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  1. #1
    Bisher zieht das Spiel wirklich sehr viel von seiner "Faszination" aus dem außerordentlich sympathischen Design und der Präsentation. Unter der hübschen Oberfläche bemerkt man bisher tatsächlich ein recht seichtes Kampfsystem und eine etwas langgezogene, häppchenweise in leicht hölzernen Dialogen präsentierte Geschichte. Trotzdem schafft es die Truppe auf mich recht sympathisch zu wirken, da hier zwar gängige Animeklischees vorhanden sind, diese sich aber meiner Ansicht nach in einem perfekten Mittelfeld bewegen. Wider Erwarten nervt mich tatsächlich Snow mit seinem Hero-Gebrabbel am meisten. Und ebenso wider Erwarten, finde ich Vanille ausgesprochen erheiternd und drollig.

    Finde es nach wie vor etwas schade, dass Experimente sowohl im Skill- als auch im Kampfsystem nahezu ausgeschlossen sind. Selbst wenn man kein Auto-Battle nutzt, so kann man zwischen den paar Skills pro Rolle zwar ein wenig hin und her kombinieren, im Endeffekt nimmt man aber meist dann die Kombination, die einem das Autobattle sowieso zuweisen würde. Bin mal entsprechend gespannt auf Grand Pulse.
    Geändert von The Judge (11.03.2010 um 17:51 Uhr)

  2. #2
    Also ich muss sagen das Grand Pulse ziemlich... interessant ist.
    Die Jagdmissionen sind auch ganz gut (Chocobo quest gemacht, nun kann ich reiten und schätze suchen) gemacht und bis jetzt habe ich auch alle geschafft bis auf eine Mission... wo ich definitiv zuwenig hp haben gegen (10000 Stacheln *hust*).
    Aber auf Grand Pules kommt schon wieder etwas mehr Freiheit zutage mit ein paar heftigen Gegnern wo viele Gegner vorher ein witz dagegen sind (König Behemoth... heftig ohne suprise Attack dank Erdspalter).
    Da ist auch grinden angesagt und farmen was die stats angeht da doch manches echt hefitg ist und gegen die Schildkröten auch noch immer chance.
    Habe bei 53+ stunden erst zwei Rollen auf Rang 4 bei allen charakteren und die dritte nähert sich Rang 4 so langsam aber bei den restlichen rollen bekomme ich schon langsam Kopfschmerzen.

    @Sylverthas
    Kann ich nicht teilen das FFXIII nicht mehr Story hat als FXII... ersteres hat wesentlich besseres zu bieten als das zweite.
    Gerade ab Kapitel 7 beginnt die Story erst richtig.
    Was ich weniger toll finde ist das die nebencharaktere alle... praktisch nicht ins gewicht fallen und ziemlich Gesichtslos bleiben.

  3. #3
    Bin jetzt in Kapitel 11. Tutorial scheint langsam beendet zu sein.
    Meine Videospielsammlung


  4. #4
    So auch mal mein unbedeutenes --> vorläufiges <-- Fazit zu FF XIII.

    Fang ich mal an meine eigene Meinung die ich hier niemanden aufzwingen will zu posten unterteilt damits angenehmer zu lesen ist wenns überhaupt wer liest

    Präsentation: Die Grafik ist Wunderschön und eines FF würdig, mit vielen liebevollen Details, bombastischen CGs die vielleicht manchmal zu hektisch geschnitten sind aber es ist einfach Fantastisch.

    Story: Kommt langsam in Fahrt aber bis auf das ganze L.Cie, Fal.Cie und Cie Gelabber sehr mitreissend und motiviert zum weiterspielen. (Irgendeiner bei Square muss auf nem LSD Cie Trip hängengeblieben sein.)
    Die Char.. haben alle ihre eigene Motivation und ihre Leichen im Keller.
    Die Story kann zwar mit FF VII nicht mithalten aber ist trotzdem sehr spannend, auch dank der Grafischen Präsentation voll gelungen.

