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Thema: General Sims und seine Eroberung der Welt

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  1. #11
    Für Gott und Kaiser!
    Mein Leben als Feldherr für das heilige römische Reich deutscher Nation.
    Heute: Eye on England - Auge um Auge für des Insels Krone.



    Was war passiert?
    Unter seltsamen Umständen kam Kaiser Heinrich ums Leben.
    Der rüstige, doch betagte Imperator pflegte im Sommer noch seinem alten Laster- der Jagd - zu frönen und zusammen mit seinem Lieblingssohn, der jedoch kein leiblicher Sohn des Kaisers war, erlegte er trotz fortgeschrittenen Alters noch so manche Wildsau.
    Bei einem dieser Jagdausflüge erkrankte er schwer an Lunge, im Frühling jedoch befand er sich auf dem Weg der Besserung und das Reich atmete erleichtert auf.

    Dann jedoch verstarb er eines Nachts unter ungeklärten Zuständen und der letzte, der den Kaiser an jenem gewittrigen Abend gesehen haben wollte, war Eusebios, des Königs "Lieblingssohn", der vom Schock gezeichnet, den letzten Wunsch des Kaisers verkündete, ihn als Nachfolger zu sehen.


    Der Schrecken war groß im Reich und allenortens wisperten und flüsterten sich die Adeligen ihre Münder fuselig, während des neuen Kaisers Audienzen an Grauen kaum zu überbieten war. Er war tobsüchtig, machthungrig und vor allen Dingen paranoid.
    Das Schlimmste jedoch war - und die Kirche schwieg in Schande darüber - dass er in die Fänge einer Hexe geraten war.
    In seinem Gefolge fand sich die kluge und geheimnisvolle Hildegard von Bingen, eine Kräuterfrau und Heilige... doch gab es Stimmen im Reich, ausgehend von einem böhmischen Kloster, die nicht verstummen wollten mit dem wispernden Ruf, Hildegard sei schon vor Jahren dem Tode anheim gefallen.
    War die Frau und wichtigste Beraterin des Kaisers am Ende nicht wer zu sein sie vorgab?


    Aufgestachelt von solchen Reden wurde der Kaiser darob immer zorniger und als ein englischer Barde in einem Spottgedicht die Ehre der Begleiterin des Kaisers anzweifelte, schäumte der Monarch blutigen Schaum und ließ den Barden grausamste Tortur durchleiden, ehe er eine Nachricht an alle Generäle des Reiches entsandte - der Legende nach in Blut geschrieben.
    Sie sollen zusammenkommen und jeweils ihren Erstgeborenen mit sich bringen, ginge es doch um die Verteilung neuer Ämter und großer Belehnungen.
    Misstrauisch doch folgsam erfüllten die Reichsritter den Wunsch, doch - ach! - sie alle wurden getäuscht.
    'Eusebios der Grausame' nahm alle Erstgeborenen als Geiseln und sperrte sie in Käfige, die über dem Burggraben baumelten und erzwang so die hasserfüllte Loyalität seiner Generäle.
    Und sein Ziel war klar: Das Heimatland des Barden musste dem Erdboden gleichgemacht werden, England sollte bluten für die unbedachten Worte eines dummen Sängers.

    Und die Angst um ihre Söhne und Töchter trieb die Reichsritter an und brachte sie an den Rand der Verzweiflung, denn 1179 war das angevinische Reich eine starke Festung und ähnlich schwierig sah es auch auf der Insel selbst aus, wo Schottland bereits von England unterworfen worden war.


    Doch es sollte anders kommen...
    Es schien, als wäre es Luzifer selbst gewesen, der den englischen König im Traum heimsuchte und ihn warnte, denn während die deutschen Generäle noch über ihren Karten brüteten, fiel England mit starker Streitmacht in das Kaiserreich ein, augenscheinlich den Tod ihres geliebten Barden zu rächen.
    Und der Papst reagierte auf diesen Akt der Provokation nach nicht unerheblicher Spende durch deutsche Bischöfe mit aller Macht des Kirchenrechts - England war Freiwild geworden und es hieß, der wahnsinnige Kaiser sei eine Stunde durch sein Schloß gelaufen, während sein kreischendes Lachen von den nackten Mauern widergehallt war...


    Die deutschen Truppen waren bereits ausgehoben und marschbereit und der Konterangriff auf England begann sofort und schonungslos.
    Der Kaiser hatte besondere Steuern erhoben und unter seiner Peitsche die besten Waffenschmiede bereits geknechtet, welche ihm starke Katapulte und andere Kriegsmaschinen bauten, welche alsbald blutige Ernte abhielten unter den englischen.


