Das erste lass ich mal so stehen wie es ist.

Zum Zweiten:

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Wie ein schleichendes Gift frisst er sich einem Feuer
gleich durch meine Adern zu jener brodelnden Masse, die
einmal mein Herz gewesen ist.
Wenn dein Herz vor Hass brodelt, haben wir hier einen Logikfehler, schließlich frisst sich selbiger gerade erst bis zu deinem Herzen vor.
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Um ihn wieder voran in jeden Winkel meines ehemals
starken Körpers, der nun nicht mehr als ist als ein
Berstendes Gefäß voll Wut,
Treiben wo er sich gleich Samen festsetzt um neue Blüten
keimen zu lassen.
Hier fehlt mindestens ein Wort, vielleicht ist die Strophe aber auch einfach viel zu verwinkelt, um problemlos gelesen werden zu können. Man könnte den Einschub ans Ende des Satzes setzen, das würde nicht soo sehr verwirren.
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starken Verlangens Rache
starken Verlangens, Rache -> wichtiges Komma.
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Satt und Faul in purer Selbstgefälligkeit schwach
geworden haben, sie jegliche Furcht vor den Freveltaten
Ihrer Vergangenheit verloren
geworden, haben sie -> noch wichtigeres Komma.
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Rache an jenen die mein Leben zerstört und die Reste
meines Daseins in die finsterten Niederhöllen geworfen haben.


Sowieso. Ist zwar ein hübsch blumiger Gefühlsausdruck, einige Metaphern treffen, einige treffen nicht oder verlieren sich in der Struktur und in der Länge, aber im Großen und Ganzen ist das Gedicht etwas ... überflüssig.