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Thema: [ALT] Link's Legacy #7 - "Neue Federn"

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Toran: "Na wunderbar... Hoffentlich denken sie nicht, dass Ich mitkommen werde... Obwohl Andrerseits... Die Beiden scheinen ja recht fähig zu sein. Trotzdem. Vieleicht kann ich sie ja irgendwie gebrauchen..."
    Toran: "Was erdreisten sie sich so mit mir zu reden?! Wann habe ich mich in den Dienst der hylianischen Krone gestellt? Sie imkompenter..." *Doch noch bevor Toran sich unglücklich machen konnte war Therion engesprungen*
    Therion: "Ahm, was er damit sagen möchte..."
    Toran: "Was ich damit sagen möchte ist, dass ich mir weder von euch Beiden noch von diesem Vollidioten etwas sagen lasse! Und jetzt kommt ich habe nicht vor zu warten bis die Gebrüder Gemoder uns doch über den Weg laufen."

    Teron wurde es weiß, dann leicht rot bis sein Kopf eine satte magentarote Farbe angenommen hatte.
    Teron: "Aber..! Das is *Unbeendet ließ er den Satz stehen und ging wutschnaubend durch die von grünen Licht durchfluteten Gänge voran."
    Ben und Therion sahen Toran einen Moment lang verwundert an, nicktem Ihm zu und baten Ihn voran zu gehen.
    So ging die Truppe also voran, die Beiden Soldaten blieben hinten und stützen Ihren verletzten Kameraden. Torans Miene spiegelte Sorge wider
    und schweigend führte er die kleine Gruppe sicher, aber dennoch vorsichtig durch den Komplex.
    Ab und An waren kratzende Geräusche zu hören, als katzten große Krallen über den steinernen Boden.
    Doch blieben diese Gestalten in den Schatten, was wahrscheinlich auch besser so war, denn langsam waren Ihre Nerven überreizt und das körperliche Maß an Erschöpfung, das sie zu ertragen bereit waren, war langsam ausgeschöpft.
    Lange liefen sie durch die dunklen Tunnel, doch es schien Ihnen, dass sie sich verlaufen hatten, denn der Weg der vor Ihnen lag war Ihnen gänzlich unbekannt.

    Therion: Hast du eine Ahnung, wo wir sind?
    Ben: "Ich? Nein, das musst du unseren "Ortskundigen" hier fragen." Antworte Ben leicht gereitzt.
    Toran: "Was kann ich denn schon wieder dafür? Es scheint als wären entweder falsch abgebogen zu sein, was ich nicht glaube...
    Teron: "Es... is fast so als wären die Gänge... am Leben" Meinte dieser der Panik nahe. "Eben warn wir noch richtig, das weiß ich, ich hab die Gänge beim Hinuntergehen abgezählt.

    Ben: "Nun das hilft uns allen herzlich wenig, ich denke wir sollten einfach schnell weitergehen. Mir scheint fast so als wehe hier ein leichter Luftzug..."
    Therion: "Das kann ich bestätigen... Und meine Ohren haben mich noch nie betrogen."
    Ben: "Na dann Los, bevor dieser verdammte Felsen uns noch alle in ein steinernes Grab reißt."

    Fast hastig eilten sie vorraus und als sie merkten, dass der Gang sich leicht anhob, mobilisierten sie noch einmal alle Kräfe um voran zu kommen.
    Nach gefühlten Zwanzig Minuten sahen sie leicht keuchend Licht am Ende des Tunnels.
    Nach Fünf weiteren waren sie oben angelangt.
    Und staunten nicht schlecht, als sie auf einem Plateau des Todesberges angelangt waren.
    Therion: "Aber... Das ist doch unmöglich..."
    Der heiße Wind, der vom dem immer noch aktiven Vulkan stammte, pfiff Ihnen um die Ohren und ließ sie schaudern.
    Der Fels unter Ihnen bebte und schwankte.
    Felsbrocken rollten den Abhang hinunter und riesige Gerolllawinen fegten den Berg hinunter.
    Ein enormer Schwall Lava ergoß sich aus dem Hals des Kraters und rann ihnen genau entgegen.


