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Ich hab mir den Gedanken mal durch den Kopf gehen lassen - so ein Computerherrscher sollte das tatsächlich wissen.
Äh aber davon abgesehen: Der Computerherrscher in Terminator schlägt ja sozusagen in alten Unterlagen nach. Das ist in keinster Weise mit echter Nachrichtendienstarbeit vergleichbar, zumindest wenn wir uns nicht in einer Informationsgesellschaft befinden (in dem Fall lebte Sarah Conner nicht in einer solchen Gesellschaft, auch wenns der Computerherrscher tat) - ich meine, so ein Fantasyheld mit Eltern besucht die Eltern doch wohl auch mal. Und einen Menschen zu beschatten um derartige Schwächen herauszufinden müsste auch für ein Fantasyimperium ohne weiteres möglich sein. Zumindest wenn man nicht ausschließlich über Skelettarmeen verfügt oder so. Kommt hinzu, dass solche Fantasyimperien über Dinge wie Dämonen mit anderen Wahrnehmungs- und Tarnfähigkeiten verfügen oder Kristallkugeln oder blablub
Klar, mit Magie lässt sich jedes Problem umgehen. Ist dann in meinen Augen wieder ein Fall von Autor-fiat/Bösewicht hat Autorwissen.

Der Punkt ist, dass bis praktisch nach dem ersten Weltkrieg die Personenerfassung schlundrig war. Im Mittelalter war ein Steckbrief üblicherweise: "wir suchen eine Person mit grünen Hosen und rosarotem Wams mit dem Namen X". Hattest du ein Wams und eine Hose, die innen aus andersfarbigem Stoff gemacht war, dann musstest du während des größten Teiles der Menschheitsgeschichte nur Leute fürchten, die dein Gesicht kennen.
Im Mittelalter würde das ganze noch komplizierter werden, weil Namen sehr frei waren. Erstens in der Schreibweise, zweitens in der Aussprache und drittens in der Namenswahl. Jemand, der in Frankfurt geboren war, konnte sich "Johannes von München" nennen und niemand würde erraten, dass er nicht aus München stammt. Wenn er dann noch das Münchner Zeichen auf seinen Kleidern trägt, so IST er Münchner. Mehr als das über ihn herauszufinden würde bedeuten, dass man die Kooperation von Leuten braucht, die ihn kennen und die einem erzählen können wo er geboren ist. Danach weiß man mal zumindest, dass er aus einer anderen Region stammt. Gut.
Gehn wir in die Region, nehmen wir an, dass der Mann dort ebenfalls "Johannes" hieß. Dann fragen wir nach: "Einem Johannes, der nach München verzogen ist"...schön. Hoffentlich hat der Johannes, den wir suchen genügend Leuten gesagt, dass er nach München will - denn sonst laufen wir einer falschen Fährte hinterher....usw.

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Denn gerade dieses "Ich will KEIN Bauer sein sondern als Abenteurer in die Welt ziehen" ist doch Motivationsgrundlage Nummer 1, sofern der Held so eine besitzt.
Es ist nicht gerade so, als ob die Figur dann auch demonstrieren würde, dass sie ihr ganzes bisheriges Leben Bauer war...das ist das Problem.