Ich melde mich hier als absoluter Anti-Fan irgendwelcher Eskortmissionen und schutzbedürftiger computergesteuerte Freunde.
Ich könnte mich damit abfinden, jemand beschützen zu müssen, wenn ich die Wahl hätte, wie ich diese Person beschütze, allerdings haben computergesteuerte Schutzbefohlene die Eigenschaft, Augen zu und go irgendwo reinzurennen und damit den Spieler in seiner Entscheidungsfreiheit zu entmündigen. Hallo schutzloses Wesen, du willst beschützt werden? Dann lass dich beschützen. In der Praxis habe ich nach Eskortierungsaufgaben eher den akuten Wunsch mein "Päckchen" zu exekutieren.
Es ist ein Baby in einem Spiel. Es ist mir scheissegal.
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Hello from the otter side
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Geändert von Corti (03.02.2010 um 17:19 Uhr)
xDDD
@Topic
Einer hats gemacht...das Spiel wurde gut gewertet es wurde weitergemacht und ist immernoch geläufig mehr gibts nicht zu sagen...man bricht ja nicht ab nur, weil man ein Baby nicht retten will. Der Punkt ist nur der das es viel zu oft benutzt wird(Ich machs ja selber...) und es deswegen langweilig wirkt...aber mal ehrlich wie sonst sollte ein Abenteuer anfangen ohne das eine Person gerettet werden soll?
(ACHTUNG CORTI DARF ZU DER FRAGE NICHTS SAGEN....ICH ERAHNE NÄMLICH SCHON SCHLIMMES)
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@Topic: Es kommt halt immer auf das Spiel an. Ich bin ein Mensch, der sowohl auf storyrelevante wie auch auf spieltechnische Sachen achtet.
Resident Evil 4
Hier kann ich die Abneigung ggü. Ashley absolut nicht nachvollziehen. Klar, man merkt an jeder Ecke, dass die Figur nur zum Gameplay eingeführt wurde. Aber die Frau hat zum Glück so bemerkenswert wenig KI, dass sie im Prinzip nur zwei Sachen kann: Leon hinterherlaufen oder stehenbleiben. Man muss nicht warten bis sie dem Spieler hinterherläuft (läuft also genauso schnell). Dass sich Ashley freiwillig in Gegnerhorden stürzt wie es jemand geschrieben hat, kann ich absolut nicht nachvollziehen. Ich parke sie für Gewöhnlich in eine Ecke, lege die Gegner um und nehme sie wieder mit. Sie kann nicht von Leitern springen - mein Gott, da drückt man zwei Knöpfe (einen für 180 Grad-Turn, den anderen fürs Auffangen) und bewundert eine 1-Sekunden-Animation und gut. Wie man sich darüber so stark aufregen kann, verstehe ich nicht.
Silent Hill 4: The Room
Wenn, dann ist DAS ein extremes Negativbeispiel, wie man Exkortieren in Spielen NICHT verwenden soll. Die Frau (wie hieß sie nochmal?) ist in keinster Weise mit einer Maria aus Teil 2 vergleichbar: Sie hat einen gebrochenen Fuß, ist also einen Tick langsamer unterwegs als der Held (durch Verletzungen humpelt sie dann noch mehr und braucht NOCH länger). Sie ist nicht in der Lage, Türen zu öffnen oder Leitern zu benutzen, was sich im Leveldesign absichtlich als Labyrinth auswirkt, in dem man Türen nur von einer Seite oder mit einem Schlüssel öffnen kann. Man kann ihr eine Vielzahl von Waffen in die Hände drücken, was aber IMMER eine dämliche Idee ist: Der Held steht schon an der rettenden Türe, aber die Begleiterin muss ja dauernd auf die 20 Ubermonster einprügeln. Man darf die Frau ja nicht zulange alleine lassen, sonst ist es fast unmöglich, eines der "guten" Enden zu erreichen. Silent Hill war in diesem Moment nur noch nervig... OK, ich gestehe: Ich habe zuerst Silent Hill 4, und erst später Resident Evil 4 gezockt. Deshalb war mir Ashley wohl auch um Welten nicht so unsymphatisch und nervig, wie die Frau in Silent Hill 4...