    Charakterentwicklung: Hallo Square was soll das dieses Kristarium ist doch nen Witz, Punkte verteilen die man mehr als genug hat damit man eh alles lernt egal mit was man anfängt???, nichts zum rumprobieren,nichts was fordert, das wirkt nur aufgesetzt.
    Wo ist das Espersystem aus FFVI, Draw aus FF VIII, Materia aus FF VII oder das Spherobrett aus FF X von dem Jobsystem aus FF V ganz zu schweigen. Hallo das könnt ihr besser...

    Die Waffenaufwertung das selbe erstmal nur 1 Waffe plus nen Schmuckstück ausrüsten können toll, musste wohl gespart werden. Nun gut hat man das System raus was auch nicht schwer ist wird man dort ebenfalls nicht gefordert es ist halt nur noch naja muss ich ja also klick ich mal.

    Kampfsystem: Also das Paradingsbums ist genial, steuer den Anführer auch lieber selbst als es Auto laufen zu lassen will ja spielen schön dynamisch und fordernd. Aber was zum Geier hat das mit FF zu tun wenn ich sowas will spiel ich Mass Effect. Ich muss ehrlich sagen ich hätte auch nichts dagegen wieder Zufallskämpfe zu haben bin da eher Oldiegoldie und wahrscheinlich auch nicht objektiv. Nur FF hat immer das Rundenbasierte bzw. das ATB ausgemacht hey ich will jedem Char.. in der Gruppe sagen können was er zu tun hat das ist FF. Das ist Taktik, das hatt einen erst zu FF gebracht.Und nun ab FF XII wurde es nur schlimmer. Warum?? FF VII hat sich mit dem ATB so gut verkauft warum es ändern Square??

    Genauso die Esper warum, ja warum sind die ab FF X nur noch nichts anderes als stärkere Gruppenmitglieder die man für ne halbe Minute mal steuern kann. Die sollen Beschworen werden ordentlich reinhaun und das wars, nein da lassen die sich bei Square noch diesen sinnfreien stellenweise lächerlichen Morphmodus einfallen.
    Persönlich nicht mein Geschmack...

    Nun gut zum Rest:

    Wo sind Spannende oder Geheime Sidequests die einen Stärker machen als andere die sie nicht gefunden haben? (Waffen, Summons usw..)

    Wo ist die frei begehbare Weltkarte ab FF X geblieben??

    Wo sind in FF XIII die Weapons oder andere fordernde Aufgaben??

    Warum keine Minispiele mehr??

    Fazit: Was Präsentation und Story angeht ist es FF, nur hat man das quälende Gefühl das es von Leuten entwickelt wurde die scheinbar oft vergessen haben das sie hier ein Spiel entwickeln namens FF und keinen 20 x 2 Stunden CG Film namens FF und so viele FF Typischen Inhalte Total fehlen oder verschlimmbessert wurden oder eher aufgesetzt wirken.

    So ist FF XIII ein sehr schöner Interaktiver Film, mit Anspruchsvollen Kämpfen wenn man es ohne Autobefehl spielt aber für mich kein richtiges FF mehr aber davon will Square mit der Serie ja scheinbar auch wech.

    und ja ich habe Teil VI und VII geliebt ;-)

  5. #5
    Zufällig jemand hier, der die PS3 Version spielt und zufällig ein SaveGame Anfang Chapter 4 (Piz Vile) hat?
    Bitte per PN melden, danke.
    Arrive - RAISE HELL! - Leave

  6. #6
    Also ich war zunächst ja der Meinung, dass mich das minimal-Schlauchlevel-Gameplay nicht stören würde, mittlerweile bin ich aber doch ein wenig irritiert und kann nicht verstehen, dass es keine wirkliche Auflockerung gibt. Wurde ja schon gesagt, eigentlich haben wir es hier mit einem reinen Dungeoncrawler zu tun. Ich bleibe aber weiter dabei weil mir die Story bisher sehr gefällt.
    Geändert von Cosmo Woslowski (12.03.2010 um 10:24 Uhr)

