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Thema: Der Islam

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Das macht es legitim.

    Wenn du dagegen was hast, wirst du nicht umher kommen, selbst einen religiösen Staat zu gründen. Denn der aktuelle Staat den wir haben fundiert darauf, das die Gesetze Vorrang vor eventueller Moral haben. Dementsprechend wenn es dort Gesetz ist, so kann es hier bei uns kein moralisches Problem mehr sein. So ist unsere Gesellschaft beschaffen.

  2. #2
    Zitat Zitat von Mordechaj Beitrag anzeigen
    Grundgütiger, warum muss es immer auf dieses Freie-Meinung-Argument hinauslaufen? Deine Grundfreiheiten bestehen nur in dem Rahmen, wie sie die Rechte und Freiheiten anderer nicht einschränken. Kränkungen gehören dazu.
    Muss es, weil Meinungsfreiheit ein Grundpfeiler unserer Demokratie ist. Und nein, tun sie nicht.
    Ich habe kein Recht darauf nicht gekränkt zu werden,
    höchstens ein Recht darauf nicht beleidigt zu werden.
    Denn wann ich mich gekränkt fühle ist eine sehr subjektive Sache, die nie
    Einzug in ein Gesetz finden sollte.
    Viele fühlen sich ja schon dadurch gekränkt wenn man eine Philosophie oder
    Glaubensinhalte propagiert die ihren eigenen widersprechen.
    (Siehe Werbung für atheistische Communitys in Amerika, die häufig
    wegen vieler Beschwerden mit der Begründung "kränkend"
    vom Anbieter der Werbetafeln wieder abgenommen wurde.)

    Mit deiner Argumentation sprichst du gut der Hälfte aller philosophischen
    Literatur (speziell Leuten wie Nietzsche, die gewollt provozieren), ihre
    Existenzberechtigung ab.
    Niemand hat das Recht nicht kritisiert zu werden, nicht in einer Demokratie.
    Wenn man sich aufgrund von Kritik gekränkt fühlt, dann muss man damit leben.
    Niemand hat ein Recht darauf, dass man sich nicht über seine Glaubensinhalte
    lustig macht. Ich muss auch damit leben wenn man eine naturalistische
    Weltsicht als eindimensional und vermessen bezeichnet,
    und das ist auch gut so.

    In einer unantastbaren Wunschwelt zu leben ist kein geschützes Rechtsgut.

    Geändert von ayase (02.05.2010 um 12:28 Uhr)

  3. #3
    Zitat Zitat von ayase Beitrag anzeigen
    Muss es, weil Meinungsfreiheit ein Grundpfeiler unserer Demokratie ist. Und nein, tun sie nicht.
    Ich habe kein Recht darauf nicht gekränkt zu werden,
    höchstens ein Recht darauf nicht beleidigt zu werden.
    Und der Unterschied liegt wo genau? Wenn jemand meinen G-tt herabwürdigt, nennt er mich automatisch einen Wurm, dass ich an Ihn glaube. Nur weil du anscheinend nicht verstehst, wozu dieser Grundpfeiler der Demokratie da ist, musst du nicht durch die Lande ziehen, und Leuten in ihre Privatsphäre reinreden. Das ist unanständig und richtiggehend ekelhaft.

    Zitat Zitat
    Denn wann ich mich gekränkt fühle ist eine sehr subjektive Sache, die nie
    Einzug in ein Gesetz finden sollte.
    Hat hier jemand von Gesetzen gesprochen? Das "Ach Gott, meine Meinungsfreiheit! Schaut mich an! Seht ihr, wie er mich unterdrückt hat? Ihr habt es gesehen, oder?!" hast du geschrien.

    Zitat Zitat
    Mit deiner Argumentation sprichst du gut der Hälfte aller philosophischen
    Literatur (speziell Leuten wie Nietzsche, die gewollt provozieren), ihre
    Existenzberechtigung ab.
    Bitte lies Nietzsche und versteh Nietzsche. Die Buchtitel als Grundaussage zu nehmen und als Meinungspfeiler hinzustellen, ist leider fatal. Naja, und ein bisschen blöd. Und ja, so Leute beispielsweise wie Schmidt-Salomon, da ist das mit der Existenzberechtigung so eine Sache.

    Zitat Zitat
    Niemand hat das Recht nicht kritisiert zu werden, nicht in einer Demokratie.
    Wenn man sich aufgrund von Kritik gekränkt fühlt, dann muss man damit leben.
    Es gibt Kritik und es gibt Islamkritik. Mag zweimal Kritik drinstecken, aber nur eins von beiden ist ernstzunehmen.

    Und hör bitte mit dem Demokratiegequatsche auf, du weißt selber, dass es darum nicht geht. Es geht rein um die Anstandslosigkeit, andere Menschen so respektlos abzuurteilen.

    Zitat Zitat
    Niemand hat ein Recht darauf, dass man sich nicht über seine Glaubensinhalte
    lustig macht.
    Doch, natürlich. Würde und so. Ist ein komisches Schlagwort aus dem Grundgesetz, weiß auch nich, was die alle damit wollen. Recht der persönlichen Ehre. Tze... diese Fremdworte überall.

    Zitat Zitat
    Ich muss auch damit leben wenn man eine naturalistische
    Weltsicht als eindimensional und vermessen bezeichnet,
    und das ist auch gut so.
    Naja, im Gegensatz zu den meisten Argumentationen gegen Moslems, dürfte das den Tatsachen und der Wahrheit entsprechen.


    Zitat Zitat
    In einer unantastbaren Wunschwelt zu leben ist kein geschützes Rechtsgut.
    Du hosht ja a scheyns Bild fun di koved fun ayn mentsh.


    Es gibt übrigens auch kein Gesetz, das dir verbietet, fremde Leute anzufurzen. Los, geh und nutze deine Freiheit.

    Geändert von Mordechaj (02.05.2010 um 17:17 Uhr)

  4. #4
    Zitat Zitat von ayase Beitrag anzeigen
    Viele fühlen sich ja schon dadurch gekränkt wenn man eine Philosophie oder
    Glaubensinhalte propagiert die ihren eigenen widersprechen.
    (Siehe Werbung für atheistische Communitys in Amerika, die häufig
    wegen vieler Beschwerden mit der Begründung "kränkend"
    vom Anbieter der Werbetafeln wieder abgenommen wurde.)
    Wait... du nimmst den Konflikt zwischen den Glaubensgemeinschaften ernsthaft aus dem politischen Kontext der USA heraus?

    In den Staaten läuft schon seit Jahrzehnten ein Streit zwischen: "Gleichbereichtigung aller Glaubensgemeinschaften" und: "Der Staat darf keine religiöse Gruppierung einer anderen vorziehen". Auf der einen Seite stehen die Atheisten, die dagegen sind, dass die christlichen Konfessionen unterichtet werden und auf der anderen die Konfessionen, die bereichtigerweise darauf verweisen, dass der Atheismus ebenfalls eine Glaubensgemeinschaft darstellt und das diese "nachweislich" durch den Ausschluss anderer Glaubensinhalte aus dem Unterricht staatlich bevorzugt wird.

    Das Dings... The God Delusion steht in diesem Kontext. Oder hat es dich nie gewundert, warum Wissenschaftler hier drüben besseres zu tun haben als gegen THA POWA der katholischen Kirche zu kämpfen?

    Der ganze Streit ist zutiefst politisch motiviert und ein Resultat der Verfassung der Staaten. Ihn beispielhaft auf die Situation anderer Länder zu übertragen ist...nun ja, sehr weit hergeholt.

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