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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    So, ich bin jetzt nach 17 Stunden durch.

    Zuerst: Die 17 Stunden finde ich positiv. Die Struktur, das Pacing und die Story sind für die Spielzeit in Ordnung. Es fühlt sich nicht zu kurz an und dauert auch nicht 100 Jahre zum Durschspielen.

    Die Story blieb bis zum Schluss fad, der große Twist blieb aus und der, der mir geboten wurde, war schon sehr ersichtlich. Ich hatte nicht mal den Eindruck, dass sie sich Mühe gegeben hatten, die Wendung am Ende irgendwie zu vertuschen. Ansonsten ist es von vorne bis hinten eine Story, die keinem weh tut, die aber irgendwie auch nichts neues bietet, beliebig daherkommt und mich durch all das persönlich etwas gelangweilt hat. Die Charaktere waren durchwachsen. Syrenne hat mich gegen Ende aber überzeugt, die war lustig

    Der Soundtrack...war der existent? Ich kann mich (vom coolen Battletheme abgesehen) nur an das Maintheme und die Musik in der Stadt erinnern. Die waren zwar auch schön, aber sonst blieb nichts hängen. Finde ich eigentlich nicht gut, aber die Musik soll die Szenen wohl unterlegen und begleiten. Klappte...glaube ich. Nur braucht man für so einen Soundtrack keinen Uematsu anstellen, geschweige denn mit ihm ,,werben''.

    Grafisch ist es wie ein HD-Spiel, das man mehr oder weniger gut auf die Wii geportet hat. Die Charaktermodelle sind nach Xenoblade ein Segen und ansonsten sieht das Spiel eigentlich sehr gut aus. Etwas viele Höhlen, aber gut....das finde ich nicht so schlimm. Die Ruckler waren aber böse! Wehe man ist im Kampf umzingelt und versucht sich bei 5 FPS zu befreien. Not amused.

    Der Rest war ok. Kampfsystem spaßig, wenn auch viel zu leicht. Manchmal ergaben sich dennoch komische Situationen, z.B. wenn 80% der Party von irgendwas ge-onehittet werden und man gar nicht checkt warum. Den linearen Charakter mochte ich ganz gerne. Als Kontrast zu den Korsett-Dungeons bot sich ja noch eine wirklich schön gestaltete Stadt und das Schloss.

    Im Endeffekt also ein netter Happen, aber die 8/10 oder gar 9/10 einiger Mags kann ich nicht nachvollziehen. Ich würde eher eine 6/10 geben. Ist auch in Ordnung, nur...nach Lost Odyssey habe ich von Sakaguchi mehr erwartet, aber die Story ist mir zu 08/15. Es ist schon fast merkwürdig: Im FF XIII-2 Thread sage ich noch, dass eine bodenständige Geschichte mit ein-zwei netten Twists schon reichen würde. Nun bot Last Story in etwa so was und ich bin dennoch nicht zufrieden. Im Endeffekt wurde ich von dem PARADOX PARADOX, Save the future-Gedöns viel besser unterhalten. Deutet das nun wie ihr wollt

  2. #2
    Ich sitze nun drei Tage dran und habe eben auch nochmal 14 Stunden am Stück gespielt und bin es nun nach etwa 31 Stunden auch durch.

    Gibt einige gute und weniger gute Aspekte, auf die ich morgen ausführlich in einem Review eingehen werde.

    Kurz zusammengefasst: Die Geschichte bietet nicht viel Neues; aber einige der klassischen Elemente wurden sehr liebevoll umgesetzt, weshalb mich das dann auch gar nicht gestört hat. An anderen Stellen fand ich die Umsetzung weniger elegant und dieser Form schon etliche Male präsentiert. Am positivsten ist mir auf gefallen, wie lebendig das Spiel ist. Die permanenten Dialoge, die realistischen Gespräche; miteinander interagierende NPCs in den Städten und so viele kleine Details. Da merkt man, dass Sakaguchi darauf wirklich wert gelegt hat, und dieser Aspekt ist ihm auch gut gelungen.

