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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ich fänds geil wenn man in einem Spiel 2 Hauptrollen und Truppen hätte. Die dann nicht die Welt retten wollen, sondern nach ihren Vorstellungen einen Krieg führen und du letztendlich entscheiden musst für wen du bist. Am Ende sollte es dann so aussehen, dass du gegen die Truppe kämpfst, die du abgelehnt hast. Die haben dann auch dasselbe Level wie vorher und auch alles andere was du denen ausgerüstest hast. So kann man am Ende seinen eigenen Schwierigkeitsgrad bestimmen. Zu leicht kann es nicht werden, da man ja irgendwie durchkommen muss.

  2. #2
    Zitat Zitat von Enkidu Beitrag anzeigen
    Da geht es eher gameplaytechnisch darum, welche Figuren man direkt steuern kann (Party) und welche nicht (NPCs). Auch gut ausgearbeitete Charaktere die der Spieler nicht kontrolliert (= nicht deren Rolle übernehmen kann) sind Non-Player-Characters ^^
    Da kommt mir eine lustige Idee, für ein RPG, bei dem Figuren von denen man zuerst denkt, dass sie NPCs sind, sich zu Hauptcharakteren entwicklen.^^

    Man kommt am Anfang in ein Dorf, alles scheint friedlich, man unterhält sich mit ein paar NPCs und erfährt etwas über das Dorf, doch plötzlich, nach 30 Minuten, wird eine Leiche gefunden, aber niemand hat mitbekommen, wie es passiert ist und wer es war, das einzige was klar ist, ist, dass die Person wohl schon mindestens 5 Stunden tot ist.

    Dann wechselt das Geschehen und man spielt einen der vorherigen NPCs, die die Stadt bewohnen und das Spiel startet wieder an dem Zeitpunkt, zu der Fremde die Stadt betrat und man kann nun seinerseits das Dorf erkunden, dabei wird die Person, die man zuerst gesteuert hat, in das Dorf "projeziert", so dass man diese ansprechen kann und sieht wohin sie gegangen ist und mit wem sie geredet hat, bei jedem Gespräch wird die Zeit gefreezed, damit es keine zeitlichen verschiebungen gibt.
    Und jeder mit dem man gespielt hat, wird dann ebenfalls in das Dorf projeziert.

    So spielt man dann nach und nach mit jedem Dorfbewohner, auch mit dem Mörder (natürlich ohne zu wissen, dass dieser es ist), die letzte halbe Stunde vor dem Fund der Leiche nach, um so immer mehr hinweise auf den Mörder zu sammeln und nachdem man alle durch hat, schlüpft man wieder in die Rolle der Person, die ganz am Angang ins Dorf kam und das Spiel geht an dem Zeitpunkt weiter, zu dem die Leiche gefunden wird, dann muss man denjenigen finden, von dem man glaubt, dass er der Mörder ist und ihn überführen.

  3. #3
    Die meisten hier spielen einfach das falsche Genre nton:

  4. #4

    Leon der Pofi Gast
    ushiro hört sich derzeit sehr interessant an. auch wenn genügend aspekte in valkyrie profile bereits enthalten waren.
    so gut valkyrie profile 2 auch war, durch den verzicht der geschichten der einherier, wurde viel potential verschenkt.

  5. #5
    Ich fand das Ende der 90er nicht schlecht, das gabs ein Spiel fürn Sega Saturn, Shining Force 3. Hier musste man 3 Truppen führen, welche parallel kämpften und es gab sogenannte Switching Points. An diesen Punkten musste man entscheiden, was man tut, und es wirkte sich (leicht) auf den Spielverlauf der anderen Truppen aus. So wurden auch Leute, die sich eigentlich den Truppen anschließten zu Feinden. Shining Force war hier sowieso ein großer Vorreiter für Korruptionen mit Generälen. Meist ging es darum, dass ein König sich mit dunklen Mächten verbündet hat um somit seine Macht auszuüben und dabei eben auch die besten Generäle sich dem unterwerfen mussten und gegen diese musste man dann auch antreten. Der 3. Teil war richtig verzwickt, da man gegen mehrere Nationen kämpfen musste.

