Im Endeffekt muss jeder für sich selbst wissen, wann er mit seinem Leben zufrieden ist und es damit auch im Griff hat. Denn wie oft hört man auch von stark erfolgreichen Menschen, die eben genau an ihrem eigenen Druck zusammenbrechen, weil entweder die eigene Zielsetzung zu hoch gesteckt war, oder die böse Gesellschaft zuviel Druck ausgeübt haben sollte.
Aus eigenen Erfahrungen kann ich auch nur bestätigen, dass jeder sich selbst Zeit dafür nehmen muss, um herauszufinden, was er mit seinem Leben anfängt und schließlich durch diese Überlegungen erkennt, ab wann das eigene Leben lebenswert ist. Denn meines Erachtens hat man sein Leben im Griff, wenn man selbst zufrieden ist. Ein guter Freund von mir hatte jahrelang viele arge Probleme (Schicksalsschläge, Drogenprobleme etc.), war kurz davor, alles hinzuschmeissen und hat dann die Kurve gekriegt, da ihn einige Menschen nie aufgegeben haben. Jetzt hat er einen, naja, "normalen" Beruf, verdient nicht viel, aber kann sich und seiner kleinen Familie ein gutes Leben mit kleinen Überraschungen ermöglichen, somit hat er in meinen Augen das bestmögliche erreicht, was er tun konnte. Im Endeffekt muss man sein eigenes Lebensgefühl lieben... Zweifel werden eh immer vorhanden sein, aber indem man zweifelt, zeigt man gleichzeitig auch, dass man sich Gedanken um sein Leben macht, soweit wieder positiv zu sehen
Schlußendlich muss man sein Leben in die Hand nehmen und etwas drauß machen, womit man selbst gut zurecht kommt, so ist jeder Mensch wieder anders, zwischen den ständigen Erfolgsjägern und denen, die froh sind, wenn sie endlich über die Runden kommen.

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