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Thema: now watching / now reading #4

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Kommt von der recht gelungenen Kombination aus Optik und Erzählstil, würde ich sagen. Ich habe recht hart darüber gelacht, wie nahe sie mit den Monologen am Stil von literarischen Lebensberichten bleiben.

    Hoffe, dass die beiden im letzten Bild noch zusammen kommen. Die lakonische Frau und der selbstmitleidige Mann könnten für lulz sorgen. Wie sie's schon tun.


    HAHAH OH WOW...das ist die beste Art, Material zu recyclen, die ich bisher gesehen habe. Hat's off to you guys.

    Geändert von Ianus (10.05.2010 um 22:28 Uhr)

  2. #2
    Tatami Galaxy hat mich in der ersten Folge noch nicht so wirklich angesprochen mus ich zugeben und habs dann aus den Augen verloren als noch keine 2 ep da war.
    Wen ihr sagt das es so gut ist dann geb ich dem ganzen vielleicht nochmal ne chance.

    Während wir schon beim Thema sind, ich such noch irgendwas comedy mäßiges für diese Season , gibt es da was? Letzte S hat mir Baka to Test ja ganz gut gefallen und meistens ist mir etwas leichteres und witzigeres auch lieber da einige Sachen mir einfach zu lol DEEP sind.

    Wo wir schon bei Baka to test sind...
    ist sex pistols eigentlich schon raus gekommen? Wollte ich mir eigentlich der lulz halber mal anschaun.

  3. #3
    Zitat Zitat
    ist sex pistols eigentlich schon raus gekommen? Wollte ich mir eigentlich der lulz halber mal anschaun.
    Ist draußen...muss...laden...ist auf der Tube... Sieh's dir probeweise an. Aber gute Sprecher, daym...die Sprecher sind ganz OK

    Wobei gilt:

    Krokodil und Wolf (OVA) < Bären < Meerkatze und Panther

    Pfff...90% der Manga...aber immerhin haben sie die Brustkörbe gut gezeichnet und animiert. How come, dass sich hetero-Porno nie um solche Details kümmert?

    ...daym, das ist mal ne billige Lösung, um das Tatoo nicht animieren zu müssen....ich bin enttäuscht, Japan.

    FFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFF!!! Nicht mal abgeschlossen ist die Geschichte geworden. Ist'n zweites OVA geplant? Dann bekommen wir vielleicht die Bären.

    Geändert von Ianus (10.05.2010 um 23:27 Uhr)

  4. #4
    Zitat Zitat von Ianus Beitrag anzeigen
    Pfff...90% der Manga...aber immerhin haben sie die Brustkörbe gut gezeichnet und animiert. How come, dass sich hetero-Porno nie um solche Details kümmert?
    I hear ya. meistens handelt es sich um rosa farbene schatten ohne Gesicht und nähere Umrisse.
    Man sagt ja es wäre damit sich der Betrachter besser mit der Person identifizieren kann, aber manchmal wird das ganze wirklich ad absurdum geführt.

  5. #5
    Scheint eher so, dass man: "Männer sind visuelle Kreaturen" auf: "Wenn ein brauner Stock auf und ab bewegt wird, finden die das alle voll geil!" reduziert.

