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  1. #1
    Zitat Zitat
    Die Auswertung ergibt 15 Punkte.
    Ich hätte mit mehr gerechnet

  2. #2
    Zitat Zitat
    Die Auswertung ergibt 13 Punkte.


    0 - 9 Punkte: Depression unwahrscheinlich
    10 - 17 Punkte: Möglicherweise eine leichte Depression
    18 - 21 Punkte: An der Grenze zu einer Depression
    21 - 35 Punkte: Leichte bis mittlere Depression
    36 - 53 Punkte: Mittlere bis schwere Depression
    54+ Schwere Depression
    Verwundert mich nicht. Ich neige dazu, meine eigene Situation als schlechter einzustufen, als sie wirklich ist. Sonst bin ich eigentlich ein sehr zufriedener Mensch und würde mich persönlich in keinster Weise als depressiv oder als Pessimist bezeichnen.

  3. #3
    Zitat Zitat von Isgar Beitrag anzeigen
    35 Punkte. Hätte ich jetzt eher niedriger erwartet o_o
    So wie du rüberkommst, würd ich ja so 45 auswärts denken. ^^
    Soll nicht böse gemeint sein, aber du weißt ja sicher auch, was ich meine. xD

  4. #4
    Es wäre vielleicht noch nennenswert, dass der Goldbergtest wie auch auf der Auswertungsseite angegeben die Tendenz zu einer Depression ausdrückt. Die den Punktwerten zugeordneten Grade einer Depression sind lediglich die schlimmstanzunehmenden Ausgänge, was rein von der Sache her ein bisschen unklug ist. Jede Auswahloption begegnet einem normalen Menschen immer wieder im Leben und viele plagen sich mit der ein oder anderen Sache gehäuft herum, ohne dabei gleich eine Depression zu entwickeln. Im Grunde ist das ganze nur eine Aufforderung im Sinne von "Wenn sie sich schlecht fühlen, gehen sie zum Psychologen oder Psychiater." - was an sich nicht schlecht ist, aber man sollte sich daran nicht messen, zumal einige entscheidende Parameter auch einfach ausgespart werden und es sich auch um eine einfache Niedergeschlagenheit handeln kann, die jeder mal erlebt.

    Man kann allenfalls davon ausgehen, dass bei wahrheitsmäßiger Beantwortung ein Wert von 60-70 für eine Depression mittleren Typs sprechen, 70-90 für eine schwere. Bei einem Wert über 60 würde ich den Test im Abstand von ein paar Tagen unabhängig vom Vorergebnis noch mehrmals wiederholen, sind die Werte immer noch in einem ähnlichen Bereich, ist das Problem wahrscheinlich pathologisch.

    Goldberg ist also irgendwie so aussagekräftig wie das Einthoven-EKG.
    Einige tatsächliche Depressionsmarker:
    Antriebslosigkeit - Schwierigkeiten beim ausführen alltäglicher Handlungen; geht von großer benötigter Überwindung, das Haus zu verlassen, bis hin zu "Bleigliedern". Viele Schwerdepressive kennen ein "Kaffeebechererlebnis": Der Becher steht in Greifweite, der Antrieb ist aber dermaßen vermindert, dass die Anstrengung ihn anzuheben unmöglich erscheint.
    Zukunftslosigkeit - wenige bis gar keine Zukunftsaussichten; geht von der Ungewissheit, die kommenden Tage psychisch zu verkraften und zu überstehen bis hin zu völliger Aussichtslosigkeit der näheren und fernen Zukunft. Während den depressiven Episoden Bipolarer erscheint die Möglichkeit, dass das niederschlagende Gefühl irgendwann aufhört und man irgendwann wieder Glück empfinden kann, vollkommen unmöglich, weshalb Zukunftspläne keine relevante Option sind.
    Überempfindlichkeit für psychischen Schmerz - ein geringes seelisches Trauma ruft ein psychisches Tief hervor; geht von Trübseligkeit oder Wut als Reaktion auf alltägliche Enttäuschungen bis hin zu absurden Schuldzuweisungen an sich selbst oder Emotionsverarmung. Schon leicht Depressive resignieren bei kleinsten Enttäuschungen jegliche Hoffnung auf Besserung oder Glück.
    Wiederkehrende Trauer/Verzweiflung - die Gedanken hängen an traumatischen Erlebnissen der Vergangenheit, die Zukunftslosigkeit wird durch diese Traumata erklärt, schöne Erinnerungen und Dinge, die im Kontrast zum derzeitigen Zustand stehen, lösen starke Bedrückung und Wehleiden aus. Das "Was wäre wenn ... das und das so und so abgelaufen wäre" ist Teil eines unglücklichen Zustandes, manche Schwerdepressive mit psychotischen Symptomen sehen ihr Dasein als ein kausales Chaos, als einen Fehler, ähnlich einer schlimmen Missbildung eines Säuglings.
    Das Anhaften von Gedanken - Erstes Indiz für eine Hand voll psychischer Erkrankungen sind Konzentrationsprobleme; geht von Schwierigkeiten, sich auf Denkaufgaben zu konzentrieren, über Konzentrationsaussetzer und Teilnahmslosigkeit bis hin zur Unfähigkeit, spontan und komplex zu Kommunizieren oder jedweder Tätigkeit unverzögert nachzugehen. Leicht Depressive verlieren mitunter in einer Tiefphase die Fähigkeit, Smalltalk zu führen, bei mittelgradig bis schwer Depressiven können selbst einsilbige Antworten auf Fragen mit einer Verzögerung von mehreren Minuten kommen, bei leicht bis mittelgradigen Depressionsepisoden mit psychotischen Symptomen ist ein Zustand bekannt, bei dem alltäglichste Sinneswahrnehmungen komplexeste Gedankenverkettungen und Gedankenrasen auslösen.
    Rastlosigkeit, Angst vor dem Erstarren - die Vorstellung, der depressive Zustand könnte von Dauer sein, löst Panik aus; geht von innerer Unruhe und mittelschweren Schlafproblemen bis hin zu wiederkehrenden Panikattacken und Verzweiflungstaten. Ramón Sampedro, der aufgrund seines Daseins als Tetraplegiker als schwerstdepressiv eingestuft wurde und für aktive Sterbehilfe gekämpft hat (der Todeswunsch hat die Depressionsdiagnose entscheidend beeinflusst, in Wahrheit war er für eine schwere Depression zu klar und zu aktiv), beschreibt den Tod als einzig erträgliche Form von Unendlichkeit.
    Psychosen, kompensatorische Symptome - Wahnvorstellungen, Angstzustände, Panikattacken, akuter Selbsthass, Flucht in Scheinwelten, Suchtverhalten; geht von Drogenmissbrauch bis wahnhafte Gedanken und Risse in der Wahrnehmung der Realität. Es sind Fälle von mittelgradig bis schwer Depressiven bekannt, die sich ganze imaginäre Freundeskreise geschaffen haben, weil sie nach und nach die Fähigkeit verloren haben, mit der Außenwelt ausreichend zu interagieren, um die sozialen Grundbedürfnisse auszufüllen. Depressionen sind der häufigste Auslöser von Medikamentenmissbrauch.
    Selbstmordgedanken, Lebensunmut - geht von der Gleichgültigkeit gegenüber dem eigenen Dasein bis hin zu versuchtem Suizid. Connie Perris, eine bekannte, schwer manisch-depressiv Erkrankte, hat mehrere Selbstmodversuche hinter sich, bei einem davon hat sie sich mit einem Elektrobohrer die Schädelwand angebohrt. Manchmal wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch in seinem Leben den Selbstmod mehrmals in Betracht zieht, Selbstmordgedanken selbst sind also kein Garant; kritisch sind akribische Pläne und die Gleichgültigkeit gegenüber Schmerzstärke und Leidensdauer bei der Selbsttötung.


    Allgemein spricht man von einer depressiven Erkrankung erst bei einer tatsächlichen Beeinträchtigung des Lebensalltags. Depressive Episoden erlebt jeder Mal, vor allem nach Lebensumstellungen und traumatischen Erlebnissen. Den Gang zum Psychiater möchte ich trotzdem niemandem abschwatzen, der kostet Überwindung genug.
    Geändert von Mordechaj (05.10.2009 um 09:36 Uhr)

  5. #5
    Zitat Zitat von The Judge Beitrag anzeigen
    Ich liege bei 45.
    Nicht verwunderlich, die seit einigen Jahren vorherrschende Monotonie des Lebens, lässt mich oft über Fehler der Vergangenheit und damit auch verpassten Zukunftschancen nachdenken. Doch der Antrieb um was zu ändern fehlt auch, ähnlich wie mit alten Freuden, die mir manchmal nur noch wie eine eher leere Beschäftigung vorkommen. Rastlosigkeit, weil ich eigentlich fast immer das Gefühl habe, die mir gegebene Freizeit "nicht sinnvoll genug" zu nutzen...während ich genau weiß, dass überhaupt nichts zu tun und nur herumzulamentieren auch nicht sonderlich sinnvoll ist.
    Wie stark vorherrschend diese Gedanken sind, ist natürlich von Tag zu Tag unterschiedlich.
    An eine "echte" Depression glaube ich jedoch nicht so 100%ig, dafür kann ich mich noch viel zu sehr über Kleinigkeiten und soziale Kontakte freuen. ^^
    Ich habe 52 Punkte. Was du geschrieben hast trifft auf mich 100% zu WoW . Haste Msn? *gg

  6. #6
    Zitat Zitat
    Die Auswertung ergibt 6 Punkte
    Was mich auch nicht wundert.
    Eher lernen Schafe fliegen, als dass ich depressiv werde.

  7. #7
    Meine Punktzahl ist 17. Wundert mich auch garnicht. Ich habe vor ein paar Monaten überhaupt keinen Spaß gehabt, so habe ich am Donnerstag wieder etwas unternommen und es hat gut geklappt. In den letzten 2 Monaten habe ich auch ziemlich viel abgenommen...

  8. #8
    Die Auswertung ergibt 39 Punkte.


    Jop, 2 Jahre ohne Lehrstelle, 100 Anschreiben für die Katz...Das zieht jemanden scheiße runter. Verdammt scheiße runter, wie unschwer zu erkennen ist.

  9. #9
    8 Punkte.

    Das hat mich jetzt überrascht.

  10. #10
    34 Punkte.

    Keine größe Überraschung ...
    Das Licht
    Wir sind in trauer wenn · uns minder günstig
    Du dich zu andren · mehr beglückten: drehst
    Wenn unser geist · nach anbetungen brünstig:
    An abenden in deinem abglanz wes't.
    Wir wären töricht · wollten wir dich hassen
    Wenn oft dein strahl verderbendrohend sticht
    Wir wären kinder · wollten wir dich fassen -
    Da du für alle leuchtest · süsses Licht!
    Stefan George

  11. #11
    4 Punkte, da ich es nicht tragisch fine, sich zu ueberlegen, ob man sich nicht umbringt, um etwas weniger Zeit zu verschwenden. *Kopfkratzt*
    "When I was in college, there were certain words you couldn't say in front of a girl," "Now you can say them, but you can't say 'girl." - Tom Lehrer

  12. #12
    Die Auswertung ergibt 8 Punkte.

    Die Tendenz ändert sich natürlich von Zeit zu Zeit... aber viel mehr ist imo auch nicht drin.
    step out of line
    and I'll teach you how to fly
    then away we'll go

    ~ blind guardian - fly ~

  13. #13
    Die Auswertung ergibt 16 Punkte.

    Faulheit und "Dinge, die früher für mich interessant waren, sind jetzt uninteressant" sowie das Nachdenken über Selbstmord sind die größten Ausreißer.
    Zweiteres kann man glaube ich bei Leuten, für die "früher = peinliche Pubertät" bedeutet, getrost vernachlässigen
    Und früher habe ich mir oft vorgestellt, dass wenn ich einmal sterbe, ich doch am liebsten von einem Hochhaus/einer Klippe springen würde, um eben einmal "fliegen" zu können. Ist für mich jetzt nicht soo der depressive Gedanke.

  14. #14
    Zitat Zitat
    Ergebnis des Goldberg-Tests

    Die Auswertung ergibt 15 Punkte.

    0 - 9 Punkte: Depression unwahrscheinlich
    10 - 17 Punkte: Möglicherweise eine leichte Depression
    18 - 21 Punkte: An der Grenze zu einer Depression
    21 - 35 Punkte: Leichte bis mittlere Depression
    36 - 53 Punkte: Mittlere bis schwere Depression
    54+ Schwere Depression
    Wuhuu! Um 8 Punkte gebessert! Ferien machen halt was aus xD

  15. #15
    22 Punkte.
    Eigentlich hab ich's nur aus langeweile gemacht.
    Sonderlich depressiv fühl ich mich nicht, aber ich sitze viel vor'm PC
    und muss derzeit oft über jemanden nachdenken, was mich traurig macht...
    aber sowas hat ja jeder bestimmt mal irgendwann.

    Zitat Zitat
    Wichtig: Dieser Test ist keine Diagnose und soll auch nicht als solche verstanden werden, er dient lediglich zum Herausfinden einer Tendenz zur Depression.
    Vll. sind solche Test's auch einfach nicht sooo wichtig.
    Ich denke, man weiss selber, wann man scheisse dauf ist, und wann man glücklich wie ein Hase im Karottenfeld ist (neuer cooler Spruch, oder? xD)!
    Geändert von Stray (18.10.2009 um 15:05 Uhr)

  16. #16
    Hm, 43 ...

    Ich müsste mal zusehen das es weniger werden. Btw. die letzten Fragen waren schon irgendwie übertrieben oder? o_o
    Geändert von treeghost (06.10.2009 um 00:25 Uhr)

  17. #17

    Katii Gast
    Zitat Zitat
    Die Auswertung ergibt 57 Punkte.

    0 - 9 Punkte: Depression unwahrscheinlich
    10 - 17 Punkte: Möglicherweise eine leichte Depression
    18 - 21 Punkte: An der Grenze zu einer Depression
    21 - 35 Punkte: Leichte bis mittlere Depression
    36 - 53 Punkte: Mittlere bis schwere Depression
    54+ Schwere Depression
    x.x.... herje... dass ich manchmal depri bin wusste ich schon aber schwere depression...? *mit schulter zuck*

    Wenn ich eine Depression habe, dann allerdings eine manische, denn ich habe EXTREME stimmungsschwankungen, ständig im wechsel von überdreht super zu vor mich hin weinend über sich selbst aus Rache töten denkend.... x.x, damit es allen Leid tut x.x.... ja... das ist krank aber so denke ich dann

    trotzdem war ich noch nie bei einem psychiater
    Geändert von Katii (04.10.2009 um 14:16 Uhr)

  18. #18
    vier, nix neues.
    ich bin dagegen

  19. #19
    19, hmm weiß nicht was ich davon halten soll ôO


  20. #20
    6 Punkte. Wunderschöne Welt.

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