Selbst wenn, solange es die Schritte rückwärst zu älteren FFs macht soll mir das nur recht sein
Bei XII haben mir weder die Story, noch das Gameplay, noch die Charaktere gefallen
Teil X konnte wenigstens Emotionen wecken, wenngleich etwas sehr kitschig an ein paar Stellen. Da ging mir in XII irgendwie alles am Arsch vorbei![]()
Irgendwie scheint sich meine Prioritätenliste was das Charakterdesign angeht immer weiter weg vom typischen J-RPG-Fandom zu verschieben. Das merke ich vor allem daran, dass mir der Vater von Hope, rein designtechnisch, von allen Charakteren mit Abstand am besten im Trailer gefällt. Geht es da eigentlich auch anderen so?
Und was zum Teufel ist eigentlich Pacing? Ich habe den Begriff jetzt schon ziemlich oft im Forum gelesen, aber keiner meiner Bekannten kann damit was anfangen.
All right, I've been thinking. When life gives you lemons, don't make lemonade. - Yeah! - Make life take the lemons back. - Yeah! - GET MAD! - Yeah! - I DON'T WANT YOUR DAMN LEMONS! WHAT AM I SUPPOSED TO DO WITH THESE?! - Yeah, take the lemons! - DEMAND TO SEE LIFE'S MANAGER! - Yeah! - Make life RUE the day it thought it could give CAVE JOHNSON LEMONS! DO YOU KNOW WHO I AM?! I'M THE MAN WHO'S GONNA BURN YOUR HOUSE DOWN! WITH THE LEMONS! - Oh I like this guy - I'm gonna get my engineers to invent a combustible lemon that's gonna BURN YOUR HOUSE DOWN! - Burn his house down! Burning people! He says what we're all thinking!
warum ?Zitat
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Das weiß er wahrscheinlich selbst nicht so genau
Ich frage mich aber wirklich wie man jetzt nach einem 7 Minuten Trailer schon die Qualität der Story bewerten kann, wenigstens weiß man jetzt aber auch woher die ganzen sinnlosen Amazon Wertungen zu Spielen die noch überhaupt nicht erschienen sind herkommen
Fand jetzt auch nicht das der Trailer ein Meisterwerk war, aber bis auf den etwas nichts sagenden Pop-Song war er doch gut, auch die Englischen Stimmen gefallen mir persönlich besser als die Japanischen.
Was das Design bis jetzt angeht verstehe ich jetzt auch nicht warum wieder gemeckert wird man bekommt doch genau das wonach die Fans von Teil 7,8,10 so laut geschrieen haben. Mit dem zwölften Teil hatten Sie die Charaktere mehr dem westlichen Geschmack angepasst, woraufhin auch wieder ne ganze menge Leute rumgemosert haben.
Ich habe ja nichts gegen Kritik, aber bei einem Trailer schon zu sagen das Die Story nichts ist, finde ich einfach schwachsinnig.
Kitsch war ja auch immer schon in Final Fantasy vorhanden, aber gegen gut inszenierten Kitsch habe ich nichts dagegen. Ein gutes Drama brauch einfach ne saftige Schnulze
Sogesehen waren die Charaktere bei Final Fantasy 7 auch Klischeebeladen (z.B Mr.T) aber trotzdem war es gut. Und das man sich jetzt an Hollywood-Blockbuster wie Transformers orientiert ist auch nicht neu. Das haben sie auch schon früher gemacht, und dazu noch viel offensichtlicher.
Das Problem bei Square-Enix ist aber auch das sie wirklich nicht das Händchen dazu haben einen ordentlichen Trailer zu inszenieren. Es wirkt einfach so als hätte man nur wahllos irgendwelche Szenen vom Spiel zerstückelt und dann zu einem Brei gemischt. Die 2 Demos von der TGS sind da viel aussagekräftiger und haben in mir zumindest die Vorfreude erhöht.
Das Wort hat mehrere Bedeutungen, hier würde ich sagen, das es die Abwechslung zwischen Dungeon-Crawling, in den Städten umherirren und die Minispiele sind. Alles darf seine Zeit haben, muss aber nicht solange wie eine Zwischensequenz in MGS sein
Doch doch
Zumindest sagen mir erst einmal die Chars überhaupt nicht zu und das alleine ist für mich normalerweiße schon der Indikator, das mir die ganze Sache gegen den Strich gehen wird. Ich bewerte auch nicht gerne Aspekte von Spielen ohne sie vorher durchgespielt zu haben, aber der Mmmmmmonster Kill Post von MMMMM-aster hat mich schon darin bestärkt.