    Ansonsten ist das Spiel in vielerlei Hinsicht ja so anders, dass man es schlecht mit anderen Genrevertretern vergleichen kann. Viele der neuen Ideen sind interessant; einige sind gut umgesetzt und einige verschenken einiges an Potential. Es wurde aber geradezu so viel revolutioniert, dass viele klassische RPG-Elemente praktisch non-existent sind. Keine Kämpfe außerhalb der Geschichte oder außerhalb von Sidequests (abgesehen von der Arena und den Beschwörungskreisen); keine Erkundung (außer in der Stadt); Story permanent im Fokus; eine sehr kleine Anzahl von Gebieten; ...

    Schön fand ich, dass es ein paar optionale Kapitel gab. Kapitel 42 und 43 am Ende waren natürlich klasse, aber auch Kapitel 21 und das Horace-Kapitel im Herrenhaus fand ich toll. Atmosphärisch wirklich überzeugend!

    @thickstone: Zur Musik: Es war Sakaguchis Wunsch, dass die Musik in The Last Story nicht dem typischen RPG-Schema folgt und stattdessen weniger stark auf die Melodie ausgelegt ist, sondern stärker auf Atmosphäre und Ambienz. Deshalb hat er die ersten Stücke von Uematsu auch abgelegt, weshalb dieser den Job dann fast geschmissen hatte. Letztendlich ist wohl eine Mischung zwischen Spielemusik und Filmscore rausgekommen, was Uematsu auch selbst so sagt. Ich weiß nicht genau, was ich davon halten soll. Ich mag den „klassischen“ Ansatz eigentlich lieber, denke ich, aber das Atmosphärische hat mir durchaus auch gut gefallen. Und die schönen Mittelalter-Stücke, die wirklich perfekt in die Welt passten. Toberu Mono ist definitiv mein Lieblingsstück von dem Soundtrack, und ein paar andere haben mir auch wirklich gut gefallen. Es gab allerdings auch eine Menge Stücke, die mir viel zu ambient waren. Oder einfach überhaupt nicht einprägsam waren und auch nicht sonderlich toll anzuhören waren, wie die Musik im Schloss.
    Geändert von Narcissu (04.03.2012 um 01:44 Uhr)


  3. #3
    So, mein Review ist nun auch fertig. ~

    The Last Story fühlt sich ganz anders an als klassische japanische Rollenspiele. Durch die Kombination östlicher mit westlichen Elementen, der kompletten Neuauswahl aller Spielmechaniken ohne Orientierung an der Tradition und den Wunsch, eine schöne Geschichte mit lebendigen Charakteren in einer lebendige Welt zu erzählen, ist letztendlich ein atmosphärisch dichtes Werk entstanden.“

    Zum Review


  4. #4
    Ein Lied fand ich sehr schön, kam direkt am Ende (SPOILER)

    Ich finde es einfach nicht auf Youtube, kennt sich jemand mit dem OST aus? Es fängt in diesem Video ab 1:30 an (ich bette es mal nicht ein, da Spoiler)

    http://www.youtube.com/watch?v=SrlfJ...feature=relmfu

  5. #5
    Das sind die ersten 30 Sekunden von Toberu Mono (die Version mit den Vocals), einfach immer nur geloopt.

    Ist aber in der Tat sehr schön. Ich mochte diese Szenen auch am liebsten, auch wenn sie sehr kitschig waren.


  6. #6
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Das sind die ersten 30 Sekunden von Toberu Mono (die Version mit den Vocals), einfach immer nur geloopt.