    Das angevinische Reich war ebenso bedroht wie England selbst und auch die Besitztümer und Lehen in Irland befanden sich bereits unter deutschen Attacken.
    Da begab es sich, dass Ulrich von Worms das Schiff "Speerspitze Reichsadler" nach Aberdeen genommen hatte und von Boten des Kaisers über den englischen Verrat in Kenntnis gesetzt wurde - einen Verrat, den er mit Blut und Stahl zu vergelten gedachte.
    Schon auf der Grenze zu den schottischen Highlands kamen ihm die englischen entgegen, zwei Armeen, beide gut bewaffnet und kampfbereit.
    Nach einem Gebet gab Ulrich seinem Pferd die Sporen und befahl den Angriff...


    Ulrich wusste, dass er dank seiner extrem kampfstarken Infanterie und seiner Artillerie eine wahrscheinlich defensive Haltung einnehmen musste und so verschanzte er sich mit seinen Männern am Maidenflower-Hill, der dank der nordischen Bogenschützen mit angespitzten Pfählen versehen wurde und die Artillerie einen mehr als passablen Ausblick über das Land an der Dykon-Road haben würde.


    Bald schon erschienen die englischen auf dem Feld, weit im Süden und damit außerhalb der Reichweite der Reiter oder Bogenschützen Ulrichs, konnte der Feind seine Truppen vereinen, da er mit zwei Armeen erschienen war. Beide englische Generäle beanspruchten das Oberkommando für sich, doch konnte Herbert Carr - ein Adoptivsohn des englischen Königs selbst - sich letzten Endes durchsetzen und die beiden Heerwürmer vereinen.


    Ulrichs Herz tat einen Sprung der Freude und in Gedanken gewährte er dem gegnerischen General schon jetzt Pardon, als dieser sich - ganz im Sinne und Sitte großer christlicher Heerführer sich zum Tjost-Duell im Tal des Maidenflowerhills treffen wollte und die Ritter Ulrichs ritten sofort los, dem Feind zu begegnen.




    Nachdem die Ritter sich getrennt hatten und Ulrich seine Mannen zum Atem schöpfen hinter den Zwillingshügel zurückzog, unterlief dem englischen General Carr ein folgenschwerer Fehler: Durch einen mehr als missverständlich formulierten Befehl marschierten die eigentlich bestens verschanzten Bogenschützen Carrs in das Tal, um den Maidenflower-Hill unter Beschuss nehmen zu können, dabei rückten sie aber weitaus tiefer an die Front vor, als sie es geplant hatten - und Ulrich erkannte die Gunst der Stunde und führte seine Ritter in eine erbarmungslose Kavallerieattacke, die große Teile der Artillerie Carrs auslöschen konnte.


    Der englische General geriet in Panik, die Legende will, dass er mit heisem Krächzen ein gesamtes Vorrücken der Infanterie befahl, die sich durch das Tal den Weg durch mörderischen Beschuss der Artillerie Deutschlands bahnen musste.


    Bald schon prallten Speer auf Schild und Schwert auf Schwert, als die ausgeruhten deutschen Kräfte auf englische Verbände stießen, die sich mühsam unter der drückend heißen Frühlingssonne den Weg auf den Hill haben erlaufen müssen und so außerstande waren, die deutschen Truppen zu schlagen.



    Die Dykon-Road ging als katastrophaler Blutzoll Englands in die Analen der Chronisten ein und die Deutschen zwangen die umliegenden Freibauern, die hundertfachen toten Leiber ihrer Landsleute von der Straße zu schaffen.


    Ulrich von Worms hingegen wurde gefeiert - dem teutonischen General stand nun der komplette Norden Englands offen und er setzte nach einer trunkenen Siegesfeier seine Männer abermals in Marsch.

    Das Dorf Dykon allerdings, welches in seinem Leid und Elend als Ort der Feierlichkeit ausgewählt wurde, wurde von englischen Fanatikern von der Landkarte getilgt und dem Erdboden gleichgemacht, als herauskam, dass die englischen Frauen sich nach jahrelanger Misshandlung durch Schotten und Engländer gleichermaßen, den Deutschen Invasoren unzüchtig angeboten haben sollen.


    Nach dem Sieg Ulrichs im hohen Norden lag das gesamte England im Schock darnieder, deutsche Truppen landeten an zahlreichen Küstenabschnitten und keine englische Stadt, die während den nächsten Monaten nicht angegriffen wurde...
    Caernavaron, York und Winchester fielen nur wenige Monate nachdem London selbst gefallen war.




    Eine besonders tragische Rolle spielte dabei auch Rennes, welches im Winter 1188 angegriffen und erobert wurde - stand diese stolze Stadt doch einst im Krieg gegen die Franzosen sinnbildlich für den Zusammenhalt englischer und deutscher Truppen, die fünzig Jahre zuvor noch gemeinsam um diese Stadt gestritten hatten.


    Ende des Jahres war es wieder Ulrich, der sich in Zugzwang befand, denn nachdem deutsche Plünderer einen vom Papst ausgehandelten Waffenfrieden zunichte gemacht hatten, kochte des Volkes Seele und auch der verrückte Kaiser wollte England vernichtet sehen und befahl Ulrich wider besseren Wissens und gegen den Wunsch des Papstes den Angriff auf Edinburgh.