  6. #6
    FMA 107

  7. #7

    Leon der Pofi Gast
    ein zoo im winter



    Ein zoo im winter erzählt die geschichte eines jungen mannes, welcher als assistent für einen mangaka arbeitet und seinen weg im leben erst festigen muss. Gleichzeitig arbeitet er an einem eigenen manga, um in die ausgabe eines bekannten shonenmagazins zu kommen. Doch der beginn gestaltet sich schwierig und es existieren zahlreiche hürden, welche erst überwunden werden müssen. Nach seinem studium arbeitet hamaguchi nicht als erhoffter designer für textilien, sondern muss in der textilfabrik niedere arbeiten erledigen und wohnt mit einigen kollegen in einer wohngemeinschaft. Sein arbeitsgeber würdigt sein potential kaum, sondern sorgt sich um seine tochter ayako, welche ihren ehemann betrog und nun wieder zu hause wohnt. Hamaguchi muss ab diesem zeitpunkt als aufpasser fungieren und begleitet sie nach draussen, geht mit ihr spazieren und zeigt ihr den zoo, welchen er gerne skizziert. Nicht wissend, dass ayako ihn nur manipuliert um sich mit ihrer liebschaft zu treffen, ist hamaguchi indirekt an dem betrug beteiligt. Als sein arbeitgeber das bemerkt, spielt hamaguchi bereits mit dem gedanken, zu kündigen. Ironischerweise erfährt er von einem guten freund, dass dieser hamaguchi vielleicht einen arbeitsplatz als assistent des berühmten mangakas shiro kondo sichern könnte. Mittellos, aber voller hoffnung reist der junge mann nach tokyo. Ab hier beginnt der apprupte einstieg in das berufsleben und hamaguchi erfährt, dass die arbeit als mangaka nicht immer leicht ist, doch trifft er dabei auf sehr gute freunde, welche sein künftiges leben beeinflussen. Wider erwarten darf sich hamaguchi nicht nur das artelier ansehen, sondern wird auf die sekunde eingestellt, da herr kondo unter großem termindruck steht und jeden assistenten benötigen kann. So arbeitet er nicht nur die ganze nacht durch, sondern auch die nächsten tage gestalten sich sehr stressig.

    Da er keine eigene wohnung besitzt, muss sich hamaguchi eine wohnung mit dem assistenten fujita teilen, welcher zu beginn sehr distanziert und ruhig wirkt. In wahrheit strebt dieser jedoch selbst einen beruf als mangaka an und investiert seine gesamte freizeit in einen eigenen manga, was bei hamaguchi durchaus für neid sorgt, da er bis zu diesem zeitpunkt nur speedlines, retuschierungen und hintergründe anfertigt. Gleichzeitig steigert es jedoch seine eigene interesse und spornt ihn an, ebenfalls eine eigenkreation veröffentlichen zu wollen. Kondo selbst ist ein sehr sympathischer mann, welcher großen wert auf seine assistenten hält, jedoch vermehrt in einen termindruck gerät. Des öfteren erhält er besuch von einem gesprächigen, weltoffenen freund, welcher ihn aber auch von der arbeit abhält und so geschieht es regelmäßig, dass sie sich betrinken und die assistenten zusätzlich arbeiten müssen. Ein assistent im mittleren alter, ist davon nicht begeistert, da er selbst den traum eines mangakas anstrebte, jedoch erneut zu kondo zurückkehren musste. Während hamaguchi sich bereits an sein neues leben gewöhnt, neue freunde kennenlernt und auch die großstadt erkundigt, welche ihn durch die informationsflut zuerst einschüchtert, sorgt sich seine mutter zunehmend und bittet hamaguchis bruder, ihn zu überreden, diesen berufswunsch aufzugeben.



    Im weiteren handlungsverlauf lernt hamaguchi ein junges mädchen kennen, dessen schwester ihn bittet, etwas zeit mit ihr zu verbringen. Mariko besitzt bereits seit kindesalter eine schwache, gesundheitliche konstitution und verbringt den großteil ihrer zeit in einem hospital. Bereits die geringste anstrengung wirkt sich fatal auf ihr imunsystem aus. Die gelegentlichen treffen bieten ihr deshalb eine positive abwechslung und schon bald verlieben sich beide. Mariko ist sehr an hamaguchis manga interessiert und hilft ihm mit neuen ideen, da er sich in einer schreibblockade befindet. Dieser manga handelt von einem jungen, welcher durch magische weise in die welten seines aufklappbaren buches gesogen wird und ein mädchen retten soll. Eine parallele zur haupthandlung des späteren kapitels. Doch marikos gesundheitszustand verschlechtert sich rapide und der kontakt zu hamaguchi wird ihr untersagt, welcher bereits tag und nacht an dem manga arbeitet, welchen er mariko zu liebe gestaltet und die veröffentlichung stellt nicht mehr sein primäres ziel dar. Wie bereits bei jiro taniguchi gewohnt, wird eine ruhige und bodenständige handlung erzählt, welche besonders in diesem werk sehr sympathische figuren bietet. Besonders die beziehung zwischen hamaguchi und mariko wurde sehr liebevoll und subtil dargestellt und der geneigte leser möchte bis zum ende mehr über hamaguchis lebensweg erfahren.

