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Thema: The Amazing Spider-Man

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Enkidu Beitrag anzeigen
    Deshalb find ichs auch so schade, dass bei Nolans Batman nun nach dem dritten schon Schluss sein wird, ohne dass auch nur ein Robin aufgetaucht wäre. Habe mal unter anderem mit der Frau von meinem Vater The Dark Knight geguckt, und selbst die sagte hinterher (unabhängig von ihrer eher positiven Meinung zum Film): "Aber hatte der nicht sonst immer noch so einen Gehilfen dabei?" Selbst für Leute, die sich nie mit dem Stoff beschäftigt haben, ist das ein Begriff! Und umso interessanter hätte ich es gefunden, wie Nolan diese Figur umgesetzt hätte, wenn er schon von einer Abneigung gegen die Standard-Version von Robin hat (habe hier ja schon mehrfach eine weibliche Robin vorgeschlagen, das wäre imho toll gewesen ^^). Mal ganz zu schweigen von den vielen recht bekannten Gegenspielern (Pinguin, Riddler, Mr. Freeze, Poison Ivy usw.), die diesmal nicht vorkamen.
    Nolans Batman ist halt mehr Nolan als Batman. Ich habe nicht das Gefühl gehabt, dass es bei diesen Filmen primär darum ginge, Batman zu verfilmen. Es ging eher darum eine bestimmte Geschichte zu erzählen, die inspired by Batman ist.

    Du schreibst hier ständig, wie du es schade findest, dass soviel aus dem Batman-Universum nicht aufgegriffen wurde und diese Ansicht wundert mich etwas. Ein großer Teil, warum ich Begins und Dark Knight so gut finde, ist, dass die Filme so "rund" sind. Es sind einfach wunderbare Filme, unabhängig von der Vorlage, nicht einfach nur simples Action/Comic-Kino. Ich glaube noch mehr aus dem Batman-Universum hätte der Integrität der Filme mehr geschadet als durch den Fanservice wieder gut gemacht worden wäre.


    Btw waren die drei Spiderman-Filme mit die schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe. Das musste ich einfach mal erwähnen. ^^
    Wobei mir der dritte noch am besten gefallen hat. Das mag aber auch daran liegen, dass ich mir die alle an einem Abend hintereinander angesehen habe und die ersten zwei mich schon dazu gezwungen haben, nebenbei ordentlich was zu trinken, weil ich sie sonst nicht ausgehalten hätte. Schade eigentlich, weil ich die Action und Effekte ganz nett fand. Aber das Drumherum, die Handlung, die Dialoge, die Charakterisierungen und die "Love Story", das war alles auf einem Niveau, womit man doch höchstens zwölfjährige Mädchen erfreuen kann... und damit beleidige ich wahrscheinlich die zwölfjährigen Mädchen. ^^
    Nee echt, diese drei Filme gingen gar nicht. Ich bin wirklich etwas daran interessiert, inwiefern der neue das besser macht ... vielleicht guck ich ihn mir dann auf Bluray mal an ...

  2. #2
    Wie gesagt, ich bin sehr von der Enttäuschung eingenommen, dass es einerseits ein Reboot ist und andererseits so saumäßig früh kommt. Wenn es nicht unter diesem Eindruck wäre, würde ich etwas anders über Amazing Spider-Man denken (begeistert wäre ich aber so oder so nicht). Die Erinnerungen an die Raimi-Filme sind noch zu frisch, und dann wirken auch noch einige Szenen (insbesondere das "Herumgespinne") wie eine leicht abgewandelte Kopie von vorher. Ansonsten war der Film okay, auch wenn ich die weibliche Hauptrolle nicht leiden kann (wenn wenigstens dieser Pony nicht wäre, und diese Tonnen von Makeup und das künstlich-blonde Haar, ARGH! Und ich hasse dieses möchtegern-süße Getue, kommt bei ihr einfach nicht authentisch rüber...). Vor allem dass sie den Stil etwas grittier gemacht haben mochte ich wie gesagt. Dagegen war die vorangegangene Trilogie viel zu bunt und sunny und übermäßig kitschig. Wenn die Fortsetzungen was werden (bitte lasst die Barbie-Puppe sterben :P Wäre doch ganz nach Comic-Vorlage ...Ich will Mary Jane sehen), könnte das schon ein annehmbarer Start gewesen sein. Frage mich nun doch, wer der nächste Gegner wird.
    Zitat Zitat von Tyr Beitrag anzeigen
    Nolans Batman ist halt mehr Nolan als Batman. Ich habe nicht das Gefühl gehabt, dass es bei diesen Filmen primär darum ginge, Batman zu verfilmen. Es ging eher darum eine bestimmte Geschichte zu erzählen, die inspired by Batman ist.

