Darf ich fragen, wie weit du bist, sprich bei welchem Kapitel? Denn mir scheint, dass du tatsächlich noch viel Story vor dir hast... Insb. was Dagran oder die Gurak angeht.
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Ich bin ein typischer Wochenendspieler und habe es bisher nur bis zum Angriff der Gurak auf das Schloss geschafft. Nur will ich, dass die ersten Spielminuten mein Interesse wecken und die nachfolgenden es richtig befeuern. The Last Story hat bis dahin - handlungstechnisch wohlgemerkt - alles getan, um das Gegenteil zu erreichen. Aufgeben werde ich das Spiel nicht, aber wenn es noch zulegt, dann muss ich allein meine Ausdauer loben.
Was mir an der Erzählstimme übrigens in erster Linie nicht gefällt, ist dass sie die Immersion bewusst zerstört. In einem Augenblick fühle ich mich als Teil der Spielwelt, im nächsten lausche ich einem Erzähler der mir vorkaut, wie ich das zu sehende interpretieren soll, als hätten die Entwickler selbst kein Vertrauen in ihre Fähigkeiten Gefühle und Handlungen zu vermitteln.
Zum Glück ist mein Wochenende vorgezogen, jetzt muss sich das Spiel beweisen.
Meh... es stimmt schon, das Spiel ist wirklich ziemlich klischeegeladen. Wie ich diese "auserwählte Held"-Thematik mitlerweile zum Kotzen finde. Also... man sollte das Ganze zumindest minimal zu kaschieren versuchen (am Ende haben ja die meisten Protagonisten irgendetwas, was sie zu demjenigen macht, der die Welt retten wird - aber bitte doch nicht so platt).
Ich bin übrigens doch etwas überrascht, dass das Spiel nicht gerade ohne Filler ist, dafür, dass man im Vorhinein gehört hat, dass es nicht so lang sein soll. Ist nicht gerade ohne und ich würde fast schon schätzen, dass man die Hälfte der Kapitel bisher (19) hätte weglassen können.
Zusätzlich sind die Dialoge zwar gut synchronisiert, aber was Zael so regelmäßig vom Stapel ist nicht mehr vertretbar. Der hängt ja so der Prinzessin hinterher, das geht mal gar nicht. Und tut mir leid, wenn ich da nicht mitfühlen kann, aber das Spiel bringt nicht gerade die großen Emotionen zwischen Zael und Calista hervor - was bei den beiden Pflaumen wohl auch gar nicht möglich ist
Zitat von Owly
Was mir an der Erzählstimme übrigens in erster Linie nicht gefällt, ist dass sie die Immersion bewusst zerstört. In einem Augenblick fühle ich mich als Teil der Spielwelt, im nächsten lausche ich einem Erzähler der mir vorkaut, wie ich das zu sehende interpretieren soll, als hätten die Entwickler selbst kein Vertrauen in ihre Fähigkeiten Gefühle und Handlungen zu vermitteln.
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Das tut das Spiel aber ohnehin ganz gut. Alleine diese Kapitelstruktur finde ich ein wenig fragwürdig, gerade, da es doch immer nicht gerade "feine" Cuts zwischen den Abschnitten gibt. Und bis auf die Stadt habe ich doch durchaus das Gefühl (ach, was heißt Gefühl - das ist eigentlich so xD), dass die Gebiete unheimlich linear aufgebaut sind - und zu 75% irgendwelche Höhlen *g*
Die (IMO) absolut unglaubwürdige Romanze zwischen Zael und Calista ist da ein weiterer Punkt - das Spiel zwingt sie einem ja geradezu auf... in so ziemlich JEDER Szene. Da war ja selbst das mit Squall und Rinoa subtil gegen ^_O
So, damits nicht nur negativ wird, nochmal die Bosskämpfe aufgreifen. Die letzten haben mir ziemlich gut gefallen und es bleibt dabei, dass sie abwechslungsreich sind. Finde ich sehr schön. Gerade der in der Gruft hatte IMO was.
