Ergebnis 1 bis 20 von 88

Thema: [Natsuhi Kyrien] - Tag 5

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    "...uh?!"

    Melanie schreckte auf. Sie hatte einen Alptraum, in dem sie die ungenaue Gestalt von jemandem sah. Sie kannte ihn nicht, trotzdem brennte sich ein Name in ihren Kopf ein. James. Er schien nicht der böse in dem Traum zu sein, machte ihr aber dennoch Angst. ... doch er tat auch nichts, weshalb man ihn gut nennen konnte. Neben ihm erschien jemand, den sie gar nicht erkannte. Es war eine Frau die sich langsam auf Melanie zu bewegte. Ihre großen Krallen kamen auf sie zu geschossen und zerkratzten Melanies Gesicht. Der Mann, James, fing an zu lachen und half der jungen Frau trotz Hilfe Rufe nicht.
    In diesem Moment wurde sie wach.

    "Ist jemand schon wach? .. Wo ist...!"
    *Die Französin? Wo ist sie hin? War sie nicht bei uns?*

  2. #2

    Küche --> Große Halle

    Kirills Kopf war nach hinten gekippt und hing nun - gleichmäßige Atemlaute von sich gebend - über der Stuhllehne.
    Als sich das sturmsturmgetrübte Tageslicht im Raum ausbreitete, schnarchte sie einmal auf, hob ihren Kopf und blinzelte verschlafen in den Raum.
    Sie war alleine. Draußen tobte das Unwetter und der Kühlschrank summte sein monotones Lied dazu.
    Wortlos stand Kirill auf, schlurfte zombiegleich auf die Kaffeemaschine zu und befüllte sie mit Wasser und ziemlich viel Kaffeepulver. Mit müde gesenktem Kopf stand sie wartend davor, bis auch der letzte Tropfen des dunklen Goldes in die Kanne geglitten war. Dann nahm sie sich eine große Tasse und trank die erste Portion Kaffee auf ex. Schwarz, ohne Zucker.

    Ihre hochgewachsene androgyne Gestalt richtetet sich jetzt zur vollen Grüße auf. "Himmel", seufzte sie glücklich.
    Sie befüllte die Tasse ein zweites mal und betrat verließ die Küche in Richtung große Halle.

  3. #3
    Peter wachte in seinem Bett wieder auf...Er hatte den Abend mit einer warmen Dusche beendet und fühlte sich nun frisch wie nie zuvor. Doch trotz alledem war sein Geist rastlos...Er musste die ganze Zeit an...ihr Name war schwer auszusprechen...zumindest dachte Peter das.
    Ihr Schrei ging ihm noch durch Mark und Bein...Und trotz ihres Flehens und ihrer Hilferufe...konnte Peter nichts tun...
    Anscheinend muss man sterben wenn man aus diesem Albtraum irgendwie rauskommen will... Peter fröstelte als er daran dachte...Und er schob den Gedanken beiseite...
    Ich werde glaube ich mal in...ihr Zimmer gehen...vieleicht hat ihr Mörder Hinweise oder etwas ähnliches hinterlassen.
    Peter machte sich also auf den Weg Richtung...Rûshis Zimmer...Das war ihr Name gewesen...oder war der anders betont ?
    Während Peter noch darüber nachdachte kam er am Zimmer von Juliette vorbei...
    Aber warum war die Tür nur angelehnt...Und was roch hier so komisch.
    Wahrscheinlich hat dolmial die Initiative ergriffen
    Peter grinste und öffnete die Tür
    Na Dolmial konnten sie die Nacht auch kein Auge zu-

    Beim Anblick von Juliettes Leiche übergab sich Peter in eine Vase neben der Tür.

  4. #4

    Große Halle --> erster Stock, Flur

    Kirill ging gut gelaunt durch die große Halle, als sie ein würgendes Geräusch aus dem Treppenhaus hörte.
    Alamiert stellte sie ihre Kaffetasse ab und eilte in den ersten Stock.
    Peter stand zusammengekrümmt auf dem Flur und übergab sich in eine antike Vase. DIe Tür zu Juliettes Zimmer stand offen...
    "Nein..." Kirill wurde langsamer, auf ihrem Gesicht lag ein entsetzter Ausdruck. Wider besseren Willens warf sie einen Blick in das Zimmer.

    Da die Vase besetzt war, lehnte Kirill sich würgend an die Tür, seltsam grün im Gesicht - nur mit aller Mühe konnte sie ihren Magen dazu bewegen, den Kaffee bei sich zu behalten.
    Als die Überkeitswelle abebbte, schloss Kirill hastig die Tür.
    "Oh Gott. Peter.", flüsterte sie,"Wir müssen es Dolmial sagen. Auch, dass sie keine von uns war." Letzteres traf Kirill besonders hart, denn sie hatte die warmherzige Französin gemocht. Der Verrat traf sie fast noch tiefer als Juliettes Tod.

  5. #5
    Doch plötzlich geschah etwas seltsames ...
    Die Leiche Juliette wurde wie durch Geisterhand in die Luft gehoben. Die Blutige Geige flog auf Kirill zu, verfehlte nur knapp ihren Kopf.
    Astarahs Stimme erklang erneut. "Keine von euch? Hm. Juliette war in Wahrheit eine Kyrien, die unbewusst böses Tat. Mehr nicht. Aber ... ich werde euch zeigen wie mächtig ICH bin."

