Was ist mit dem hier ???Zitat von Ianus
Was ist mit dem hier ???Zitat von Ianus
--Das LichtStefan George
Wir sind in trauer wenn · uns minder günstig
Du dich zu andren · mehr beglückten: drehst
Wenn unser geist · nach anbetungen brünstig:
An abenden in deinem abglanz wes't.Wir wären töricht · wollten wir dich hassen
Wenn oft dein strahl verderbendrohend sticht
Wir wären kinder · wollten wir dich fassen -
Da du für alle leuchtest · süsses Licht!
Zum einen: Bei Gott, ich werde mich hüten, mir bescheuerte Poesie anzutun. Zum anderen: Ich mochte das Spiel als es Ceremony of Innocence genannt wurde.
So wie es sich mir darstellt, scheinst du wenig Basis zu besitzen, um überhaupt festzutellen, was denn nun die Wirkung welches Mediums ausmacht und in welchem Maße Regeln über alle hinweg gelten...das ist so das Grundproblem. Wenn du das mal hast, dann kannst du dich fragen, was jetzt besser geeignet ist für welche Geschichte.Zitat
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Schon möglich; ich habe kein Medium analysiert und viel mehr als meine eigene Erfahrung und das, was ich auf eine andere Weise gelernt oder mich beeinflusst hat, habe ich nicht, um zu urteilen. Das ist auch gar nicht notwendig, denn ich will meine Antwort, was am besten geeignet ist, gar nicht auf diese Weise finden, sondern vielmehr die Meinung anderer erfahren.
Natürlich bin ich grundsätzlich daran interessiert, mich näher mit den Beeinflussungen durch verschiedene Faktoren zu beschäftigen, sogar mit der Psychologie des Ganzen und was sonst noch alles dazugehört.
Verstehe ich den letzten Satz richtig? – Ich soll mir die Frage solange nicht stellen, bis ich mir die Grundlage zur Beantwortung dieser angeeignet habe? Das wäre letztendlich aber kontraproduktiv, da mir die Suche nach der Antwort eher die Motivation schafft, mich näher damit zu beschäftigen. Nur, weil ich die Frage stelle, heißt es nicht, dass ich mich mit meiner eigenen Antwort, der mangels Kenntnis selber Mängel aufweist, zufriedengeben werde. Ich bin ein Mensch, der sich nicht leicht zufriedengibt mit einfachen Antworten, wenn ich weiß, dass der Sachverhalt komplexer ist als meine Kenntnisse darüber.
Du bekommst vielleicht kein Kopfweh, wenn sich dir eine Frage ohne Antwort im Kopf herumdreht. Von daher...Zitat
...haben wir wohl andere Voraussetzungen.
Klar, du kannst weiter an der Frage herum knabbern, obwohl du nicht mal annähernd zu erfassen scheinst, was einen Film ausmacht. Geschweige denn ein komplexeres Medium wie die geschriebene Sprache oder Spiele, wo sich hellere Köpfe immer noch streiten, was denn abgeht und wie es am besten funktioniert.
Meiner Meinung nach eignet sich ein Buch am besten dazu eine Geschichte schnell zu erzählen. Einfach weil ein Buch sofort mit erzählen anfangen kann. Ein Buch braucht kein Intro mit Einleitung wie ein Spiel.
Ein Film eignet sich eher zu darstellung von Geschichten, nicht zur Erzählung.
Und bei einem Spiel ist die Story ja nicht mal notwendig, es gibt auch Spiele die keine oder eine total unwichtige haben. Ein Roman ohne Handlung oder Geschichte dürfte vergleichsweise aber relativ schwer zu machen sein.
Und ein Visual Novel, ist im Prinzip eine relativ einfache Geschichte mit Interaktionsmöglichkeit aber nicht zwangsäufig, viele sind nur selbstablaufende Geschichten. Allerdings ist das Buch wenn es nur um Geschichte geht auch hier dem VN überlegen, einfach weil ich nie wirklich komplexe Geschichten in VN gelesen habe, und immer ist DER Protagonist ein langweiliger normalo, langweilig.
Aber das ist nur mein Verständnis dieser Medien, dass auf meinen Erfahrung mit jedem von ihnen beruht, denke nicht das wenn man es so offen formuliert welches besser und schlechter ist eine einheitliche Antwort zu erwarten ist. Hättest eher fragen sollen was die Vor- und Nachteile jeder dieser Medien beim Erzählen einer Geschichte sind.
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Reicht dir wenn ich dir Titel wie Prince of Persia: Warrior Within nenne, bei dem du einfach auf einer Insel strandest ohne zu wissen warum du da bist und in Rückblenden den Grund erklärt bekommst? Oder willst du extremeres Zeug genannt bekommen wie Overclocked, bei dem wird die Geschichte nämlich komplett Rückwärts erzählt.