  7. #7
    Zitat Zitat von Cosmo Woslowski Beitrag anzeigen
    Also ich war zunächst ja der Meinung, dass mich das minimal-Schlauchlevel-Gameplay nicht stören würde, mittlerweile bin ich aber doch ein wenig irritiert und kann nicht verstehen, dass es keine wirklich Auflockerung gibt. Wurde ja schon gesagt, eigentlich haben wir es hier mit einem reinen Dungeoncrawler zu tun. Ich bleibe aber weiter dabei weil mir die Story bisher sehr gefällt.
    Was ist eigentlich die Definition von Dungeon Crawler?

    Ich dachte das wäre sowas wie Diablo I. Sprich man hat Dungeons an Dungeons, eine Stadt in der man aufstocken kann und ansonsten keine Story oder minimalst...

  8. #8
    Also ich würde sagen einen Dungeoncrawler zeichnet aus, dass man sich ausschließlich in Gebieten bewegt in denen man nichts anderes tut als zu Kämpfen, Loot einzusammelt (fällt hier größtenteil ja auch flach) und es darum geht den Ausgang zu finden. Die SMT (Digital Devil Saga zumindest) Spiele würde ich größtenteils auch als Dungeoncrawler einordnen - obwohl es auch da eine Story gibt.
    Geändert von Cosmo Woslowski (12.03.2010 um 10:32 Uhr)

  9. #9
    Zitat Zitat von Shinjo Beitrag anzeigen
    @Sylverthas
    Kann ich nicht teilen das FFXIII nicht mehr Story hat als FXII... ersteres hat wesentlich besseres zu bieten als das zweite.
    Gerade ab Kapitel 7 beginnt die Story erst richtig.
    Was ich weniger toll finde ist das die nebencharaktere alle... praktisch nicht ins gewicht fallen und ziemlich Gesichtslos bleiben.
    Kann gut sein - aber Du musst das auch mal in Perspektive setzen. Ich hatte am Ende von Kapitel 7 ~18h Spielzeit, und das ist defnitiv viel zu viel, damit die Story losgeht^^
    Natürlich hatte XII das auch, aber ich habe ja nicht gesagt, dass XII besser sei, es ist sich beides eben recht ähnlich.
    Es passiert vielleicht mehr, aber Relevanz für die Geschichte hat vieles davon nicht wirklich - vor allem, da fast alle charakterspezifischen Sachen in Rückblenden gezeigt werden und die Ereignisse im "Jetzt" eben nur als Brücken dienen, damit jeder Charakter sich mal ausheulen kann

    edit: Wie ich oben geschrieben habe, basiert das alles auf den Ereignissen VOR Kapitel 7, wenn noch was tolles kommt, dann ändert das selbstverständlich meine Meinung ^^
    Geändert von Sylverthas (11.03.2010 um 20:51 Uhr)

  10. #10

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Ich möchte einwerfen, das Final Fantasy XIII gar kein richtiges Final Fantasy sein kann! Denn immerhin hat dieses Game richtige Kapitel. Und wenn wir etwas aus Final Fantasy X-2 gelernt haben, dann das ein Teil mit Kapiteln kein richtiges Final Fantasy ist.

    Now I lay me down to sleep, I pray the Lord my soul to keep.
    If I should die before I wake, I pray the Lord my soul to take.
    ---
    Live Today, Love Tomorrow, Unite Forever.