    8,5/10



    the cat returns



    "the cat returns" zählt neben mein nachbar totoro und kikis kleiner lieferservice zu den kindgerechtesten filmen von studio ghibli, ohne deren qualität zu erreichen. jedoch bietet dieser film von hiroyuki morita angenehme figuren und eine verträumte, märchenhafte handlung, wodurch auch erwachsenen zusehern ein schönes filmerlebnis geboten wird. die geschichte beginnt, als die siebzehnjährige haru auf dem nachhauseweg eine schwarze katze vor einem herannahenden fahrzeug rettet und sich diese plötzlich bedankt und sich vor ihr verbeugt. da haru ein sehr verträumter mensch ist, viel schläft und auch des öfteren zu spät zur schule kommt, kann es sich durchaus um einen tagtraum handeln. ihre mutter berichtet jedoch zu hause, dass sie bereits als kleines kind behauptete, mit katzen sprechen zu können, als sie einer streunenden, ausgehungerten katze etwas zu essen gab. in der darauffolgenden nacht wacht haru jedoch von katzengeschrei auf und möchte erkunden, woher dieses stammt. als sie das haus verlässt sieht sie, wie aufrecht gehende katzen die straße entlangwandern und vor ihr stehen bleiben. eine große, gealterte katze, stellt sich als der könig aller katzen vor und möchte das mädchen sehen, welches seinen sohn vor dem tod bewahrte. sein sekretär übergibt haru daraufhin eine schriftrolle, welche besagt, dass sie von nun an das glück der katzen erhalten wird. am nächsten morgen fragt sich haru, ob sie das alles nur geträumt hat, doch geschehen bald merkwürdige ereignisse. so wuchert ihr gesamter garten von katzenminze, haru wird auf dem schulweg von einer horde katzen begleitet und in ihrem spint befinden sich zahllose mäuse. die größte überraschung soll ihr aber erst bevorstehen, als sie von einer dienerin erfährt, dass sie am abend in das königreich der katzen eingeladen wird um dort den prinzen zu heiraten. haru ist davon nicht gerade begeistert, jedoch ist die neugierde stärker und sie fragt sich, wie das königreich aussieht.