    In Edinburgh gab es nur eine eher kleine Garnision, dafür war diese mit Elitetruppen besetzt, die ihren Wert schon mehrfach unter Beweis gestellt hatten.
    Doch auch Ulrich wusste um die Spezialität seines Kaders. Unter seiner Führung duldete er nur die Besten der Welt und so fanden sich neben nordischen Kriegern auch unerschrockene Schützen aus dem Balkan ebenso wie Ritter aus Gotland oder Zweihandstreiter aus Schwaben.


    Eingedenk der außerordentlichen Fähigkeiten seiner Söldner, ersann er den Plan, den Belagerungsturm und die Sturmleitern als Ablenkungmanöver einzusetzen, während die Torramme, die von den Blakan-Kriegern geführt wurde - der Hauptstreitmacht den Weg in die Stadt öffnen sollte.
    Ulrichs Chronist gibt an, dass der deutsche General bewusst die Wikinger-Huskarls für die beiden Ablenkungsmanöver ausgewählt hatte, da die Überlebens-Chancen sehr gering waren, er aber wusste, dass sie mit den Kriegsschreien an den heidnischen Odin eher untergehen würden, als sich zurückzuziehen.


    Ebenso von brutalter Schwierigkeit gezeichnet war die Aufgabe der Sturmramme, denn der gesamte Erfolg des Angriffs stand und fiel mit dem Belagerungsgerät und so hatten sich die englischen rasch auf die Ramme eingeschossen und überzogen diese und die deutschen Söldner mit einem Pfeilregen, der dutzenden das Leben kostete.
    Weibel Vladislav kannte jedoch kein Erbarmen, zu groß schien die Versuchung durch Beute zu sein und so kämpften sie sich bis ans Tor.



    In der Zwischenzeit gerieten die Schweden unter Beorngred bei den Sturmleitern im Norden der Stadt und unter Ragnar beim Belagerungsturm im Süden der Stadt in einen wahren Berserkerrausch und das Ablenkungsmanöver zeigte großartige Wirkung - immer mehr Bogenschützen konzentrierten sich auf die Männer der Wikinger und konnten der Ramme weniger Bedeutung beimessen.




    Schließlich war es getan, das Tor barst unter der Ramme und die deutsche Infanterie setzt sich unter weiterem Feindbeschuss in Bewegung, die Stadt zu stürmen!


    Als der englische Verteidiger seine Milizen und die Kavallerie in den Kampf um den Hauptstrassenzug brachte, war es fast schon zu spät - das heilige römische Reich war in fast jeder Gasse.


    Auch auf den Zinnen schien es, als würden die Deutschen den Sieg davontragen, furchtlos durch das Vorbild ihrer Berserker, prügelten sie mehr und mehr englische von den Zinnen:



    Der englische Hauptmann stritt tapfer, doch ist es blanke Ironie des Schicksals und dem Chronisten eine besondere Erwähnung wert, dass die Speerträger Deutschlands den Hauptmann direkt vor seiner eigenen Statue vom Sattel stießen und ihm den Todesstoß setzten. Es heißt, die Statue zeige ihn, wie er einen Speer trug...


    Der lange Winter im Jahre 1183 führte schließlich zu einem weiteren hasserfüllten Streit zwischen dem Kaiser und dem Papst, der daraufhin eine letzte Warnung aussprach - England sei zu verschonen, andernfalls drohe der Ausschluss aus der Christenheit.
    Der Kaiser schäumte und tyrannisierte seinen Hof, während die in England stationierten Truppen froh waren, während des kalten Winters die Annehmlichkeiten eines geknechteten englischen Volkes genießen zu können - wenngleich auch die englischen Frauen unter den Truppen nicht als Schönheit galten.


    Es scheint eine bittere Fußnote der Geschichte zu sein, dass es genau eine solche englische Edeldame war, die im Streit ihren deutschen Gemahl erschlug und dann das Volk Englands während einer Revolte gegen die Deutschen führte. Der Papst reagierte konsequent und belegte England mit dem Bann.


    Der Kaiser befahl den sofortigen Angriff auf die restlichen Besitztümer Englands, dessen Schicksal sich in der Schlacht um Nottingham entschied und mit der vollkommen Auslöschung des englischen Königshauses endete.



    England war nun unterworfen, seine Bürger geknechtet, die Ressourcen lagen dem Reich offen. Und Ulrich wurde die Stadt York gegeben, wo er die Statue seines Vorgängers noch immer in Ehren halten soll, um sich der Liebe durch das englische Volk zu versichern...


    Lesen Sie morgen: "Maurische Missetäter - Der Papst befiehlt den Krieg gegen die iberische Halbinsel"
    Geändert von Daen vom Clan (02.09.2010 um 04:19 Uhr)

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