    Gedanken werden von nun an, generell in LILA dargestellt


    Geändert von W. Rothenschild (12.03.2010 um 14:40 Uhr)

  2. #2
    [FONT="Century Gothic"]Nachdem sie alle auf eine Höhere Ebene und außerhalb der Reichweite des Lavastroms geklettert waren, setzten sie sich erst mal hin und hielten eine Verschnaufpause.
    "Ich wusste nicht, dass die Gänge bis hier hoch reichen!" murmelte Toran halblaut für sich selbst. "Ob sie wohl auch in den Krater hineinführen und mit den Fluchttunneln der Goronen verbunden sind?"
    "Puh, endlich wieder frische Luft. Schwefel riecht einfach tausendmal besser, als vermoderndes Fleisch...", sagte Therion.
    Toran betrachtete seine "Gefährten" nun zum ersten mal etwas ausführlicher.
    "Du bist ein Wesen der Finsterniss? Zumindest zum Teil." stellte Toran fest, als er sich Therion genauer ansah. Dieser jedoch mied Torans Blick und schwieg.

    "So, wir müssen also nach Termina", meinte Ben daraufhin um die Situation zu überspielen. "Wir sollten uns schnellstmöglich auf den Weg machen, um diesem Hexer das Handwerk zu legen."
    "Und wie stellt ihr euch das vor? Ihr habt weder eine Vorstellung davon, was die Stärke eures Gegners angeht, noch wie er vorgeht. Auch mein Ziel ist es diese Ausgeburt der Niederwelten dorthin zu schicken, wo sie eigentlich hingehört, doch ich weiß: Erras Kräfte liegen jenseits eurer Vorstellungskräfte. So wie wir jetzt sind haben wir keine Chance und werden innerhalb von wenigen Aktionen vollständig ausgelöscht!", sprach Toran voller eifer.
    "Aber man muss doch irgend etwas tun können!", unterbrach ihn einer der Soldaten.
    "Natürlich," antwortete Toran "ich wäre sonst nicht geflohen, da er mich innerhalb von einigen Wochen problemlos wiederfinden würde und mich wieder einsperren würde."
    "Ihr habt also einen Plan?", fragte Ben.
    "Erra weiß nicht, das ich lesen kann, daher hatte ich oft die gelegenheit in seinen Grimoires und Büchern zu schmökern. Eines Tages stieß ich auf ein äußertst interessantes Buch. In diesem fand ich eine "Prophezeihung", wie man Erra besiegen könnte.", erklärte Toran und zog aus seinem Gepäck ein altes in Leder gebundenes und mit Metallriemen beschlagenes Buch hervor.[/FONT]

    [FONT="Times New Roman"]Des Mondeskindes Schatten
    vom Jäger des Lichts durchbohrt,
    vom Schmied des Feuers bearbeitet,
    von der Kette des Wassers gefesselt,
    wird vergehen,
    wenn das Gedicht des Poeten
    seine Vollendung findet.
    [/FONT]


    [FONT="Century Gothic"]"Und was hat das mit uns zu tun?", fragte der Anführer der Soldaten.
    "Nun," erklärte Toran und deutete auf "Des Mondeskindes Schatten", "diese Passage bezieht sich eindeutig auf das Ende von Erra."
    Inwiefern denn das?, hakte Ben nach.
    "Nun, Erra...", Toran zögerte, "Er ist ein Bewohner des Mondes von Termina."
    "Das ist doch nur eine Geschichte, mein Junge.", lachte einer der Soldaten.
    "Nein, ist sie nicht!" entfuhr es Toran bestimmt, "Ich habe ihn gesehen... Erra tarnt sein äußeres mit einer Illusion um den Eindruck eines Hylianers zu erwecken, doch ich bin in der Lage Illusionen zu durchschauen. Als ich ihn zum ersten mal wirklich gesehen habe entfuhr mir ein Schrei, doch er lachte nur abscheulich..."
    Toran schloss die Augen...

    "Und um den Typen kalt zu machen, brauchen wir also den "Jäger des Lichtes, den Schmied des Feuers und die Kette des Wassers"... Was soll denn das bedeuten?, fragte Therion.
    "Der Schmied des Feuers bezieht sich auf den legendären Goronenhammer, der vom Helden der Zeit einst im Feuertempel zurückgelassen worden sei und die Kette des Wassers auf den lange verschollenen Enterhaken. Was der Jäger des Lichts ist, kann ich nur vermuten, doch es könnte sich um die Lichtpfeile halten...", zählte Therion auf.
    Das kann ich soweit Bestätigen, doch was bedeutet dies hier?, fragte Ben und deutete auf die letzten zwei Zeilen. "wenn das Gedicht des Poeten seine Vollendung findet."
    "Das weiß ich auch nicht, aber ich weiß, das wir diese drei legendären Artefakte benötigen, wenn wir ihm den Garaus machen wollen. Glücklicherweise soll sich eines ja hier in der nähe befinden. Nur könnte es schwierig werden die Erlaubniss der Goronen zu bekommen um in den Tempel zu gelangen... Glücklicherweise bleibt Erra, wenn er fortgeht meist mehrere Wochen weg, wir haben also ein wenig Zeit.", schloss Toran.
    Sie sahen sich an und wussten, dass ihnen eine beschwerliche Reise bevorstand, sollten sie sich dazu entscheiden gegen Erra zu kämpfen.[/FONT]

    Geändert von saryakan (12.03.2010 um 11:52 Uhr)

  3. #3
    Der Raum war aufgebaut wie ein Hufeisen. Der Boden war aus glänzendem Marmor, in dem sich die Geschehnisse reflektierten, die Wände waren kalter, kahler Stein. Fackeln standen - scheinbar willkürlich - am Boden verteilt und tauchten den Ort in ein diffuses Licht.