    in gedanken versunken, hört haru plötzlich eine stimme, welche ihr rät, sich an das katzenbüro zu wenden. nach einiger zeit kann sie dieses auch erreichen und trifft dabei auf den dicken kater muta, einem lebendigen gargoyle in vogelgestalt und den intelligenten katzenbaron humbert von gikkingen, welcher eigentlich einer lebendigen statue gleichkommt. während haru sich vorstellt und gemütlich eine tasse tee trinkt, wird sie jedoch plötzlich von einer gruppe katzen entführt, welche durch gassen und über dächer laufen und schließlich in einem portal verschwinden. als haru zu sich kommt, befindet sie sich auf einer großen wiese und realisiert, dass sie geschrumpft ist und auch muta bei ihr ist. doch kann sie die ruhe im gras nicht genießen, da sie von den dienern des königs empfangen und zum schloss geleitet wird. dort sind bereits alle aufgeregt, da die braut des prinzen endlich eingetroffen ist. während haru bereits kleider angelegt werden, verwandelt sie sich plötzlich selbst in eine katze und ist innerlich zerrissen, da es durchaus ein angenehmes leben ist, jedoch möchte sie auch nicht heiraten. je mehr sie ihre neue gestalt akzeptiert, desto mehr verwandelt sie sich. doch der baron versucht sie zu retten und in dem weiteren handlungsverlauf muss haru noch einige prüfungen, wie ein großes labyrinth oder die konfrontation mit dem könig bestehen. auch alte bekannte werden sich zeigen. das königreich der katzen vermittelt jüngeren zusehern die botschaft, dass sie ihre eigene persönlichkeit und meinungen bilden müssen und sich ihren subjektiven lebensweg selbst ebnen sollen, ohne dabei zu sehr auf moral und gedrungene botschaften zurückzugreifen. die grafik ist durchaus hübsch, ohne die qualitäten von früheren filmen zu erreichen und die deutsche synchronisation wurde hervorragend gestaltet. negativ wäre das apprupte ende und einige logikfehler zu erwähnen. so ist die erste reaktion des königs auf haru "besonders hübsch ist sie nicht", während er kurz darauf von ihr schwärmt oder einige ideen wie der plötzlich auftauchende geheimgang oder zu apprupte ereigniswechsel gegen ende des filmes, trüben den gesamteindruck etwas. die idee des filmes basiert auf eine geschichte der protagonistin shizuka aus dem ghiblifilm "whisper of the heart" und beinhaltet auch einige figuren aus diesem. am ende bleibt ein durchaus positiver eindruck und ein angenehmer, leichtlebiger film, welcher durch die kurze laufzeit von siebzig minuten gegen ende etwas gedrungen wirkt.



    7/10

    Geändert von Leon der Pofi (12.05.2010 um 19:55 Uhr)

  8. #8


    Ich würde ihre Neuankäufe katalogisieren.

  9. #9

    Leon der Pofi Gast
    Metropolis
    geschichten wiederholen sich



    Bei metropolis handelt es sich um eine großstadtmetropole, in welcher sich eine rießige ziggurat in den himmel erstreckt, welche nicht nur die stadt, sondern später die gesamte welt kontrollieren soll. Duke red hält sich der öffentlichkeit gegenüber mit informationen bedeckt und war für die gellschaft nur mit dem bau und der kontrolle des turmes beauftragt. Jedoch stellt er die mächtigste person in metropolis dar und handelt nach seinen eigenen wertvorstellungen.
    Die Stadt selbst ist in mehreren sektoren unterteilt und trotz der tatsache, dass menschen und roboter koexistieren, sind die roboter durch humane rechte nur arbeitskräfte und dürfen keine namen tragen. Verlässt ein roboter die für ihn bestimmte zone, wird er von einer von duke red organisierten spezialeinheit, den marduks, exekutiert, welche von seinem adoptivsohn rock angeführt wird. Die handlung beginnt, als der junge kenichi mit seinem onkel shunsaku ban, einem privatdetektiven aus japan, nach metropolis reist, da sein onkel einen wissenschaftler inhaftieren soll, welcher mit illegalen organtransplantationen und handel in verbindung steht. Da sich die beiden in dieser großstadt keinen überblick verschaffen können und regelrecht von der informationsflut erschlagen werden, wird ihnen von den behörden ein roboter zur verfügung gestellt, welcher wie ein detektiv agiert und auch die gleichen, logischen schlüsse ziehen kann. Aufgrund seiner komplizierten seriennummer, nennt ihn shunsaku ban einfach hasso, was durchaus abwertend klingt, jedoch seinen zweck erfüllt. Währenddessen wartet duke red ungeduldig auf die vollendung eines roboters, welcher nicht nur seine ziggurat kontrollieren soll, sondern eine exakte kopie seiner verstorbenen tochter tima darstellt, deren verlust er nie bewältigen konnte und somit auch seine trauer kompensiert. Der zuständige wissenschaftler manipuliert jedoch red und verwendet nicht nur synthetisches material, sondern integriert auch menschliche organe. Rock wünscht sich sehnlichst aufmerksamkeit und bestätigung seines vaters, welcher ihn nie als sohn akzeptiert und verhindert die aktivierung von tima, indem er den wissenschaftler ermordet und das labor zerstört.



