Nehmen wir als Bild für eine Schleife mal das Symbol für Unendlichkeit (weil es so schön dazu passt):



Hier haben wir eine Schleife. Aber erkennst du iregndwo einen Anfang oder ein Ende? Nein, sonst wäre es ja keine Schleife.

Nehmen wir mal einen Fall an:
Du findest plötzlich Baupläne für eine Zeitmaschine auf deinem Schreibtisch. Du baust die Maschine nach, und eines der Dinge, die du mit der fertigen Maschine machst, ist, in die Vergangenheit zurückzureisen, und die Pläne für die Zeitmaschine auf deinen Schreibtisch zu legen. Das wäre dann eine Zeitschleife. Die Frage, wo die Pläne ursprünglich herkamen, stellt sich dabei überhaupt nicht. Hättest du die Pläne nämlich nicht gehabt, hättest du die Pläne nicht haben können, d.h. die Pläne existieren nur, weil die Pläne existiert haben. Und das ist das Prinzip einer Zeitschleife - sie bedingt sich selbst. (Daher handelt es sich bei FF1 um genau zu sein auch nicht wirklich um eine Zeitschleife, da die natürlich genausowenig ein Ende wie einen Anfang haben.)

Aber, um doch noch etwas Verwirrung zu stiften, hier eine besondere Überlegung:
Du schreibst die Pläne nicht neu, sondern legst exakt die Pläne, die du gefunden hast, für dein jüngeres Ich hin. Hier wäre der Begriff der Zeitspirale wohl angebrachter. Die Pläne werden nämlich mit jeden Durchgang älter. Weil aber eine Zeitschleife wie gesagt keinen Anfang hat, kannst du davon ausgehen, dass die Pläne in dem Moment, in dem du sie findest, bereits unendlich alt sind. Wie das möglich ist, ohne dass die Pläne zu Staub zerfallen, wäre jetzt wirklich interessant .