    Du schreibst hier ständig, wie du es schade findest, dass soviel aus dem Batman-Universum nicht aufgegriffen wurde und diese Ansicht wundert mich etwas. Ein großer Teil, warum ich Begins und Dark Knight so gut finde, ist, dass die Filme so "rund" sind. Es sind einfach wunderbare Filme, unabhängig von der Vorlage, nicht einfach nur simples Action/Comic-Kino. Ich glaube noch mehr aus dem Batman-Universum hätte der Integrität der Filme mehr geschadet als durch den Fanservice wieder gut gemacht worden wäre.
    Es ist ein anderer Ansatz, aber trotzdem orientieren sich Nolan und Goyer in vielerlei Hinsicht stark an der Vorlage bzw. einigen etwas jüngeren Klassikern daraus (ist erstaunlich, wenn man mal drauf achtet - es gibt Szenen z. B. in The Long Halloween, die fast eins zu eins übernommen wurden ^^). Nur eben realistischer, ernsterer, düsterer, weniger comichaft. Ich finde sie auch so gut, weil sie so "rund" sind und sich dabei nicht sklavisch an die Comics halten (genau genommen beeinflussen sich die Filme und die Darstellungen in Comics/Animation ja sogar gegenseitig). Aber wenn man schon so eine Verfilmung macht, dann fänd ich es schon angemessen und irgendwie befriedigender, wenn es alle "wesentlichen" Elemente der Vorlage einbaut. Das haben sie teilweise bei so detaillierten kleinen Sachen gemacht (unbedeutende Nebencharaktere usw.), warum also etwas so großes auslassen? Offensichtlich nur wegen der Abneigung des Regisseurs, dem ich das nur deshalb nicht übel nehme, weil er bis jetzt mit seiner eigenen Version so eine großartige Vorstellung abgeliefert hat. Was genau "wesentliche Elemente" sind, darüber kann man sich natürlich streiten, aber dass Robin seit jeher ein integraler Bestandteil dieser Geschichten war, lässt sich wohl nur schwer bezweifeln.
    Mir würde es daher einfacher fallen, nach The Dark Knight Rises loszulassen, wenn ich das Gefühl hätte, dass alles wirklich Bedeutende aus den Comics darin abgedeckt wurde (und damit meine ich nun nicht "Fan-Service", sondern die charakteristische Umsetzung der Figuren Marke Nolan). Nun wird es tatsächlich Nolans ganz eigene Batman-Vision. Es hätte aber beides werden können: neben einer bombastischen Actionthriller-Trilogie eben auch die definitive Batman-Fassung.

  3. #3

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Zitat Zitat von Enkidu Beitrag anzeigen
    Ansonsten war der Film okay, auch wenn ich die weibliche Hauptrolle nicht leiden kann (wenn wenigstens dieser Pony nicht wäre, und diese Tonnen von Makeup und das künstlich-blonde Haar, ARGH!
    Ich möchte nur anmerken, dass die Naturhaarfarbe von Emma Stone blond ist, nicht rot.

  4. #4
    Zitat Zitat von Knuckles Beitrag anzeigen
    Ich möchte nur anmerken, dass die Naturhaarfarbe von Emma Stone blond ist, nicht rot.
    Das ist mir schon klar (wobei sie verdammt oft mit rot gefärbten Haaren rumläuft). Aber blond ist nicht gleich blond. Ihre Naturhaarfarbe ist das in The Amazing Spider-Man jedenfalls definitiv nicht. Dadurch wirkt es auf mich auch so aufgetakelt. Ich werde nie verstehen, was die Leute an so künstlich hellen Haaren finden, insbesondere Mädels, die sich das selbst antun. Dreckig-dunkles Naturblond find ich unendlich viel schöner, dabei ist das genau die Haarfarbe, die jeder zu hassen scheint :-/

  5. #5
    Ich glaub, die Diskussion hängt viel damit zusammen, ob man bei seinen Filmen gern ein rundes Gesamtpaket hat oder nicht.

    Und lasst doch mal Emma Stone in Ruhe, ey. Ist doch nun echt pure Geschmackssache, und das sollte auch diskussionsfrei klar sein.