  11. #11
    Zitat Zitat von Knuckles Beitrag anzeigen
    Ich möchte einwerfen, das Final Fantasy XIII gar kein richtiges Final Fantasy sein kann! Denn immerhin hat dieses Game richtige Kapitel. Und wenn wir etwas aus Final Fantasy X-2 gelernt haben, dann das ein Teil mit Kapiteln kein richtiges Final Fantasy ist.
    O__o

  12. #12
    Ich finde es zwar immer toll, wenn am Ende Platz für ein wenig Interpretation ist, aber ich hasse es, wenn wesentliche Dinge am Ende unklar sind. Beim oft genannten Beispiel FFVIII gibt es so vieles, was ich nie wirklich verstanden habe und wo ich hier viele Threads gelesen habe, um das zu beleuchten. Aber nur, weil Squaresoft hier damals so viele Wendungen und undeutliche Aspekte eingebaut hat, muss das nicht zwangsläufig eine gute Geschichte bedeuten. Und die vielen Geniestreiche, die man in den Theorien unterstellt, sind für mich vielfach auch nur freie Interpretationen, ebenso, wie das bei fast jedem Buch der Fall ist. Ist eben so - je weniger etwas nicht so deutlich gezeigt wird, desto mehr Interpretation ist möglich. Damals gabs keine Gesten. Heutzutage muss es realitätsnah aussehen, deswegen sind viele Möglichkeiten gar nicht mehr so vorhanden.

    Was mir auffällt, dass viele oft von bestimmten Elementen geblendet werden, die für sie dann eine gute Geschichte ausmachen. Und man muss auch ein wenig trennen zwischen Hauptplot und Elementen sowie Charakteren. Sobald mehrere Zeitebenen im Spiel sind, ein kaltherziger Held oder gar Mechs und Raumschiffe, dann wird das gleich überbewertet.

    Ich kann das nur immer wieder am Beispiel Lost Odyssey festmachen. Egal, wie toll die Einleitung und die erste Stadt umgesetzt wurde. Die Geschichte erzählt sich in einem Satz und ist von Anfang an ziemlich klar. Und dennoch gibt es wenige Reviews oder Spielermeinungen, dass die Geschichte wirklich flau ist.

    Star Ocean 3 hingegen ist da wirklich sehr umstritten, obwohl die Geschichte eigentlich sehr interessante Elemente hat, die man mit ein wenig Wohlwollen auch als Theorie ansehen könnte - etwas ähnlich wie The Matrix. Da die Charaktere mitsamt Dialogen aber teils peinlich sind, kommt das natürlich nie so rüber. Außerdem wirkte der Versuch etwas reingequetscht, nachdem man 20 Stunden nur einen für die Serie unbedeutenden Krieg miterleben musste, so dass man sich fast fragt, ob die Entwickler die Ideen während der Programmierung hatten.

    Und oftmals leiden die Spiele doch auch darunter, dass fast alle Ideen schon so verbraucht sind. Wenn ich an Wild Arms 1 denke, was eines meiner ersten RPG darstellte, war ich damals von den Wendungen usw. überaus begeistert. Als ich Jahre später das Remake gespielt hatte, merkte ich, dass diese im Prinzip auch nichts besonderbares war und es vor allem auch die Atmosphäre war, die hier mitspielte (nicht zuletzt wegen dem einzigartigem Soundtrack).

    Ich denke, FF6 hat im Prinzip auch eine gleichwertige Geschichte wie ein FF7. Nur da die Dialoge oft arg knapp sind und Dinge unzureichend erklärt werden oder schnell passieren und nicht in der FF7-Atmosphäre präsentiert werden (und auch nicht mit den Elementen), ist FF7 heute für die meisten das Überspiel. Nur wenn ich das so betrachte, war es auch hier die Atmosphäre, die vor allem in Midgar gigantisch war. Aber gerade die letzten 10 Stunden boten meiner Meinung nach inhaltlich auch nicht so viel mehr, als andere Rollenspiele und gerade so Elemente wie Yuffis Heimat usw. oder Gold Saucer wirkten oftmals, als wolle man das Spiel strecken.

  13. #13
    Zitat Zitat von Square Beitrag anzeigen
    Sobald mehrere Zeitebenen im Spiel sind, ein kaltherziger Held oder gar Mechs und Raumschiffe, dann wird das gleich überbewertet.

    (...)

