Spiderman war schon immer ne Emo-Tante, der mit seinem chronisch leeren Geldbeutel, seinen Gefühlen und seinem Loser-Image als Peter Parker kämpfen musste. Insofern wäre es halt auch kein echter Spidey, das wegzulassen.![]()
Spiderman war schon immer ne Emo-Tante, der mit seinem chronisch leeren Geldbeutel, seinen Gefühlen und seinem Loser-Image als Peter Parker kämpfen musste. Insofern wäre es halt auch kein echter Spidey, das wegzulassen.![]()
naja, doch im sinne von: teenys haben das. emokiddies haben das. emokiddies sind oft schon teenager :P
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cats are not characteristically disposed toward voluntary aerobic exercise
Lasst uns nicht schon wieder über die Definition von Emo reden, inzwischen dürfte doch jeder kapiert haben, mit welcher Konnotation das Wort benutzt wird. Oô
In meinen Augen beruht der Erfolg von Spider-Man a) auf einem klassischen Held mit vergleichsweise einfallsreichen Kräften, und b) auf der Identifikationspersönlichkeit für kleine Nerds. Peter ist nunmal ein typisches Außerseiter-High-School-Kid, aber wenn er ins Kostüm schlüpft, ist er nicht nur wirklich mächtig, sondern auch arschcool (sein ganzer Humor wechselt, zur Hölle!). Und dieser zweite Aspekt ist in meinen Augen der wichtigere, vor allem, weil er auch schon früher, aber allen voran in modernen Zeiten durchaus auf einem emotional anspruchsvollen Level dargestellt wird. In Ultimate nimmt ein Schurke meistens 2 bis 4 Comics ein, weil soviel gelabert wird, und dabei sind die Helden-Part-Storys da nicht mal sonderlich komplex. Oo
Also die Prämisse find ich absolut klasse. Solange man es nicht in typischen Kitsch verwandelt wie in der letzten Trilogie (Teil zwei war ja geil, aber der Kitschanteil... *würg*), kann das richtig was werden.
Heute in der Zeitung gelesen, jetzt irgendeinen Link gesucht:
http://prominent24.de/2010/02/01/zac...er-man/124631/
"Jetzt steht es fest [...]!"
Haha! xD
Ich krieg die Krise... ich krieg sowas von die Krise...
Bei aller Liebe, der Darsteller passt für meine Ansprüche überhaupt nicht, selbst für Teenie-Parker. Schon gar nicht mit der Behauptung im Vorfeld, man wolle eher unbekannte Schauspieler herbeinehmen. Zac Efron IST bekannt, zumindest in der aktuellen TV/Kino-Generation bzw. der Heranwachsenden....
Eh, egal, wenigstens kein Emovampir...![]()
Ganz ehrlich, ich hasse Zac Efron, finde den Typen einfach nur unglaublich exorbitant hässlich schmierig schleimig. Da ist mir Tobey Maguire doch wesentlich lieber, und selbst Emovampir Pattinson hätte ich bevorzugt. Damit wäre Spidey für mich auch gestorben, denn einen Film mit Efron in der Hauptrolle schaue ich mir nicht an. Gehöre auch definitiv nicht zu der Zielgruppe, die das offenbar ansprechen soll.
Du sprichst mir aus der Seele.
Sollte sich die News bewahrheiten ist die Franchise für mich vorläufig gestorben.
Diesen Antischauspieler boykottiere ich definitiv.
Aber wird ja dann eh genug Fanirls geben, die in den Film rennen und sich dann wundern warum Spiderman garnicht wie eine Fledermas aussieht![]()
Das schöne ist, dass ich alles auf eine Geschmacksfrage reduzieren kann. Ich kann z.B. sagen, dass die technische Schnittlösung total unpassend angesichts der Buchvorlage war - wie kann man einen fließenden klassischen Hollywood-Schnitt anstelle von Jumpucuts für ein solchiges Werk nehmen? Wieso dieser kalte Neon-Blaustich in der Beleuchtung?Zitat
Natürlich ist das nicht, wie Diskurs normalerweise funktioniert. Es gibt eine vereinbarte Basis von Standards von denen ausgehend man über etwas spricht. Wäre doch recht bescheuert, wenn wir heutzutage bei Büchern zuerst über die Qualität des Satzes und der Typen sprechen würden bevor wir zum Inhalt kommen.