    Zitat Zitat
    Btw waren die drei Spiderman-Filme mit die schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe. Das musste ich einfach mal erwähnen. ^^
    Wobei mir der dritte noch am besten gefallen hat. Das mag aber auch daran liegen, dass ich mir die alle an einem Abend hintereinander angesehen habe und die ersten zwei mich schon dazu gezwungen haben, nebenbei ordentlich was zu trinken, weil ich sie sonst nicht ausgehalten hätte. Schade eigentlich, weil ich die Action und Effekte ganz nett fand. Aber das Drumherum, die Handlung, die Dialoge, die Charakterisierungen und die "Love Story", das war alles auf einem Niveau, womit man doch höchstens zwölfjährige Mädchen erfreuen kann... und damit beleidige ich wahrscheinlich die zwölfjährigen Mädchen. ^^
    Hier sei erwähnt, dass Spider-Man als eine der ersten wirklich modernen, erfolgreichen Comic-Verfilmungen nach den alten Batman-Schinken doch sehr unter der Qualität der nachfolgenden Comicfilme leidet. Ich weiß auch noch, wie geil ich die Filme im Kino fand, aber heute find ich sie eher grottig, was nicht zuletzt an massenweise besserem Vergleichsmaterial im Genre liegt.

  6. #6
    Zitat Zitat von Tyr Beitrag anzeigen
    Btw waren die drei Spiderman-Filme mit die schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe. Das musste ich einfach mal erwähnen. ^^
    Dann hast Du aber nicht viele schlechte Filme gesehen. Ich meine, ja, gut waren die nicht, aber zwischen denen und "schlechteste Filme, die ich je gesehen habe" liegen Welten.

    Wer sich mal eine richtig schlechte Comic-Verfilmung antun will, sollte Howard the Duck ansehen.
    Und fuer die Hardcore-Masochisten gibt's immer noch Batman & Robin.

  7. #7
    Zitat Zitat
    Dreckig-dunkles Naturblond find ich unendlich viel schöner, dabei ist das genau die Haarfarbe, die jeder zu hassen scheint :-/
    Einschließlich denen, auf deren Kopf sie wachsen...

    Zitat Zitat
    Wer sich mal eine richtig schlechte Comic-Verfilmung antun will, sollte Howard the Duck ansehen.
    Hey, den Film fand ich toll, als ich ihn das erste Mal gesehen habe. Damals dürfte mein Alter aber auch noch im einstelligen Bereich gelegen haben...

  8. #8
    Zitat Zitat von Ranmaru Beitrag anzeigen
    Dann hast Du aber nicht viele schlechte Filme gesehen. Ich meine, ja, gut waren die nicht, aber zwischen denen und "schlechteste Filme, die ich je gesehen habe" liegen Welten.
    Ich sehe sowas immer etwas im Verhältnis. Es mag objektiv schlechtere Filme geben, aber wenn diese dann schwächere Schauspieler oder weniger Budget haben, dann bin ich da mit meiner subjektiven Wertung auch etwas nachsichtiger. Sowas weiß man dann auch vorher und dann geht man auch mit anderen Erwartungen an den Film.

    Bei Spiderman war ich so dermaßen enttäuscht, weil er sich da in meinen Augen Fehler erlaubt, die bei so einer Big-Budget-Produktion nicht passieren dürfen. Ich wollte einfach nur eine nette Comic-Verfilmung sehen und teilweise habe ich die ja auch bekommen, denn wie gesagt mochte ich die Actionszenen, die Effekte und die Musik war auch ordentlich. Aber das dazwischen, das geht doch mal gar nicht, das kann man doch nicht bei so einem großen Film machen. Die Dialoge klingen wie von einem Grundschüler geschrieben, die Charakterisierung.. so flach und konstruiert. Und diese.. diese "Love Story". Twilight hat eine bessere.
    Diese Filme haben mich arg beleidigt. Sie nehmen sich ja auch noch irgendwie ernst dabei. Da kann ich den ganzen Unsinn nicht mal mehr lustig finden.

    Zitat Zitat
    Hier sei erwähnt, dass Spider-Man als eine der ersten wirklich modernen, erfolgreichen Comic-Verfilmungen nach den alten Batman-Schinken doch sehr unter der Qualität der nachfolgenden Comicfilme leidet. Ich weiß auch noch, wie geil ich die Filme im Kino fand, aber heute find ich sie eher grottig, was nicht zuletzt an massenweise besserem Vergleichsmaterial im Genre liegt.
    Ich weiß nicht, ob ich das als Entschuldigung akzeptieren kann. Sind in meinen Augen einfach keine guten Filme. Und gute Filme gabs aber vorher schon. Hat weniger mit Comic-Verfilmung zu tun. Ich kann auch nicht nachvollziehen, was daran so schwer sein soll.