    Star Ocean 3 hingegen ist da wirklich sehr umstritten, obwohl die Geschichte eigentlich sehr interessante Elemente hat, die man mit ein wenig Wohlwollen auch als Theorie ansehen könnte - etwas ähnlich wie The Matrix. Da die Charaktere mitsamt Dialogen aber teils peinlich sind, kommt das natürlich nie so rüber. Außerdem wirkte der Versuch etwas reingequetscht, nachdem man 20 Stunden nur einen für die Serie unbedeutenden Krieg miterleben musste
    Star Ocean hat Raumschiffe, Mechs (naja, keine richtigen IIRC ) und 2 blauhaarige Maincharas . Unumstritten

    Die Dialoge fand ich jetzt gar nicht so schlecht, das Voice Acting mal etwas aussen vor gelassen. Wenn ich Shakespeare lesen will dann les ich Shakespeare

    Dass der Krieg als zentrales Thema dieser 20 Stunden für dich unbedeutend ist ist natürlich schade. Ich kenn das eigentlich nur von Filmen, dass mich die Handlung Null interessiert (gut, aus demselben Grund ist das "Action" Genre halt auch so populär, sei es nun Film oder eben Videospiel, denn da ist die Handlung schnuppe )

    Zitat Zitat von Square Beitrag anzeigen
    so dass man sich fast fragt, ob die Entwickler die Ideen während der Programmierung hatten.
    Inwiefern ist das ein Nachteil?

    Zitat Zitat von Enkidu
    Hätte echt nichts dagegen, wenn die ab jetzt für immer bei "Esper" bleiben.

  14. #14
    Seit heute gehöre ich auch zum erlesenen Kreis derjenigen, die Final Fantasy XIII spielen Wobei sich einige scheinbar gar nicht so erlesen fühlen

    Ohne mir jetzt 10 Seiten Topic-Diskussion durchgelesen zu haben meine ersten Eindrücke:

    Ich habe erst ein paar Stunden auf dem Buckel, aber da ich die wesentlich unterhaltsamer fand als die gesamten 80 Stunden Final Fantasy XII kann ich wohl jetzt schon sagen, dass mir das Spiel zusagt. Einige RPG-Traditionen werden schon arg beschnitten. Bislang spielt es sich ein wenig wie ein langsameres Metal Gear Solid, nur dass man die Gegner nicht durch Schleichen sondern den Druck des X-Knopfes überwindet. Der dreiminütige Weg zur nächsten Cutscene ist also etwas anders Aber mir ist das nur recht, inzwischen habe ich nicht mehr so viel Zeit und Muße, um in einem RPG alles zu erforschen und bin auch sonst eher kurzweilige Spiele gewohnt, daher kommt mir das vereinfachte Gameplay von FFXIII mehr als gelegen. Was Final Fantasy angeht bin ich ohnehin mehr auf das Design der Spielwelt/Charaktere, die Musik und die Geschichte aus, und in den Aspekten überzeugt mich XIII bisher auf jeden Fall.

  15. #15
    Zitat Zitat von veilvet Beitrag anzeigen

    Ich habe erst ein paar Stunden auf dem Buckel, aber da ich die wesentlich unterhaltsamer fand als die gesamten 80 Stunden Final Fantasy XII.
    Ohne jetzt was vom Zaun brechen zu wollen: Finde es echt erstaunlich, WIE negativ das Spiel bei der Gamergemeinde weggekommen ist. Außer einer handvoll Leute mag den 12er ja kaum einer, teilweise echt zu unrecht.