    In diesem moment trifft kenichi und sein onkel in dem unteren sektor ein und sieht, wie ein nacktes mädchen aus den trümmern kriecht. Gerade, als er sie in einem mantel hüllt, löst sich der boden und beide stürzen in den untergrund. Kenichi und tima lernen sich näher kennen und der junge geht davon aus, dass sie an amnesie leidet, da er ihr erst das richtige sprechen oder essen beibringen muss und sie keine erinnerungen an ihre vergangenheit besitzt. Als sie wieder an die oberfläche gehen möchten, werden sie jedoch von rock verfolgt, welcher sofort das feuer eröffnet. Nicht wissend, in welche situation er geraten ist, flieht kenichi tiefer in die unteren regionen und lernt dabei den revolutionär atlas kennen, welcher in den slums von sektor eins lebt. Durch die zunehmende dienstleistung der roboter, werden immer weniger menschliche arbeitskräfte benötigt, es existieren keine schulen, keine krankenversorgung und seit kurzer zeit wurden auch die nahrungsrationen untersagt. Durch diese faktoren schüren atlas und seine anhänger einen regelrechten hass gegen die roboter und gemeinsam mit dem präsidenten von metropolis, möchten sie duke reds herrschaft zerschlagen und die roboter vernichten. Währenddessen lernen sich auch tima und kenichi näher kennen und beide verlieben sich langsam. Schließlich bricht die revolution aus, doch befinden sich in ihren eigenen reihen verräter und schon bald kommt es zu einer blutigen ausseinandersetzung, in welcher tima von duke red gefangengenommen wird. Die weitere handlung fokosiert sich auf timas psyche, welche nicht weiß, ob sie ein mensch oder roboter ist, da sie durchaus gefühle besitzt. Diese können jedoch auch künstlich erzeugte impulse sein. Während kenichi ebenfalls gefangengehalten wird, versucht sein onkel, irgendwie in das innere der ziggurat zu gelangen. Besonders das emotionale und hervorragend isnzenierte ende mit der musikuntermalung von ray charles wird dem zuseher noch lange in erinnerung bleiben.

    Metropolis behandelt ernste themen wie das eigene bewusstsein, rassismus, revolution, einem autoritären regime und die klassifizierung von menschen und erzeugt dabei ein sehr atmosphärisches endzeitszenario wie bei blade runner, lemmy caution gegen alpha 60 oder dem deutschen metropolis von fritz lang, zu welchem durchaus parallelen vorhanden sind. Leider wurde zu wenig wert auf die figurenentwicklung gelegt, da sie durchaus sympathisch wirken, jedoch zu wenig dialoge und screentime besitzen. Im gegensatz dazu wurden jedoch die beweggründe gut gestaltet und besonders die antagonisten besitzen ihre eigenen, nachvollziehbaren gründe. Die grafische gestaltung und die musikuntermalung der dreissiger jahre wurde sehr gut insziniert und besonders die umgebungsgrafik kann überzeugen. Einzig die gestaltung der charaktere wirkt sehr eigen und wird nicht jedem zuseher gefallen. Die deutsche synchronisation ist ebenfalls gelungen, während tima durch sabine bohlmann sehr emotional wirkt, hört sich der junge kenichi etwas deplaziert und gelangweilt an.



    9/10

    Geändert von Leon der Pofi (16.05.2010 um 19:22 Uhr)

  10. #10

  11. #11
    Achtung, Achtung:

    Wichtige Meldung an die interessierte Öffentlichkeit:

    Der allerorts bekannte Möchtegern-Reviewer und vermeintlicher Tunten-Sympathist Yuri-Chan (47), der immer dazu stand, dass der nicht ganz unumstrittene Manga Elfen Lied sein ewiger, absoluter Lieblings-Manga ist, verkündet dem Pöbel Heute folgendes:

    "Ja, es ist tatsächlich wahr.....
    Elfen Lied, meine ewige Nummer 1 in Sachen Charaktere, Story und Inszenierung ist übertroffen und nicht länger mein Favorit.

