Der Anfang erscheint zwar etwas klischeehaft und verwirrend, ist aber noch vertretbar. Auch wenn ich mich frage was diese beiden Gesellen von diesem pummeligen Knaben wollen. Seine Fitness kann ja nicht der ausschlaggebende Punkt sein; eher denke ich hier an eine Parodie (scheint jedoch keine zu sein). Er muss ja irgendwelche besonderen Fähigkeiten besitzen, wenn sich zwei dem Untergang bedrohten Seiten so dermaßen um ihn wetzen; mal vollkommen unabhängig seines Körperumfangs. Und die muss nun wirklich sehr besonders sein, wenn sich gar eine andere Dimension für ihn interessiert.
Sehe ich das richtig oder hast du deine Geschichte nur zu sehr in diese von mir dargebotene Richtung ausgestaffelt, was nicht in deiner Absicht lag? :)

Wie gesagt, bis dahin geht das noch --- Vergleicht man es mit dem was anschließend folgt. Lass mich nochmal aus den verworrenen Zusammenhängen rekapitulieren:
Die Welt Ulloda wird prinzipiell durch die Elementgeister aufrecht erhalten (was sinnvoll ist, denn die Elemente sind nun einmal das A und O). Als dann jedoch die Menschen aus Grund X die Elemente versklavten, wurden diese Geister gestört und begannen sich zu wehren, indem sie irgendwie zahlreiche Fabel-, oder anderweitige Lebewesen erschufen.

[Hier brauchte ich lange um das zu verstehen] Die Elementgeister des Lichts und des Schattens waren zu euphorisch und erschufen viel zu viele dieser Wesen, obwohl sie derartige Mengen nicht kontrollieren können, weil sie zu verschieden sind (?).

Nein, doch anders (?). EIN Elementgeist, der Licht und Schatten verkörperte (?) erschuf Engel und Dämonen. Doch er erschuf so viele, dass er sie nicht mehr unter Kontrolle halten konnte. Dämonen und Engel mögen sich nun einmal nicht. Anstatt den Überschuss zu vernichten oder ihnen schön eine 'vor den Latz zu knallen', spaltete er sich in zwei Hälften - Licht und Finsternis (warum? Wo ist der Vorteil?).
Die beiden Hälften fühlten sich dann so toll mit ihrer Armee, dass sie über ihre Aufgaben hinaus willkürten und machten, was sie wollten. Der Grund scheint darin zu liegen, dass sie als Einheitswesen im Gleichgewicht standen (Gut und Böse) und durch die Spaltung nun überschwenglich ihre Ziele verfolgten; quasi zu gut - und zu böse. Dann frage ich mich aber: Ist dieser L/S-Elementgeist vollkommen bescheuert?
1) Er ist nicht in der Lage vorherzusehen, dass sich Engel und Dämonen bekriegen werden. Als Wesen im Gleichgewicht, war er vielleicht zu naiv, ja. Aber er scheint ein Unverständnis über das, was auf der Welt vor sich geht, zu besitzen.
2) Er wird ja nicht alle Wesen auf einmal erschaffen haben. Ist ihm da nicht aufgefallen, dass sich die ersten Erschaffenen nicht mögen? Nein, er erschafft munter weiter; und sogar viel zu viele. Why?
3) Als Elementgeist mit zwei Attributen sollte man doch wissen, dass es keine gute Idee ist eine Harmonie aufzulösen und in zwei Extreme zu spalten (der wohl blödeste Fehler seinerseits). Ich meine... er verkörpert die Elemente, er muss doch wissen, dass das eine blöde Idee ist. Es ist wie als wenn man eine tragende Stütze in einem Gebäude entfernt; das ist von sich aus bereits eine blöde Idee.

Die restlichen Elementgeister und die Menschen setzen nun ihre Hoffnungen in Albarn. Ich gehe also davon aus, dass ihr Kleinkrieg untereinander beendet ist, da ein weitaus größeres Unheil droht: die Zerstörung der Welt.

Zu den Charakteren:
Okay, wenn Albarn solch krassen Fähigkeiten bekommt, dann würde ich auch meine Hoffnungen in ihn setzen. Als Repräsentant beider Fraktionen, wäre er womöglich die Optimallösung. Gefällt mir.

Ansonsten klingt der Rest ganz in Ordnung. Wie sich das Gut/Böse-System auswirkt, darauf bin ich ja schon gespannt (so etwas hatte ich auch schonmal vor, musste das Projekt allerdings verwerfen).

Also wie du siehst, etwas verworren ist die Geschichte schon noch.

[Tm]