweile ja alles selber schon herausgefunden.

    Auch wenn ich meist zu Anfang eher nicht auf den Ausbau der Felder gesetzt habe, sonder nach Möglichkeit schnell expandiert und für den Wachstum dann etwas später mit ein paar fortschrittlicheren Technologien (auch zum Ausbau der Landwirtschaft brauch man ja ab der 3. (?) Stufe weitere Technologien) sobald ich in einer Friedenszeit Mittel übrig habe dann alles aufrüste was Geld bringt. Wobei der Ansatz den Bevölkerungswachstum zu steigern um möglichst schnell viele Städte zu haben natürlich nicht verkehrt ist. Auf Steuereinnahmen würde ich deswegen jedoch nicht verzichten, sondern die Steuern dann lieber gezielt in Bauten investieren welche dann den gleichen Effekt haben. Das ist vermutlich der langsamere Weg, jedoch mit weniger kurzfristigen finanziellen Entbehrungen und am Ende fällt die Diskrepanz, falls vorhanden, wohl eh nicht mehr so sehr ins Gewicht.

    Ich hab mir letztens übrigens mal das stand-alone Add On Shogun 2: Fall of the Samurai gekauft. Leider hab ich grad nicht wirklich Zeit zu spielen, ich hab jedoch in der wenigen Zeit die ich gespielt habe ein paar Screenshots gemacht, ich hoffe man sieht sie auch ohne Steam-Account, ansonsten kann ich auch schauen ob ich sie woanders hochladen kann.

    Zum Spiel muss ich sagen, dass es mich leider bisher weniger fesselt als Empire und Mevieval 2 es taten und tun. Aber erstmal ein Wort zu den Neuerungen: Das Jahr ist in 4 Jahreszeiten unterteilt, wovon jede 6 Runden dauert und unterschiedliche Boni/Mali bietet. Am Wesentlichsten dürfte dabei wohl der Wintermalus sein: Jede Einheit auf feindlichem Territorium erleidet zum Rundenende hin Verluste. Den Rest weiss ich grad nicht mehr auswendig, ich glaube es war jedoch einmal ein +1 Zufriedenheitsbonus und einmal ein Bonus auf (Landwirtschafts?)einnahmen.

    Im Hinblick auf die Verluste im Winter muss man auch erwähnen, dass dezimierte Einheiten nicht mehr wie bisher kostenpflichtig aufgestockt werden müssen, sondern nach jeder Runde eine gewisse Anzahl an Verstärkung erhält wenn sie in einer eigenen Provinzstadt stationiert sind, oder einen General dabei haben. Des weiteren gibt es eine Clan-Entwicklungsbaum, wo man entscheiden kann ob mal Zivil- oder Militärtechnologien entwickeln möchte (s. Screenshot). Gleiches gibts für die einzelnen Charaktere (Generäle und Agenten), welche dem Spieler mit steigendem Rang auch die Wahl lassen in welche Richtung man sich spezialisieren möchte.

    Eine außerordentlich wichtige Änderung haben auch Flotten erfahren. So haben diese nun einen gewissen Radius in welchem sie schießen können und damit auch küstennahe Städte und Armeen unter Beschuss nehmen können sowie der eingenen Armee als schwere Artillerie dienen können wenn sie in Schussreichweite sind. Das ganze läuft mit beträchtlicher Ladezeit, es sind nur 2 Salven pro Schlacht verfügbar und der Beschuss brauch auch ein paar Sekunden bis zum Einschlag, sodass das Timing nicht unbedingt einfach ist, aber wenn man dann trifft dann ist die Zerstörungskraft enorm (wobei die Anzahl der Geschosse auch von der Anzahl und dem Typ der Schiffe abhängt). Diese Artillerie kann durchaus schlachtentscheidend sein, wie ich sehr früh bereits feststellen durfte.

    Was mir nicht so gut gefällt ist die Tatsache, dass die einzelnen Clans sich in Shogunats- und Kaisertreue unterteilen, sodass es eigentlich keine wirklich neutralen Clans gibt. Man hat zwar nicht zwangsläufig Krieg mit den Clans entgegengesetzter Gesinnung, aber wenn man erstmal eine Grenze zu einem solchen Clan hat läuft es häufig mehr oder weniger schnell darauf. Ich möchte auch nicht sagen dass es ein schlechtes Spiel wäre, aber wenn ich jetzt spontan entscheiden sollte dann würde Empire mich grad mehr reizen als Shogun 2.

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