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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ich glaube, jeder musste bei der Aussage schon leicht grinsen *g*.

    Andererseits könnten sie recht haben und mit "western point of view" meinen, dass man es mit den westlichen Produktionen vergleicht (kann jetzt jeder so interpretieren, wie er möchte)

    Ich stimme ihm zwar zu, dass es schwer wird, eine fesselnde Geschichte bei viel Freiheit zu entwickeln, aber das erklärt ja nicht, wieso z.B. FFX gut ankam, obwohl man da nicht wirklich viel Freiheiten hatte.


    Zitat Zitat von Master Beitrag anzeigen
    Interessant, für gewöhnlich leiden PS3 Versionen von Multi-Spielen meist an Problemen wie schwächeren Texturen etc.
    Vielleicht haben sie ja die XBOX Version absichtlich schlechter aussehen lassen, um... so, jetzt regnets gleich Mist vom Himmel

  2. #2
    Also, wäre ich X360-Besitzer, wäre es mir echt schnuppe, ob da paar Texturen nicht so scharf wie auf der PS3 dargestellt werden. Beide Seiten werden ihren Spaß am Spiel haben.

    Zitat Zitat von Master Beitrag anzeigen
    Das ist SE wie ich es kenne.
    Die Aussage ist an sich gar nicht so dumm (auch wenn, wie Sylverthas schon sagt, FFX in dem Bezug auch funktionierte). Die Sache mit West-RPGs ist ja, wie Waku irgendwann mal erwähnte: Der Spieler entscheidet selbst, wie tief er die Story wirklich haben will (was gut aber auch schlecht sein kann). Im Bezug auf Planetscape Torment kann ein rein physikalischer Charakter keine anständigen Gespräche führen, was darauf hinaus läuft, dass man Konflikte nur noch mit Gewalt lösen kann. Ein Charakter mit Intelligenz und Charisma hingegen erfährt viel über die verschiedenen Charakteren, kann sie überzeugen, Konflikte durch Reden zu lösen etc.. Ist halt immer so eine Sache.

    Mal sehen wie ich das Spiel sehen werde, und die ganzen (teils wirklich lächerlichen) Kritikpunkte nachvollziehen kann...
    ~Death's vastness holds no peace. I come at the end of the long road - neither human, nor devil. All bends to my will~

    ~What do you intend to accomplish by avoiding... God's justice? Where will you go...?~