    Ich hätte noch ne Idee, das mal ein ganzer Trupp irgendwie "abhanden" kommt, entweder werden die gefangen oder halt umgebracht und man muss mit einer 2. Gruppe diese retten oder den Ursachen auf den Grund gehen.
    Geändert von Dantares (16.02.2010 um 08:24 Uhr)

  6. #6
    Tolle Thread-Idee.

    @Altern und Seeszenario: Solche Ideen würde ich wirklich gerne mal öfters in RPGs sehen.

    Realistische NPC-Dialoge
    In wirklich fast keinem RPG, das ich gespielt habe, gibt es wirklich realistische Dialoge mit NPC. Na gut, es ist natürlich nicht normal, dass jemand alle fremden Menschen anspricht, das ist mir klar – aber das Problem ist doch, dass die meisten Dialoge Monologe sind, in denen die NPCs belangloses Zeugs labern. Längere Gespräche mit NPCs, die zeigen, dass sowohl der gespielte Charakter als auch der NPC eine „Seele“ haben sind doch im Grunde genommen gar nicht so aufwändig zu implementieren. In z.B. den Grandia-Teilen gab es ja durchaus gute Ansätze, nämlich dass NPC-Dialoge auch meistens Dialoge waren. Doch dies könnte man noch viel mehr ausweiten. Man muss nicht jeden NPC sehr gut kennenlernen, aber zumindest Monologe wirken unrealistisch, maschinenhaft und machen die Welt lebloser und sollten folglich vermieden werden.

    The Evil Guy
    Warum sind die Antagonisten in der Regel eigentlich „böse“? Warum haben sie einen Has auf alles Lebende (Artemisia, FF8) oder wollen die Welt zerstören oder haben andere rein egoistische Motive? Es gibt doch so viel Spielraum! Ich persönlich finde es in den wenigsten Fällen nachvollziehbar, dass der Hauptantagonist wirklich böse ist, da kann ihnen auch noch so Schlimmes widerfahren sein.
    Warum gibt es nicht mal eine Person, die sich der Heldengruppe entgegenstellt, weil sie dies für jemand anderen tut? Oder für die Welt. Oder aufgrund eines Irrglaubens. Warum kann der Antagonist keine guten Motive haben oder vielleicht von Grund auf noch viel reinherziger sein als der eigentliche Held? Vielleicht sogar im Gegensatz zur Heldengruppe das richtige tun?

  7. #7
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    The Evil Guy

    Warum gibt es nicht mal eine Person, die sich der Heldengruppe entgegenstellt, weil sie dies für jemand anderen tut? Oder für die Welt. Oder aufgrund eines Irrglaubens. Warum kann der Antagonist keine guten Motive haben oder vielleicht von Grund auf noch viel reinherziger sein als der eigentliche Held? Vielleicht sogar im Gegensatz zur Heldengruppe das richtige tun?
    Ich kenne viele Spiele, die so einen Antagonisten beinhalten.

  8. #8
    Wenn ich mich hier so durch die Postings quäle, stellt sich für mich irgendwie zwangsläufig die Frage, ob die "Meinungsmacher" überhaupt noch Spass an ihrem Hobby haben ^^ ?

  9. #9
    Zitat Zitat von chungkingAngeL Beitrag anzeigen
    Wenn ich mich hier so durch die Postings quäle, stellt sich für mich irgendwie zwangsläufig die Frage, ob die "Meinungsmacher" überhaupt noch Spass an ihrem Hobby haben ^^ ?
    Ehrlich? Manchmal mehr, manchmal weniger

    Es ist doch immer so, dass man manchmal durch mittelmäßiges Zeug durchstampft, und sich nur so denkt "Wieso können Entwickler nicht mal aus Fehlern lernen?" - und dann kommt wieder irgendwas anderes, was einen einfach so wegbläst, weil es (un-)erwartet toll ist.