Ich verstehe sowieso nicht, warum so viele Entwickler ein Spiel wie ein Film oder ein Buch anfangen lassen und den Spieler erstmal zum Zuschauer verdammen. Ich würde da so weit gehen das ich sage es tut Spielen grundsätzlich gut wenn man mit Interaktivität startet, ein gutes Beispiel dafür wer das gut gelöst hat ist mMn Bioshock. Direkt aus dem Flugzeug ins Meer und erstmal selber machen, so gehört das, die Story kann man dann später - im Fahrstuhl dann in dem Fall - anfangen.
Ich bezweifle, dass es irgendeinen Menschen gibt, der sich grundsätzlich nur Fragen stellt, die er auch sicher und vollständig beantworten kann. Ich kenne dich tatsächlich nicht, aber ich denke, du hast auch nicht auf alle Fragen des Lebens eine Antwort für dich gefunden.
Ich philosophiere gerne und meine Erfahrungen haben mich gelernt, dass man auf manche Fragen keine Antworten findet, da ihr Sachverhalt zu kontrovers ist. Manche Fragen gehen über das aktuelle Wissen hinaus und können daher nicht beantwortet werden – man muss sich die Grundlage für die Beantwortung erarbeiten. Das ist doch nichts Ungewöhnliches. Wenn ich die binomischen Formeln lese, kann ich mir auch nicht gleich ihren Sinn denken, wenn ich noch nicht das konkrete Wissen dafür habe – trotzdem frage ich mich, was und wofür man z.B. (a + b)² = a² + 2ab + b² braucht und was die Logik dahinter ist – eine Frage, die ich nicht auf Anhieb und auch nicht durch bloßes Nachdenken ohne Kenntniserweiterung zu lösen vermag. Deshalb analysiere ich den Sachverhalt, damit ich imstande bin, eine Antwort zu finden, die der Frage gerecht wird.
Forschung und Wissenschaft hat häufig das Ziel, irgendwelche Fragen (zum Zwecke des Fortschritts) zu beantworten. Diese Fragen werden generell vorher gestellt, damit sie beantwortet werden können. Bevor ich mir eine Frage stelle, kann ich auch nicht abschätzen, ob ich sie zu meiner voller Zufriedenheit beantworten kann, da sich die Frage schon gestellt hat, sobald sich die Worte in meinem Kopf formen. Vorher kann ich nicht wissen, inwiefern ich die Frage zu beantworten vermag. Und eine Frage abzutun, weil man denkt, sie nicht beantworten zu können, löst das Problem nicht.
Was? Du musst dich irren, ich habe so etwas nie behauptet. Entweder stehe ich gerade auf dem Schlauch oder du hast meine Worte nicht richtig gelesen oder verstanden.
Im von die zitierten Teil schrieb ich, dass die Atmosphäre maßgeblich von der Musik geprägt wird. Das heißt im Klartext, dass die Atmosphäre von der Musik stark beeinflusst wird, nicht, dass ausschließlich die Musik für die Atmosphäre verantwortlich ist. Wenn das Denken Erich Fromms maßgeblich von Sigmund Freud, Karl Marx und dem Buddhismus geprägt ist, heiß es nicht, dass sein Denken ausschließlich daraus entspringt.
Allein das Wort „Einfluss“ im zweiten Zitat aus deinem ersten Post negiert doch schon sinngemäß, dass die Musik allein für irgendetwas verantwortlich ist.
Geändert von Narcissu (17.09.2009 um 21:24 Uhr)
Schön, hübsche Textwand.
Und wie willst du die "Wirkung" denn bitteschön quantifizieren? Wenn du nach den üblichen Quellen gehst, so machen Bücher Selbstmörder, Filme Mörder und Computerspiele Amokläufer und folglicherweise muss die quantifizierte Wirkung von Filmen am größten sein.
Mal abgesehen davon, dass dies Bullshit ist. Hast du subtilere Ansätze?
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Amokläufer sind doch auch Mörder. Meistens jedenfalls.
Ich habe keine wirklichen Ansätze, die fachlich spezifizierte psychologische Hintergründe haben, aber ich weiß, wie ich empfinde und kann versuchen, das näher zu erforschen. Natürlich ist jeder Mensch unterschiedlich, aber da meine Zielgruppe im Falle jedes Mediums sowieso begrenzt ist, kann meine Empfindungen wohl teilweise auch auf die Menge anwenden.
Wie ich sonst vorgehe, um die Fragen zu beantworten, hängt sehr davon ab, wie sehr sie mich interessiert. Wenn es wirklich etwas ist, dass ich in voller Komplexität unbedingt sofort erfahren will, hält mich nichts davon ab, mich auch tiefer mit der Materie auseinanderzusetzen. Ansonsten macht das die Zeit. Meine Erfahrung, gesammeltes Wissen und so weiter.
Ein Mörder ist jemand, der jemand anders killt, das sagt quasi nichts drüber aus, was ihn dahzu brachte und Amokläufer mit jenen gleichzusetzen, die aus Langeweile Obdachlose zu Tode prügeln oder fürn Zehner die Nachbar-Oma im Park abschlachten ist ganz großer Murks.
Mit "ich weiss wie ich empfinde und projiziere das auf andere" wirst du in simplen Fällen noch Erfolg haben, aber spätestens bei Sachen wie Klaus Peterle geht mit Schrotgewehr zur Schule kannst du dir das Sparen. Das kapierst du wenn selbst betroffen bist, oder du kannst es folgern oder denken, aber jemand ohne Connection kann sich nicht angemessen in Sachen reinfühlen von denen er nicht mal im gröbsten nen Plan hat.
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Ohne auf die ganze Diskussion hier mal einzugehen:
Mich persönlich haben viele Visual Novels mehr berührt als normale Bücher - und auch mehr als die meisten Filme und Spiele. Es gibt aber Ausnahmen und keines der Genre ist schlechter als andere. Einige Themen passen besser in bestimmte Medien als in andere.
Ich lese eine Menge, Bücher, Light Novels, Visual Novels, etc... also quasi das gesamte Alphabet durch. Viele hochgelobten Bücher sind auch wirklich gut, egal ob Sakrileg, HdR, Memoiren einer Geisha oder andere Bestseller. Aber am Ende blieb mir ich eher beim VN mit dem Gefühl zurück, dass mir die Charaktere eher ans Herz gewachsen sind. Und ich vertrete auch nicht - wie irgendwo hier genannt - die Meinung, dass alle Charaktere dort langweilige Normalos sind. Eigentlich gibts da genug Unterschiede, ist ja auch nicht jeder Novel gleich. Und in Büchern hat man ja auch meist normale Leute, oder irre mich da etwa? XD
Bei Filmen ist das auch der Fall - viele Filme haben stinknormale Leute, vermutlich weil wir uns mit denen mehr identifizieren können. D.h. aber nicht, dass alle Filme diesem Muster folgen müssten.
Über den Kamm scheren geht halt nicht.
Im Endeffekt ist es aber so, dass eher Lesefaule lieber zu Filmen/Spielen greifen als Menschen, die von jeher mehr mit dem Thema Buch/Novel vertraut waren. Und wenn sie sich dann doch herantrauen sind sie enttäuscht, weil es eben nicht ihrem üblichen Stil entspricht.
Das ist als würdest du einem Hardcore-Rocker die Beatles vorspielen - sie zählen auch zu Rock, sind ähnlich... und doch etwas völlig anderes.
Hmm... ich glaube nicht, dass jemand meinen Gedankengängen folgen kann >.>
Ignoriert mich also einfach XD
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Das kann schon sein ^^°Zitat
Aber ich mag es. Hab irgendwo eine Ader für Novels wie Narcissu oder - um mal einen Film zu nennen - Die letzten Glühwürmchen. ^^
Aber lieber einen offensichtlich darauf optimierten Tränendrüsennovel als ein auf hochglanz polierten Hollywood-Blockbuster.
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Einen Menschen, der aus reiner Langeweile irgendjemanden ermordet (obwohl ich mir sicher bin, dass es so etwas gar nicht gibt) auf alle Mörder zu verallgemeinern ist ganz großer Murks. Ein Mörder ist eine Person, die einen Mord begeht. Dafür kann es vielerlei Motive geben. Begeht ein Mensch einen Mord, ist er – so hart das klingen mag – ein Mörder. Sei es skrupellos oder aus Notwehr. Und hier ist es egal, wer juristisch als Mörder betituliert wird. Natürlich muss man zwischen verschiedenen Arten von Mördern differenzieren, ebenso wie von verschiedenen Arten von Morden.
Selbstverständlich – und ich denke, das ist klar – ist dieses Schema nicht so einfach und natürlich verallgemeinere ich nicht das, was ich empfinde, in derselben Art und Weise auf andere. Jedoch kennen wir andere Menschen teilweise dadurch, dass wir uns selbst kennen. Wenn ich weiß, dass ich eine bestimmte Szene in einem Buch traurig fand, besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass Leute, die ich kaum kenne, von denen ich aber weiß, dass sie zu Büchern derselben Art hingezogen fühlen (das ließe sich genauer spezifizieren), diese Szene ebenfalls traurig finden.Zitat
Und bitte zieht keine voreiligen Schlussfolgerungen aus meinen Worten.
(Du irrst dich.)
Das Wort, das du suchst ist eher Tötung, als Mord. Mord ist wirklich viel gravierender als Tötung, auch wenn in beiden Fällen das Opfer tot ist, und auch wenn umgangssprachlich Mord mit jeder Tötung gleichgesetzt wird. Jemanden aus Notwehr zu töten ist kein Mord, das sehe ich auch als Nicht-Jurist.