    Ich habe eine neue Nummer 1, die es geschafft hat, mit nur einem Band Faszination auszulösen, die ich So noch nicht kenne, weder in Elfen Lied noch in sonsteinem Manga.

    Meine neue, aktuelle Nummer 1 möchte Ich nun vorstellen."



    Spass beiseite, Leute.
    Aber ja, ich habe das erste mal einen anderen Lieblingsmanga als EL.
    Und den stell ich hier jetzt mal vor:




    Ja, ein Girls-Love-Titel. (Wobei Ich sagen muss, dass ich das erst weiß, seitdem ich mir vorhin eine Inet-Review angeschaut habe....Jedenfalls gibts im Band 1 nicht wirklich Yuri..)

    Nun...Am Mittwoch gekauft.
    Dachte Ich mir im Laden noch, in Deutschland ist eine Grau-Sucht angetreten ( Denn das ist momentan wirklich nicht der einzige Grau-weiße Manga in den Regalen) hat mich speziell dieses Cover sehr fasziniert, und die Beschreibung war auch akzeptabel - Gekauft.


    Nun....Wohl eine der besten Entscheidungen, die ich bisher im Laden getroffen habe.


    Kurze Zusammenfassung:


    Die dreizehnjährige Nagisa ist gelangweilt vom Leben auf dem Land und kann es kaum erwarten, endlich erwachsen zu werden. Als sich eines Tages ihre neue Mitschülerin Mukuzo der Klasse vorstellt, ist klar: Viele Freunde wird auch sie nicht finden, immerhin behauptet sie, sie sei eine Meerjungfrau. Unvermittelt sucht Mokuzo die Freundschaft zur desinteressierten Nagisa, die sich immer mehr über die scheinbaren Wahnvorstellungen ihrer unverhofften Freundin aus reichem Hause wundert
    -Und darüber, warum diese immerzu ihr linkes Bein nachzieht.....


    Was zunächst etwas nach kitschigem Shojo-Fantasy klingt, ist eine unglaublich fesselnte, spannende und mitreissende Geschichte.

    Die Charaktere sind alle mehr oder weniger bis ins kleinste Detail ausgearbeitet, und selbst die Nebencharaktere wirken sehr lebendig.

    Was die Geschichte angeht, so hat Sie viele Facetten: Die tragische Geschichte von Nagisas Bruder, um Den Sie sich kümmert, da er sein Zimmer nichtmehr verlässt, und Den Sie für einen Gott hält, Die Probleme Mokuzos mit ihrem Vater und ihrer Existenz, welche aber nur sehr langsam zu Tage treten - A Lollypop or a Bullet schaut man sich besser nicht in depressiven Tagen an, und ganz schwache Gemüter auch nicht.

    Die Story wird zudem von Seite zu Seite fesselnder, und die Gründe, den Manga zu mögen, sind endlos:

    So die megasymphatische Mokuzo, die es als Zeichen von Zuneigug hält, "Stirb!" zu sagen, und dies auch nicht selten zu Nagisa sagt, Nagisa, welche sich rührent um ihren großen Bruder kümmert und sich Mokuzos annimmt, oder die wirklich spannende und fesselnde Story -

    So kommen auch die Themen Misshandlung und Familienstreits vor, extrem gemessen an den Problemen des Vaters, welcher kürzlich Mokuzos Hund viergeteilt und auf einem Berg gestappelt hat.

    Als sich Nagisa und Mokuzo diesen ansehen, ist das , zugegeben, ein Splatterhafter Anblick, den sich, wie gesagt, leichte Gemüter sparen sollten.

    Über der Geschichte hängt in Band 1 durchgehent eine stark-depressive Stimmung, welche wohl in Band 2 noch stärker wird - Aber das ist es, was sie so großartig macht.