    Ist aber in der Tat sehr schön. Ich mochte diese Szenen auch am liebsten, auch wenn sie sehr kitschig waren.
    Ahhh danke <3

    Tolles Stück, da haben sie sich das Sahnehäubchen für den Startbildschirm und den Schluss aufgehoben

    Die Szenen finde ich an und für sich auch echt nett, aber sie hätten eine bessere Wirkung gehabt, wenn die Beziehung zwischen den beiden tiefgründiger wäre. So ein bisschen à la Shadow Hearts mit Alice und Yuri oder selbst Squall und Rinoa. (Oder Tidus und Yuna......Scherz beiseite....,,HA HA HA HA'' xD)

  7. #7
    Ich persönlich fand, dass die HAHA-Szene eine der schönsten in Final Fantasy X war. :P



    Zum Tiger:
    Geändert von Narcissu (04.03.2012 um 21:19 Uhr)


  8. #8
    Sodele, FF 13-2 ist durch und nun läuft TLS - hm.. Das KS wirkt irgendwie lieblos ... FF13 / 13-2 / Xenoblade waren in der Hinsicht ja auch nicht die besten Spiele, aber da hatte man doch wenigstens etwas mehr zu tun als nur vorm Gegner zu stehn und dem eventuell nachzulaufen ...

  9. #9
    Ich finde das Kampfsystem eigentlich ziemlich liebevoll designt, das Problem ist nur der Schwierigkeitsgrad. Großes Potential ist da, nur wird das leider kaum genutzt. Im New Game+ sollen die Gegner stärker sein, aber selbst dann soll sich nicht allzu viel dran ändern, dass es so leicht bleibt.


  10. #10
    Nach 22 Std. bin ich jetzt auch durch mit dem Spiel, die 2 Bonuskapitel im Epiloque müsste ich noch nachholen. Es war insgesamt eine spaßige Angelegenheit doch da war so viel mehr drin gewesen.

    Positiv:
    - Grafik, besonders das Artdesign finde ich sehr ansprechend
    - Der Soundtrack war lange Zeit ziemlich unauffällig, ist in Schlüsselmomenten aber voll da, wie auf dem Stargazer Turm oder in den Bosskämpfen, das Theme beim letzten Boss könnte glatt aus LO stammen
    - Das Kampfsystem ist eingängig und komplex zugleich, auch wenn die ständigen Framerate-Einbrüchen nicht gerade schön waren. Leider sind die normalen Kämpfe pisseinfach, die Bosskämpfe dafür umso mehr abwechslungreich/fordernd
    - Keine "Zufallskämpfe" wenn man nicht möchte
    - Sichtbare Rüstungen, deren Aussehen mit weiteren Upgrades sich verändert
    - Viele Waffen, die sich auch voneinander unterscheiden
    - Lazulis ist eine der wenigen Städte in JRPGs, die sich auch als eine schimpfen darf. Sie ist nicht nur groß und verwinkelt sondern auch ziemlich belebt, hat massig viele Geheimnisse und Siequests zu bieten.
    - Viele vertonte Dialoge, wird Zeit dass es ein Standard wird in JRPGs
    - Online-Modus, kann vielleicht nicht für eine lange Zeit motivieren aber dennoch eine nette Spielerei
    - Kleinigkeiten, die dem Spiel aber irgendwie sein Charm geben, die Prank Bananas, das Rumbschubsen von NPCs, man kann gegen Schilder laufen (leider hab ich den einen Quest nicht entdeckt, bei dem man für solchen Blödsinn auch noch belohnt wird, sonst hätte ich deutlich mehr Zeit in der Stadt verbracht)
    - Allgemein der Humor von dem Spiel, die Plaudereien in den Dungeons oder Cutscenes sind teilweise sehr amüsant, Syrenne und Lowell sind eine unschlagbare Kombo)