Unter diesem Kategorien ist Twilight ein...unambitioniertes Werk. Eine Auftragsarbeit eben. Niemand wird auf die drei Twilight-Filme zurück blicken und dann bei Harry Potter die unterschiedliche filmische Qualität, das Ringen mit dem Stoff und mit den Möglichkeiten des Filmes bemerken. Einfach weil dies nicht stattfindet. Es gibt keine Auseinandersetzung, man nahm einfach den klassischen Holywood-Schnitt und kürzte die Bücher zusammen. Wäre ja nicht weiter problematisch, wenn man die Möglichkeiten der Assoziation nutzen würde...aber nun ja...nach der recht interessanten Jagderöffnung fällt das Jäger/Beute-Thema abgesehen von einigen durch das Buch erzwungene Erwähnungen total weg. Es wird mit filmischen Mitteln nicht mehr behandelt.
Berechtigterweise wohl, denn das hätte diesen Vampir zu einem Stalker gemacht...oder wie nennt man sonst noch mal Leute, die des Nachts in die Wohnung ihrer vermeintlichen Geliebten einbrechen?
But that's creepy, can't have that in a story about undying love.
http://www.youtube.com/watch?v=zZkFz...eature=related
Schauspielerisch..nun ja, da gibt es am einen Ende den Nosferatou von Kinski und am anderen den teenage Heartthrob not like every other white guy
Nur uninteressanter geschrieben. Ich meine ernsthaft, alles auf was der arme Schauspieler zu achten hatte, war den richtige Kopfwinkel einzuhalten, damit seine Augenbrauen schön spanisch-dicht über seinen Augen schweben und er wie ein gefährlicher, exotischer fast-nicht Weißer aussieht. Die Väterrollen waren ehrlich gesagt interessanter als die Leads. Bellas "Ich liebe dich, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich das am besten zu zeigen habe" und Edwards "Wir sind eine Familie, wir können die Dinge richten!"-Vater. Das war halbwegs interessant gespielt. Da zeigte sich Profil.
Zitat
Eigentlich gab es damals einfach keine anderen Schauspieler. Diese überzogene Gestik ist ein Erbe des Theathers des 19. Jahrhunderts, die Schauspieler in diesen Filmen sind Theatherschauspieler. Das wurde damals als natürlicher, naturgemäßer Ausdruck der Emotion angesehen. Es gab ganze Kataloge mit überzogenen Gestiken und Gesichtsausdrücken für jede Gelegenheit. Die Briten erstellen Kataloge für Gestiken, die Franzosen Kataloge für technisch reproduzierbare menschliche Gesichtsaudrücke. Du kannst dir gerne Sarah Bernhardt Rollenphotos ansehen, wenn online welche verfügbar sind. Die zeigen recht viele dieser Gestiken.
Ich liebe es, wenn irgendjemand kommt und nur behauptet, er hätte einen Plan.![]()
Logan Lerman? Das hört sich doch schonmal etwas besser an.
Ich frage mich im Moment eigentlich nur, wo da jetzt die direkte Kritik an Dingen liegt, die ich tatsächlich so geäussert habe? Habe ich gesagt Twilight konkurriert mit Nosferatu, oder Das Kabinett des Dr. Caligari(wo jedem Film Fan auch klar sein sollte woher Terry Gilliam seine Inspiration her hat...)
Ich habe lediglich gesagt das Twilight als reines Filmwerk in Ordnung geht. Es ist ne Verfilmung einer Buchvorlage, die vollkommen unambitioniert von Anfang an an die Teenie "Seicht-Pop" Zielgruppe gerichtet war. In Ordnung bedeutet objektiv in meiner Welt eine 5/10. Nichts desto trotz erzählt der Film eine Geschichte die auch abseits der reinen Teenie Pop Kultur durchaus erzählt werden darf und "Stilmittel" anhand des Buches vorrauszusetzen funktioniert eh nicht, das ist im Grunde die subjektivste Einstellung die man zu einem Film haben kann. Ich sehe den Film immer als eigenes Werk, egal wie eine Vorlage in Form von Buch oder sonstwas aussah und in dieser Hinsicht interessiert nur, wie die Stilmittel des Films auch dem Film als solches unterstreichen und weiterbringen, ob der Film jetzt ne andere Stimmung, oder Gefühle an diesen Stellen auslöst, wie es im Buch der Fall war ist völlig irrelevant. Allgemein finde ich den Vergleich von reinen Hollywood Geld Machinerie Filmen etwas seltsam...ich hab bei solchen Hollywood Produktionen nie davon geredet das sie den Film als solches bereichert, oder revolutioniert, geschweige denn irgendwie weiter gebracht hätte. Trotz allem gibt es innerhalb dieser Hollywood Machinerie noch "solche und solche" Filme.