  9. #9
    Sie haben befürchtet, dass die Fans von ernsten Filmen nicht die Comicfilme sehen wollen und umgedreht. Also sind sie auf Nummer sicher gegangen und haben sich nicht mit zu weit Ernsthaftigkeit aus dem Fenster gelehnt. Später hat man dann zwar gesehen, dass das auch klappt, aber damals wäre das durchaus ein mutiger Schritt gewesen -- an sich war es ja sogar schon ein mutiger Schritt, Spider-Man und die X-Men auf die Big-Budget-Leinwand zu bringen. Hat sich aber ausgezahlt, und inzwischen sind die Leute so offen für Superheldenfilme, dass man eigentlich fast alles machen kann. ^^

    Und nein, es macht die Filme nicht besser. Aber ich finde, es erklärt halt durchaus, warum sie nicht besser waren.

  10. #10
    Ohne nun großartig auf die Diskussion einzu gehen wollte ich mal meine Sicht niederschreiben wie ich den neuen Spiderman Film in gegensatz zu den alten Teilen finde.

    Kurzum ich war begeistert, ich bin ohne große Erwartungen in den Film gegangen, und für mich ist der Film so wie ich die anderen Teile gerne gehabt hätte.
    Das soll nicht heißen, dass die anderen schlecht waren/sind, ich hab nunmal ein Problem mit Toby Meguire, er ist einer der Schauspieler auf meiner Black-List ( zusammen mit Chritian Bale, Kristen Stewart, Robert Pattison u.s.w ), bedeutet ich kann diese Schauspieler nicht ab, ich schau denoch die Filmen mit ihnen, aber meistens überzeugen mich deren verkörperten Charakteren nur selten.
    Wenn man dann so eine Antipathie aufgebaut hat ist es schwer nicht von Tobys Spiderman Verkörperung genervt zu sein, Teil 3 war soweit der einzige Film der für mich OK war.
    Deshalb war es für mich persönlich gestern ein schönes Gefühl doch noch eine Verfilmung zu haben die mir gefällt, und daher freue ich mich darauf, wenn es weitere Filme mit dem Schauspieler und somit mit dem dargestellen Spiderman!

  11. #11
    Gerade mit Byder geschaut und er hat mir durch und durch gefallen. Eigentlich sogar noch besser als die alten Filme.
    Nur muss ich mich wirklich fragen wie viele (bzw wenige) Sicherheitsleute eigentlich bei Oscorp angestellt sind und obs da überhaupt Sicherheitskameras gibt xD

    Achja und Emma Stone war heiß

  12. #12
    Ich fand den Film bestenfalls unterhaltsam, aber auch das nicht für sehr lange. Der Villain ist ganz okay, der neue Peter Parker zu teenage-angstly und der Plot um seine Eltern ist total langweilig. Onkel Bens Tod scheint bis auf den Rachefeldzug gegen alle blonden langhaarigen keine große Auswirkung auf ihn zu haben und die Liebelei zwischen den beiden war zwar ganz und glücklicherweise unkompliziert, trägt aber zur Story von Spiderman nicht viel bei und widmet sich eher dem Peter-Parker-Plot, welcher meine Meinung nach viel zu viel Aufmerksamkeit bekommen hat, dafür, dass er ein langweiliger whiney teenage boy ist, welcher mir nicht die Möglichkeit gegeben hat, ihn wirklich sympathisch zu finden.

    War sehr froh, als der Film vorbei war und ehrlich gesagt bedauere ich den Zeit- und Geldaufwand für den Film.

  13. #13
    Ich hoffe mal stark, dass der angsty-Part durchaus so geplant ist. Dann bleibt nämlich Platz für Entwicklung in den nächsten Filmen (und die Grundlagen dafür sind ja weiß Gott gelegt, alleine schon mit Gwen und ihrem Vater).

  14. #14
    Also ich fand bisher alle Teile super und freue mich schon auf den nächsten Teil. Finde es zwar schade, dass die Hauptdarsteller ausgewechselt wurden, aber bin trotzdem gespannt. Mal sehn welche Bösewichte es diesmal gibt und ob es wieder eine Liebesstory in dem Film gibt.

  15. #15

    Gala Gast
    Wow! War positiv überrascht. Trotz recht schwachem und blassen Gegenspieler war der Film echt ok.

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