Ergebnis 1 bis 20 von 290

Thema: [RELEASE] E-MOD 5 - Download, Tipps und Erlebnisse

Baum-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #11
    Hier eine Fortsetzung:
    Nachdem ich das Paket vom Botendienst in Smallville abgegeben hatte, war ich etwas unentschlossen über meine nächsten Ziele. Freak Sanders erzählte von zwei Erntegebieten, anscheinend wachsen dort irgendwelche Naturdrogen, seine wirren Aussagen deuteten jedenfalls darauf hin.

    Die erste Erntestelle lag direkt im Tal. Hier muss etwas abgestürzt sein, es hat eine lange Schneiße in den Boden gepflügt. In dieser Schneiße wachsen eigenartige Pflanzen, ich glaube ich bin richtig. Aus einem von drei merkwürdigen Baumstümpfe konnte ich 3 Wurzelkraut herausreissen, die anderen waren wohl noch nicht reif genug, ich muss später wieder kommen. Freak Sanders hat nicht zu viel versprochen, er gab mir 50 Kronkorken für jede Wurzel, irgendwie hat er ganz gierige Augen bekommen, ich denke, er hat ein ziemliches Drogenproblem. Die Kronkorken habe ich gleich in 5-mm-Munition eingetauscht, für mein Überleben im Moment wichtiger.

    Danach brach ich in Richtung alte Atomdeponie auf, einer der Smallville-Wachen hat mir davon erzählt, auch soll es eine Arena geben. Die Stelle war auf meiner Karte markiert, ich fand 2 Zelte und mehrere Bewaffnete. Hinter den Zelten hörte ich Knurren und ein tiefes Grummeln, als ich nachsah, erschrack ich zu tode. Da saßen drei Monster und spielten in der Sonne. Ich wollte schon meine Waffe hochreißen, als mich einer der Zeltwachen beruhigte. Nachdem er mir erzählte, sie züchten diese Yao-Guais, ging es mir schon etwas besser. Ich durfte sogar einen streicheln, er knurrte leise dabei.

    Die Wachen erzählten mir von einer unterirdischen Arena, die allerdings 2000 Eintritt kostet, so viel habe ich nicht dabei, ich denke, ich bin auch noch zu unerfahren. Von der Anhöhe der Zelte konnte ich das Tal mit dem Atomlager gut überblicken, ich sah ein paar Ghuls, sie scheinen von der Radioaktivität angezogen zu werden. Ich machte mich dann an den Abstieg, sprang und kletterte die Felsvorsprünge herunter. Im Tal wartete ein Protektron, der sofort das Laserfeuer auf mich eröffnete. Ich habe ihn mit meiner Schrotflinte zerlegt.

    Das Tal konnte ich unbeschadet durchqueren, als ich es auf der anderen Seite wieder verlassen wollte, hörte ich ein lautes Surren, wie es eine riesige Fliege machen würde. Das ecklige Vieh feuerte irgendwelche Stacheln auf mich, ich eröffnete sofort das Feuer mit der Sturmflinte und dachte an die teuere Munition, die ich in einer Salve verschoss.

    Während ich mich über den Sieg freute, hatten sich zwei Ghuls angeschlichen, der eine erwischte mich mit seinen scharfen Krallen und zerfetzte mir die Kevlarkleidung am Rücken. Zum Glück hatte ich meine Waffe noch feuerbereit, im Dauerfeuer der 5-mm-Kugeln hauchten die beiden Entstellten ihr Leben aus. Beim Atom, sie hatten sogar Rüstungen an, was mag diesen beiden Soldaten bloß passiert sein, dass sie so wild wurden.

    Ein paar Meter weiter war das zweite Erntefeld, ein komisch schimmernder Baum mit Knollen. Ich konnte aus einer Knolle 3 Pilze ernten, die zwei anderen Knollen waren noch nicht reif. In Smallville angekommen, gab mir Freak Sanders sogar 60 Kronkorken pro Stück, er sah diesmal noch gieriger aus. Ich weis nicht, ob ich gerne mit ihm Geschäfte dieser Art mache.

    Am Eingang von Smallville gab es einen Kampf, als ich nachsah, feuerten die Wachen auf wilde Brahmins und diese eckligen Riesenfliegen. Ich schaute nach, was ich aus den Überresten der Brahmins verwerten konnte und erbeutete viel saftiges Frischfleisch. Ich ging dann gerade aus in Richtung Beobachtungsposten. Dort leben ein paar Wissenschaftler, die wollen mir für 3x Brahmin-Milch ein Stimpack geben. Ich bin dann zurück und habe die restlichen Wild-Brahmins mit Minen aus Minefield in die Luft gejagt. Ich musste nicht viel machen, um sie anzulocken, es reichte ein Abstand von 10 m, dass sie mich als Bedrohung wahrnahmen und sofort verfolgten.

    Als ich ein paar Stimpaks im Tausch erhielt, ging es zur Dachsiedlung, die zwischen Minefield und Smallville liegt. Vor der Dachsiedlung lauerten zwei Talon-Söldner auf mich, einem warf ich vom Dach aus eine Mine auf den Kopf, den anderen habe ich mit dem Heckenschützengewehr erledigt.