Und hier wird ja alles von grund auf verteufelt und als scheisse abgetan, aber ein "Indie" Film wie Parnassus wird durchgehend gelobt...dabei ist es die reinste Form von Vermischung von Indie und Hollywood in ihrer billigsten Art...Parnassus ist im Grunde das was aus dem Indie Film nicht werden sollte...während Twilight fast schon eher in ne "richtige" Hollywood Richtung ging...sofern man davon reden kann...ausser ab Teil 2...da kam dann der komerzielle Erfolg natürlich dazwischen um dem Film das letzte Fünkchen "eigenwilligkeit" den Gar aus zu machen und es zum reinen Unterhaltungs Film wurde.
Weiterhin versteh ich das Zitat über die "hyperaktiv gestikulierenden" Schauspieler des Stummfilms nicht? Es ist Tatsache das es nun mal so ist, wie du ja auch selbst schon sagst...warum das so ist, oder das es so "Gang und Gäbe" war hab ich nie angezweifelt...trotzdem ändert das nichts an der Tatsache das man aus heutiger Sicht die Gestikulierung nur als "Dampfhammer" bezeichnen kann, auch wenns damals als normal empfunden wurde...damals wude es auch als normal empfunden in der Öffentlichkeit oder bei Gesellschaftlichen Anlässen Gefühle gar nicht zur Schau zu stellen, egal was für welche es sind...das man dann im Theater auf solche Methoden zurückreifen muss ist verständlich, da man Gefühle ja fast schon automatisiert im Leben zum Ausdruck bringen musste aufgrund der sozialen Tabus.
Trotz allem sollte man berücksichtigen das die Anfänge des Stummfilms eigentlich aus dem Variete und Kabarett entstanden und anfangs nur bewegte Bilder von realen Situationen zeigten...im Grunde also Dokumentationsfilme, auch wenn keine wirkliche Dokumentation nach heutigen Standards stattgefunden hat...dann entwickelte sich daraus erst der Stummfilm in seiner Unterhaltungsform in dem rein fiktive Geschichten versucht wurden zu erzählen und als DANN der kommerzielle Erfolg kam, kam erst der Einstieg von Schauspielern aus dem Theater, weil man dem Zuschauer ja "mehr" bieten musste.
Tut mir leid...aber ich check die Aussage deines Posts irgendwie immer noch nicht Ianus O.o
Geändert von Book of Twilight (05.02.2010 um 21:51 Uhr)
Haha, der Film war aber auch nur gerade noch akzeptabel. Hatte die Hintergrundgeschichte und den Zusammenhalt, die durchgehende Thematik die Ghost Rider gefehlt hat, plus eine gute Wendung am Ende, aber war da wirklich mehr drin?
Der Punkt dabei ist: Dies war kein Stilmittel, das in irgend einem Zusammenhang mit dem Stummfilm entwickelt wurde. Es gab damals einfach keine Schauspieler, die anders geschauspielert hätten. Die Ausbildung lief auf die Bühne, wo laute Stimme und expressive Gestik aufgrund des Abstandes vom Publikum gefordert waren. Weiters ist die phantomimehaftige Qualität der Körperausdrücke vom Stil des Körperverständnisses der Zeit abgeleitet und nicht durch technische Begrenzungen des Stummfilmes bestimmt.Zitat
Provokation zu einem für mich interessanteren Beitrag.Zitat
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Meine ursprüngliche Aussage sollte eigentlich auch nicht bedeuten, dass das wilde Gefuchtel en Stilmittel des Stummfilms ist, sondern dass das beim Stummfilm halt so ist und dies, wie auch bestimmte Stilmittel, wie z.B. bei A Scanner Darkly natürlich auch anders im Kontext bewertet werden müssen was Bild und Ton angeht^^
An der Stelle musste ich leider aufhören, Deinen Post zu lesen.
Zu Logan Lerman:
Schauspielerisch ist da definitiv mehr Grundlage vorhanden als bei Herr Efron.
Aber ist der gute Junge nicht etwas jung? Selbst für einen Teenie Spiderman?
Optisch entspricht er zwar auf den ersten Blick auch nicht meiner exakten Vorstelung, allerdings hängt das ja auch immer von der Gestaltung des Charakters im jeweiligen Film ab.
Also erstmal abwarten was am Gerücht dran ist, ein Fortschritt ist es allemal![]()
It's official: Andrew Garfield is the new Spider-Man!
Dark Horizons Artikel
Hmm. Toll find ich den nicht, hab davor auch irgendwie noch nie was von dem Typen gehört. Aber sagen wir mal so: Es hätte wesentlich, wesentlich schlimmer kommen können. Mal abwarten, senkt nicht meine Skepsis gegenüber dem verfrühten Reboot, aber schockiert mich jetzt auch nicht.