Also sagst du damit selber, das FF13 nur aus der Liebeskiste zwischen Snow und Serah besteht.
Wenn das also die ganze Story sein sollte gebe ich dir recht, ansonsten bittet das Spiel hoffentlich doch noch den ein oder anderen Storyfetzen.
Und du ließt dir diese Sinnlosen Bewertungen auch noch durch.....
Aber wer zur Hölle kauft sich Spiele aufgrund von amazon Bewertungen bzw bestellt diese auf einer Bewertung zu einem Spiel was noch gar nicht draußen ist vor
Mich interessieren amazon-Bewertungen nicht im geringsten.....
Ich hab nicht gesagt das die Story blöde ist, sondern nur das mich das Liebesgezwischter zwischen Snow und Serah jetzt schon nervt, oder hast du den Post von Master nicht verstanden.
Jepp. Da finde ich die Versus Trailer 100 mal besser(HD for the lulz)
Mein Post war ja jetzt auch nicht direkt auf dich gerichtet
Den "Mmmmmmonster Kill Post von MMMMM-aster" habe ich, denke ich schon verstanden. Nur was sagt das uns jetzt, das sich Square-Enix seine Charaktere einfach aus der Quelle des Mainstreammarktes zieht. Was ja auch verständlich ist, da es ja auch in erster Linie mal ums Geld verdienen geht.
Diese Vergleiche gab es doch schon immer (z.B. hier http://www.ffdream.com/encyclopedie-cliches_images.html)
Ich sehe jetzt aber auch nicht, was bei den Charakteren bei Teil 13 jetzt vom Design her schlechter sein soll als bei den Vorgängen.
Man kann ihnen ja höchstens vorwerfen, das sie sich nichts neues einfallen lassen haben. Das Rad lässt sich ja auch nicht neu erfinden. Mir wären auch etwas ausgefallenere Charaktere wie in Teil 9 lieber gewesen, kann aber gut verstehen das man sich mehr an die Markttauglicheren Designs von "Tetsuya Nomura" gehalten hat.
Schlecht finde ich sie deshalb aber trotzdem nicht, Snow und Serah geben meiner Meinung nach sogar ein ziemlich süßes Pärchen ab.
Aber gerade Story und Charaktere sind ja eine Sache die man auch immer ziemlich subjektiv betrachtet.
Sag wenigstens, dass sie dir biser nicht zusagen, denn auch wenn die Trailer ein wenig Einblick geben, so kennt man die Charaktere erst dann, wenn man das Spiel gespielt und auch idealerweise beendet hat. Ich weiß zwar nicht, wie viel Mühe man sich bei FFXIII gemacht hat, den Charaktern so viel Tiefe zu geben, dass man an ihnen im Verlaufe des Spieles immer wieder neue Seiten entdeckt, aber die Möglichkeit sollte man nicht pauschal ausschließen. Und sowas macht die Charakter auch nach und nach sympathisch.Zitat von Lucian der graue Spielverderber
Abgesehen davon wäre ich vorsichtig damit, mich von Master überzeugen zu lassen.
Keine Ingame-Szenen, keine Dialoge, null Story, und Stunts, die noch weitaus unrealistischer sind als alle von FFXIII.Zitat
Wir müssen wirklich sehr unterschiedliche Ansichten darüber haben, was gute/aussagekräftige Trailer ausmachen.
Ok
Jepp. Kann einfach nur sein, das bei mir die Abnutzungserscheinungen gegenüber dem Mainstream in den letzten Jahren immer mehr zugenommen hat, sodass ich viel. auch einige Sachen schnell mal in die "muss nicht unbedingt sein" Ecke verschoben habe.
Ja da geb ich dir teilweiße recht, nur hab ich das Problem das ich dann _wahrscheinlich_ mit zu hohen Erwartungen an das Spiel gehe und es dann viel. im Nachinein bereuen werde
Wenn ich jetzt in dem Alter wäre, indem ich FF7 zum ersten mal gezockt habe, könnte das viel. anders aussehen. Und wenn ich mich jetzt auch nicht täusche, erscheint FF13 relativ spät, wenn man es mal mit den Erstauftritten von FF7/10 auf einer neuen Konsolengeneration vergleicht.
Ok 99% des Postinhaltes geht ja sowieso auf die gaf Kappe
Die ersten Trailer von FF13 haben mir auch viel besser gefallen als die letzteren. Für mich muss ein Trailer kurz sein, Lust auf das Spiel machen und ein bisschen Action ist auch nicht schlecht (Action nicht unbedingt=Gameplay)
Der letzte Trailer kam mir mehr als "MGS-Möchtegern" vor.
Spiele und Realismus sollte man sowieso nicht miteinander vergleichen, obwohl diese Generation schon kräftige Schritte gemacht hat.Bommel ! ^__^°
Kann ja nicht jeder SO EINEN TRAILER hinzaubern![]()
Je näher ein Spiel sich seinem Release nähert, desto mehr Story wird oft in die Trailer eingebaut. Mich persönlich langweilen die "späten" Trailer auch oft, aber ich denke das liegt daran, dass der Hype seit den ersten (bewegten) Bildern wohl eindeutig ein wenig verflogen ist.
Desweiteren hinterlassen einsame Storyschnipsel nie einen bleibenden Eindruck, weil einfach der Bezug zum Gesamtbild der Geschichte fehlt.
Wobei ich sagen muss: die Liebesgeschichte zwischen Snow und Serah fetzt mich auch nicht vom Hocker. Hat aber noch nie eine Liebesgeschichte in irgendeinem Game getanTrotzdem ist FFXIII das allererste FF, auf welches ich mich wirklich freue; sonst hat mir noch kein Titel der Reihe diese Vorfreude gegeben (außer das PSP Re-release von FFT vielleicht... hehe).
step out of line
and I'll teach you how to fly
then away we'll go
~ blind guardian - fly ~
Ähm ... Weltkarte? Ist jetzt nicht so dass sie deswegen ein Jahr mehr Entwicklungszeit gebraucht hätten. Auch hier und da mal eine Alternativroute einzubauen (nicht nur auf Straßen von A nach B) oder am Fuße des Mt. Gagazet ein paar Zelte hinzusetzen sind eher Dinge, die sie hätten nebenbei erledigen können. Kritik hätte ich an FFX dann vielleicht trotzdem noch etwas gehabt, aber es hätte für mich schonmal einen riesengroßen Unterschied ausgemacht.
Uhm, so war es in der Serie bis FFIX doch immer, auch bei den vorherigen Generationswechseln, und da hat sich niemand beschwert. Im Gegenteil, manchmal kommt es mir so vor, dass die Popularität der Serie damals mit am größten war bzw. eine Mehrheit der Spieler die drei PlayStation-Teile (oder einen davon) zu ihren Favoriten zählen. Danach haben die Entwickler mit FFX eine Menge aus der Reihe tanzen lassen und vieles über Bord geworfen, mit XI als MMORPG sowieso, und XII hat ebenfalls eine Menge anders gemacht. Und zu allen drei Spielen der PS2-Ära höre ich eigentlich weit mehr Beschwerden ^^Zitat
Genau dieser extreme Kurs ist es meiner Einschätzung nach gerade, der vielen Fans misfällt, bewusst oder unbewusst. Damals wusste man ziemlich genau, was man mit einem Final Fantasy bekommt. Was sich hauptsächlich änderte waren Spielwelt, Story, Grafik und Soundtrack sowie das Abilitysystem. Die Formel an sich blieb mit eher unwesentlichen Änderungen gleich. Heute reicht den Verantwortlichen das längst nicht mehr, das ganze Gameplay inklusive Kampfsystem muss jedesmal komplett umgekrempelt werden. Ich finde das eher schade, weil es auch einen wunderbaren Wiedererkennungswert hatte, wenn bekannte Szenen und Situationen auftauchen und trotzdem ein großer Fortschritt zwischen beispielsweise dem ersten und dem sechsten FF festzustellen ist. Ich hatte damals nach XII ja bekanntermaßen sehr gehofft, dass die Serie jetzt wieder so einen Orientierungspunkt gefunden hat, auf den aufgebaut und der weiter verbessert werden kann.
