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Thema: [Natsuhi Kyrien] - Tag 3

Hybrid-Darstellung

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  1. #1

    [Musikzimmer]

    "Isch komme ja nischt mehr von die Insel 'erunter... da 'offt man auf ein Erbe und dann findet man sich in eine Massacker wieder..."
    Juliette seufzte lang gezogen und hob den Blick zur Decke, die rechte Hand kurz zur Faust ballend um eine imaginäre Frucht zu zermatschen.
    "Ünd nün bin isch 'ier, damit wir nischt alle sterben, wie es in die Schrift 'ieß..
    Bis'er gescha'en alle Morde die nischt dürch die Mob vollzogen wurden doch in die Nacht. Und isch kenne keinen 'ier güt genüg das isch misch nachts mit ihm einschlißen würde. Immer'hin könnte genau diese Person die Mörder sein."


    Ihre Mundwinkel hoben sich ein Stück an als sie anfügte.
    "Außerdem verbringe isch die Nacht nischt mit Männern die isch kaum kenne."

    Nach einer Weile fuhr sie flüsternd fort:
    "Aber wenn ihr an meine Wohl interessiert seid... diese Frau dort ist mir se'r verdächtisch. Sie 'at nach dem Tod der Frau geschrien welche einen der Schergen entlarvte. Ünd das jetzt ist die erste Mal das ich se'e das sie sich bemü't das wir 'ier nischt alle sterben. Isch wäre se'r fro' wenn i'r mir zustimmen würdet ünd nischt erst merkt das isch Recht 'atte wenn i'r meine Kopf irgendwo findet.."

    Geändert von Lagomorph (15.11.2009 um 22:14 Uhr)

  2. #2
    Erzähler

    Ein bestialischer Gestank wehte ihnen entgegen. Fliegen summten.
    Dolmial holte eine Taschenlampe hevor und leuchtete in den dunklen Gang hinein. Er führte in den Keller hinab. Juliette rümpfte ihre Nase.
    Auch die anderen schienen nicht begeistert. Doch dann stiegen sie hinab in die Dunkelheit.

    Plötzlich stolperte einer von Ihnen.
    "Iiiigitt. Was ist das denn?", schrie Peter panisch auf.
    "So weich, so ... glitschig..."
    "´euchten sie mal, ´Err Dolmial!", meinte Juliette zögerlich. Er tat es und sieschrie laut auf.
    "HILFE!"

    Eine angeschimmelte Leiche die schon halb verwest war lag im Gang - Und Peters Hand lag an jener Stelle wo einst der Penis des Verblichenen gewesen war.

    Die Fliegen hingegen summten verärgert auf. Man hatte sie bei ihrem Festmahl gestört. Aber ... wessen Leiche lag eigentlich dort?
    Sollte man erst einmal nachforschen, oder ... weitergehen?

    Geändert von Loxagon (15.11.2009 um 22:41 Uhr)

  3. #3
    Oh...mein Gott Natürlich musste Peter genau die Stelle erwischen. Nicht genug das er die Leiche fand...er musste sie auch gleich sexuell belästigen...sofern das bei einer Leiche noch möglich war.
    Dolmial ! schrie Peter.
    Bitte kommen sie her...Die Damen sollten oben bleiben...das hier ist nichts für sie.

  4. #4
    Musikzimmer

    "Der Tag hat eben erst angefangen, da brauchen wir uns um die Nacht noch keine Sorgen zu machen", entgegnete Dolmial und fügte in Gedanken hinzu "oder um ein passendes Zimmer dazu." Dann bemerkte er ihren Blick auf Lily und hörte ihr aufmerksam zu, doch verstand er kein Wort, von dem, was sie sagte. "Ich denke ihr bildet euch etwas ein, mylady", sagte er.

    Er nahm demonstrativ Abstand von Juliette und näherte sich Lily. "Ist wohl noch nichts zu sehen da unten ..." Er wandte sich an Juliette. "Ich werde nach Peter sehen, sicher stopft er sich gerade die Taschen mit Geldscheinen voll." Er ging hinunter ins belgische Zimmer.

    Geändert von Dolmial (15.11.2009 um 22:21 Uhr) Grund: voriger post änderung

  5. #5
    belgisches Zimmer

    Dolmial war die Treppe hinuntergestiegen, doch bei dem Anblick, der ihm sich bot fiel ihm die Taschenlampe aus der Hand und es wurde wieder finster. Er bückte sich und knipste sie wieder an. Schwärme von Fliegen summten umeinander und Lily schrie furchtbar.
    Dolmial besah sich das Bild des Grauens und musste sich eingestehen, dass er den Mann nicht kannte.
    "Wollen Sie weitergehen oder Juliette Gesellschaft leisten?" fragte er Lily. "Berichten Sie ihr bitte, was wir hier vorgefunden haben."
    Zu Peter gewandt sagte er: "Hier ist wohl nichts mehr zu machen. Wollen wir weitergehen?"

    Geändert von Dolmial (15.11.2009 um 22:33 Uhr)

  6. #6
    Ihnen gehts im Moment auch nur sogut weil sie sich die letzten Tage schon übergeben haben...Aber in Ordnung...solange wir hier wegkommen. Peter hatte sich noch in seinem Leben so erschreckt.
    Das die anderen bereits runtergekommen waren hatte er gar nicht bemerkt.
    Peter stand also wieder auf und geminsam gingen sie
    tiefer in das Gewölbe hinab

  7. #7
    belgisches Zimmer ---> Gewölbe

    "Sie haben leicht reden", entgegnete er Peter und schaute sich um. Lily ging gerade die Stufen wieder hinauf, und Juliette kam zu ihnen. "Ich bin in einem Kloster aufgewachsen und bin den Anblick von Leichen, mit denen ich vorher noch geredet habe nicht gewohnt."
    Der Tunnel war feucht und es ging stetig auf einem glitschigen Untergrund abwärts. Die Steine der Wände wirkten im Licht der Taschenlampe schmierig und noch war kein Ende des Ganges abzusehen.

