Geändert von Waku (12.02.2010 um 11:00 Uhr)
Die japanischen Entwickler wissen selbst, dass ihre Unwirtschaftlichkeit an mangelnder Vernetzung liegt. Bei uns wird fleißig Middleware ausgetauscht, dort drüben meint man das Rad immer wieder neu erfinden zu müssen. So gut wie z.B. die Unreal Engine 3 auch dokumentiert und erprobt sein mag, für die Japaner ist sie und vergleichbare Technologie trotzdem Neuland, dessen Erschließung Jahre braucht.
Diese Diskussion ist nur dann interessant, wenn nicht 2 von 3 Beiträgen von RPGs handeln/erzählen wie scheiße Shooter sind.
Nicht nur das, anstatt das sich dann Programmierer weiterentwickeln, was gelinde gesagt soweiso für den Arsch ist eben durch das ständige von Null Anfangen, driften sie lieber rüber zur Mobile und Handheld Produktion, wo man immernoch gut mit dem wissenstand von vor 10 Jahren zurecht kommen kann.
...was übrigens schön im Artikel steht. The others just don't read. :/
AT3 als Maßstab zu nehmen ist ein etwa so wie Sonic Chronicles als Beispiel für das was BioWare kann...
Schreibfehler, ich wollte "Boom" schreiben '^^
Wenn man wie Trico Mass Effect (völlig zu recht) eher zu den Shootern zählt heisst das noch lange nicht dass man es nicht magZitat von Owly
Picard > (Sisko * Janeway * Archer)³
...
@Trico
Die seltsame Sichtweise, dass Shooter bzw. Mischformen davon keine Story oder anständige Charaktere besäßen, ist aber auch ziemlich beschränkt. Gerade dort zeigt sich, dass sie immer besser werden. Ganz im Gegensatz zu J-RPGs, bei denen man sich selbst nach den 500sten Spiel fragt, ob die Dialoge sich endlich mal ändern...
Aber wer sich nur auf J-RPGs konzentriert und diese für das Beste hält, verpasst eh vieles aber soll dann deren Problem sein.![]()
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~What do you intend to accomplish by avoiding... God's justice? Where will you go...?~
Das ist einfach nicht wahr. Fallout und Mass Effect haben durchaus RPG Elemente und kann man nicht mit einfachen Shootern wie zb. Call of Duty in einen Topf werfen. Nicht zu unrecht haben grade Fallout und Mass Effect zahlreiche Preise abgeräumt, was nicht von ungefähr kommt.
Was mich allgemein an der Diskussion wundert ist, das teilweise so getan wird als wär sie neu. Die letzten Jahre hat der Westen in Sachen Videospielentwicklung stark aufgeholt und ich spiele schon seit Xbox 360 Release meistens lieber West RPG's als Ost. Auch wenn es mir schwer fällt dies zu verallgemeinern. Gute Spiele kann man nicht am Herkunfsland festmachen. Und wenn sich nun japanische Entwickler wieder mehr auf Qualität als auf Quantität beschränken, kann sich das für uns als Konsumenten ja nur positiv entwickeln.
Man könnte das ganze übrigens auch ins Gegenteil stellen und behaupten dass der westliche Markt ebenfalls stark abbaut. Serien wie Call of Duty (ok das sind jetzt keine RPG's aber ich denke das Thema beschränkt sich nicht nur auf RPG's oder?) werden noch etliche Male ausgeschlachtet werden, obwohl sich spielerisch überhaupt nichts tut. Seit Jahren gibt es schon neue Fifa oder andere EA Games, die man früher lediglich als Upgrade bzw. Addon bezeichnet hätte. Dies zeigt sich aber überall am Massenmarkt und nicht nur bei Videospielen. Wer lieber auf Qualität steht, greift halt auf Indie zurück, egal ob Games, Musik, Filme oder sonstwas. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Und wenn sich der japanische Markt rehabilitieren will, sollte man Sega einfach Shenmue 3 entwickeln lassen![]()
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Ist dein gutes Recht, aber wie du über die Beliebtheit bestimmter Serien hinwegwalzt ist ziemlich geschmacklos... die (Über)Reaktion wäre auch unnötig selbst wenn der Artikel nur aus dem Satz "lol animu sux" bestehen würde. Warum so aggressiv bei dem Thema?
Ein Shooter aus dem Westen, der eine bessere Story hat als so ziemlich alle JRPGs die in den letzten Monaten rausgekommen sind? Um die japanischen Entwickler steht es schlechter als man denkt... oder umso besser sind die westlichen in Form. Aber das RPGs nicht mehr das einzige "Story Genre" sind hat sich zum Glück ebenfalls geändert in den letzten Jahren.
Wahrscheinlich trifft beides zu.
inb4 Flames zu "bessere Story".
Warum nicht? Viele Shooter sind ähnlich wie 2D Shmups in den 80ern und 90ern, man kann wie in Blitzschach zwischen mehreren Display und Konsolen/PCs wechseln. Dabei bieten sich in dem Genre Egoperspektive und Schusswaffen, Granaten, Tarnung, Taktik usw. endlose Möglichkeiten
Wie gesagt Killzone 2, Crysis, vielleicht das kommende Brink (usw.) zeigen die Möglichkeiten genauso wie in Richtung RPG Mass Effect oder natürlich ganz am Ende der RPG Skala mit Shooterelementen Deus Ex (aber das auch wird bald schön Squareenix-fied werdennton: )
Warum sollte man das nur schwarz/weiss sehen
Was die Story angeht, für mich zählt in einem _RPG_ eigentlich mehr die Kombination Setting, Gameplay, Charaktere, Story und natürlich auch Grafik & Sound. Richtig gute Stories sind da selten, kein Thema.
