Mach das nicht. Steck nicht so viel Zeit in ein Spiel, das dich an schlechte Zeiten erinnern wird.
Mach das nicht. Steck nicht so viel Zeit in ein Spiel, das dich an schlechte Zeiten erinnern wird.
Auch ein Spiel ist in gewissermaßen Kunst. Und Kunst ist meiner Meinung nach dazu da, sich auszudrücken und bestimmte Dinge zu verarbeiten. Von daher ist so etwas denke ich schön, solang mit dem Gefühl dezent umgegangen wird. So etwas wie Liebeskummer kann durchaus ein guter Aufhängepunkt für die Geschichte sein. Ein Spiel jedoch, welches direkt von deiner aktuellen Situation handelt, wird keine Sau interessieren.
Jemand liebt seine stealth-edits?Zitat
Das könnte funktonieren. Allerdings würde ich emotionalen Realismus nicht als Ziel anstreben. Das Auf und Ab in Kopf und Bauch der Liebenden frisst unglaublich viel Platz im Text und Zeit im Spiel, die du besser mit Spielen auffüllst. Du bekommst maximal das 90-10-Verhältnis von Hemmingway vernünftig hin...und der war, wenn ich mich recht entsinne nicht der Mann, den man für seine Liebesromane gelobt hätte. Der Vorzug seiner 90-10-Methode zeigte sich hauptsächlich wenn er sehr pointiert und sehr englischsprachig Beziehungsmuster schilderte.
Weiters wäre es in diesem Fall vernünftig, wenn du genügend Distanz zwischen dich und deine Geschichte bringst um damit arbeiten zu können anstatt selbst davon ergriffen zu werden.