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Moderator
Ich kenne eher das Problem "Wer muß meistern?". Spielen wird idR. lieber gemacht als Meistern und einige von uns halten sich selbst nicht für besonders gute Meister – auch wenn man argumentieren kann, daß jeder mit genug Phantasie für einen ordentlichen Charakter auch genug Phantasie zum Meistern hat.
Naja, vielleicht kriegen wir ja ein paar Leute zum Meistern konvertiert, wenn der Trend so weiter geht wie bisher – momentan diversifizieren einige Leute bei uns ihre Rollenspielsammlung, von mir (neben Sailor Moon und Maid bin ich momentan der einzige, der Exalted-Regelwerke sammelt) über Luki (der momentan versucht, günstig an oWoD-Werewolf ranzukommen) bis hin zu Vetkin (den ich auf eBay auf ein d20-Regelwerk für StarCraft hingewiesen habe, auf das er jetzt bietet).
Vielleicht ist in Zukunft das Problem nicht, wer meistert, sondern wer Lust hat, allen anderen eine Einführung in sein System der Wahl zu geben...
Andererseits bringen wir es fertig, DSA3 und DSA4 im selben Abenteuer zu spielen*. Irgendwie kriegen wir's auch noch hin, Werwölfe und die Streiter der Unbesiegten Sonne nach Aiur zu verfrachten.
* Noch schlimmer: Es ist ein magielastiges DSA3-Abenteuer und wir haben einen DSA4-Magier, einen DSA3-Magier dessen Zauber aus Bequemlichkeitsgründen nach DSA4 abgearbeitet werden und einen DSA3-Magier, der ein experimentelles und ziemlich inkompatibles Magiesystem testet. Und das funktioniert erstaunlicherweise gut.
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Ritter
Nein, dass sich alle darum reißen zu leiten, hab ich auch noch nicht erlebt. Eigentlich haben alle Runden in denen ich spiel(t)e einen festen Spielleiter. Und das finde ich auch eigentlich ganz gut so, es sorgt für eine gewisse Kontinuität. Besonders in Erinnerung hab ich da vier Jahre d&d-Ravenloft. Dann hatte der Meister keine Lust mehr und nach einer gewissen Pause haben wir jetzt mit der gleiche Gruppe - aber anderem Meister - DSA4 angefangen.
Seit einem Jahr leite ich eine kleine Shadowrungruppe. Wir spielen Ganger (60 Aufbaupunkte) und ich kann mich was Umwelt und NPCs angeht recht frei entfalten. Der Turf ist so unwichtig, dass es dem Rest von Hamburg sowieso egal ist.
Außerdem spiele ich noch in einer "Experimentalgruppe". Jeden Termin ein neues Regelwerk und bisher zwei wechselnde Meister.
Und jeder von mir auf die schnelle improvisierte NSC hat mehr charakter als ein Charakter, den ich über Jahre spiele. Trotzdem spiele ich gerne. Ich muss doch wissen, wie die Geschichte ausgeht.
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