    Negativ:
    - Die Charaktere sind mir zwar meist sehr sympathisch aber man kann nicht leugnen, dass ein bisschen mehr Entwicklung oder Hintergrundstory nicht geschadet hätte. Gerade Zael als Hauptcharakter hätte es dringend nötig gehabt, seine tragische Vergangenheit wurde nie richtig thematisiert, sein Wandel vom "indecisive main character" zum absolut Standard-JRPG-Held hat nicht länger als 5 Minuten gedauert. Überhaupt agieren die Charaktere oft als hätten sie kurz mal ihr Gehirn in den Urlaub geschickt, dass Calista eine naive Prinzessin sein soll, kauf ich dem Spiel sofort ab, aber manchmal fragt man sich dann doch, wie Zael und Co. bisher als Söldner überlebt haben.
    - Die Story, ja die Story... sie war irgendwie da. Es gab nicht wirklich viele Ereignisse im gesamten Spiel, viele waren unnötig, viele wiederholten sich sogar nach kurzer Zeit, es gab eigentlich nichts, was man nicht erwartet hätte.
    - Die Gegenseite ist noch unterentwickelter als die eigenen Charaktere.
    - Das Spiel läuft echt nicht rund, Slowdowns gibt es überall, in den Dungeons, während der Kämpfe, in den Cutscenes...
    - Die Kamera zickt sehr oft rum, gerade in den Kämpfen, wo sie manchmal nur sehr träge auf Eingaben reagiert, manchmal auch gar nicht.
    - Die KI ist auch nicht sehr toll, bei Magiern fällt das nicht so auf aber die Nahkämpfer gehen eigentlich nur wie Berserker auf die Gegner drauf und sind deswegen bei manchen Bossen schneller am Boden als man gucken kann, manchmal hab ich sie sogar extra nicht manuell wieder belebt damit sie mir nicht zu schnell verrecken.
    - Die Party wird einfach zu oft getrennt, wenn ich immer einen Cent bekommen hätte jedelmal wenn wieder ne Decke runterfällt. Man weiß die meiste Zeit über nie so genau, mit wem man den nächsten Dungeon jetzt betreiten darf, weswegen ich alle Charaktere außer Zael nur notdürftig ausgerüstet hab, Probleme mit dem Schwierigkeitsgrad gab es aber nie.

    Objektiv würde ich dem Spiel ne 7 von 10 geben, wahrlich kein schlechtes Spiel aber auch nicht das JRPG-Revival, wie viele Reviews es verlauten lassen. Jetzt werde ich wahrscheinlich noch Kapitel 42/43 nachholen, ein bisschen weiter mit dem Online-Modus rumspielen bevor ich das Spiel vorerst ad acta lege, NG+ würde ich mir noch irgendwann geben da ich sehr viele Sidequests verpasst hab, wahrscheinlich dann, wenn es einen guten Guide gibt.


    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Zum Tiger:

  11. #11
    Ich stimme dir zu, und finde generell, dass das meiste in dem Spiel ein bisschen Entwicklung hätte gebrauchen können. Es hat sich zwar ziemlich kurzweilig gespielt, aber besonders am Ende kam mir alles so gerusht vor, und das nicht nur, weil ich das Spiel gerusht habe. Es ist einfach ziemlich viel ohne große Erklärungen passiert.

    Ja, hol Kapitel 42 und 43 auf jeden Fall nochmal nach. Auf jeden Fall Kapitel 42, sonst wirkt das ganze Spiel irgendwie weniger abgeschlossen, auch wenn es natürlich unheimlich kitschig ist. Und das ist die erste von zwei Stellen im Spiel, an der man „Toberu Mono“ in der langen Vocal-Fassung hört – allein dafür lohnt es sich schon. Wenn du Zael und Calista magst, dann gleich doppelt.

    Zum Tiger:
    Geändert von Narcissu (05.03.2012 um 17:12 Uhr)


  12. #12
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Ich stimme dir zu, und finde generell, dass das meiste in dem Spiel ein bisschen Entwicklung hätte gebrauchen können. Es hat sich zwar ziemlich kurzweilig gespielt, aber besonders am Ende kam mir alles so gerusht vor, und das nicht nur, weil ich das Spiel gerusht habe. Es ist einfach ziemlich viel ohne große Erklärungen passiert.
    Das finde ich ziemlich interessant, weil ich irgendwie das Gefühl habe, dass sich das Spiel enorm zieht. Die 15h, die ich bisher damit verbracht habe (Kapitel 30), kommen mir vor wie bei manchen Spielen die 30-40h, die man braucht, um da durchzukommen.

    Ich denke, das Hauptproblem ist nicht die Story oder das Setting, sondern, dass sie sich perfekt zu einem enorm langweiligen Brei ergänzen. Abgerundet wird das nur noch durch die beiden Hauptcharaktere, die halt damit sehr gut verschmelzen.