Zusätzlich finde ich diese "Suchspiele" eigentlich ganz angenehm. Gerade die, wenn man mitten im Kampf sind, sorgen doch für eine gewisse Anspannung und Hektik, die man sonst sehr selten in J-RPGs kennt. Etwas schade ist es, dass man das Konzept mit der Strategieansicht nicht so ganz durchgehend umgesetzt hat - was vermutlich auch am Schwierigkeitsgrad liegt. Aber wieso ne Planungsansicht präsentieren, wenn man meist auch einfach reinstürmen kann?
Ach ja, die Spinne war übrigens auch n netter Boss. Den durfte ich mich Zael alleine plätten, weil die anderen nicht mehr da waren - nice
Zuerst: Die 17 Stunden finde ich positiv. Die Struktur, das Pacing und die Story sind für die Spielzeit in Ordnung. Es fühlt sich nicht zu kurz an und dauert auch nicht 100 Jahre zum Durschspielen.
Die Story blieb bis zum Schluss fad, der große Twist blieb aus und der, der mir geboten wurde, war schon sehr ersichtlich. Ich hatte nicht mal den Eindruck, dass sie sich Mühe gegeben hatten, die Wendung am Ende irgendwie zu vertuschen. Ansonsten ist es von vorne bis hinten eine Story, die keinem weh tut, die aber irgendwie auch nichts neues bietet, beliebig daherkommt und mich durch all das persönlich etwas gelangweilt hat. Die Charaktere waren durchwachsen. Syrenne hat mich gegen Ende aber überzeugt, die war lustig
Der Soundtrack...war der existent? Ich kann mich (vom coolen Battletheme abgesehen) nur an das Maintheme und die Musik in der Stadt erinnern. Die waren zwar auch schön, aber sonst blieb nichts hängen. Finde ich eigentlich nicht gut, aber die Musik soll die Szenen wohl unterlegen und begleiten. Klappte...glaube ich. Nur braucht man für so einen Soundtrack keinen Uematsu anstellen, geschweige denn mit ihm ,,werben''.
Grafisch ist es wie ein HD-Spiel, das man mehr oder weniger gut auf die Wii geportet hat. Die Charaktermodelle sind nach Xenoblade ein Segen und ansonsten sieht das Spiel eigentlich sehr gut aus. Etwas viele Höhlen, aber gut....das finde ich nicht so schlimm. Die Ruckler waren aber böse! Wehe man ist im Kampf umzingelt und versucht sich bei 5 FPS zu befreien. Not amused.
Der Rest war ok. Kampfsystem spaßig, wenn auch viel zu leicht. Manchmal ergaben sich dennoch komische Situationen, z.B. wenn 80% der Party von irgendwas ge-onehittet werden und man gar nicht checkt warum. Den linearen Charakter mochte ich ganz gerne. Als Kontrast zu den Korsett-Dungeons bot sich ja noch eine wirklich schön gestaltete Stadt und das Schloss.
Im Endeffekt also ein netter Happen, aber die 8/10 oder gar 9/10 einiger Mags kann ich nicht nachvollziehen. Ich würde eher eine 6/10 geben. Ist auch in Ordnung, nur...nach Lost Odyssey habe ich von Sakaguchi mehr erwartet, aber die Story ist mir zu 08/15. Es ist schon fast merkwürdig: Im FF XIII-2 Thread sage ich noch, dass eine bodenständige Geschichte mit ein-zwei netten Twists schon reichen würde. Nun bot Last Story in etwa so was und ich bin dennoch nicht zufrieden. Im Endeffekt wurde ich von dem PARADOX PARADOX, Save the future-Gedöns viel besser unterhalten. Deutet das nun wie ihr wollt
Ich sitze nun drei Tage dran und habe eben auch nochmal 14 Stunden am Stück gespielt und bin es nun nach etwa 31 Stunden auch durch.
Gibt einige gute und weniger gute Aspekte, auf die ich morgen ausführlich in einem Review eingehen werde.