Schaut euch doch nur mal das ATB-System an. Klar, heute ist es irgendwie ausgelutscht, aber in X-2 war es deutlich cooler und ausgereifter als noch in FFIV, als es zum ersten Mal verwendet wurde. Imho sollte Square Enix die offensichtlich guten Sachen länger behalten und immer wieder einbauen, vielleicht sogar Umfragen unter den Fans weltweit durchführen, was für Elemente besonders gut ankamen und welche nicht. Stattdessen wird aber inzwischen immer etwas völlig Neues zum reinen Selbstzweck ausprobiert. Egal obs besser ist oder nicht, Hauptsache das Entwicklerteam kann sich von den Vorgängern weit genug abheben und ihre Art als beste darstellen.
Ein Beispiel wären die von mir bis heute vermissten Active Time Events aus FFIX, die der Story echt mehr Tiefe gegeben haben, und die bis heute in der Serie nicht wieder aufgetaucht sind, nichtmal irgendein Ersatz dafür! Sowas ist für mich kein Fortschritt. Fortschritt wäre, wenn sie an den tollen Ideen festhalten und die Serie mit der Zeit immer besser wird.
Sicher, wer entscheidet, was gut ist und was nicht? Aber auch ganz unabhängig von der von mir erwähnten Einholung der Meinungen von Fans muss es doch offensichtlich sein, dass ein Element des Spiels, das das jeweilige Spiel klar besser gemacht hat (inbesondere die ATEs - wer sie nicht mochte, der musste die meisten davon ja nicht ansehen), nicht einfach ersatzlos gestrichen werden kann, ohne dass man für eine möglichst ebenbürtige Alternative sorgt. In so einem Fall verliert der nächste Teil nur an Qualität, und das ist unter anderem in dieser Hinsicht mit FFX geschehen.
Für mich geht es überhaupt nicht darum, zu beweisen, dass jetzt ein neues Kapitel in der Geschichte der Videospiele aufgeschlagen wird oder sowas. Gute Spiele schreiben sich schon automatisch selbst ihre eigene Geschichte bzw. setzen sich im kollektiven Gedächtnis der Zocker fest. Nein, ich möchte einfach nur Freude am RPG haben, und wenn das beinhaltet, dass mal ein paar gute Ideen von früher in neuem Gewand wieder ausgegraben werden, dann sollen sie das zum Soheil nochmal tun! Auch was FFX angeht war für mich der Schritt auf die neue Plattform bereits bei Weitem groß genug alleine dadurch, dass es erstmals komplett in 3D ohne vorgerenderte Hintergründe war, mit wesentlich detaillierteren Charaktermodellen und es obendrein noch Sprachausgabe gab. Ich brauche keine Wunder von übermorgen, wenn ich mit den Spielen von gestern (nicht vorgestern) am ehesten zufrieden war.Zitat
Vonwegen! Die Anzahl der NPCs wurde von Dio ja schon erwähnt. Die Städte waren mikroskopisch, und das ist noch untertrieben. Schau dir nur mal Guadosalam an, da sind fünf Räume auf einem engen Haufen und das soll die Heimat eines ganzen Volkes darstellen. Gerade in der Zeit von FFVI bis IX gab es sehr viel mehr handlungsrelevante Bestandteile von Orten. Zu so einem Nibelheim gehörte gleichzeitig auch die Shinra-Villa mit ihrem Keller usw. Wenn man dann noch die Inns, Waffenläden, Gemischtwarenzeugs und was nicht noch alles hinzurechnet, ergab das jede Menge Abwechslung. Und dann erinnere man sich mal an die wirklich beeindruckenden und großen Städte wie Midgar, Esthar, Alexandria oder Lindblum zurück. Das waren noch richtige Erlebnisse. Die vorgerenderten Hintergründe boten zu dieser Zeit mehr liebevolle Details, den Dreh mit dem 3D-Design hatten sie zu Beginn der PS2-Ära noch nicht so wirklich raus.
Aber ganz abgesehen von den Inhalten ging es mir wie gesagt besonders um die Quantität. Und da fällt es schon extrem auf, dass FFX weniger Städte hatte als jeder (!) Vorgänger in der Serie. Und ich rede nicht von zwei, drei Orten weniger, sondern davon, dass es in FFX gerade mal halb so viele Siedlungen gab wie noch in den ersten beiden Teilen.