Sehr merkwürdig. Aber die "elitäre" RPG Gemeinde ist doch eher dafür bekannt keinen der aktuellen Releases als heiligen Gral zu sehen und somit ist dieser Status in sich schon zweifelhaft. Heisst natürlich nicht dass man RPGs oder Shooter (oder beides) nicht mögen darf~Zitat von The Judge
PS: Sorry wenn ich dazu beigetragen haben sollte dass sich das hier zu einer Shooter VS RPG Diskussion entwickelt hat. Ist vermutlich etwas an dem vorbei was sich der OP gedacht hat (wobei, bei Waku weiss man natürlich nie) und im Kern wird es irgendwann so interessant wie Flugzeug gegen Ferrari. Nur weil das Flugzeug schneller ist wenn es erstmal fliegt ändert sich nichts am für und wider
Selten so einen Blödsinn gelesen.Zitat von Broken Chords Can Sing A Little
Warum stupide?
Ich finde es immer etwas befremdlich, dass das Shooter-Genre allgemein gegenüber dem RPG-Genre immer so abgewertet wird, während Letzteres in eine Art "Elite"-Status gerückt wird.
Bioware schafft es, selbst völlig unspektakulär anmutende NPCs in ein paar Sätzen glaubwürdig wirken zu lassen. Dazu kreieren sie Dialoge, die nicht nur qualitativ auf exorbitantem Niveau sind, sondern auch noch interaktiv und komplett mit Sprachausgabe unterlegt. Gegenüber den meisten der recht beschränkt und weltfremd anmutenden J-RPG Dialoge empfinde ich dies durchaus als Evolution.Zitat
Das Shootergameplay ist natürlich Geschmackssache, aber es so pauschal abwertend zu behandeln, ist verglichen mit irgendwelchen (von mir auch mal pauschal gesprochen) Randomencounters oder Rundenkämpfen, die ebenso stumpf und eintönig sein können, wie du es Shootern offenbar vorwirfst, aber etwas unfair. Finde ich jedenfalls.
Ich verstehe nicht, wieso das eine das andere ausschließt?Zitat
Ich zocke selbstverständlich auch noch heute sehr gern japanische Spiele (Bayonetta <3), aber dass fast immer das Argument (oder eher Vorurteil?) gegen die bösen, westlichen, total verblödeten Shooter angebracht wird, finde ich lächerlich. Ehrlich. :/
Der Westen hat Shooter im Allgemeinen mittlerweile ziemlich perfektioniert.
Andererseits, gebt mal westlichen Entwicklern den Auftrag, ein gutes Beat'em up oder ein Spiel im Stile von Bayonetta oder Devil May Cry zu entwickeln. Sie werden nicht schlecht, aber an diese hauchfeine Gameplayperfektion der genannten Spiele kommen sie in den meisten Fällen nicht heran. (Meiner Meinung nach auch nicht God of War. Ansichtssache, bevor man mich wieder schlägt ;_;).
Geändert von The Judge (13.02.2010 um 00:05 Uhr)
noch befremdlicher ist es, wenn japan rpgs und philosophie oder intelligente charaktere in einem satz erwähnt werden. bis dato kaum vorgekommen. wenn man es mit dem filmgenre oder bücher vergleicht, gar lächerlich. wann erschien das letzte japan rpg ohne klischeehaften stereotypen? bei action adventures, west rpgs und shooter habe ich sofort einige beispiele, welche von vielen zerrissen werden.
Schon witzig, wenn ich mir mein eigenes Spielverhalten anschaue:
Tales of Vesperia hab ich etwa in meine Xbox gelegt, nach 20 Minuten wieder rausgenommen und dem Bruder meiner Exfreundin zurückgegeben. Warum? Weil sich Story, Gameplay, Kampfsystem, Dialoge, Charakterdesign usw. kein Stück von den anderen J-RPGs abheben, die ich teilweise schon vor sieben Jahren gespielt habe. Immer noch irgendwelche siebzehnjährigen Kinder, die mit Schwert und Schild die Welt retten (während Gegnercharaktere mit Gewehren schießen), immer noch derselbe aufgesetzte Japano-Witz, immer noch das quietschbunte Design, das man als Erwachsener nur mehr schwer ernst nehmen kann, immer noch dieselbe klischeehafte Persönlichkeitsverteilung wie zu Zeiten eines Final Fantasy X (und das kam bereits vor neun Jahren raus).
Dasselbe gilt übrigens für Star Ocean 4, nur dass ich da den Fehler gemacht habe, es zu kaufen.
"Stupide Shooter" wie Fallout 3 oder Mass Effect haben mich hingegen wochenlang an die Konsole gefesselt. Warum? Weil das Setting ein völlig neues ist, die Charaktere ausgebaut, mit echter Persönlichkeit versehen und ja, nicht zuletzt, erwachsen - was sie für ältere Semester grundsätzlich sympathischer macht (so zumindest meine These). Hinzu kommt eine interessante Fusion aus Shooter und rundenbasiertem Kampfsystem (VATS bzw. diese Spezialattacken aus ME) und nicht das ewig gleiche Buttonmashing bzw. Menüdurchforsten, sowie eine Story, die es aus Japan höchstens in Form eines MGS4 gibt - aber das ist ja auch kein RPG.
So, und nachdem ich jetzt meine Affinität für West-RPGs (denn F3 und ME sind definitiv solche, das Kampfsystem entscheidet nicht über das Spielgenre!) deutlich gemacht habe, bleibt mir nur noch zu sagen, dass Lost Odyssey für mich eines der besten Spiele des letzten Jahrzehnts war. Es ist also nicht immer so einfach, wie man vielleicht gerne hätte.
(Achja, Borderlands war auch geil. :P)