Kurz zusammengefasst: Die Geschichte bietet nicht viel Neues; aber einige der klassischen Elemente wurden sehr liebevoll umgesetzt, weshalb mich das dann auch gar nicht gestört hat. An anderen Stellen fand ich die Umsetzung weniger elegant und dieser Form schon etliche Male präsentiert. Am positivsten ist mir auf gefallen, wie lebendig das Spiel ist. Die permanenten Dialoge, die realistischen Gespräche; miteinander interagierende NPCs in den Städten und so viele kleine Details. Da merkt man, dass Sakaguchi darauf wirklich wert gelegt hat, und dieser Aspekt ist ihm auch gut gelungen.
Ansonsten ist das Spiel in vielerlei Hinsicht ja so anders, dass man es schlecht mit anderen Genrevertretern vergleichen kann. Viele der neuen Ideen sind interessant; einige sind gut umgesetzt und einige verschenken einiges an Potential. Es wurde aber geradezu so viel revolutioniert, dass viele klassische RPG-Elemente praktisch non-existent sind. Keine Kämpfe außerhalb der Geschichte oder außerhalb von Sidequests (abgesehen von der Arena und den Beschwörungskreisen); keine Erkundung (außer in der Stadt); Story permanent im Fokus; eine sehr kleine Anzahl von Gebieten; ...
Schön fand ich, dass es ein paar optionale Kapitel gab. Kapitel 42 und 43 am Ende waren natürlich klasse, aber auch Kapitel 21 und das Horace-Kapitel im Herrenhaus fand ich toll. Atmosphärisch wirklich überzeugend!
@thickstone: Zur Musik: Es war Sakaguchis Wunsch, dass die Musik in The Last Story nicht dem typischen RPG-Schema folgt und stattdessen weniger stark auf die Melodie ausgelegt ist, sondern stärker auf Atmosphäre und Ambienz. Deshalb hat er die ersten Stücke von Uematsu auch abgelegt, weshalb dieser den Job dann fast geschmissen hatte. Letztendlich ist wohl eine Mischung zwischen Spielemusik und Filmscore rausgekommen, was Uematsu auch selbst so sagt. Ich weiß nicht genau, was ich davon halten soll. Ich mag den „klassischen“ Ansatz eigentlich lieber, denke ich, aber das Atmosphärische hat mir durchaus auch gut gefallen. Und die schönen Mittelalter-Stücke, die wirklich perfekt in die Welt passten. Toberu Mono ist definitiv mein Lieblingsstück von dem Soundtrack, und ein paar andere haben mir auch wirklich gut gefallen. Es gab allerdings auch eine Menge Stücke, die mir viel zu ambient waren. Oder einfach überhaupt nicht einprägsam waren und auch nicht sonderlich toll anzuhören waren, wie die Musik im Schloss.
„The Last Story fühlt sich ganz anders an als klassische japanische Rollenspiele. Durch die Kombination östlicher mit westlichen Elementen, der kompletten Neuauswahl aller Spielmechaniken ohne Orientierung an der Tradition und den Wunsch, eine schöne Geschichte mit lebendigen Charakteren in einer lebendige Welt zu erzählen, ist letztendlich ein atmosphärisch dichtes Werk entstanden.“
Ein Lied fand ich sehr schön, kam direkt am Ende (SPOILER)
Ich finde es einfach nicht auf Youtube, kennt sich jemand mit dem OST aus? Es fängt in diesem Video ab 1:30 an (ich bette es mal nicht ein, da Spoiler)
Das sind die ersten 30 Sekunden von Toberu Mono (die Version mit den Vocals), einfach immer nur geloopt.
Ist aber in der Tat sehr schön. Ich mochte diese Szenen auch am liebsten, auch wenn sie sehr kitschig waren.
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Ahhh danke <3
Tolles Stück, da haben sie sich das Sahnehäubchen für den Startbildschirm und den Schluss aufgehoben
Die Szenen finde ich an und für sich auch echt nett, aber sie hätten eine bessere Wirkung gehabt, wenn die Beziehung zwischen den beiden tiefgründiger wäre. So ein bisschen à la Shadow Hearts mit Alice und Yuri oder selbst Squall und Rinoa. (Oder Tidus und Yuna......Scherz beiseite....,,HA HA HA HA'' xD)
Sodele, FF 13-2 ist durch und nun läuft TLS - hm.. Das KS wirkt irgendwie lieblos ... FF13 / 13-2 / Xenoblade waren in der Hinsicht ja auch nicht die besten Spiele, aber da hatte man doch wenigstens etwas mehr zu tun als nur vorm Gegner zu stehn und dem eventuell nachzulaufen ...