Metal Gear Solid 2
Ich kann mir nicht helfen: Trotz der durchaus tiefgründigeren Story (auch wenn diese nicht so großartig 'rüberkam, MGS2 ist das einzige MGS bei dem ich sagen muss, dass viele Codec-Gespräche extrem aufgesetzt wirken) hasse ich den Part um E.E. abgrundtief. OK, das liegt sogar weniger an die Begleiterin ansich, sondern vielmehr an der Kombination mit einem Wasserlevel, das - im Gegensatz zu MGS3 - noch komplett auf Seitenansicht basierte und mit sovielen Wassereffekten überflutet war, dass man kaum etwas sehen konnte. Dann konnte die Begleiterin natürlich nicht solange die Luft anhalten wie der Held, herrlich
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Es kommt immer auf die Art und Weise an, wie ich eine Eskorte im Spiel einführe. Meine persönlichen Lieblingsmissionen beim Eskortieren sind mehr oder weniger die Parts, bei denen die Nebenfigur einen vorgegebenen Pfad ablaufen muss (bspw. Assassins Creed) und diese vor Angreifern schützt - in der Hoffnung, dass die Angreifer auch wirklich nur mich und nicht die Nebenfigur angreifen.
Wobei das nicht ganz unlogisch ist. E.E. war eine nerdige, kleine Programmiererin, Raiden ein gut trainierter Soldat. An Kondition und Lungenvolumen kann man arbeiten - ich nehme auch mal an, dass er, auch wenn er im Endeffekt weiblicher war als sie, als ausgewachsener Mann dann doch in beidem überlegen ist. :3
Coincidence
--Sexhose, zerfetzter Sweater und Siffschuhe/ Dreckswetter, durchnässte Zettel mit Nummern von Fickstuten/ Deathmetal im Speicher des MP3-Sticks/ es wird Zeit, dass die Zeit für mich langsam reif wird/ sechsunssechzig Wespen durchjagen meinen Körper/ und ich sitz verspannt mit der Hand am Katana im Hörsaal/ ich bin herbe von dieser Szene enttäuscht/ erzähl mir von deinen Göttern, ich komm und leg sie aufs Kreuz/ Arbeit mit Kindern ist quasi mein Traumjob!/ Melanie, ich hab da Schokolade im Auto!/ - JAW
Danke für deine Worte, die auch meine Einstellung ansprechen.Zitat von Corti
Es ist mir scheissegal wie oder was der Charackter ist! Wenn er nur dumm rumstehen kann und auf Extraklicks wartet, dann hab ich einfach das Bedürfniss ihn mit einem Extraklick zu erschlagen!
Viel zu oft? Afaik kommt das doch nicht mal in 40% der Spiele vor...
Zumindest nicht die angesprochene Art der heimlichen suizid-KI.
Normalerweise beginnt das Abenteuer damit, dass das opfer bereits entführt wurde und man auf dem Weg alles niedermetzelt damit man es leichter hat das Opfer heim zu schleppen (was man dann allerdings eh nicht mehr mitbekommt).Zitat
--~> Fantasie ist wertvoller als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Einstein) <~:
1. Demo hier erhältlich =D
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Ganz einfach:
ich bin der Kerl mit der Waffe, das kleine Mädchen verschränkt die Hände hinter dem Rücken, schaut schüchtern zum Boden, und verlagert dabei ihr Gewicht auf den linken Fuß, dann schaut sie mich mit großen Augen an und sagte "ich hab Angst...rette mich..." während ihr eine Träne über die Wange läuft.
Ich wisch mir das Blut aus dem Gesicht. Schaue sie an. "'kay"
In dem Moment setzt sie sich mit konstanten 5 km/h in Bewegung, um die Ecke, in die dunkle Höhle. Ich schreie noch "hey, warte!"
Sie tänzelt weiter "lalala~ hihihi lalaala" während sie mit Kugel, Gift, Wurfmessern und Psycholasern beschossen wird.
Ich schmeisse mich schützend davor~ BäM BäM BäM BäM BäM !!!
Währenddessen läuft sie weiter durch den Krieg~ lalalalaala.
So NICHT!
Wenn ich jemanden beschütze, dann will ich mir überlegen, wie ich das mache. Ich hab die Hosen an. Beschützen kann dazu führen, dass man sich überlegt "hey, wo kommen wohl Feinde her, wo kann ich mein Paket zeitweise hinstellen? Wie komm ich am besten da durch?".
In der Praxis wird aus dem Action Adventure dann ne Mischung aus House of the Dead und Moorhuhnjagd. Oh nein~
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