Louzifer - was hälst du denn eigentlich von dem TP?
Sorry, bin wohl zu spät eingestiegen in den Thread (wollte mir nicht alles durchlesen). Poste ihn doch nochmal oder per PN.![]()
hier:
Push/Pull
TE1:
Kniebeuge
Wadenheben
Bankdrücken
Military Press
Dips
TE2:
Kreuzheben
Klimmzüge
LH-Rudern
LH-Curls
Beinheben
Mo.TE1
Mi.TE2
Fr.T1
Mo.TE2
Mi.TE1
FR.TE2
3 Sätze pro Übung Dips und Military Press und Curls 2 Sätze
Genau das finde ich an dem Trainingsplan etwas verwunderlich. Nach meiner Erfahrung ist es sinnvoller, Push- und Pull-Übungen zu mischen, statt in einer TE nur Pull und in der anderen nur Push zu trainieren.Zitat von MeTaN
Ich glaube, du hälst ihn für einen Anfänger, aber MeTaN treibt sich ja schon seit geraumer Zeit in Kraftsport-Threads herum, also gehe mal davon aus, dass er jetzt nicht zu ersten Mal trainiert.Zitat von MaxikingWolke
Edit: Ansonsten dito @Louzifer unter mir, was die Isolationsübungen, etc. angeht.
Geändert von Olman (20.06.2010 um 18:58 Uhr)
Bei den Waden solltest du auf jeden Fall noch zulegen können, sofern du das Wadenheben nicht schon im Stehen mit eben den genannten Zusatzgewichten ausführst. Es bringt aber gar nichts, irgendeinen Muskel täglich zu trainieren - im Gegenteil, ohne die nötige Regeneration wächst er dann vielleicht sogar überhaupt nicht. Mir reicht es sogar, einmal pro Woche die Waden zu trainieren, maximal zweimal sollte auf jeden Fall genug sein. ^^
Wobei du sicherlich vorher (im Verein?) schon irgendein intensives Brusttraining à la Liegestütze gemacht haben wirst. Mit 70kg (bzw. bei dir eigentlich sogar 100) steigt sonst niemand, aber auch wirklich niemand, beim Training ein, und vom Fußball- bzw. Tennisspielen bekommt man keine allzu kräftigen Brustmuskeln.
Ich habe da seinerzeit mit 20kg angefangen, und auch die sportlicheren Anfänger bei uns im Studio schaffen meines Wissens zu Beginn da nicht mehr als 30 oder 40kg.
Mir gefällt eine gesunde Mischung fürs Körpergefühl auch besser, aber im Grunde genommen ist es egal. Ab und zu sollte man ein wenig wechseln/variieren, das wichtigste ist jedoch, dass man beide Übungstypen irgendwie unterbringt. Ob zusammen oder getrennt, spielt wie gesagt grundlegend keine Rolle.
Ok, ich habe mich gerade ein Bisschen schlau gemacht udn offenbar ist dieser Push/Pull-Split ja sehr gängig. Aber als ich angefangen habe, habe ich mir halt als Prinzip diesen gemischten Trainingsplan eingeprägt.
Als ich dann kurzzeitig ebenfalls einen Push/Pull-Split ausprobiert habe, kam es mir so vor, als würde ich mit dieser Variante schneller ermüden - was aber auch daran liegen kann, dass ich nicht dran gewöhnt war.
Mir persönlich gefällt es auch besser, wenn man mehr Abwechslung in einer TE hat und nicht gewissermaßen immer den gleichen Bewegungsablauf in verschiedenen Varianten wiederholt (wie CT halt gerade auch meinte).
Ich lasse mich auch gerne eines Besseren belehren - meinetwegen kann dein Ansatz genuso effektiv oder effektiver sein.
der, von dem ich den trainingsplan bekommen habe hat mir noch nicht gesagt wie viel Wiederholungen ich machen sollte..
sind da 8 oder 10 besser?
oder einfach variieren?
Variieren! Aber nicht kurzfristig, sondern eher im langrfristen Segment, heißt: 2-3 Monate, dann wechseln. Der Körper adaptiert nach und nach durch die Reize, die du ihm gibst und es tritt eine gewisse "Gewöhnung" ein. Das Ganze nennt man Periodisierung. Es gibt gewissen Zyklen (also diese 2-3 Monate) und durch den Wechsel von Übungen und Wiederholungsbereich verhinderst du eine gewisse Stagnation (meist macht man zwischen zwei Zyklen so 1 Woche Trainingspause, damit sich der Körper vollständig erholen kann) - hilft manchmal auch bei Plateaus, wenns nicht weitergeht.
Generell empfehle ich dir zu Beginn in einem WDH Bereich von 8-12 zu arbeiten. Danach mal auch auf Kraft gehen mit 5-8 Wiederholungen und für richtig, bockschweres Training auch im Bereich von 1-5 Wiederholungen, natürlich dann mit entsprechendem Gewicht (also höher als wie bei 8-12, logisch). Was noch wichtig ist, sind die Pausenzeiten zwischen den Sätzen. Da kann man auch variieren und so an der Intensitätsschraube drehen.
Wie gesagt sind Kniebeugen, Kreuzheben und Bankdrücken zu Beginn starke Übungen! Nicht umsonst werden sie auch die "Großen Drei" des KDK genannt. Aber hier musst du auch vorsichtig sein, denn die Technik ist hier von enormer Wichtigkeit. Wenn du sie schluderig ausführst und abfälscht, kann das auch nach hinten losgehen. Richtig ausgeführt sind diese Übungen ein gutes Training, daher gilt: weniger Gewicht, mehr Technik und bloß das Ego zu Hause lassen.
Ich hatte mein Leben lang Sport gemacht, auch neben Fussball und Tennis (ja, beides im Verein). War also recht gut durchtrainiert und hatte vorher schon Kraftsport gemacht, allerdings nie alleine im Fitnessstudio. Immer nur kurze Einheit nach dem Fussball oder zuhause an einem Hometrainer. Der gab allerdings nicht sehr viel her und endete bei 70kg.
Hätte ich vllt erwähnen sollen ^^"