    Dabei hatte es bei LO auch wunderbar geklappt. Die Story war zwar nicht wirklich gut, dafür aber das Setting frisch - jede Stadt hat anders gewirkt und die Welt war interessant. Vermutlich sollte man nicht beides vermischen - also eine absolut generische Story mit einer Welt, der jede Faszination fehlt.


    Vermutlich sehe ich das nur so, weil mir eben Story, Setting und Charaktere am wichtigsten sind und ich mit nem recht miesen Gameplay schon irgendwie leben kann - und gerade nur in dem Punkt strahlt das Spiel und in keinem anderen.

    ...
    Ich glaube, ich muss mich jetzt bei XIII-2 entschuldigen gehen. So sehr ich auch auf der Story rumgehackt habe, zumindest hatte sie eine gewisse Faszination und man wollte in irgendeiner Weise wissen, was als nächstes passiert ^_O

  13. #13
    Moin Moin

    Ich habe seit langem kein für mich gutes JRPG mehr in den Händen gehabt.
    Für den einen oder andern mag sich meine Meinung sehr „durch die Rosa-Brille geschaut“ anhören, aber das ist halt meine Meinung

    Vor Last Story habe ich mich mehr oder weniger durch 13-2 gequält und bin inzwischen angeödet von dieser ständigen Masche so tiefgründig und verzwickt wie möglich eine Story zu erzählen und den Grafikprozessor bis aufs letzte Auszuquetschen.
    Ich hab das Ende gesehen und werde mir auch sicher die zusätzlichen Endparadoxen frei spielen. Aber wirklich gefallen hat es mir nicht. :/
    Da war 13 dann noch einen Tick besser, aber auch nicht gerade das Gelbe vom Ei für mich. An 13-2 schreit außerdem alles nach „Geldmachen“ und „Grafik > Storytelling“
    Den Speicherplatz den sie dafür verschwendet haben hätte sie besser nutzen können. Ich persönlich bin jemand, der eine relativ gradlinige Erzählweise mag.

    Fantasievoll, lustig, mit einer schönen große Party aus mindestens 3 oder besser mehr Figuren und einen einfachen „Lass uns die Welt retten“ Plot.
    13-2 hatte das nicht wirklich, weswegen es mir erst recht nach dem letzten Kapitel noch weniger gefallen hat. Ich habe Respekt vor der Arbeit und dem Schaffen dieser Leute, aber das Ergebnis gefiel mir einfach nicht.
    Ich muss fairer Weise zugeben, dass ich mit meiner JRPG-Weltanschauung wohl irgendwo in der zeitlichen Ära inmitten FFVI und FF12 und allen Spielen welche dazwischen erschienen sind hängen geblieben bin.

    Bei Last Story hingegen war ich schon nach 5 Stunden Spielzeit begeistert.Ich habe gelacht und mich köstlich Amüsiert. Ich habe die Charaktere, so einfach sie auch gestrickt sein mögen, sofort ins Herz geschlossen.
    Bei 13-2 mag ich nur den Mog. Man merkt Last Story an, dass der Wert in den Details liegt.Ich war schon fast geschockt, als ich jemanden die Hauswand verputzen sah. Oder als ich jemanden das erste mal anrempelte und mir anhören durfte dass ich doch aufpassen soll
    Ich habe das Gefühl. Dass die Welt viel intensiver auf das Geschehen, des Spielers reagiert. Sie fühlt sich einfach lebendiger an, im Gegensatz zu der Welt von 13 und 13-2.
    Es gibt schon genug Leid und Verderben in der Realen Welt. Da muss ich das nicht auch noch in einem Spiel bei dem ich eigentlich abschalten möchte haben.
    Bei „The Last Story“ sind es auch die kleinen Spielereien die mir gefallen.Ich lese vielerorts immer wieder, dass es sehr Klischee behaftet sein soll.Das habe ich auch bemerkt an einigen Stellen, und Situationen.
    Aber eben genau diese Dinge empfinde ich als positiv. Das Spiel versucht nicht überirdisch zu sein sondern einfach nur eine Geschichte oder ein Märchen zu erzählen in dem man sich ohne Anstrengung verlieren kann.
    Dazu brauch ich keine Highend Grafik einer PS3. Nicht bei solchen Spielen.Was ich bei SE momentan sehr negativ auffasse ist die Tatsache, dass sie auf Kosten der Grafik alles andere in den Hintergrund zu stellen scheinen. Das ist sehr Schade.