  16. #16
    Zitat Zitat von thickstone Beitrag anzeigen
    Ohne jetzt was vom Zaun brechen zu wollen: Finde es echt erstaunlich, WIE negativ das Spiel bei der Gamergemeinde weggekommen ist. Außer einer handvoll Leute mag den 12er ja kaum einer, teilweise echt zu unrecht.
    Ich selbst war erstaunt, wie negativ es bei mir weggekommen ist Ich bin ja sonst offen für vieles (kann eigentlich den meisten Final Fantasy Spielen etwas abgewinnen) und habe eigentlich nichtmal viel erwartet, aber nichtmal das bekommen. Natürlich könnte ich das noch ewig lang ausführen, aber die Kurzform ist, dass das Spiel Vorzüge in Bereichen hat, die mir persönlich in einem RPG gar nicht wichtig sind, und in Bereichen zu wenig bietet, die mir sehr wichtig sind und zum Teil einfach überhaupt nicht meinen Geschmack trifft. Alles recht subjektiv, daher kann ich auch nicht sagen, wieso scheinbar relativ viele meine Enttäuschung teilen.

    Vielleicht kann man das ja in einem zukünftigen FFXII vs. FFXIII Thread ausdebattieren

  17. #17
    Harr, Kapitel 9 fast abgeschlossen.

    Die Zwischenkämpfe haben inzwischen noch mehr Dynamik bekommen, was aber hauptsächlich daran liegt, dass der Schwierigkeitsgrad der Gefechte kaum noch absehbar ist. Ein Gegner steht ganz unschuldig in der Gegend rum. An sich ein ziemlicher Brocken mit 141.000 HP, aber da er allein ist, kann mans schonmal mit ihm aufnehmen. Doch nach Kampfbeginn merke ich erst, dass sich offenbar gleich drei von den Viechern angesprochen gefühlt haben... und schon wirds kompliziert.
    Und solche Beispiele gibt es haufenweise. An sich harmlose Gegner werden dadurch abartig schwer, dass sie in immer größeren Gruppen auftauchen. Wenn ein Gegner eine kettenabreißende oder schleudernde Attacke ausführt, ist das schon übel. Aber wenn das gleich von drei oder vier Gegnern gleichzeitig kommt, suche ich lieber einen Weg um die Gegner herum, als mich damit rumzuärgern.
    Ansonsten alles wie gehabt sehr unterhaltsam. Mir ist es beinahe gelungen, einen Break-Bonus von 1000% (irgendwo bei 900 war Break zu Ende) hinzukriegen, und habe meinen ersten Nicht-Esper-Angriff mit über 10.000 HP Schaden gelandet. ^^

    Wo ich schon auf Esper (und zum Glück nicht auf "Bestia") zu sprechen komme:
    In FFXIII definitv nützlicher als in XII. Im Normalmodus ist der Schaden ziemlich ordentlich, im Morph-Zustand gibts nochmal eins obendrauf, und wenn der Gegner noch stehen sollte, ist die Truppe wieder vollständig geheilt. Gerade wenn ein Kampf schlecht läuft, sind Esper schon verdammt praktisch.
    Allerdings finde ich es dämlich, dass sie in FFXIII die Limit Breaks abgelöst haben (bzw. wegen der Esper keine eingebaut wurden), weil sie überhaupt nicht wie solche zu benutzen sind. Man kann bestenfalls alle fünf Kämpfe beschwören, das ist einfach viel zu wenig. Natürlich sind Esper schon fast übermächtig, aber so recht kann man die Vorteile von ihnen auch nicht nützen, wenn die Bedingungen so stark einschränken. Wenn ich einen schweren Kampf durch eine Esper hinter mich bringen will, habe ich ein Problem, wenn drei Meter weiter ein ähnlich schwerer Kampf auf mich wartet. Und wenn ich über einen länger andauernden Kampf hin einen Befreiungsschlag bräuchte, steht mir auch nur dieser eine zur Verfügung, und danach gibts nichts mehr. Dabei zeichnet Limit Breaks aus, dass man sie auch mehrfach pro Kampf anwenden kann. Manchmal auch deswegen, weil man sonst keine gescheiten Angriffe zur Verfügung hat (in FFVII gibts ja ein paar Stellen wo das der Fall ist). In FFXIII ist es nun so, dass man schonmal leicht während einem Kampf in die Enge getrieben wird. Aber wenn ich keinen Balken habe, der sich dadurch aufläd, dass ich mich verzweifelt über Wasser halte, dann bringt es mir auch nichts, tapfer weiterzukämpfen, wenn die Lage schlecht aussieht, sondern muss resignierend von vorne anfangen. Immerhin, genau diese Möglichkeit bietet das Spiel, aber mir ist es dennoch lieber, wenn ich solche Superattacken in genau den Situationen einsetzen kann, in denen ich sie brauche, ohne hinterher Angst haben zu müssen, dass ich sie später im selben Kampf, oder in einem darauffolgenden, zwar bräuchte, aber dann nicht mehr einsetzen kann.