Mit der Meinung stehst du aber ziemlich alleine da, möchte ich behaupten. Weltkarten oder vergleichbare Lösungen wie in XI und XII sind noch heute sehr beliebt, insbesondere wenn die Alternative so aussieht wie in FFX mit seinen engen, linearen Straßen komplett ohne Bewegungsfreiheit und Raum zum eigenen Erkunden. Wie ich zuvor schon schrieb, an dem Konzept mit der Weltkarte hängt ja noch sehr viel mehr. Luftschiffe, die man selbst um die Welt fliegen darf sind anders kaum umsetzbar, und da das in den ersten neun Final Fantasy Spielen immer ein wunderbares Gefühl von Freiheit vermittelt hat, wird dieses Feature auch von vielen vermisst. Es ist einfach nicht das selbe, bloß einen Menüpunkt in einer Liste anzuklicken, woraufhin man direkt am gewünschten Ort landet.Zitat
Auch geht es hierbei um den Aspekt der Glaubwürdigkeit der Spielwelt. Diese Oberwelten mögen damals zwar durchaus etwas leer gewirkt haben, aber trotzdem wurde um einiges besser ein Gefühl von Fortbewegung vermittelt. Obwohl das nur so symbolhaft dargestellt wurde, es war ein Muster, in die man die virtuelle Landschaft einordnen konnte. Das funktioniert nicht halb so gut, wenn alle Orte, aus denen sich die Spielwelt im Wesentlichen zusammensetzt, an einer linearen Strecke nacheinander aufgereiht sind, oft ohne nachvollziehbare Übergänge, die bei einer Weltkarte einfach nicht nötig bzw. einfacher darstellbar waren.
Weltkarten schränken mit Sicherheit nicht so sehr die Freiheit des Spielers ein wie das äußerst einseitige Konzept aus dem zehnten FF.
Unabhängig von den Sympathiepunkten, die man selbst vergibt, ist es eine Tatsache, dass die Truppe aus FFX nicht ansatzweise so intensiv in die Hintergrundgeschichte eingearbeitet wurde wie beispielsweise in FFVII oder IX. In diesen Spielen hatten die Helden zumeist sehr persönliche und storytechnisch relevante Gründe, mit auf die Reise zu gehen bzw. sich der Party anzuschließen. Der einzige, der in FFX wirklich viel mit der Story zu tun bzw. eine erzählenswerte Vergangenheit hat, ist Auron. Der Rest bleibt in der Beziehung sehr oberflächlich, was die Figuren des Spiels für mich relativ uninteressant gemacht hat. Vergleiche das nur mal damit, wie tief verwurzelt die Motive von Cloud und Tifa aus VII waren. Und auch Aeris, die du als Totalausfall bezeichnest, hat man mit ihrer Herkunft und dem tragischen Schicksal um Professor Gast eine Menge Aufmerksamkeit geschenkt, die in FFX fast niemandem zuteil wurde. Rückblenden sind mit einem Mal zur Seltenheit geworden. Welche Charas man bevorzugt ist letztenendes sicherlich Geschmackssache, aber besonders gut ausgearbeitet waren die von FFX nicht.Zitat
Theoretisch kann man immer alles mit den einfachsten Mitteln schaffen, ich denke darum ging es Dio gar nicht. Was mich beim Abilitysystem schon etwas genervt hat, war, dass es wirklich steif und unflexibel zu handhaben war. Das geniale an dem System aus VII beispielsweise ist, dass es der Kreativität des Spielers größtmögliche Freiheit bei der Zusammenstellung der Fähigkeiten der Figuren lässt. Man konnte die Substanzen die man wollte einzeln aufleveln und frei unter der Truppe austauschen, wenn es mal nötig war. In FFX folgt man immer nur auf dem Sphere-Grid den Linien und aktiviert eher passiv einen Bonus nach dem anderen. Auch wenn mit den entsprechenden Items ein paar Umwege dabei möglich sind, war es im Grunde doch nicht mehr als ein etwas komplexerer Skill-Tree. Wenn man einmal etwas aktiviert hat, dann hatte man die entsprechende Fähigkeit. Da fand ich es viel interessanter, die Substanzen in VII auszutauschen und für besondere Effekte neu miteinander zu kombinieren.Zitat