    Das Kampsystem kann man natürlich nicht 100% miteinander vergleichen. Das eine ist ein Statisches Action KS wo man nur die Befehle eingibt und ein wenig Taktisch je nach dem welche Paradigmen man wählt.
    Das andere hingegen ist ein Dynamisches Action KS wo man sich selbst auch Bewegen muss. Hier kann ich nur sagen,
    dass mir das Dynamische KS von Last Story ein wenig mehr gefällt, da ich dadurch etwas mehr gefordert bin.


    Ich mag eigentlich lieber rundenbasierte Kämpfe mit einem Hauch von besonderem Kampfsystem. Sie gehörten damals zu den Spielen und machten sie auf deren Art einzigartig.
    Heute jedoch kommt es mir vor als versucht man auf kurioseste Weise das Rad neu zu erfinden. Deswegen gefällt mir das eher Action orientierte Kampfsystem von Last Story. Es ist nicht zu kompliziert aber auch nicht zu einfach.
    Ich bin grade an einem Bossgegner dran weil ich die Taktik noch nicht so verstanden habe und mir die Kontrolle nicht so von der Hand gehen will. Aber genau diese Forderung gefällt mir.
    Das wird meiner Meinung nach sehr schön unterstützt und aufgelockert durch die Interaktion und Reaktion der Gruppenmitgliedern zu jeder Zeit. Einfach nur genial.
    Keine einfachen Kampfschreie oder Fähigkeiten aufsagen, sondern reges Miteinander.

    Mehr kann und möchte ich jetzt aber nicht weiter sagen, da ich gerade erst mal angefangen habe Last Story zu spielen.
    Doch der erste Eindruck, welchen ich nach nur 5 Stunden hatte hat bei mir solche Spuren hinterlassen, dass ich meine Freude darüber einfach teilen wollte

    Hätte ich ne Xbox360 würde ich die anderen beiden Mistwalker Spiele sicher auch mal spielen. Fände es interessant ob sie mich auch so fesseln könnten nach den ersten Stunden.

    So far RJ

  14. #14
    Zitat Zitat von Rick Jones Beitrag anzeigen
    Moin Moin

    Ich habe seit langem kein für mich gutes JRPG mehr in den Händen gehabt.
    Für den einen oder andern mag sich meine Meinung sehr „durch die Rosa-Brille geschaut“ anhören, aber das ist halt meine Meinung

    Vor Last Story habe ich mich mehr oder weniger durch 13-2 gequält und bin inzwischen angeödet von dieser ständigen Masche so tiefgründig und verzwickt wie möglich eine Story zu erzählen und den Grafikprozessor bis aufs letzte Auszuquetschen.
    Ich hab das Ende gesehen und werde mir auch sicher die zusätzlichen Endparadoxen frei spielen. Aber wirklich gefallen hat es mir nicht. :/
    Da war 13 dann noch einen Tick besser, aber auch nicht gerade das Gelbe vom Ei für mich. An 13-2 schreit außerdem alles nach „Geldmachen“ und „Grafik > Storytelling“
    Den Speicherplatz den sie dafür verschwendet haben hätte sie besser nutzen können. Ich persönlich bin jemand, der eine relativ gradlinige Erzählweise mag.

    Fantasievoll, lustig, mit einer schönen große Party aus mindestens 3 oder besser mehr Figuren und einen einfachen „Lass uns die Welt retten“ Plot.
    13-2 hatte das nicht wirklich, weswegen es mir erst recht nach dem letzten Kapitel noch weniger gefallen hat. Ich habe Respekt vor der Arbeit und dem Schaffen dieser Leute, aber das Ergebnis gefiel mir einfach nicht.
    Ich muss fairer Weise zugeben, dass ich mit meiner JRPG-Weltanschauung wohl irgendwo in der zeitlichen Ära inmitten FFVI und FF12 und allen Spielen welche dazwischen erschienen sind hängen geblieben bin.