    Und man merkt, dass die Vorlage ein Roman ist - Viele erklärende Text-Panels.

    Überflüssige SD-Szenen oder andere überflüßige Humor-Elemente kommen nicht vor - Zum Glück.

    Der Manga hat eine ganz eigene, unverwechselbare Art von Humor wie eben z.b. Mokuzos "STIRB!".



    Ich glaube, ich habe kaum einen derart Facettenreichen Manga gelesen/Anime gesehen.

    Ich habe große Erwartungen an den abschliessenden Band 2, welcher im Juli erscheint.

    Und Eins ist sicher - A Lollypop or a Bullet wird so schnell nichts vom Thron stossen.

    Großartige Unterhaltung ohne Fehler oder Mängel - So müssen Manga sein!

    Lg~



    Geändert von Yuri-Chan (16.05.2010 um 15:26 Uhr)

  12. #12
    Crest of the Stars nun beendet.

    Bisheriges Resultat, nach der ersten von 4 Staffeln:
    Sehr tolle Space Opera. Es passiert in der ersten Staffel zwar noch nicht wirklich viel, trotzdem wurde mir eigentlich nie langweilig (was erklären könnte, wieso ich einmal 5 und einmal 8 Folgen am Stück gesehen habe xD). Staffel 2 wird, so wie es aussieht, aber etwas "action lastiger" - und selbst wenn nicht, die Serie ist auch so gut genug. Jeder, der auf Science Fiction steht, sollte sich die Serie jedenfalls mal ansehen - nur erwartet keine riesigen Weltraumschlachten ala Star Wars. Kämpfe gibts zwar dennoch, das meiste davon ist allerdings eher aus der Position einer Brücke und Perspektive eines Kommandanten, sodass man von den eigentlich Kämpfen nur wenig mitkriegt (außer eben über die Sensoren etc.).

    Banner of the Stars wird nun als nächstes gesehen. Die erste Folge sah jedenfalls schon wieder sehr toll aus.

  13. #13




    Endlich.
    Darauf habe ich solange gewartet.

    Immernoch großartige Unterhaltung mit durchgehenter Depri-Stimmung.

    Sehr toll.*_*

  14. #14
    Ich hab mir grad Paprika angesehen und bin etwas enttäuscht. Es hat soo gut angefangen, aber muss es am Ende immer um die ganze Welt gehen? Hätten die zwei Dutzend Angestellte nicht auch für die Traumwelt gereicht? Sowieso, das Verschmelzen von Realität und Traum war absolut unnötig für die Story und hat den gesamte "Ist es denn nun real?" Effekt zu nichte gemacht, vor allem, weil der Film ja soo auf psychologisch macht. Die Beziehungsgeschichte war cool, hätte aber irgendwie etwas subtiler vorbereitet werden müssen, finde ich irgendwie.
    Letztendlich ein sehr guter Film, der viel kaputt macht und seine Surrealität (etwa im Gegensatz zu dem viel besseren Millenium Actress) nicht richtig durchzieht, was sehr schade ist. Die Charaktere sind allesamt großartig.

  15. #15

    Leon der Pofi Gast
    @la cipolla hast du bereits paranoia agent gesehen? diese serie steht den animefilmen definitiv in nichts nach.
    kann ich nur empfehlen. satoschi kann man in gewisser weise als alfred hitchcock des animes betiteln, wenn der vergleich nicht zu gewagt ist.

  16. #16
    Futago ist ziemlich cool, eh.



    Die Mädels sind cool, die Typen sind nicht nutzlos oder total abhängig die Geschichte fährt zumindest im ersten Band auf wenig Drama...

  17. #17
    Ich schau grade Staffel Zwo von Asura Cryin.
    Mir gefällts immer besser.

  18. #18


    50% meines Wunschendes.

  19. #19

  20. #20
    Zitat Zitat von Karl Beitrag anzeigen
    Oh, I'd hit it.

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