    Zitat Zitat von Enkidu
    Ich hasse es, wenn Inhalte erst post-game freigeschaltet werden -.-'
    Naja, das hat Star Ocean 3 auch nicht unbedingt schlechter gemacht, im Gegenteil. Dadurch ist gewährleistet, dass man sich am Final Boss, wie beabsichtigt, noch ein bisschen die Zähne ausbeißen muss, im Gegensatz etwa zu FFX, wo man bei zu viel Erkundungseifer am letzten Story-Abschnitt so gar nichts herausforderndes mehr finden wird. Man muss nur die Omega-Grotte durchqueren (wodurch man i.d.R. mit den meisten Charakteren schon weit über den jobspezifischen Weg hinauskommt) und schon ist der Endgegner ein Witz.
    Natürlich wird der Hauptpart des Spieles auf diese Weise etwas öde und abwechslungsarm, aber man läuft nicht Gefahr, sich das Ende sozusagen selbst zu verderben. Aber um das klarzustellen: Ich finde diese unnötig vielen Einschränkungen bei XIII auch daneben.

    Zitat Zitat
    Ich bin ja schon froh, dass sie sich überhaupt Gedanken darum machen.
    Wurde das Thema nicht mit der letzten offiziellen Stellungnahme endgültig begraben?

    Zitat Zitat von veilvet
    Was Final Fantasy angeht bin ich ohnehin mehr auf das Design der Spielwelt/Charaktere, die Musik und die Geschichte aus, und in den Aspekten überzeugt mich XIII bisher auf jeden Fall.
    Ich bin zwar nicht NUR auf diese Dinge aus, aber was die genannten Aspekte betrifft, finde ich FFXIII soweit auch durchweg gelungen.

    Bez. Thema: Story und Präsentation:
    Um nicht durch etliche Quotes und Stellungnahmen diesen Beitrag nochmal um das dreifache zu verlängern (was ich könnte), fasse ich meine Ansicht dazu nur ein paar Worten zusamemn.
    Ich finde auch, dass man Story und Präsentation nicht voneinander lösen kann, und beides nicht strikt voneinander getrennt betrachten sollte. Man kann zwar beide Teilaspekte für sich bewerten, im Endergebnis muss man aber darauf Rücksicht nehmen, dass sich alles gegenseitig beeinflusst.

    Um zu der Diskussion noch einen Punkt hinzuzufügen:
    Was z.B. Xenogears für mich in der Gesamtwirkung immens gedrückt hat, ist der viel zu klein ausgefallene Soundtrack. Die Stücke waren so ziemlich alle gut gelungen, und kamen auch im Spiel wunderbar zur Geltung, aber sie widerholten sich viel zu oft. In einem FF, wo es mancher schon kritisiert, ist mir das nie so extrem negativ aufgefallen wie in XG. Nichtmal der Final Dungeon hatte eine eigene musikalische Untermalung.
    Die Musik betrifft die Story zwar nicht direkt, aber je nachdem, wie vielseitig der Soundtrack ausfällt, und was für eine Spektrum an Emotionen er umfasst, wird das Spiel auch lebendiger, interessanter. Gäbe es etwa in FFVI oder VII nicht für jeden Charakter ein eigenes Theme, das die Persönlichkeit musikalisch widergibt, würde einem die Story der beiden Teile, zumindest an den Charakteren gemessen, wohl kaum in Erinnerung geblieben sein.
    Man sollte nicht den Fehler machen, Story nur für sich zu betrachten, denn ohne die richtige Atmosphäre und die gescheite Präsentation bleibt von einer Story auch nicht mehr viel übrig.