    Bei Last Story hingegen war ich schon nach 5 Stunden Spielzeit begeistert.Ich habe gelacht und mich köstlich Amüsiert. Ich habe die Charaktere, so einfach sie auch gestrickt sein mögen, sofort ins Herz geschlossen.
    Bei 13-2 mag ich nur den Mog. Man merkt Last Story an, dass der Wert in den Details liegt.Ich war schon fast geschockt, als ich jemanden die Hauswand verputzen sah. Oder als ich jemanden das erste mal anrempelte und mir anhören durfte dass ich doch aufpassen soll
    Ich habe das Gefühl. Dass die Welt viel intensiver auf das Geschehen, des Spielers reagiert. Sie fühlt sich einfach lebendiger an, im Gegensatz zu der Welt von 13 und 13-2.
    Es gibt schon genug Leid und Verderben in der Realen Welt. Da muss ich das nicht auch noch in einem Spiel bei dem ich eigentlich abschalten möchte haben.
    Bei „The Last Story“ sind es auch die kleinen Spielereien die mir gefallen.Ich lese vielerorts immer wieder, dass es sehr Klischee behaftet sein soll.Das habe ich auch bemerkt an einigen Stellen, und Situationen.
    Aber eben genau diese Dinge empfinde ich als positiv. Das Spiel versucht nicht überirdisch zu sein sondern einfach nur eine Geschichte oder ein Märchen zu erzählen in dem man sich ohne Anstrengung verlieren kann.
    Dazu brauch ich keine Highend Grafik einer PS3. Nicht bei solchen Spielen.Was ich bei SE momentan sehr negativ auffasse ist die Tatsache, dass sie auf Kosten der Grafik alles andere in den Hintergrund zu stellen scheinen. Das ist sehr Schade.


    Das Kampsystem kann man natürlich nicht 100% miteinander vergleichen. Das eine ist ein Statisches Action KS wo man nur die Befehle eingibt und ein wenig Taktisch je nach dem welche Paradigmen man wählt.
    Das andere hingegen ist ein Dynamisches Action KS wo man sich selbst auch Bewegen muss. Hier kann ich nur sagen,
    dass mir das Dynamische KS von Last Story ein wenig mehr gefällt, da ich dadurch etwas mehr gefordert bin.


    Ich mag eigentlich lieber rundenbasierte Kämpfe mit einem Hauch von besonderem Kampfsystem. Sie gehörten damals zu den Spielen und machten sie auf deren Art einzigartig.
    Heute jedoch kommt es mir vor als versucht man auf kurioseste Weise das Rad neu zu erfinden. Deswegen gefällt mir das eher Action orientierte Kampfsystem von Last Story. Es ist nicht zu kompliziert aber auch nicht zu einfach.
    Ich bin grade an einem Bossgegner dran weil ich die Taktik noch nicht so verstanden habe und mir die Kontrolle nicht so von der Hand gehen will. Aber genau diese Forderung gefällt mir.
    Das wird meiner Meinung nach sehr schön unterstützt und aufgelockert durch die Interaktion und Reaktion der Gruppenmitgliedern zu jeder Zeit. Einfach nur genial.
    Keine einfachen Kampfschreie oder Fähigkeiten aufsagen, sondern reges Miteinander.

    Mehr kann und möchte ich jetzt aber nicht weiter sagen, da ich gerade erst mal angefangen habe Last Story zu spielen.
    Doch der erste Eindruck, welchen ich nach nur 5 Stunden hatte hat bei mir solche Spuren hinterlassen, dass ich meine Freude darüber einfach teilen wollte

    Hätte ich ne Xbox360 würde ich die anderen beiden Mistwalker Spiele sicher auch mal spielen. Fände es interessant ob sie mich auch so fesseln könnten nach den ersten Stunden.

    So far RJ
    qft

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