Derweil in Kakariko...
Den ganzen Tag schon war der Todesberg, sehr unruhig gewesen und kleinere Erdbeben erschütterten das Umland des Berges.
Mittlerweile war es Nacht geworden und die Bewohner der Stadt hatten sich in Ihre Häuser zurück, sie waren die Launenhaftigkeit dieses verfluchten Berges gewohnt.
Vor Einhundert Jahren hatte er noch Feuerberg geheißen und war der gesamte Stolz der Goronen gewesen.
Doch Ganons teuflische Machenschaften und seine verfluchte Magie hatte das Innere Wesen des Berges verdorben und Ihn höchst launenhaft und bösartig gemacht.
Noch heute waren die Spuren seiner Magie noch nicht verflossen und errinerten als beständiges Mahnmal an seine Taten.
Als es Nacht wurde brach die Hölle los...
Brennendes Gestein schoss vom Himmel herab und zerschmetterte Alles, was er traf.
Wie ein Lauffeuer breitete sich der Brand aus und griff in seiner Gier nach Allem das es habhaft werden konnten.
Die Brandwehr bildete Eimerketten um die Brände zu löschen, doch teilweise war es vergeblich.
Ganze Häuserblöcke brannten ab und das Rathaus wurde von einem Felsblock solch enormer Größe getroffen, dass es nur ein Haufen rauchender Schutt war.
Menschen rannten schreiend über die Straßen und versuchten mit Ihren wertvollsten Gegenständen aus der Stadt zu fliehen.
Das riesige Mühlrad wurde von einem Blitz getroffen und rollte brennend, Tod und Verderben bringend, durch die Straßen Kakarikos.
Ganze Häuerblöcke verwandelten sich Angesichts der enormen Hitze in Asche und nichts konnte sie retten. Mittlerweile hatten sich die Magiekundigen Kakarikos organisiert und versuchten mit Wasserzaubern der Brände Herr zu werden.
Menschen gingen in die Knie beteten zu den Göttinnen und erflehten Rettung.
Nach ungefähr einer Stunde stopte der feuerne Regen so schnell wie der begonnen hatte.
Der Himmel begann sich langsam zu klären und erst jetzt wurde das ganze Ausmaß der Zerstörung sichtbar.
Die komplette Südstadt lag in Trümmern und der Marktplatz war von einem solch gingantischen Meteor getroffen worden, dass er nur ein rauchendes Loch war.
Den Rest der Stadt hatten Brände verheert, doch waren diese zu verschmerzen und sofern man sie zu löschen vermocht hatte waren die Schäden gering geblieben.
Hier und Da sah von Felsen erschlagene Menschen, Andere waren in den Flammen ungekommen.
Nun im Morgen danach, hatte sich die Bevölkerung Kakarikos auf dem Stadtplatz versammelt und der Bürgermeister, der das Feuer ebenfalls überlebt hatte, stand auf dem Tribunalspodest, welches auch unbeschadet geblieben war.
Bürgermeister Avian: "Bürger von Kakariko! In diesen schweren Zeit der Not und Chaos möchte ich zu euch sprechen:"
Verrußte und traumatisierte Gesichter blickten Ihn an...
"Noch hat sich das stolze Volk der Hylianer besiegen lassen! Doch auch selten blickten wir größeren Gefahren entgegen. Grade jetzt müssen wir zusammenhalten und Jeder dem Anderen helfen. Ich habe der Magiergilde bereits Bescheid gegeben! Sie haben Kontakt nach Hyrule-Stadt aufgenommen und bitten um Unterstützung zum Wiederaufbau der Stadt!
Bürger, deren Besitz nicht beschädigt worden ist, sind gebeten sich bei Hauptmann Tretal, dem Oberhaupt der Stadtwache zu melden, um sich zur Trümmerbeseitiigung und Leichenverbrennung einteilen zu lassen. So grausam es auch klingen mag, das was wir nun noch am wenigsten gebrauchen können ist eine Seuche.
Verpflegung und Unterkunft ist in allen nicht beschädigten Tavernen oder dem Lazarett am Rande der Stadt zu erhalten.
weiterhin bitten wir um Engagement und Hilfe untereinander wo es geht.
Derweil werde ich einen Spendenfond einrichten und hoffe auf jeden einzelnen Rubin, der Ihr entbehren könnt."
Langsam zeigte sich wieder Hoffnung in den Gesichtern der Bürger, Tränen wurden getrocknet und die Leere wich aus Ihren Augen.