Schwachsinn. Die Entwickler können es sich auch einfach machen, wenn sie sich die Story so hinbiegen, dass sie faulerweise nicht noch die Innenstadt von Bevelle designen müssen. Mit nachvollziehbaren Gründen hat das rein gar nichts zu tun. An der Absperrung standen afair zwei mickrige Soldaten, die die Truppe zu dem Zeitpunkt mit einem Schlag hätte wegputzen können. Und es gibt wirklich Millionen von Möglichkeiten, wie man die Handlung minimal abändern und dafür die Stadt in betretbarer Weise einbauen könnte. Etwa bei der Rettung während der Hochzeit von Yuna. Das ließe sich auch so machen, dass die Truppe da nicht per Bombast-FMV reinschneit, sondern sich durch die Stadt schleichen muss. Wäre viel spannender gewesen.Zitat
So wie es ist, war es für mich praktisch inakzeptabel. Das war nicht irgendein unwichtiges Örtchen, wie schon gesagt, Bevelle ist so etwas wie die kulturelle Hauptstadt von Spira, wird andauernd irgendwie erwähnt und spielt auch eine wesentliche Rolle in der Hintergrundgeschichte mit dem Krieg zwischen Bevelle und Zanarkand und der Entstehung von Sin. Die Entwickler haben es sich unheimlich einfach gemacht, auf den Part zu verzichten, wo das Spiel doch an sich schon keinerlei größeren Städte sondern nur vier (!) winzige hatte (bzw. man von Luca ja nur ungefähr 5% sehen durfte). Das wäre die Gelegenheit gewesen, die Spielwelt interessant zu gestalten, und die vergeigen es. Alle möglichen unbedeutenden (und linearen) Ebenen muss man durchwandern, aber die Stadt, die ja ach so groß und toll sein soll, sieht man nur von Weitem und darf nicht betreten werden.
Nur weil die Story wichtig ist, heißt das noch lange nicht, dass dafür andere wesentliche Aspekte vernachlässigt werden sollten. Erkundung der Spielwelt ist für viele auch ein wesentlicher Grund dafür, RPGs zu zocken. Hier bietet FFX meiner Ansicht nach bisher am wenigsten in der gesamten Hauptserie, weil es so unheimlich linear ist. Wenn es dir gefällt, okay. Aber auch nicht jeder Storyliebhaber versteht unter einem RPG gleich einen semi-interaktiven Film mit eingestreuten Kämpfen. Ich war wahnsinnig froh, als ich in XII endlich wieder selbst ins Abenteuer starten durfte und nicht alles strengstens vorgegeben bekommen hab.Zitat
Verstehe unter perfektem Pacing der Story definitiv nicht, alle paar Schritte mit einer Videosequenz bombardiert zu werden. Sowas geht auch subtiler, wenn man etwa in VII mal wirklich interessante und wichtige Hintergrundinfos aus unscheinbaren NPCs herausbekommt, und zwar nicht weil es das Spiel so vorgibt, sondern weil man sie selbst angelabert hat. Für einen Film wäre das Pacing gut, für ein RPG imho viel zu festgezurrt, da hat VI bis IX mehr geboten.
Wie viel weiter oben in diesem Beitrag schon angedeutet, Fortschritt ist gut, wenn er mit viel Bedacht betrieben wird. Es gibt Dinge, da ist es gut und nötig, dass sie geändert wurden. Zufallskämpfe braucht kein normal denkender RPGler mehr, und es war ein Langzeitziel diverser japanischer Entwickler, endlich davon loszukommen, was aber erst in den letzten Jahren wirklich mehrheitlich gelungen ist. ATB geht von mir aus auch besser und gegen eine überarbeitete audiovisuelle Präsentation habe ich nichts. Aber mit FFX haben sie es imho übertrieben, als sie die Weltkarte gekillt haben, die die Illusion einer großen und zusammenhängenden Spielwelt viel besser vermitteln konnte als eine Aneinanderreihung von kurzen Schlauch-Levels (ernsthaft, Spira als Spiel"welt" zu bezeichnen ist schon blanker Hohn, mir kommen die Welten aus allen Vorgängern ungefähr zwanzig mal so groß und komplex vor). Ganz zu schweigen von den Städten.Zitat
Anders ausgedrückt: Es ist auch Fortschritt möglich, ohne radikal alles bisherige über Bord zu werfen und dabei potentiell auch Dinge zu verlieren, die zur Klasse und Qualität der Serie nicht unwesentlich beigetragen haben. Ich glaube kaum, dass du FFX weniger gut gefunden hättest, wenn die Active Time Events aus IX in ähnlicher Weise darin eingebaut worden wären.