    Mit der Beute konnte ich bei MacGyver dann zwei Werkzeug-Sets einkaufen, mit denen sich Waffen und Rüstungen in Einzelteile zerlegen lassen. Ab jetzt muss ich sehr genau vergleichen, ob eine erbeutete Waffe mehr Geld einbringt oder ob ich sie besser in ihre Einzelteile zerlege, um meine Ausrüstung zu reparieren.

    Nach Einkauf und Reparatur ging es nochmal nach Minefield, wo ich die restlichen Minen entschärfte und einsammelte. Vor Minefield wartete eine Herde wilder Brahimins. Bevor ich mich zum Kampf entschliessen konnte, griff eine riesige Maulfwurfsratte an. Ich habe noch nie so ein riesiges und wildes Ungeheuer gesehen. Was genau passierte, konnte ich nicht beobachten, da alle hinter einem Hügel verschwanden. Als ich nachsehen wollte, kam die Ratte humpelnd in meine Richtung. Ich erschoss das schwer verwundete Tier mit einer Salve aus meiner Autoschrotflinte.

    Schwer beladen machte ich mich auf den Rückweg nach Megaton, hinter einem Felsen sah ich eine Todeskralle. Als ich näher kam, waren es sogar zwei. Sie beobachteten etwas und standen ganz reglos da. Leise krammte ich eine Mine raus, die mir den Rückzug sichern sollte. Als ich sie auf den Boden fallen lies, hörten mich die zwei Jäger sofort. Sie müssen ein unheimlich gutes Gehör haben. Beide Todeskrallen rannten sofort auf mich zu. Die erste wurde von der Explosion der Mine voll erwischt, die Druckwelle fegte sie von den Beinen. Ich dachte schon, sie wäre tot, aber sie rappelte sich langsam auf, knickte wieder um und wippte benommen mit dem Kopf hin und her. Die andere war davon so verwirrt, dass sie vergass mich anzuspringen, das war ihr Todesurteil, mein Dauerfeuer aus der Sturmflinte zerfetzte beide Monster, bevor sie sich wieder erholten.

    Als ich um den Felsen herum ging, der mir vorher die Sicht versperrte, sah ich, was die Todeskrallen so interessiert begutachtet hatten. Es war eine Patrolie der Ausgestossenen, die Soldaten waren völlig blutüberströmmt. Ich sammelte Waffen und die merkwürdigen Rüstungen der Toten auf und schleppte mich nun völlig überladen weiter. Auf dem Weg nach Megaton traff ich noch auf ein paar Hunde, einige Ghuls und eine weitere Riesenratte. Die Mirelurks im Wasser bin ich umgangen, da ich so voll beladen nicht rennen kann.

    Vor Megaton habe ich meine Beute verkauft und gegen Medikamente und etwas Muniton getauscht. Moira bekam die versprochene Mine und wollte mich für das nächste Kapitel im Buch verwundet sehen. Ich bin dann nach Springvale und habe ein paar Raider vertrieben und mich dann mit zwei der großen Riesenkakerlaken angelegt. Der Kampf war heftig, ich verfeuerte 400 Schuss 10-mm-Munition mit der Automatikwaffe, bis diese Mistviecher endlich starben. Dabei habe ich meine kompletten Lebensmittel und 20 Flaschen Wasser aufgebraucht.

    Als ich in Megaton ankam, checkte ich meinen Gesundheitszustand. Moira wollte mich nicht nur verwundet, ich sollte auch eine schwere Verletzung habe. Also sprang ich im Selbstversuch von der oberen Brücke, ich stöhnte auf, als mein Bein durch den Aufprall knackte. Ich fühlte mich schrecklich, aber ich hatte keinen Knochenbruch. Verdammt, die Kakerlaken haben mich durch ihre Bisse so stark radioaktiv verstrahlt, dass meine Knochen automatisch heilten. Das ist diese merkwürdige Mutation, die ich seit dem Strahlenexperiment von Moira habe.

    Also musste ich erst meine Verstrahlung heilen, damit ich mich verletzen konnte. Nach 5 RadAway sprang ich nochmal von der Brücke, was für eine blöde Idee. Mein Knie knackte noch heftiger, wie beim letzten Mal, aber das Bein brach nicht vollständig. Jetzt musste ich auch noch drei Stimpaks nehmen, weil mein Gesundheitszustand bedrohlich schlecht war. Etwas aufgefrischt, sprang ich noch mal, als ich unten Aufschlug, hätte ich schwören können, dass meine Kniescheibe an mir vorbeiflog. Als ich wieder Luft bekam und langsam klarer sehen konnte, wurde es noch merkwürdiger, die anderen Siedler haben sich nicht mal über mich gewundert, anscheind springt hier öfter jemand herunter.

    Moira war jedenfalls zufrieden, da sie ihre verborgenen Arzttalente endlich an mir testen konnte, glaubt mir, ihre Talente sind wirklich sehr verborgen.

    Geändert von EMOD (17.01.2010 um 18:59 Uhr)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •