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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    47. \o\

    Liegt aber daran, dass mich sozialbedingte Begebenheiten stark aus der Bahn werfen können. Entweder ziehen mich meine Mitmenschen (unwissentlich) total runter oder total hoch. Allerdings mehr runter als hoch.
    Naja, ich steh auch den ganzen Tag unter Druck. Selbst am Wochenende kann ich mich nicht entspannen, weil ich ganz genau weiß, ich hab noch wichtige Dinge zu erledigen. Dabei will ich mich eigentlich mal nur für ein paar Tage hinlegen, Filme schauen und paar gute Freunde treffen.
    Aber mir fehlt der Ausgleich. Ich schätz mal, ich hab momentan 4 Freunde.
    Und diese 4 sind die einzigen, die ich in meiner Freizeit auch gern sehen würde.
    Ich komm aber seit monaten nur schwer an die 4 Leute heran.
    Der eine studiert und lernt den ganzen Tag, der andere wohnt weiter weg und die beiden anderen sind frisch umgezogen und... naja, sie waren wohl auch noch nicht so dahinter, dass ich sie mal besuchen kann. Die Addresse hab ich, aber nicht die Telefonnummer.
    Kam die ganze Zeit was dazwischen und konnte deswegen nie rüberfahren.

    Naja, brauch nen Ausgleich. Und mich mit neuen Leuten treffen, fällt mir ganz ehrlich schwer. Ich hab einfach Angst, dass ich irgendwas falsches tue oder sage und am Ende steh ich wieder allein da.

    Sowieso fehlt mir die Motivation, frühmorgens aufzustehen.
    Ich bin den ganzen Tag mit der Schule beschäftigt und das einzige, was zuhause auf mich wartet, ist der Computer.
    Familie kann mich dann eigentlich mal total und die beiden, die umgezogen sind, haben ihren Tag schon spätestens 16:00 Uhr verplant. Ich würd sie also kaum erreichen können.

    Eigentlich mach ich nur Verluste. Ein Ausgleich fehlt mir auch.
    Denn auf der einen Seite will ich nur meine Ruhe, aber auf der anderen will ich mit jemanden reden können, der im Kopf nicht stark beschränkt ist.

  2. #2
    Hab das jetzt ma aus Spaß gemacht und bei mir kam 13 raus

    bei mir das ich nachts nicht schlafen kann liegt daran weil ich noch komischerweise um 1:00 nachts top fit bin
    Geändert von Meereswoge (03.10.2009 um 20:12 Uhr)

  3. #3
    14 Punkte.

    Liegt dran, dass ich zu langsam arbeite XD
    Aber das hat wohl weniger damit zu tun, dass ich depressiv bin, sondern mehr, dass ich allgemein lahmarschig bin o/

  4. #4
    9 Punkte? Ist mein Leben großartig oder ist mein Leben großartig?

  5. #5
    33 Punkte. Richtig depri war ich allerdings noch nie, dennoch habe ich manchmal komische Phasen, die aber bestimmt jeder mal hat. Mehr oder weniger....
    Zitat Zitat von Ianus Beitrag anzeigen
    9 Punkte? Ist mein Leben großartig oder ist mein Leben großartig?

  6. #6
    Zitat Zitat
    Die Auswertung ergibt 9 Punkte.
    Friede, Freude, Eierkuchen.

  7. #7
    27, auch wenn ich zum Teil sehr unzufrieden mit mir und meinem Leben bin, vieles bereue und mich für einen Versager halte, muss ich sagen, das ich eigentlich trotzdem so ziemlich immer gut drauf bin, soviel zu leicht depressiv.^^
    Ich hab Gott im Herz, doch den Teufel im Kopf sitzen.

  8. #8
    Ich hatte 34. Das ist ein ordentlicher Fortschritt

  9. #9

    Leon der Pofi Gast
    naja, ich habe bei selbstmordabsichten teilweise angekreuzt, weil ich, als ich schwer krank war, tatsächlich teilweise den ganzen tag daran gedacht habe und sogar wie. aber mit der zeit habe ich mich an die schmerzen gewöhnt und im nachhinein war es das beste, was mir passieren konnte, weil es mich zu dem machte, was ich heute bin. ich wurde sehr nachdenklich, ruhig, verträumt und bin auf der melancholischen seite und beachte die kleinen details des lebens weit mehr als früher. aber ich streite nicht ab, dass ich dadurch verbittert, zynisch und sehr sarkastisch geworden bin. früher war ich ein verdammter, naiver optimist. ich habe mich damals auch völlig zurückgezogen und so gut wie alle sozialen bindungen zu "freunden" die eigentlich ohnehin nur heuchlerische idioten ohne eigenen verstand waren, abgebrochen. wenn es jemanden schlecht geht, zeigt sich tatsächlich, wer seine freunde sind und wer nicht. irgendwie erscheint meine art manchmal wie die von dr. house. die dinge, die mich faszinieren, gehe ich regelrecht obsessiv nach, alles andere empfinde ich meistens als nervig. besonders unerwartete dinge, bringen mich völlig aus dem kontext. für einen sozialpädagogen vielleicht keine guten eigenschaften, aber ich habe in meinem leben bis jetzt schon so viel durchgemacht, dass ich dafür bestens geeignet bin, weil ich dadurch gute nerven besitze, aber wahrscheinlich schon zu unterkühlt bin

    aber die schmerzen haben was gutes, ich spüre ausser kopfschmerzen keine anderen. ich war diese woche zwei weißheitszähne reissen und spürte gar nichts. aber auramigräne kann ohnehin niemand nachvollziehen, der es nicht hat. wenn ich menschen erzähle, dass ich manchmal den wind sehen kann, weil er als weiße und indigofarbene linien sichtbar ist und tatsächlich je nach windrichtung sich dementsprechend verändert, immer wieder weiße punkte vor den augen erscheinen, denken diese höchstens, man hätte etwas genommen.

    also so sieht die welt manchmal für mich aus.
    definitiv einer der gründe, warum ich selten mit dem auto fahre, weil ich nie weiß, wann es auftritt. man spürt zwar zuvor, dass eine attacke kommt, aber wann genau, nicht. zum glück sind die zeiten vorbei, wo ich morphinpräparate wie hydal verwenden musste


    Geändert von Leon der Pofi (03.10.2009 um 20:51 Uhr)

  10. #10
    Zitat Zitat
    Die Auswertung ergibt 2 Punkte.
    Und das auch nur wegen hin und wieder phlegmatischen Anflügen.^^

    @Lucian unter mir
    Rot/Grün-Sehschwäche ist mein ich angeboren, denk nicht, dass die Brille ausschlaggebend war.
    Geändert von La Bomba (03.10.2009 um 20:56 Uhr)

  11. #11
    Zitat Zitat von Leon der Profi Beitrag anzeigen
    wenn ich menschen erzähle, dass ich manchmal den wind sehen kann, weil er als weiße und indigofarbene linien sichtbar ist und immer wieder weiße punkte vor den augen erscheinen, denken diese höchstens, man hätte etwas genommen.
    Ich hab eine leichte Rot-Grün-Schwäche, die immer mal wieder auftritt. Manchmal ist es sogar so stark, das ich nichtmal mehr etwas lesen kann. Bei bestimmten Websiten kann ich manchmal auch einige Sachen nicht lesen. Ist aber mMn nur halb so wild. Ist aber wohl auch nicht mit dir vergleichbar.
    Naja ich hatte früher mal eine Brille, nacher hatte sich aber herausgestellt das ich sie gar nicht brauche, weil die Diagnose falsch war. Und kurz nachdem ich die Brille abgeschafft hatte, kam die rot-grün Schwäche. Keine Ahnung ob ich durch die Brille Schäden davon getragen haben könnte, kenne mich da nicht besonders aus.

    edit

    Zitat Zitat von La Bomba Beitrag anzeigen
    @Lucian unter mir
    Rot/Grün-Sehschwäche ist mein ich angeboren, denk nicht, dass die Brille ausschlaggebend war.
    Ja stimmt hab ich auch gerade gelesen. Kann sein das es mir mit dem älter werden stärker aufgefallen ist. Naja bei den Tests mit den Ishihara-Farbtafeln erkenne ich viele Sachen erst auf den 2 Blick und einige überhaupt nicht, bzw erst mit Tipps.
    Geändert von Lucian der Graue (03.10.2009 um 21:06 Uhr)

  12. #12

    Users Awaiting Email Confirmation

    Zitat Zitat
    Die Auswertung ergibt 5 Punkte.
    Hmmm... stimmt schon. Ist aber nicht gerade schwer zu erkennen. Ich glaube die Frage "fühlen sie sich glücklich" würde fast die gleichen Ergebnisse erzeugen. Psychotests sind meiner Meinung nach unfundiert, aber besser als gar keine Entscheidungshilfe allemal.

  13. #13
    Die Auswertung ergibt 33 Punkte.


    Zitat Zitat von Byder Beitrag anzeigen
    Naja, ich steh auch den ganzen Tag unter Druck. Selbst am Wochenende kann ich mich nicht entspannen, weil ich ganz genau weiß, ich hab noch wichtige Dinge zu erledigen. Dabei will ich mich eigentlich mal nur für ein paar Tage hinlegen, Filme schauen und paar gute Freunde treffen.
    Zitat Zitat von Byder Beitrag anzeigen
    Denn auf der einen Seite will ich nur meine Ruhe, aber auf der anderen will ich mit jemanden reden können, der im Kopf nicht stark beschränkt ist.
    So ging es mir vor Allem gegen Ende der Schulzeit, das letzte Jahr so
    ungefähr.

    Momentan mache ich aber recht viel mit Kumpels ob Fußball spielen, am Wochenende weggehen zu öffentlichen Feiern wie Kirmes oder einfach mal mit denen DVD gucken/zocken. Dafür fehlt mir die Zeit für mich selbst, wo ich makern oder zocken kann, oder einfach mal meine Ruhe habe. Ich komm mit meinem Kram einfach nicht vorran, in den Sommerferien fing es an, da hatte ich fast keinen ruhigen Tag mehr weil immer irgentwas anderes war. Entweder waren Fußball oder Volleyball-Turniere, wo ich teilgenommen habe oder Fahrschule, wo ich öfters mal hin musste. War halt immer irgentwas anderes.
    Und jetzt, wo die Ausbildung begonnen hat, ist es richtig scheiße geworden.
    Das einzig Gute an meiner Lehre ist die Berufsschule. Die Leute dort sind echt cool drauf, aber leider ist nur an einem Tag in der Woche BS.
    Und auch wenn ich, aus meiner Sicht aus, ziemlich viele Freunde/Sozialkontake habe, will ich mehr. Mehr mit anderen Leuten Kontakt haben und mehr bei anderen Leuten bekannt oder beliebt sein, obwohl ich eben schon recht viele Freunde habe. Typisch Mensch halt.

  14. #14
    Die Auswertung ergibt 55 Punkte.

  15. #15
    Die Auswertung ergibt 1 Punkte.

    Wäre vor zwei Monaten sicherlich noch radikal anders ausgefallen, aber seit ich weit weg von meinen Eltern bin und tun und lassen kann, was ich will, geht es mir unglaublich toll. ^__^

  16. #16
    Zitat Zitat von `duke` Beitrag anzeigen
    Die Auswertung ergibt 55 Punkte.
    Ist das nicht irgendwie der falsche Smiley dafür? =(

    35 Punkte. Hätte ich jetzt eher niedriger erwartet o_o

  17. #17
    Zitat Zitat
    Die Auswertung ergibt 15 Punkte.
    Ich hätte mit mehr gerechnet

  18. #18
    Zitat Zitat
    Die Auswertung ergibt 13 Punkte.


    0 - 9 Punkte: Depression unwahrscheinlich
    10 - 17 Punkte: Möglicherweise eine leichte Depression
    18 - 21 Punkte: An der Grenze zu einer Depression
    21 - 35 Punkte: Leichte bis mittlere Depression
    36 - 53 Punkte: Mittlere bis schwere Depression
    54+ Schwere Depression
    Verwundert mich nicht. Ich neige dazu, meine eigene Situation als schlechter einzustufen, als sie wirklich ist. Sonst bin ich eigentlich ein sehr zufriedener Mensch und würde mich persönlich in keinster Weise als depressiv oder als Pessimist bezeichnen.

  19. #19
    Zitat Zitat von Isgar Beitrag anzeigen
    35 Punkte. Hätte ich jetzt eher niedriger erwartet o_o
    So wie du rüberkommst, würd ich ja so 45 auswärts denken. ^^
    Soll nicht böse gemeint sein, aber du weißt ja sicher auch, was ich meine. xD

  20. #20
    Es wäre vielleicht noch nennenswert, dass der Goldbergtest wie auch auf der Auswertungsseite angegeben die Tendenz zu einer Depression ausdrückt. Die den Punktwerten zugeordneten Grade einer Depression sind lediglich die schlimmstanzunehmenden Ausgänge, was rein von der Sache her ein bisschen unklug ist. Jede Auswahloption begegnet einem normalen Menschen immer wieder im Leben und viele plagen sich mit der ein oder anderen Sache gehäuft herum, ohne dabei gleich eine Depression zu entwickeln. Im Grunde ist das ganze nur eine Aufforderung im Sinne von "Wenn sie sich schlecht fühlen, gehen sie zum Psychologen oder Psychiater." - was an sich nicht schlecht ist, aber man sollte sich daran nicht messen, zumal einige entscheidende Parameter auch einfach ausgespart werden und es sich auch um eine einfache Niedergeschlagenheit handeln kann, die jeder mal erlebt.

    Man kann allenfalls davon ausgehen, dass bei wahrheitsmäßiger Beantwortung ein Wert von 60-70 für eine Depression mittleren Typs sprechen, 70-90 für eine schwere. Bei einem Wert über 60 würde ich den Test im Abstand von ein paar Tagen unabhängig vom Vorergebnis noch mehrmals wiederholen, sind die Werte immer noch in einem ähnlichen Bereich, ist das Problem wahrscheinlich pathologisch.

    Goldberg ist also irgendwie so aussagekräftig wie das Einthoven-EKG.
    Einige tatsächliche Depressionsmarker:
    Antriebslosigkeit - Schwierigkeiten beim ausführen alltäglicher Handlungen; geht von großer benötigter Überwindung, das Haus zu verlassen, bis hin zu "Bleigliedern". Viele Schwerdepressive kennen ein "Kaffeebechererlebnis": Der Becher steht in Greifweite, der Antrieb ist aber dermaßen vermindert, dass die Anstrengung ihn anzuheben unmöglich erscheint.
    Zukunftslosigkeit - wenige bis gar keine Zukunftsaussichten; geht von der Ungewissheit, die kommenden Tage psychisch zu verkraften und zu überstehen bis hin zu völliger Aussichtslosigkeit der näheren und fernen Zukunft. Während den depressiven Episoden Bipolarer erscheint die Möglichkeit, dass das niederschlagende Gefühl irgendwann aufhört und man irgendwann wieder Glück empfinden kann, vollkommen unmöglich, weshalb Zukunftspläne keine relevante Option sind.
    Überempfindlichkeit für psychischen Schmerz - ein geringes seelisches Trauma ruft ein psychisches Tief hervor; geht von Trübseligkeit oder Wut als Reaktion auf alltägliche Enttäuschungen bis hin zu absurden Schuldzuweisungen an sich selbst oder Emotionsverarmung. Schon leicht Depressive resignieren bei kleinsten Enttäuschungen jegliche Hoffnung auf Besserung oder Glück.
    Wiederkehrende Trauer/Verzweiflung - die Gedanken hängen an traumatischen Erlebnissen der Vergangenheit, die Zukunftslosigkeit wird durch diese Traumata erklärt, schöne Erinnerungen und Dinge, die im Kontrast zum derzeitigen Zustand stehen, lösen starke Bedrückung und Wehleiden aus. Das "Was wäre wenn ... das und das so und so abgelaufen wäre" ist Teil eines unglücklichen Zustandes, manche Schwerdepressive mit psychotischen Symptomen sehen ihr Dasein als ein kausales Chaos, als einen Fehler, ähnlich einer schlimmen Missbildung eines Säuglings.
    Das Anhaften von Gedanken - Erstes Indiz für eine Hand voll psychischer Erkrankungen sind Konzentrationsprobleme; geht von Schwierigkeiten, sich auf Denkaufgaben zu konzentrieren, über Konzentrationsaussetzer und Teilnahmslosigkeit bis hin zur Unfähigkeit, spontan und komplex zu Kommunizieren oder jedweder Tätigkeit unverzögert nachzugehen. Leicht Depressive verlieren mitunter in einer Tiefphase die Fähigkeit, Smalltalk zu führen, bei mittelgradig bis schwer Depressiven können selbst einsilbige Antworten auf Fragen mit einer Verzögerung von mehreren Minuten kommen, bei leicht bis mittelgradigen Depressionsepisoden mit psychotischen Symptomen ist ein Zustand bekannt, bei dem alltäglichste Sinneswahrnehmungen komplexeste Gedankenverkettungen und Gedankenrasen auslösen.
    Rastlosigkeit, Angst vor dem Erstarren - die Vorstellung, der depressive Zustand könnte von Dauer sein, löst Panik aus; geht von innerer Unruhe und mittelschweren Schlafproblemen bis hin zu wiederkehrenden Panikattacken und Verzweiflungstaten. Ramón Sampedro, der aufgrund seines Daseins als Tetraplegiker als schwerstdepressiv eingestuft wurde und für aktive Sterbehilfe gekämpft hat (der Todeswunsch hat die Depressionsdiagnose entscheidend beeinflusst, in Wahrheit war er für eine schwere Depression zu klar und zu aktiv), beschreibt den Tod als einzig erträgliche Form von Unendlichkeit.
    Psychosen, kompensatorische Symptome - Wahnvorstellungen, Angstzustände, Panikattacken, akuter Selbsthass, Flucht in Scheinwelten, Suchtverhalten; geht von Drogenmissbrauch bis wahnhafte Gedanken und Risse in der Wahrnehmung der Realität. Es sind Fälle von mittelgradig bis schwer Depressiven bekannt, die sich ganze imaginäre Freundeskreise geschaffen haben, weil sie nach und nach die Fähigkeit verloren haben, mit der Außenwelt ausreichend zu interagieren, um die sozialen Grundbedürfnisse auszufüllen. Depressionen sind der häufigste Auslöser von Medikamentenmissbrauch.
    Selbstmordgedanken, Lebensunmut - geht von der Gleichgültigkeit gegenüber dem eigenen Dasein bis hin zu versuchtem Suizid. Connie Perris, eine bekannte, schwer manisch-depressiv Erkrankte, hat mehrere Selbstmodversuche hinter sich, bei einem davon hat sie sich mit einem Elektrobohrer die Schädelwand angebohrt. Manchmal wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch in seinem Leben den Selbstmod mehrmals in Betracht zieht, Selbstmordgedanken selbst sind also kein Garant; kritisch sind akribische Pläne und die Gleichgültigkeit gegenüber Schmerzstärke und Leidensdauer bei der Selbsttötung.


    Allgemein spricht man von einer depressiven Erkrankung erst bei einer tatsächlichen Beeinträchtigung des Lebensalltags. Depressive Episoden erlebt jeder Mal, vor allem nach Lebensumstellungen und traumatischen Erlebnissen. Den Gang zum Psychiater möchte ich trotzdem niemandem abschwatzen, der kostet Überwindung genug.
    Geändert von Mordechaj (05.10.2009 um 09:36 Uhr)

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