    Aber um diese Sachen zu schätzen, muss man auch wissen, was schlecht am Genre ist bzw. einem nicht gefällt. Wenn man das nicht weiß, dann verteilt man Reviewscores wie RPGFan und behauptet, dass RPGs unter einer 60% Bewertung scheiße sind xD
    Und, dass der Durchschnitt aller PS2 RPGs bei ... ~80% liegt ^^°
    Und Disgaeas Story gut sei...

  10. #10
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Und Disgaeas Story gut sei...
    Da sie besser(=verrückter/lustiger) als die von Teil2 sein soll denke ich, dass das passt.

  11. #11
    Zitat Zitat von Kiru Beitrag anzeigen
    Alles, wo man das Wort "mehr" oder "größer" drin hat, kann man im Prinzip vergessen. Budget.
    Ist ja schön und gut "mehr" Partys zu haben, "mehr" Generationen, "größere" wirkende Story etc etc. Fakt ist aber auch, dass dies einfach kaum möglich ist.
    Am ehesten kann man das noch auf 2d-Basis für psp oder DS umsetzen, aber auch hier gibts nie das absolut "riesige" Budget. (und meckern tun dann eh wieder genug, egal wie gut es ist... ist ja nur handheld)

    Eine Alternative wäre natürlich den Preis verdoppeln/verdreifachen oder einfach "ein" Spiel in 5 Teilen zu veröffentlichen...
    Es kommt immer auf das "Wie" an, aber das begreifen die meisten Entwickler ja offensichtlich nicht. Wenn da einmal ein gewisser Maßstab erreicht wurde, gilt nur noch die Devise schöner, schneller und größer.

    In diesem Thread geht es zwar vor allem um hypothetische Ideen, aber imho wäre vieles davon problemlos umsetzbar, wenn man ein paar gute Autoren engagiert und nicht aus jeder Cutscene ein Effektfeuerwerk macht. Siehe zum Beispiel Lost Odyssey: Die eingebauten Kurzgeschichten in Textform haben die Handlung und vor allem den Protagonisten extrem vertieft und ausgebaut, es hat dem Spiel wirklich was gegeben. Dabei dürfte der Entwicklungsaufwand jedoch äußerst gering gewesen sein, so ganz ohne Bombast-3D-Grafiken usw.
    Ich will damit nicht sagen, dass jetzt alles nur noch über den Bildschirmtext erzählt werden soll, dann könnten sie auch gleich Bücher schreiben. Aber es gibt eine Menge Alternativen, die sie wahrnehmen würden, wenn ihnen ihre Geschichten tatsächlich am Herz liegen. Sie würden versuchen, bei der Story keine Kompromisse in Kauf zu nehmen und dafür lieber in anderen Bereichen etwas zurückzutreten. Doch scheinbar liegt ihnen nicht mehr so viel daran, Style over Substance sag ich da nur.
    Die technische Entwicklung der letzten Jahre hat gutes Storytelling eher erschwert als unterstützt. Dass es auch anders geht beweist beispielsweise Xenosaga Episode III im Vergleich zu den beiden Vorgängern. Ich hätte echt nichts dagegen, auch in Serien wie Final Fantasy mal wieder eine starre Textbox nach der anderen zu lesen, um die Charas und ihre Beziehungen untereinander besser zu entwickeln bzw. für die weniger bedeutenden Dinge, während der Bombast ausschließlich für die wichtigen Schlüsselszenen aufgehoben wird.

    Wie eingeschränkt doch alles geworden ist. Überlegt mal, zu SNES-Zeiten gab es in diversen Spielen noch mehr als eine Weltkarte, FFV hatte sogar ganze drei. Da konnte man noch eine Handlung in einem ganz anderen Maßstab aufbauen! Dieser Trend hat sogar schon auf der ersten PlayStation ein Ende genommen. Heute müssen wir ja schon froh sein, wenn wir in einem interaktiven Film mal ein bisschen Auslauf bekommen. Insofern ... wenn sich die Verantwortlichen nicht auf das zurückbesinnen wollen, was diese Art von Spiel einst ausgemacht hat, und den einzigen Fortschritt in immer besserer Grafik sehen, dann hat das Genre es wahrhaftig nicht anders verdient, als unterzugehen.
    Zitat Zitat von Ianus Beitrag anzeigen
    Tausende "War of the Worlds"...ich glaube das Thema hochentwickelte Aliens vs primitive Menschen ist recht gründlich durchgekaut worden.
    Ähm. Also mir fällt jetzt spontan kein einziges RPG ein, in dem das hauptsächliche Setting ein der Steinzeit nachempfundenes ist.