Ich finde das Kampfsystem eigentlich ziemlich liebevoll designt, das Problem ist nur der Schwierigkeitsgrad. Großes Potential ist da, nur wird das leider kaum genutzt. Im New Game+ sollen die Gegner stärker sein, aber selbst dann soll sich nicht allzu viel dran ändern, dass es so leicht bleibt.
Nach 22 Std. bin ich jetzt auch durch mit dem Spiel, die 2 Bonuskapitel im Epiloque müsste ich noch nachholen. Es war insgesamt eine spaßige Angelegenheit doch da war so viel mehr drin gewesen.
Positiv:
- Grafik, besonders das Artdesign finde ich sehr ansprechend
- Der Soundtrack war lange Zeit ziemlich unauffällig, ist in Schlüsselmomenten aber voll da, wie auf dem Stargazer Turm oder in den Bosskämpfen, das Theme beim letzten Boss könnte glatt aus LO stammen
- Das Kampfsystem ist eingängig und komplex zugleich, auch wenn die ständigen Framerate-Einbrüchen nicht gerade schön waren. Leider sind die normalen Kämpfe pisseinfach, die Bosskämpfe dafür umso mehr abwechslungreich/fordernd
- Keine "Zufallskämpfe" wenn man nicht möchte
- Sichtbare Rüstungen, deren Aussehen mit weiteren Upgrades sich verändert
- Viele Waffen, die sich auch voneinander unterscheiden
- Lazulis ist eine der wenigen Städte in JRPGs, die sich auch als eine schimpfen darf. Sie ist nicht nur groß und verwinkelt sondern auch ziemlich belebt, hat massig viele Geheimnisse und Siequests zu bieten.
- Viele vertonte Dialoge, wird Zeit dass es ein Standard wird in JRPGs
- Online-Modus, kann vielleicht nicht für eine lange Zeit motivieren aber dennoch eine nette Spielerei
- Kleinigkeiten, die dem Spiel aber irgendwie sein Charm geben, die Prank Bananas, das Rumbschubsen von NPCs, man kann gegen Schilder laufen (leider hab ich den einen Quest nicht entdeckt, bei dem man für solchen Blödsinn auch noch belohnt wird, sonst hätte ich deutlich mehr Zeit in der Stadt verbracht)
- Allgemein der Humor von dem Spiel, die Plaudereien in den Dungeons oder Cutscenes sind teilweise sehr amüsant, Syrenne und Lowell sind eine unschlagbare Kombo)
Negativ:
- Die Charaktere sind mir zwar meist sehr sympathisch aber man kann nicht leugnen, dass ein bisschen mehr Entwicklung oder Hintergrundstory nicht geschadet hätte. Gerade Zael als Hauptcharakter hätte es dringend nötig gehabt, seine tragische Vergangenheit wurde nie richtig thematisiert, sein Wandel vom "indecisive main character" zum absolut Standard-JRPG-Held hat nicht länger als 5 Minuten gedauert. Überhaupt agieren die Charaktere oft als hätten sie kurz mal ihr Gehirn in den Urlaub geschickt, dass Calista eine naive Prinzessin sein soll, kauf ich dem Spiel sofort ab, aber manchmal fragt man sich dann doch, wie Zael und Co. bisher als Söldner überlebt haben.
- Die Story, ja die Story... sie war irgendwie da. Es gab nicht wirklich viele Ereignisse im gesamten Spiel, viele waren unnötig, viele wiederholten sich sogar nach kurzer Zeit, es gab eigentlich nichts, was man nicht erwartet hätte.
- Die Gegenseite ist noch unterentwickelter als die eigenen Charaktere.
- Das Spiel läuft echt nicht rund, Slowdowns gibt es überall, in den Dungeons, während der Kämpfe, in den Cutscenes...
- Die Kamera zickt sehr oft rum, gerade in den Kämpfen, wo sie manchmal nur sehr träge auf Eingaben reagiert, manchmal auch gar nicht.