    Geändert von Dolmial (15.11.2009 um 22:45 Uhr) Grund: inhaltlicher Zusammenhang

  8. #8
    Erzähler

    Sie gingen tiefer hinab. Im Licht der Taschenlampe sahen sie einige Ratten, die einen menschlichen Arm abnagten und säuerlich quieckten, als die unerwünschten Besucher kamen.

    Dolmial leuchte so weit wie es ihm möglich war, doch ein Ende des Ganges war nicht in Sicht. Er schien immer tiefer zu sehen.

    Kurze Zeit danach fanden sie die nächste Leiche. Eine Ratte hockte im offenen Schädel und strich sich rülpsend, satt und zufrieden über ihren Bauch. Dann sah sie die Neuankömmlinge und leckte sich über den Mund. Mit einem Sprung war sie bei Dolmial und wollte ihn beißen. Aber er warf die Ratte von sich. Sie landete an der Wand und rutschte als Rattenbrei auf die Treppe. Der blutige Rattelschädel knackte als man auf ihn trat ...

  9. #9
    Gewölbegang

    Dolmial hatte das Bedürfnis sich die Hand abzuwischen. "Seltsam", dachte er, "jedesmal, wenn man in seine guten Klamotten schlüpft, landet man im Dreck!"
    Juliette war aufgeschlossen und hielt sich dicht bei ihm. Er fühlte ihre Nähe, roch ihr Parfüm. Er legte beruhigend den Arm um sie.
    "Falls wir nicht bald etwas finden, kehren wir eben wieder um". sagte er.

    Sie gingen noch eine Zeitlang weiter.

    Zu Peter gewand fragte er: "Glauben Sie, dass wir hier unten noch etwas finden werden, Peter?"

  10. #10
    Plötzlich stoppten sie.
    "Sssscht. Leise. Hört ihr das nicht auch?"
    "Ja, ´anz leise..."
    Als würden hunderte Ratten in der ferne quiecken. Doch das quiecken wurde immer lauter und lauter. Die Ratten schienen immer näher zu kommen. Und hätten sie es nicht besser gewusst, dann hätten sie gesagt dass sie besonders hungrig klangen. Hungrig auf Erben!

    Der Gang teilte sich. Drei Abzweigungen.
    Eine führte in die tiefe.
    Eine führte nach oben.
    Eine hatte einen ebenen Weg.

    Einer der drei Wege würde gradewegs inmitten der Ratten münden ...

  11. #11
    Also eine drei zu eins Chance... Peter hatte die letzte Leiche besser weggesteckt als die erste...
    Was schlagen sie vor Dolmial ? Wenn die Ratten so gefräßig sind wie die von eben dann wäre es ziemlich gefärlich wenn wir den falschen Weg nehmen.

  12. #12
    Gewölbe, Abzweigung

    "Ich mag keine Rätselspiele! Und ausserdem ist es eine zwei zu drei Chance", sagte Dolmial und betrachtete die Gänge. Der nach unten schien ihm am wenigsten vertrauenswürdig, wahrscheinlich würde er dort nur Sakko und Schuhe dreckig machen. Und auf eine weitere Begegnung mit Ratten hatte er keine Lust. Er leuchtete in die Gänge hinein. Der nach oben versprach wenigstens trockenen Boden und der ebenerdige nur weitere Rätsel und Leichen. "Ich plädiere für den ebenerdigen Gang. Wer immer hier unten gelebt hat, wollte etwas verstecken. Ich bin sicher, dass wir kein riesiges Labyrinth, sondern nur noch eine Kammer finden."

    Geändert von Dolmial (15.11.2009 um 23:35 Uhr) Grund: logische Ergänzung

  13. #13
    Ich glaube nicht das das hier ein Rätsel ist Domial...das ist ein Ratespiel. Und wenn wir falsch raten fressen uns die Ratten. Sie wissen ja am besten das diese Viecher ziemlich gefräßig sind.Peter dachte über das nach was über Ratten wusste...Ich hatte zwa schon des öfteren mit ihnen zu tun gehabt als ich mit ihnen um mein Essen kämpfte aber so angriffslustig wie die von eben waren sie nicht. Ich weiss nur das Ratten Angst vor Feuer haben. Wenn wir also einen Weg wählen wäre es besser eine Fackel dabei zu haben. Peter begann nach einem Stück Holz zu suchen.
    (Er wird dafür bis morgen mittag brauchen weil ich jetzt ins Bett gehe )

  14. #14
    Sie gingen jenen Gang der ebenerdig vor ihnen lag. Eines war sicher: Der Gang war alt - Sehr alt. Denn die Spinnweben von mehreren Generationen fleißiger Webtiere hing überall. Ein weiterkommen schien unmöglich, denn in ihrer schieren Masse behinderten die Spinnweben das weiterkommen ...

    Aber Peter suchte bereits eine Fackel. Sie würde Licht spenden und die Spinnweben niederbrennen. Und niemand ahnte dass Y alles beobachtete.
    "Sehr gut. Es verläuft genau so wie ich es haben wollte. Als ob ich euch von den Ratten fressen lasse. Die armen Tierchen bekämen ja eine Lebensmittelvergiftung!"

    Plötzlich durchzuckte es Peter... er kannte eine der Leichen sie sie gesehen hatten. Aber wie konnte das sein? War es die Person an die er grade denken musste? Er hoffte nur dass er sich irrte - Und dass er den Leichengeruch jemals loswerden würde...

    (*So und nun geht auch der Spielleiter ins Bettchen*)

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