Okey Freunde, nun mal mit der Ruhe.

Riku, was du feststellst ist ne Art "Burnout". Wenn du feststellst "scheisse, ich sitz 6 Stunden täglich am Rechner, das ist scheisse" dann zieh die Konsequenz und lass es sein. Das was man gebacken kriegt in so nem Hobby is eh besser, wenn man inspiriert und frisch an die Sache rangeht. Dann machts auch Spass, dann kann man nicht genug kriegen und ist am Ende auch glücklich wenn was fertig ist.

Nochmal was zum Feedback hier allgemein. Spieler haben gewisse Ansprüche. Ich könnt hier jetzt den toleranten raushängen lassen und dir motivierend nette Sachen erzählen, die dich motivieren weiterzumachen, aber ehrlich~ dein Spiel so wie es aussieht würd ich nicht spielen wollen.

Was das angeht hast du 2 Möglichkeiten:
  1. drauf scheissen was andere denken und es so machen wie du es für ausreichend hälst
  2. versuche, die Qualität zu heben, so dass das Projekt für die Forenbelegschaft ansprechender wirkt


Was ich hervorheben möchte:
Punkt 1 hat eine B-Seite. Wenn du machst wie du willst ohne dich zu kümmern wie andere das sehen kannst du nicht Anspruch erheben, dass es anderen gefällt. Die vernachlässigst den Markt für das Spiel ganz bewusst. Das befreit dich von den Ansprüchen aber du siehst die B-Seite dieses Ansatzes. Wenn du damit zufrieden bist, dass du makerst, Spass dran hast und am Ende da steht und sagst "scheissegal wenns keiner spielt, ich hatte Spass es zu machen" ist das völlig okey. Dass dich angeblich PMs zu Aufgeben bewegen heisst, dass es dir nicht so am Arsch vorbei geht.

Punkt 2 heisst nicht "steck im Arsch der Community und tu alles was sie dir vorschlagen". Es heisst aber, dass du an den Stellen, die bei der Zielgruppe schlecht ankommen nachbessern solltest um sie zu erreichen.

Grundlegende Dinge sind:
  • Grafik braucht nie obergeil und unglaublich schön sein, aber Paint-anarchie in der Farbwahl, ••••••••s Mapping und Stilbrüche sind Attraktivitätskiller. Auch Spieler, die laut eigener Awenig Wert auf Optik legen haben ein Empfinden dafür. Das heisst nicht, dass 25 animierte Wildtiere und Lichteffekte auf jeder Map jeden zur Erektion bringen, aber wohlgewählte Farben etc. wirken einfach gut.
  • Sauber arbeiten, Rechtschreibung, Dialoge etc. sind sehr wichtig.
  • Time is a killer~ Zeitaufteilung schaut oft so aus: in den ersten 20% der Zeit schafft man 80% der Aufgabe, die restlichen 80% der Zeit gehen für die letzten 20% der Zeit drauf. Das demotiviert oft. Da liegen Perfektionismus und Unfertigkeit gemeinsam auf der Lauer.


So seh ich das:
Zu nem Spiel gehören 2, einer ders macht, und einer ders spielt. Ich sehs als eine der herausragenden Eigenarten eines Spiels, dass man quasi etwas erstellt, dass jemand anders Spass mach.

Also was nu Corti, red mit mir. Was willst du mir sagen?
Ganz ruhig, ich komm ja schon zum Punkt.
Der Effekt, den du erlebst, Burnout, Kritikklatsche, Demotivation lässt sich vemeiden, indem du deine Arbeit am Projekt so gestaltest, dass du Spass dabei hast und gleichzeitig den Dialog mit der Community, deiner Zielgruppe suchst.

Du bist kein Gamedesigner, darum hast du kein Wissen wie du was zu machen hast, damit es funktioniert und gut ankommt. Du musst es testen. Leute in der Community können dir sagen, was sie gut finden, was sie gehört haben und sich denken etc. aber im Endeffekt musst du die Reaktionen der Leute auswerten.
Du bist wie ein Koch, der nie gekocht hat und nun meist zu hören kriegt "pfui bäh, das ist ja widerlich".
Du wirst kein guter Koch indem du weiter nur das schlecht kochst, was die Anspruchslosen runterwürgen. Lies das Kochbuch und oder lern durch weiterkochen und Klatsche kriegen wie es besser geht.

So wie du dich benimmst bist du nicht mal 15, ist also nicht so, dass dein Leben bald zuende ist, du hast also Zeit. Nimm dir die Zeit, verbinde Spass an der Sache mit Produktivität und Lernen, hol dir die Klatschen ab und wenn du Glück hast verlässt du deine Makerphase in ein paar Jahren mit Erfahrungen in Sachen Kommunikation, Kritikfähigkeit , Projektmanagement und Fachkönnen.

Kannst aber auch anfangen Drogen zu nehmen, hab gehört das beschäftigt auch für einige Zeit.

mfg