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Drachentöter
Gelangweilt tingelte der glatzköpfige Schutzmann des Dorfes durch die weiten Straßen. Er war nur noch drei Tage von seiner Pensionierung entfernt, und doch wünschte er sich, dass einmal in seiner Dienstzeit etwas Interessantes passiert wäre.
Plötzlich flog ihm ein Knochen vor die Beine.
"Was ist das denn?" fragte sich der Schutzmann und nahm den Knochen in die Hand. Er erschrak, denn es handelte sich dabei um einen menschlichen Fuß mit dem dazugehörigen Knochen bis zum Knie.
"He da! Das ist meiner!" Ein einbeiniges Skelett mit lächerlichem Federhut kam auf den Schutzmann zugeshüpft. "Wie kannst du es wagen, mein Bein zu entweihen, du jämmerlicher Fleisch-"
Wie immer Theodor, der knochige Meisterdieb mit den tausend Taschen, der selbsternannte gefährlichste Langfinger von Hyrule, den Satz beenden wollte, war nicht bekannt, denn in diesem Moment sprangen drei weitere Schurken ins Geschehen und machten dabei Knochenmehl aus dem Stalfos.
"Verrrflucht!" knurrte Akela. "Ach, egal. Derrr warrr ein Idiot."
Panisch flüchtete der Schutzmann hinter den Brunnen in der Mitte des Platzes. Dort jaulte er erneut auf, denn dort hockten Rotauge und Bones. Beide schienen den Schutzmann entweder nicht zu bemerken oder absichtlich nicht zu beachten.
"Okay", sagte Rotauge, "mein Zauber müsste für meine Wunden... verdammt... meine Wunden weitestgehend Erste Hilfe geleistet haben. Das reicht für die Dauer des Kampfes. Nachher brauche ich aber unbedingt richtige medizinische Versorgung."
"Hm", meinte Bones. "Darf ich mal was ausprobieren?"
"Was denn? Beeil dich, da braut sich ein UnwettaaaaaAAAH!"
Bones piekste Rotauge leicht mit dem Zeigefinger in die Seite. "Dacht' ich's mir doch. Dein unterer Ellenknochen ist angeknackst, und dein linkes Lebergedärm hat eine subcutane Blutung." Bones hatte keine Ahnung, was er da schwafelte, aber er wollte nicht, dass Rotauge sich in diesem Zustand verausgabte. "Setz du mal diesen aus, ich kümmer mich um die Kerle." Bones sprang auf und huschte an dem Schutzmann vorbei. "Hey, du!"
"Ich?" fragte der Schutzmann.
"Nein, der Gorone in deiner Tasche. Natürlich du. Wie heißt du?"
"T-Tolkan, mein Herr."
"Sehr gut. T-Tolkan, kümmer dich bitte um ihn, ja? Ich muss einem Wolf das Fell über die Ohren ziehen." Bones rannte sofort los, obwohl er noch etwas sagen wollte, aber er fand diesen Spruch einfach zu cool. Der Abgang musste sitzen.
Tolkan wandte sich Rotauge zu. "Alles in Ordnung?"
"Ja, wird schon gehen", entgegnete Rotauge. "Der übertreibt. Ich könnte es locker mit der ganzen Bande aufnehmen."
Und als wolle das Schicksal ihn testen, manifestierte sich in diesem Moment der Eis-Pyromagus aus der Gruppe direkt vor den Beiden. Während Bones in der großen Straße vor dem Platz Akela und seine beiden stummen Gehilfen konfrontierte, hob Frostujo der Eis-Pyromagus seine Hände, auf deren Handflächen sich eisige Stachel bildeten, bereit, jederzeit abgefeuert zu werden, und sagte: "Strbt, Mnschn."
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Provinzheld
Die kleine Patroullie von Zora, welche nach dem Eintreffen in das Dorf losgeschickt wurde, schreiteten langsam durch das unruhige Kakariko.
Man sagt das sich zwielichtige Gestalten am Friedhof herumtreiben sollen, die des Nachts in das Dorf kommen und die Menschen verschleppen.
Auch einige Zora hat man seit langem nicht mehr gesehen, als sie nach ihrer Wachschicht im Norden des Dorfes nicht mehr da waren.
Genau hier sollten Threnn, Cole und Bennet patroullieren, an dem Ort wo die meisten verschwunden waren.
Threnn:"Man sagt wenn der Mond den höchsten Punkt erreicht hat sollen die Geister der Verstorbenen die Lebenden in das Totenreich hinab führen."
Cole:"Totenreich? Meinen sie damit den Schattentempel der hier versteckt sein soll?"
Threnn:"Gut möglich, aber ich will mir nicht ausmalen da mal hingeschleppt zu werden..."
Sie drehten um und sahen hinauf zu dem Mond, es würde nicht lange dauern bis dieser am höchsten Steht.
Selbst der Friedhofswächter Til hat sich weiter in das Dorf verzogen weil er Angst vor den Geistern hat, und das muss schon etwas heißen.
Denn der alte Kauz machte seinen Job schon seit mehreren Jahren und hat schon einige gruselige Sachen erlebt, aber das er vor Geistern Angst hat?