  3. #3
    Zitat Zitat von ShooterInc. Beitrag anzeigen
    Die Aussage ist an sich gar nicht so dumm (auch wenn, wie Sylverthas schon sagt, FFX in dem Bezug auch funktionierte). Die Sache mit West-RPGs ist ja, wie Waku irgendwann mal erwähnte: Der Spieler entscheidet selbst, wie tief er die Story wirklich haben will (was gut aber auch schlecht sein kann). Im Bezug auf Planetscape Torment kann ein rein physikalischer Charakter keine anständigen Gespräche führen, was darauf hinaus läuft, dass man Konflikte nur noch mit Gewalt lösen kann. Ein Charakter mit Intelligenz und Charisma hingegen erfährt viel über die verschiedenen Charakteren, kann sie überzeugen, Konflikte durch Reden zu lösen etc.. Ist halt immer so eine Sache.
    Ich denke das haben sie so vielleicht gar nicht mal unbedingt gemeint. Zumindest sehe ich das nicht so, weshalb ich es auch für eine völlig sinnentstellende Rechtfertigung von Kitase halte. Dass West-RPGs meist ein viel höheres Maß an Freiheit bieten steht außer Frage. Aber Final Fantasy XIII ist ja selbst verglichen mit früheren Teilen der Serie oder anderen Ost-RPGs extrem linear. Früher konnte man wenigstens noch an einen Großteil der zuvor besuchten Orte zurückkehren, hatte eine zusammenhängende Spielwelt, auf der man relativ freizügig herumreisen konnte usw.
    Insofern kaufe ich Square Enix so eine Schwachsinnsaussage nicht ab. Ich kann es nachvollziehen, wenn sie es bei ihren Storywünschen nicht schaffen, das Interaktionsniveau eines Mass Effect 2 & Co nicht zu erreichen, aber bitte verschont mich mit diesem "It becomes very difficult to tell a compelling story when you're given that much freedom." - so viel Freiheit ist meiner Einschätzung nach auch gar nicht der größte Wunsch der Fangemeinde. Aber die Verantwortlichen vergessen dabei völlig, dass selbst Final Fantasy schonmal weit mehr spielerische Möglichkeiten vor allem zur Erkundung geboten hat. Würden sie wenigstens die Klasse der 16- und 32-Bit-Spiele zurückbringen (wie es XII imho zumindest ansatzweise getan hat) und dauerhaft halten können, wäre das für mich total in Ordnung. Aber im Gegenteil! Sie schauen nicht auf West-RPGs, sie schränken das bisschen Freiheit, was man in Ost-RPGs hatte noch massiv weiter ein und orientieren sich "zur Inspiration" an Shootern wie Call of Duty oder Halo, wie neulich gesagt wurde.
    Das kann doch nun wirklich nicht die Zukunft des Genres sein >_>' Während sie mit dem vierten und siebten Teil, die jeweils ersten in ihrer Generation, einige Innovationen einbauen und die Serie in fast jeder Hinsicht weiterbringen konnten, sah das mit FFX schon etwas anders aus. Da waren aber wenigstens noch u. a. Sprachausgabe, schöne In-Game-Sequenzen und das visuell interessantere Sphereboard neu. XIII hingegen bietet bis auf die bessere Grafik überhaupt nichts Revolutionäres, im Gegenteil, es ist ein Aufguss der Richtung, die schon mit FFX eingeschlagen wurde.

    Es kann doch echt nicht so schwer sein, Square Enix, in der aktuellen Generation eine Weltkarte einzubauen, um wenigstens für ein bisschen Freiheit zu sorgen und zu verhindern, dass es in einem interaktiven Film ausartet. Andere Entwickler schaffen das doch auch! Gebt uns endlich die gute alte Zeit in neuem Gewand und ohne Zufallskämpfe zurück!

  4. #4
    Zitat Zitat von Andrei Beitrag anzeigen
    "becomes very difficult to tell a compelling story when you're given that much freedom"
    Zitat Zitat von Zelretch Beitrag anzeigen
    Aber mal von Vorne: "Storytelling bei zuviel Freiraum" ist insofern richtig wenn man sich beispielsweise mal 'Prototype' ansieht. Der moralische Held bis zum Ende unabhängig davon ob man die halbe Stadt auf dem Gewissen hat? Durch größeren Freiraum wird es schwierig die Logik aufrecht zu erhalten, was -zumindest meiner eigenen Meinung nach- bei Oblivion oder Fallout 3 zu einer etwas schwächeren Hauptstory geführt hat.
    Da muss man imho unterscheiden zwischen Entscheidungsfreiraum und Erkundungsfreiraum.
    Ich denke die meiste Zeit geht es hier um Erkundungsfreiraum. Sprich keine Nebenquests, Städte und Landschaften die man selber erkunden kann.

    Da zeigt z.B.Mass Effect 2 das es durchaus geht. ME2 hat ein hervoragendes Storytelling. Man hat aber gelichzeitig immer die Auswahl zwischen mehreren Hauptquests kann das Universum (Worldmap) erkunden und jederzeit in mehrere "Städte" gehen. Das haben allerdings auch viele (J)RPGs schon vorher gehabt ist also eine ziemlich billige Ausreden von Square Enix.