- Die KI ist auch nicht sehr toll, bei Magiern fällt das nicht so auf aber die Nahkämpfer gehen eigentlich nur wie Berserker auf die Gegner drauf und sind deswegen bei manchen Bossen schneller am Boden als man gucken kann, manchmal hab ich sie sogar extra nicht manuell wieder belebt damit sie mir nicht zu schnell verrecken.
- Die Party wird einfach zu oft getrennt, wenn ich immer einen Cent bekommen hätte jedelmal wenn wieder ne Decke runterfällt. Man weiß die meiste Zeit über nie so genau, mit wem man den nächsten Dungeon jetzt betreiten darf, weswegen ich alle Charaktere außer Zael nur notdürftig ausgerüstet hab, Probleme mit dem Schwierigkeitsgrad gab es aber nie.
Objektiv würde ich dem Spiel ne 7 von 10 geben, wahrlich kein schlechtes Spiel aber auch nicht das JRPG-Revival, wie viele Reviews es verlauten lassen. Jetzt werde ich wahrscheinlich noch Kapitel 42/43 nachholen, ein bisschen weiter mit dem Online-Modus rumspielen bevor ich das Spiel vorerst ad acta lege, NG+ würde ich mir noch irgendwann geben da ich sehr viele Sidequests verpasst hab, wahrscheinlich dann, wenn es einen guten Guide gibt.
Ich stimme dir zu, und finde generell, dass das meiste in dem Spiel ein bisschen Entwicklung hätte gebrauchen können. Es hat sich zwar ziemlich kurzweilig gespielt, aber besonders am Ende kam mir alles so gerusht vor, und das nicht nur, weil ich das Spiel gerusht habe. Es ist einfach ziemlich viel ohne große Erklärungen passiert.
Ja, hol Kapitel 42 und 43 auf jeden Fall nochmal nach. Auf jeden Fall Kapitel 42, sonst wirkt das ganze Spiel irgendwie weniger abgeschlossen, auch wenn es natürlich unheimlich kitschig ist. Und das ist die erste von zwei Stellen im Spiel, an der man „Toberu Mono“ in der langen Vocal-Fassung hört – allein dafür lohnt es sich schon. Wenn du Zael und Calista magst, dann gleich doppelt.
Ich stimme dir zu, und finde generell, dass das meiste in dem Spiel ein bisschen Entwicklung hätte gebrauchen können. Es hat sich zwar ziemlich kurzweilig gespielt, aber besonders am Ende kam mir alles so gerusht vor, und das nicht nur, weil ich das Spiel gerusht habe. Es ist einfach ziemlich viel ohne große Erklärungen passiert.
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Das finde ich ziemlich interessant, weil ich irgendwie das Gefühl habe, dass sich das Spiel enorm zieht. Die 15h, die ich bisher damit verbracht habe (Kapitel 30), kommen mir vor wie bei manchen Spielen die 30-40h, die man braucht, um da durchzukommen.
Ich denke, das Hauptproblem ist nicht die Story oder das Setting, sondern, dass sie sich perfekt zu einem enorm langweiligen Brei ergänzen. Abgerundet wird das nur noch durch die beiden Hauptcharaktere, die halt damit sehr gut verschmelzen.
Dabei hatte es bei LO auch wunderbar geklappt. Die Story war zwar nicht wirklich gut, dafür aber das Setting frisch - jede Stadt hat anders gewirkt und die Welt war interessant. Vermutlich sollte man nicht beides vermischen - also eine absolut generische Story mit einer Welt, der jede Faszination fehlt.
Vermutlich sehe ich das nur so, weil mir eben Story, Setting und Charaktere am wichtigsten sind und ich mit nem recht miesen Gameplay schon irgendwie leben kann - und gerade nur in dem Punkt strahlt das Spiel und in keinem anderen.
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Ich glaube, ich muss mich jetzt bei XIII-2 entschuldigen gehen. So sehr ich auch auf der Story rumgehackt habe, zumindest hatte sie eine gewisse Faszination und man wollte in irgendeiner Weise wissen, was als nächstes passiert ^_O