    In manchen Punkten muss ich hier auch Square (dem User) rechtgeben, wobei ich das mit den "Blendern" etwas anders sehe.


    Zitat Zitat von veilvet
    Vielleicht kann man das ja in einem zukünftigen FFXII vs. FFXIII Thread ausdebattieren
    Oder wir warten noch etwas länger, dann gibts den FF XII vs. FF XIII vs. FF vs XIII - Thread.
    (ok, der war mies...)

  18. #18
    Zitat Zitat von Diomedes Beitrag anzeigen
    Oder wir warten noch etwas länger, dann gibts den FF XII vs. FF XIII vs. FF vs XIII - Thread.
    (ok, der war mies...)
    Ja, auf den FF XIII versus versus FF XIII Thread freue ich mich auch schon

    Auf mich wirkte Cocoon in den ersten Kapiteln übrigens wie eine futuristische Variante von Midgar, und Pulse bisher wie deren Slums. Das gibt für mich große emotionale Pluspunkte

    Das Gameplay mag ich noch weiterhin. Es spielt sich wirklich eher wie einige Action-Hits auf der PS3 (MGS4, Ninja Gaiden Sigma 2), was meinem aktuellen Spielegeschmack ganz nahe kommt.

    Ich bin ehrlich gesagt froh, dass das ganze Drumherum ausgespart worden ist, für große Erkundungstouren habe ich momentan weder Zeit und Nerv.

  19. #19
    Zitat Zitat
    Okayokay. Aber wenn ich ein Review zu einem Spiel verfasse oder auch nur bestimmte Aspekte daraus bewerte, dann sehe auch ich das immer ganzheitlich. Eine Story kann auf dem Papier total super klingen, aber wenn sie absolut miserabel in das Spiel eingebaut ist, zum Beispiel durch schlechtes Pacing usw., dann würde ich den Aspekt "Story" auch nicht besonders gut sondern eher durchschnittlich bewerten. Xenogears fand ich was das angeht zwar klasse, aber die Präsentation und Art und Weise ist der Grund dafür, weshalb ich die Story von Final Fantasy VII deutlich besser und eindrucksvoller fand als die von XG.
    Also ich denke, wenn ich FFVII lese an ein Spiel, das zwischen dem Verlassen von Midgar und dem Nordkrater aus "Wir müssen aus nicht näher erläuterten Gründen Sephi hinterherlaufen" bestand. Hattest du irgendetwas anderes im Sinn?

    Zitat Zitat
    Dabei zeichnet Limit Breaks aus, dass man sie auch mehrfach pro Kampf anwenden kann. Manchmal auch deswegen, weil man sonst keine gescheiten Angriffe zur Verfügung hat (in FFVII gibts ja ein paar Stellen wo das der Fall ist).
    Also gerade in FFVII kamen mir die LBs ziemlich nutzlos vor, weil der Balken bei mir üblicherweise immer dann voll war, wenn es mir überhaupt nichts gebracht hat (Kampf gegen 1-2 Standardgegner, die ich sowieso mit einem Schlag umputzen kann), weswegen ich sie eigentlich auch üblicherweise ignoriert habe.

  20. #20
    Bin mir nicht sicher ob das schon angesprochen wurde: Ganz witzig finde ich die Kämpfe bei denen man gegen verschiedene, verfeindete Mobs kämpfen muss. Ganz entgegen meiner Gewohnheit alle Einträge im Datalog zu lesen, habe ich hier das Tutorial weggedrückt und gleich den Arsch versohlt bekommen. Das, je nach Situation, hin- und herswitchen zwischen den Gegnern (immer auf die schwerste Gegnergruppe) und die Paradigm-Wechsel machen diese Kämpfe recht spassig. Tolle Sache.

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