    Und plötzlich war Juliettes Leiche - Intakt. Was ging da vor?!
    Und plötzlich schlug sie wieder die Augen auf.

    Juliette lebte wieder. Und KEINER WUSSTE MEHR DASS SIE UNWISSENTLICH ASTARAH GEDIENT HATTE!

  6. #6

    Juliettes Zimmer

    "Juliette!", rief Kirill.
    Sie stürmte in das verwüstete Zimmer, rannte auf die Frau zu, half ihr auf und schlag die Arme um sie.
    Kirill weinte lautlos. Diesmal vor Erleichterung.

  7. #7
    Peter war fassungslos...nachdem wirklich nichts mehr zum auskotzen in seinem Magen war schaute er auf und sah Kirill die dich lebende Juliette in ihren Arme hielt...
    Was...ist hier los ? Eben war sie noch.....Ich glaube ich werde noch verrückt...
    Was hatte das zu bedeuten ? Wer hatte sie wieder zum Leben erweckt...war es wirklich Astarah gewesen ? Peter sah Juliette ein weiteres Mal an und erkannte etwas...irgendein blauer Schimmer...Peter wischte mit seinem Ärmel die Tränen aus den Augen die ihm gekommen waren...
    Er hatte sich wohl versehen...
    Juliette...sie sind zurück...

  8. #8

    Juliettes Zimmer ---> Flur

    Kirill versagte zwar beim Versuch zu sprechen, entließ aber Juliette mit steifen, kappen Bewegungen aus ihrer Umarmung und wischte sich mit beherrschtem Gesichtsausdruck die Tränen aus dem Gesicht.
    Sie holte die blutige Geige aus dem Flur, säuberte sie behelfsmäßig und drückte sie der Französin in die Hände.
    Dann zuckte sie zusammen, als sei ihr etwas eingefallen. Sie drehte sich um und rannte den Flur entlag zu ihrem Zimmer
    SIe musste nach Rebecca gucken!

  9. #9
    Wie in einem Rausch spielte Daniel die ganze Nacht auf dem Flügel, welcher im Musikzimmer steht. Überall um ihn herum lagen leere Wein- und Bierflaschen. Seine Haare waren zerzaust und sein Klamotten völlig verdreckt. Wieder wollte man ihn lynchen. Er wurde schon gefesselt und man wollte ihn gerade in den Keller werfen, da beruhigte eine Person die Menge wieder. Nach diesem Ereignis hatte er die Schnauze voll. Er nahm sich ein paar mitgebrachte Weinflaschen und verschanzte sich im Musikzimmer. Er fand dort nebenbei noch ein paar Bierflaschen. Seitdem sitzt er an diesem Flügel, spielte alle sein Stücke die er auswedig kannte rauf und runter und trank.
    Er stoppte sein Spiel und nahm einen kräftigen Schluck aus einer Bierflasche. Er versank in einen melancholischen Zustand. Sein Leben war schon seit seiner Geburt miserabel. Seine Eltern starben schon früh und seine Kindheit auf Japan war grauenhaft. Erst als er nach Wales auswanderte hatte er gedacht das sein Leben bergauf ging. Er hatte ein guten Beruf gelernt und damit eine Menge Geld verdient. Warum musste er nur auf diese Insel kommen? Niemand traut ihm mehr und glauben das er die Dämonin sei. Er hat keine Verbündeten, sondern nur sich selbst. Daniel zog ein Foto aus seiner Geldbörse und schaute es an. Eine unbändige Wut stieg in ihm hoch Er stand auf und schrie mit Tränen in den Augen.
    ASTARAH!!!! DU ELENDES DÄMONENWEIB! DU WIRST STERBEN UND FÜR ALL DAS BEZAHLEN. ZEIGE DICH DOCH ODER BIST DU ZU FEIGE. DU HAST MIR SCHON ALLES AUF DIESER INSEL GENOMMEN. ICH FÜRCHTE DEN TOD NICHT MEHR. MEINE LETZTE AUFGABE IST DICH ZU VERNICHTEN!


    Er beruhigte sich langsam wieder, nahm wieder einen kräftigen Zug aus der Flasche und setzte sein Trauerspiel am Flügel fort.

  10. #10
    Plötzlich hörte Daniel Astarahs Stimme.
    "Du Wurm willst mich vernichten? Mich, die Herrin des Bösen? Ihr Narren. Ihr werdet alle den Tod finden. Alle! Sei froh dass ich mich den Regeln des Blutpaktes mit ... ihm ... zu beugen habe. Sonst wärt ihr alle tod. Zumindest jene die mir nicht freiwillig dienen wollen. Und ... Wer auch immer Juliette ...nein, Patricia, ermordet hat, hat zumindest Humor. Zu dumm dass sie längst meine ergebene Dienerin war. Natürlich ohne es zu wissen. Und selbst wenn du mich findest, ich werde immer und immer wieder ein Wirtskörper wechseln. Du kleiner Wurm wirst mich niemals töten können. NIEMALS !"

    Astarah lachte laut. "Und so fürchtest den Tod nicht? Glaube mir, ich werde dich lehren ihn zu fürchten. Arme Juliette ... Ihre Seele leidet unendliche Qualen. Genau wie alle anderen die auf dieser Insel sterben."

    Die Stimme verklang. Daniel warf einen Blick auf ein Buch dass auf dem Tisch lag. Es zeigte ... Astarah!


Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •