Da ich als Christ "aus dem anderen Lager" kam, habe ich davon nicht sooo viel gesehen, aber es ging mehr um Kräuter, leise Gebete (hauptsächlich an die nordischen Götter) und auch Tanz im Wald und den Feldern.
Es war zumeist sehr feierlich, es ist auch wohl nicht von der Hand zu weisen, dass sich der Coven sehr viel Mühe gab, ein wildromantisches Ambiente zu erzeugen.
Es ist ein bisschen schwer das Erlebte zu beschreiben, ohne die typischen Klischees zu klopfen.![]()
Eine Wiccanerin, die ich kannte, hatte es eher mit irischem Kram, Ökoattitüden und dem konstanten Ablehnen des Christentums.Ist letztendlich also auch nix anderes als... alles andere.
Ich bin 14 und jz schon überzeugter Atheist.
Die meisten in meinem Alter stellen Religion in Frage aber ich bin mir da ziemlich sicher.
Ich bin auch in der Schule nie in den Religionsunterricht gegangen. Hab mich immer abgemeldet von dem Unterricht. Nur jetzt in der 5ten Klasse geht das nimmer. Darum bin ich in Ethik gegangen. Da hab ich auch ziemlich viel über die anderen Religionen gelernt was ich vorher nicht wusste. hat mich trotzdem nicht überzeugt. Meine Eltern sind auch nicht besonders gläubig (gehen halt nid in die kirchen oder beten usw.)
Aber ich will jetzt nicht sagen das es Gott nicht gibt oder so. sondern das ich selbst der Meinung bin das es kein Leben nach dem Tod gibt und/oder ähnliches.
Jeder sollte seinen Glauben selber wählen können und auch daran festhalten da will ich niemanden aufhalten. Man sollte die Meinung eines anderen respektieren.
Lg Aventor
Wieso sollte es einen Aufstand geben?
Stichwort Religions-/Glaubensfreiheit und so...
Ich glaub nicht, dass hier soviele Tiefgläubige herumrennen, die jedes vom Weg abgekommene Lamm in die Herde zurücktreiben wollen.
Wenn du >>überzeugter Atheist<< bist, musst du das auch so vertreten.
Katholisch getauft worden. Das ist allerdings nicht mein Glaube.
Ich selbst würde mich am ehesten als Agnostiker bezeichnen. Im Prinzip kann ich mir schon vorstellen, dass da irgendwas ist oder gewesen sein muss, das zumindest mal so frei war, den Big-Bang anzustoßen und in der Folge Raum und Zeit zu schaffen. Von nichts kommt schließlich nichts.
Diese Entität muss dazu ja nicht unbedingt irgendwelche übernatürlichen oder paranormalen Fähigkeiten haben (den das wiederum schließe ich eigentlich kategorisch aus). Wenn Ameisen abstrakt denken könnten, würden sie unter Umständen auch vermuten, dass wir Menschen so eine Art Gottheit darstellen.
Mein Umfeld hält mich wohl für einen Atheisten. Das hat wahrscheinlich damit zu tun, dass ich prinzipiell gegen jede Art von Religion bin und das auch gern explizit zur Sprache bringe.
naja. ich hab mir fragen gestellt wo ich noch nicht so sicher war. zum beispiel: wer ist gott? warum hat er uns erschaffen etc.
aber dann hab ich mir gedacht. wenn uns ein wesen von höherer macht erschaffen hat. wer hat dann dieses wesen erschaffen? weil dieses ''etwas'' müsste dann auch einen schöpfer haben. dieser schöpfer hätte dann auch einen schöpfer usw.
also gäbs eine kette an schöpfern und am ende der kette wären wir, da wir als schöpfer nicht in frage kommen.
Dann auch wegen dem Leben nach dem Tod.
Ich kann mir nicht vorstellen das man wenn man stirbt in die hölle in den himmel ins nirvana oder sonst wo hinkommt.
oder das die seele erlösung findet.
Ich finde das Leben ist uns von der Natur geschenkt worden. und wir haben glück das wir überhaupt existieren.
Und das wir für unser leben selbst die Verantwortung übernehmen müssen und sehen was wir draus machen. Wir selbst entscheiden was Gut was Böse ist, nicht irgendein Gott hoch oben im Himmel.
Ich hab keine Ahnung wie wir überhaupt entstanden sind.
Weiß ja keiner so genau.
Aber ich halte mehr an der Theorie von Charles Darwin fest als das ich an die Bibel den Koran oder Buddhas Weißheiten glaube.
Lg
Das Problem an der Sache ist wohl, das der Mensch ein Problem damit hat sich Endloses vorzustellen. Alles war schon immer da, nur in anderer Form. Wir werden auch für ewig da sein, nur halt irgendwie anders. Wir sind ja nicht mehr wie ein zufälliges Gemisch an irgendwelchen Atomen. Es gab keinen Anfang. Und es wird auch kein Ende geben.Zitat von 2364.
Ich find die Frage nach ausserirdischem Leben immer ziemlich belustigend. Ich meine, das Universum ist endlos. Dementsprechend gibt es auch endlos viele andere Lebensformen in allen möglichen Variationen. Es wird wahrscheinlich Aliens geben, so wie wir uns die vorstellen mit fliegenden Untertassen und so´n Kram. Irgendwo wird es das geben im Endlosen. Es wird auch wahrscheinlich irgendwo einen Planeten geben auf dem eine ähnliche Lebensform wie unsere existiert. Wenn man genau darüber nachdenkt wird es eigentlich endlos viele Planeten geben, die genauso aussehen wie unserer. Es wird endlos viele Planeten geben auf denen Dinosaurier rumlaufen etc...
Dadurch kommt der Mensch, der unbedingt versuchen muss alles zu erklären und in Worte fassen will, und meint er müsse eine Erklärung für die Entstehung finden und da haben wir auch schon den almighty Gott.
Sehen wir einfach mal ab von Gott/Religion, wer bitte soll das Universum erschaffen haben ? Wie soll das passiert sein und wie soll etwas aus dem Nichts erschaffen worden sein ? Es war halt alles in anderen Formen schon da. Das wir jetzt hier so wie wir sind existieren, ist purer Zufall, einigen chemischen und physikalischen Phänomenen vor Millionen von Jahren zu verdanken ebenso wie der Evolution.
Diese Aussage müssen wir dann wohl so komplett ohne Begründung und als gottgegeben (höhö) hinnehmen.
Ab dem zweiten Satz würde ich eigentlich jeden solchen als falsch betiteln.
Das Universum ist 13,7 Mrd. Jahre alt, "alles" entstand erst zu dem Zeitpunkt (bzw. erst einige Zeit danach, als es einigermaßen abgekühlt war). Ewig werden wir auch nicht da sein (zumindest nicht "da" im Sinne von "hier"), da sich die Sonne in einigen Mrd. Jahren zu einem roten Riesen aufblähen wird und unser Erdkrüstchen in einen sprudeligen Lavaozean verwandeln wird. Und selbst wenn wir das Sonnensystem mal außen vor lassen, wird die ferne Zukunft nicht unbedingt rosig. Stichwort Big-Freeze, Big-Crunch oder Big-Rip.
Ist es nicht. Es wird größer.
Würde es. Wenn es nicht endlich wäre. Was es ist.
Diese Fragen sind naturwissenschaftlich nicht zu erklären, weil es vor dem Urknall eben weder Zeit, Raum noch physikalische Gesetzmäßigkeiten gab.
Das ist dann wohl Glaubenssache. (;
Sorry für's Fleddern.
Man sollte hier vielleicht anmerken, dass "Das Endlose" zu einer Klasse negativer Ideen gehört. Ist genauso wenig vorstellbar wie "Minus zwei Äpfel", v.a. da ich beim Rechnen mit minus zwei Äpfeln mehr habe als mit null Äpfeln. Wichtig ist die Regeln zu kenne, nach denen die Konzepte jeweils verwendet werden, greifbaren Inhalt haben sie nämlich keinen.
Ist das was du beschreibst, nicht auf unsere Galaxie zutreffend ? Also der Haufen Planeten mit denen wir um die Sonne kreisen ? Ich weiss, das sich die Galaxie immer weiter ausbreitet, quasi wächst, und sich dann ab einen bestimmten Punkt wieder zusammenzieht. Das dauert aber zum Glück noch ein paar Jährchen.Zitat von NPC Fighter
Ich kenn den Begriff für das ausbreiten und zusammenziehen von Galaxien nicht, allerdings ist das eigentlich ein ewiges hin und her. Eine Galaxie breitet sich aus, bis sie sich irgendwann wieder zum Zentrum hin zusammenzieht und alle Materiere auf kleinesten Raum komprimiert. Es kommt zu einer Art riesiger Explosion (Auch hier kenn ich den Fachbegriff nicht) und es entsteht eine neue Galaxie.
Oder hab ich hier ein völlig falsches Verständnis von der Sache ? Ich dachte das Universum sei der Raum, in dem die Galaxien, mit all ihren Sternhaufen und Sonnensystemen rumfliegen. Eine Galaxie ist begrenzt und mit Zahlen auszudrücken, das Universum nicht. So hab ich´s gelernt.
Wieso ?Zitat von Ianus
Weil man es nicht mit Zahlen oder Worten zusammenfassen kann ? Das Endlose ist einfach schwer zu greifen.
Das erinnert mich an das eigentliche Thema dieses Threads.Zitat von Ianus
Bezogen auf die Realität stellt "Unendlich" eine Verneinung dar, weil es recht schwer ist, "Unendlichkeit" zu demonstrieren.
Z.b. in der Mathematik dann beschreibt Unendlichkeit eine Verhaltenseigenschaft von abstrakten Klassen, wie z.B. die Menge aller ganzen Zahlen. Wiederum etwas, das ich nicht zeigen, aber mittels Unendlichkeit in den Regelmäßigkeiten beschreiben kann.
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Das ist ja eigentlich genau das was ich meinte. Unendlichkeit ist schwer vorzustellen, schwer in Worte oder in Zahlen zu veranschaulichen und macht auch für uns keinen Sinn.
Es ist schwer sich unendliche Dinge vorzustellen, weil unser Denken begrenzt ist. Trotzdem versuchen wir für alles eine Erklärung zu finden.
Du hast dich lediglich gekonnter ausgedrückt.Zitat von natix