    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Das ist definitiv wahr. Ist eine Sache, die Bioware bei einigen der neuen Spielen auch nicht so richtig zu begreifen scheint.
    Es ist ja schön und gut, wenn man sich seinen Char auswählen kann, aber wenn man nun das größte Arschloch spielt, was eigentlich kein wirkliches Interesse daran hat, die Welt vor irgendwas zu retten - dann fällt die Story in sich zusammen.
    Bioware gibt einem die fiesesten Auswahlmöglichkeiten, aber eigentlich sollte man diese Rolle nicht spielen, da sonst die Hälfte der Dialoge und Story schwach wird.
    Bestes Beispiel: KotOR; wenn man von Anfang an einen auf böse macht, erwarten trotzdem alle von einem, dass man die Galaxie vor den Sith rettet, obwohl man zu 99% schon einer von ihnen ist xD

    In diesem Sinne: Freiheit ist gut, aber gerade Entscheidungsfreiheit bei Storyfragen schadet fast immer der Qualität des Hauptplots.
    Entscheidungsfreiheit mit einer guten Story zu verbinden ist dagegen wirklich schwieriger. Fallout 3 hat keine besonders starke Hauptstory, deren Ende zudem auf Grund der Fanbeschwerden durch ein Addon völlig zerstört wurde.
    Allerdings hat es auch keine wirklichen Storyrelevanten Entscheidungen. Ob man die Stadt nun sprengt oder nicht wirkt sich auf den Verlauf der Handlung praktisch nicht aus. Und Gameplaytechnisch wird die Entscheidung auch komplett aufgefangen.

    Zu Kotor kann ich nichts sagen.
    Aber Mass Effect löst das von dir geschilderte Problem ganz gut. Die meisten Entscheidung dort liegen darin ob man diplomatisch vorgeht um ans Ziel zu kommen oder man sich radikal jedes Mittels bemächtigt um das Ziel zu erreichen. Sprich sowas wie dein Gegenüber hat Informationen. Versuchst du ihn zu überzeugen sie dir zu geben oder schiesse du ihm ins Bein um ihn zu bedrohen. Aber auch als "Abtrünniger" (so wird der böse Weg in ME gennannt) hat man dassselbe Ziel wie als guter Charakter. Nur die Lösunsgwege unterscheiden sich, während das Zeil gleich bleibt. Daneben gibt es auch einige wenige Entscheidungen die größere Tiefe haben wie die Frage ob man nun eine gefährliche Spezies auslöscht oder ihr eine 2. Chance gibt oder Fragen wie
    Solche Fragen haben größere Auswirkungen auch auf die Story die sich in Teil 3 auch hoffentlich in unterschiedlichen Enden manifestieren.

    Entscheidungsfreiraum hat aber auch niemand von FF XIII erwartet, von daher ist die Diskussion hier nicht angebracht und ich glaube auch nicht das Square Enix sich wegen des fehlenden Entscheidunsgfreiraums entschuldigt, sondern das ihre Aussage alleine auf dem fehlenden Erkundungsfreiraum basiert. Wobei ihre Ausrede dort fadenscheinig ist weil sie es bereits selber in vorherigen Games geschafft haben Erkundungsfreiheit mit Storytelling zu verbinden. Es sei den FFXIII stellt in sachen Storytelling absolut alles was vorher von Square Enix kam um Längen in den Schatten. Aber irgendwie bezweifele ich das...

    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Aber so, wie ich das mitgekriegt habe, scheißen die meisten Leute sowieso auf die Story, wenn das Gameplay stimmt^^
    Ich sicherlich nicht! Weshalb ich immernoch davon überzeugt bin das mir FFXIII gefällt.

    Gruß Kayano
    Beschäftigt mit: Control (PC), Adrian Tchaikovsky - Die Augen der Galaxis, Arknights (PC), Anime Spring Season 26
    Beendet: Sam Hughes - Wir haben keine Antimemetik-Abteilung, Adrian Tchaikovsky - Die Scherben der Erde, Vernor Vinge - Eine Tiefe am Himmel
    2025: Borderlands 4 (PC), Tower Wizard (PC), Tiny Tina's Wonderlands (PC), Fullmetal Alchemist (Anime), Elderand (PC), Wall World (PC)

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