    Der junge Abenteurer war in die Ecke gedrängt. Sein Holzschild splitterte, sein Schwert war im Begriff zu bersten. Fünf Stalfos, bewaffnete, skelettierte Wesen unbekannter Herkunft, hatten dem Abenteurer jede Chance zur Flucht verdorben.

    Unsere Geschichte hätte kein gutes Ende genommen, wäre nicht in diesem Moment ein weißer Blitz aus der Dunkelheit erschienen und hätte die reihenförmig aufgestellten Stalfos in ihren Köpfen durchbohrt. Das weiße Geschoss rammte sich in eine Wand, die Köpfe der Ungeheuer auf sich aufgereiht. Unmittelbar danach fielen die Körper der Stalfos leblos in sich zusammen, die Köpfe zerfielen zu Staub.

    "Das war doch keine so gute Idee", bemerkte eine Stimme in der Dunkelheit.

    Der Abenteurer steckte sein Schwert weg und griff zu seiner magischen Laterne (zumindest hatte ihm die alte Hexe, von der er die Laterne gekauft hatte, weißgemacht, sie sei magisch, aber im Grunde war es nur eine Laterne).

    Auf dem Boden lag ein weiteres Skelett. Es hatte nur ein Bein und ruderte wild mit seinem linken Arm in der Luft rum.

    "Hey", sagte das Skelett. "Kumpel. Tust du mir 'nen Gefallen und würdest mir meinen Fuß wiedergeben? Er steckt da in der Wand. Ich hab dir damit deinen Hintern gerettet. Und ich wäre dir sehr dankbar, wenn du nicht anmerken würdest, dass ich nicht mein Bein hätte verballern sollen - zu dem Zeitpunkt, als ich es mir überlegt hatte, schien es wie eine ganz gute Idee."

    Der junge Mann zog den Beinknochen aus der Wand und warf ihm dem Skelett hin. Es drückte mit der Linken (die Rechte schien ein Bogen zu sein) das Bein wieder in die Hüftknochen, fixierte es etwas und zog sich dann an einer der Fackeln ziemlich geschickt auf die Beine.

    "Na, das geht ja doch ganz gut. Für den Anfang, meine ich. Übrigens, mein Name ist Bones."

    Der Abenteurer nickte, offenbar leicht verwirrt.

    "Hör mal", fuhr Bones fort, "du hast hier nicht zufällig einen riesigen Schlüssel gesehen, der in die Tür im Erdgeschoss passen könnte? Nein? Dachte ich mir. Etwas sagt mir, dass die einzige Möglichkeit, an den Schatz dieses Ortes zu kommen, ist, an dem vorbeizukommen, was hinter dieser Tür lauert. Aber was soll's, hier scheine ich eh nicht zu finden, was ich suche. Kommst du mit raus?"

    Der Abenteurer begleitete Bones nach oben. Sie trafen auf keinerlei Gegenwehr. Am Tageslicht angekommen - die Sonne schien klar durch die Kronen der Bäume - suchten die Gefährten zuerst den Weg wieder, von dem sie beide gekommen waren, bevor sie das Gespräch fortführten.

    Bones ergriff das Wort: "Hast du eine Ahnung, wo Kakariko oder so liegt? Ich bin nicht so ganz ortskundig."

    Der Abenteurer deutete in die entgegengesetzte Richtung, in die Bones schaute.

    "Ach so", meinte Bones, "da lang? Wusste ich's doch. Alles klar. Danke. Du musst da aber nicht lang, oder? Nimm's mir nicht übel, aber ich reise lieber alleine. Du redest mir offengestanden etwas zu viel. Warum gehst du nicht da lang? Ich hörte, hinter der Wüste soll's einen Tempel voller Schätze geben. Versuch's doch mal da."

    Ohne auf eine Antwort zu warten, marschierte Bones los Richtung Kakariko. Er kramte eine Karte aus seinem Brustkorb und drehte sie ein paar Mal, aber irgendwie wurde er aus diesem Geschreibsel nicht schlau.

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