Du beschreibst hier andauernd die Weltkarte als wüst und leer, dabei wissen wir überhaupt nicht, wie eine Weltkarte in Final Fantasy auf der PS2 ausgesehen hätte! Sicher war das damals nicht unbedingt schön, aber der von dir angepriesene visuelle Fortschritt hätte sich wahrscheinlich auch darauf bezogen, hätte es Square damals wenigstens mal versucht (vergleiche Weltkarte des ersten FFs mit der des sechsten).
Dito, auch wenn ich es nicht ganz so krass sehen (oder formulieren) würde. Nachdem ich die englischen Synchro-Fetzen die in dem anderen Trailer zu hören waren echt gelungen fand, wirkt das hier viel amateurhafter. Überhaupt kein Vergleich zu der durchgängigen Klasse von XII. Und da ich mir das Video zuerst auf japanisch reingezogen habe, meine ich sogar, schon ein paar unangebrachte Freizügigkeiten (sprich: Fehler) bei der Übersetzung herausgehört zu haben.
Außerdem gefällt mir die Stimme von Serah nicht. Passt irgendwie so gar nicht zu ihrem Charakter. Ich hasse es, wenn weibliche Figuren in RPGs auf englisch irgendwie 20 Jahre jünger klingen als sie aussehen, obwohl es im japanischen Original viel besser getroffen wurde.
Final Fantasy X ist zwar nicht mein absoluter Lieblingsteil der Serie. Trotzdem muss ich aber sagen das ich die Linearität des Spiels jetzt nicht als so störend empfand. Gerade das hat es auch sehr Einsteigerfreundlich gemacht und Kurzweiliger, was mich immer wieder dazu veranlasst das Spiel neu anzufangen.
Irgendwie hatte der Straßenmäßige Aufbau ja auch zur Story gepasst. Schließlich handelte es sich ja um eine Pilgerreise, die ja bekanntlich auch immer einen festen Weg haben. Die Geschichte hatte dadurch aber auch einen roten Faden dem man wesentlich besser folgen konnte.
Die Story war mehr fokussiert auf Tidus und Yuna.
Gerade wenn man ein Spiel für eine neue Generation entwickelt muss man ja auch darauf achten, das man mit dem Spiel Leute erreicht die vorher noch nicht soviel Erfahrung mit RPGs gesammelt haben (was ich auch in meinem Bekanntenkreis gesehen habe, hier haben sich sogar Shooterfans endlich mal an ein RPG getraut).
Auch die Geschichte fand ich (als jemand der ziemlich nah am Wasser gebaut ist) sehr Emotional.
Von den Ortschaften her fand ich aber auch Teil X besser als XII.
Hier war irgendwie alles viel gemütlicher und die Landschaft war mehr wie aus einem Guß.
In Teil 12 haben sich viele NPCs, Objekte und Texturen oft wiederholt, die Städte waren zwar groß und es gab auch viele Details, trotzdem wirkte es auf mich sehr seelenlos.
Viele Details sind für mich nicht so viele Häuser und Figuren wie möglich, sondern eine Welt lebendig erscheinen zu lassen, mit so Kleinigkeiten wie im Wind wehende Pflanzen oder Tieren("Ulima 9" war z.B. eines der Detailverliebtesten Spiele überhaupt). Da hat halt meiner Meinung nach der zehnte Teil die Nase vorn. Es gab zwar weniger, aber das was da war war doch sehr schön gestaltet. Auch die Inneneinrichtugen vom 12 Teil waren nicht so das gelbe vom Ei, z.B war der Inhalt eines Schlosses, Dungeon oder Raumschiff eine Labyrinthartige Anordnung von Gängen die immer gleich aussahen.
Ich will jetzt nicht sagen das der zwölfte Teil mir überhaupt nicht gefallen hat , auch ich genoss hier die Freiheit, die 1A Synchro usw. aber trotzdem wenn ich mal Zeit habe, dann spiele ich immer noch lieber den zehnten Teil.
Ein wirklich schlechtes "Final Fantasy" habe ich bisher aber noch nicht gespielt. Der zehnte Teil ist für mich genauso ein Meisterwerk, wie die anderen. Jeder Teil ist etwas anders, was die Serie ja umso interessanter macht.![]()