  12. #12
    wenn ich so die truppe vo FFXIII Versus sehe würde mir ein solche Geschichte gefallen: einfach mal auf der "bösen" seite anfangen. man hat seinen chef ala shinra, der einen aufträge verteilt und man selber führt die aufträge aus. man denkt man sei "auf der guten seite". doch in wahrheit verfolgt die organisation das ziel, ihre macht auszubreiten (und kA.. xD). man hat seine freunde in der organisation, mit denen man zusammenarbeitet und schon hat man seine truppe zusammen. dabei bilden sich enge freundschaften. vll sieht man eine andere organisation als gegner. man wird nicht über die wahrheit der eigenen pläne aufgedeckt, sondern dass man nur gutes für die bevölkerung tut, und es wird einen eingeredet, die andere organisation würde mehr unheil über die bevölkerung bringen.
    man wird mit aufträgen auf reisen geschickt, um monster zu bekämpfen, die andere organisation zu bekämpfen oder dörfer zu beschützen, um sie letzendlich zum machtbereich der eigenen organisation zu bringen. doch genau auf dieser reise lernt unser held die "normale bevölkerung" kennen, die hass auf alle leute der organisation haben. anfangs versucht man sie zu überzeugen, dass man nur gutes für die leute tut. man selber soll im spiel auch das gefühl haben, dass man wirklich die richtige seite spielt!!! wird ja iwie hinzubekommen sein doch nach und nach kommt man selbst ins grübeln. ob man nicht die falsche organisation unterstützt... und während man die pläne der eigenen organisation aufdeckt könnte man gut intrigen, verrat und sonstiges einbauen. plötzlich wird aus dem besten freund, der eigene feind. man wird verfolgt. oder versucht die organisation von innen zu bekämpfen. oder man muss zur anderen organisation übertreten oder gar beide vernichten..
    ich glaube da kam man soo viel einbauen! das wäre doch mal en geniale geschichte! wo man größtenteils der geschichte für die falsche seite arbeitet, bis einen klar wird dass man der bevölkerung nichts gutes antut.. und dabei die enge freundschaft in den vordergrund stellen. kann ich mich wirklich gegen meine freunde stellen, mit denen ich stets zusammengearbeitet und lieben gelernt habe? wer wird einen verstehen oder gar folgen, wenn man sich offen gegen die organisation stellt? ein innerer konflikt.. hach super! x3

    wenn dann wirklich aus freunden feinden werden.. und nicht alle einen folgen, das wäre doch mal was ganz neues! sonst kennt man das aus geschichten, wo einer die truppe zwar verlässt, aber meist iwann wieder zurückkehrt.. aber gleich mehrere?! der eine kommt nach, der andere nicht.. und ein weiterer verrät dich!

    genauso können esper/beschwörungen/whatever ihre eigene stellung in der story haben. entweder sind sie die beschützer der orte, die man bekämpfen muss, um die menschen angeblich zu retten (am ende kommt raus, dass sie für den frieden sorgen sollten, aber sich lange zeit versteckt hielten, da keine bedrohung ausging).. oder als machtinstrument gegen die einzelnen organisationen dienen oder gar gegen die bevölkerung, um sie "im griff zu behalten". so denkt man, man bekämpft die wesen, weil sie angeblich böse wären und am ende nutzt die organisation die kräfte der wesen für ihre zwecke..

    oh mann xD je länger ich nachdenke desto mehr könnte ich meine eigene FF Story zusammenbasteln!

    damit will ich nur sagen, dass mir ein einstieg auf der seite des bösen auch mal gefallen würde! aber nicht nur kurz, sondern schon länger, dass einen ein mulmiges gefühl über kommt, wenn man die wahrheit herausfinden und sich gegen jene stellt! und als beispiel würde sogar ein FF sowas schaffen
    "könnte"

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