Hallo,
spontan würe ich auch sagen; es handelt sich um was der Ökonome als trade off situation beschreibt: Wenn man A macht, bezahlt man B dafür: nimmst du Weg A, bezahlst du dafür dass du Weg B nicht nehmen kannst und dass du niemals wissen wirst wie es gewesen w¨re wenn du statt A Weg B gegangen wärst.
Sinngemäß steht da, dass das Ganze eher ironisch zu verstehen ist, und es um bedauern und mystifizierung geht.
Die Ironie liegt in den letzten zwei Zeilen, wo behauptet wird, das lyrische Ich würde den weniger benutzten Weg nehmen: Eigentlich sind beide Wege etwa gleich ausgetreten, wie bereits vorher erzählt wurde, und dass die Entscheidung letztendlich eigentlich keine oder nur eine geringe Auswirkung gehabt hätte, und nur in seinem Rückblick wird die Straße überhaupt zu der weniger begangenen.