Bald ist es soweit, der Mond steht schon fast am höchsten Punkt und die Zora sind wachsamer den je.
Mit gezückten Waffen stehen sie wie angewurzelt da und starren nervös in die Finsternis.
Es war hier an diesem Ort dunkler als sonst wo, man konnte trotz das es fast Vollmond war nicht mal die Hand vor Augen sehen.
Am Himmel kam eine düstere Wolkendecke zusammen und verdeckte den Mond, nun war es so dunkel wie in einer tiefen Höhle.
Angst überkam den jungen Krieger und er sah starr vor Furcht in die Finsternis.
In der Dunkelheit konnte man nur einige brennende Laternen sehen, welche auf dem Boden lagen, was recht ungewöhnlich war.
Doch noch beängstigerend war das sie in die Luft schwebten und immer heller wurden, bis ein matter roter Schein den Friedhof bedeckte.
Die Laternen platzten und es entstanden 2 gelbe Kugeln aus jeder einzelnen, die so hell strahlten wie die aufgehende Morgensonne.
sie schwebten immer paarweiße nebeneinander und bildeten ein Augenpaar von einem Geist, der langsam auf die kleine Gruppe zukam.
Die anderen Kugeln bildeten ebenfalls solche Geister und schwebten ebenfalls auf die Zora zu.
Über dem Friedhof leuchtete eine gelbe Kugel, die größer war als die Augen der Geister.
Von allen Seiten kamen sie auf die Soldaten zu und schwebten durch jedes Hinderniss das sich ihnen in den Weg stellte.
Die 3 Krieger namen ihre Schwerter und stürzten ein jeder auf einen Geist zu.
Doch ihre Waffen glitten durch sie hindurch und sie wurden von den Geistern mit einem irren Kichern ausgelacht.
Die Zora wussten nun nicht mehr, was sie tun sollten und versuchten die Nähe der Geister zu vermeiden.
Doch es gab keinen Ausweg für sie, denn diese Wesen hatten sie eingekreist und aus ihrer Mitte trat ein Mann mit einer schwarzen Kutte und einem violett schimmernden Schwert...
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Legende
[FONT=Verdana]"Junge!", sagte Bones, "du hast ja wohl keine Augen im Kopf, oder? (Achtung, Selbstironie) Ich bin ein Stalfos. Gehört? Ein Stalfos! Ich kann es nochmal für dich buchstabieren: S-T-A... - Moment, wo zielst du denn hin? Hier bin ich! Moment! HEY!!"
Frostujo zielte auf Rotauge und Tolkan die Wachen. Die beiden bemerkten es nicht, sie hatten gerade zu tun.
"Wieso nehmt Ihr denn nicht einfach das Band?"
"Weil ich dieses Band nicht nehmen will! Geben Sie mir etwas anderes!"
"Ihr sprecht in Rätseln. Aber wollen Sie vielleicht diesen Trank? Den habe ich von den Zoras und ich glaube..."
"Schon gut, geben Sie mir einfach, was Sie wollen, meine Wunde klafft!"
"Ich weiß nicht, ob ich Euch jetzt dieses Verband oder diesen Tra-"
Diese Unterhaltung weiter zu verfolgen hätte nichts gebracht, also wird an dieser Stelle gestoppt. Währenddessen musste Bones sich etwas einfallen lassen... schon wieder. Er sah kurz Rotauge an und pfeifte. Danach drehte er sich sofort wieder um und blickte zu Frostujo.
"Wage es nicht zu schießen, Unhold!" (Er wollte als strahlender Held auftreten.)
"Un wss wlls du dggen tn?"
"Verzeihung, der Herr?"
"N wss wills du deggen tun?!"
"Ich verstehe Sie nicht."
"UND WAS WILLST DU- ARGH!!"
Frostujo ging in die Knie und blickte zu Rotauge.
"Na, wie gefiel dir der Fackelball hinter deinem Rücken?!"
"Schreien Sie doch nicht. Ihre Wunde klafft. Und nehmen Sie endlich dieses Band hier!"
*hust* "Hören Sie auf, mich zu befehlen! Ich nehme doch den Trank!" *röchel*
"Gut gemacht, Kumpel!"
"Jetzt pass' doch mal auf! Der Keaton und der Stalfos laufen schon!"
"Was?!"
"Geben Sie mir den Trank!"
"Ja, was denn nu-"
"BITTE!"
"Ruhig Blut, Herr. Da haben Sie ihn!"
"Lauf', Kumpel!"
[/FONT] [FONT=Verdana]"Arrrr!! Sssteh geffälligsss auf, Frrrostuujo!!"
[/FONT] [FONT=Verdana]"Vergiss ihn! Laufen wir los!", schlug Theodor vor.
[/FONT] [FONT=Verdana]Unterwegs trank er den Trank, den er bekam.
[/FONT] [FONT=Verdana]"Besser?"
[/FONT] [FONT=Verdana]"Dieses widerliche Gebräu schmeckt ekelhaft!"
[/FONT] [FONT=Verdana]"Mist, die Typen laufen vor!"
[/FONT] [FONT=Verdana]"Akela, sie verfolgen uns!"
[/FONT] [FONT=Verdana]"Daasss weiß ich ssselber!"
[/FONT]
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