Wo ist da ein Problem zu erkennen? Style und Charaktere wie man es kennt
Zitat von miuesa
Ich find das Char-Design bei ToG so schrecklich, dass ich den Teil auslassen werde.. geht einfach nicht..wtf.. der Mainchar sieht aus wie Elvis mit Katana und dünn.
Dein Ava respektive Chara gewinnt auch nicht gerade den Preis in Sachen Charaktere die die Welt noch braucht![]()
ToG bleibt seinen Wurzeln treu. So what?
Ich finde das Character-Design von ToG sehr gelungen. Jeder Charakter hat etwas besonderes und sieht nicht so nach standart aus.
Außerdem amg ich diesen Stil![]()
Ich finde, dass ist eigentlich ganz allgemein das angesprochene "halbe Problem."
In gewisser Weise sehen die Charaktere schon standardgemäß aus, da sie einfach dem typischen "animu" Design entspringen, welches sich durch jede JRPG-Generation zieht. Persönlich kann ich mich damit im Endeffekt oft anfreunden, aber von den ToG Charakteren sagt mir bis jetzt kein einziger zu.
Ich hatte schon in ToV Probleme einen "Lieblingscharakter" zu finden mit dem man sich wenigstens ein bisschen identifizieren kann. Raven würde sich natürlich anbieten weil er aus der Menge an Wunderkindern hervorsticht und IMO auch den interessantesten Plottwist hat. Andererseits scheint es so als hätte man alles in ihn reingesteckt, was die anderen Stereotypen nicht darstellen können, so das er leider selber ein Archetyp geworden ist.
Den Gedanken mit der Elviskopie hatte ich übrigens auch. Ob es schon schlimmere Designs gegeben hat oder nicht ist meiner Meinung nach auch keine Rechtfertigung für ein grottiges DesignAber im Endeffekt ist das Geschmackssache, und solang diese Sparte auch ankommt wird es genug Games geben die sich daran orientieren.
step out of line
and I'll teach you how to fly
then away we'll go
~ blind guardian - fly ~
Dito. Ist doch im Prinzip nicht viel anders als alle Teile der Tales-Reihe, in denen Inomata Mutsumi das Charakterdesign übernommen hat, und das müsste wenn ich mich recht erinnere ein überwiegender Großteil der Serie gewesen sein! Also ich habe kein Problem mit ihren Charakteren, obwohl ich Fujishimas Figuren (Symphonia, the Abyss, Vesperia) bevorzuge.
Was das jetzt mit dem Thema "Früher war alles besser" zu tun haben soll ist mir allerdings ein Rätsel. Denn wie gesagt, früher hatten diese Spiele meistens ein Charakterdesign, welches dem von Graces sehr ähnlich war.
Und auch was die Klamotten angeht hat man in dem Genre schon weitaus schlimmeres gesehen -_^
Hehe bei mir ist es quasi anderst herum. Da ich mir damals zum ToD JP Launch den Titel gleich besorgt habe, bin ich mit dem Design von Mutsumi san quasi innerhalb der Tales Reihe "groß" geworden. Kosuke Fujishima ist natürlich auch nicht zu verachten ^^. Bei Mutsumi mag ich aber einfach diesen weicheren fluffy Wassercolor Style den sie in den Original Artworks verwendet. Kosuke ist da meiner Meinung nach etwas rabiater ^^
Was weder schlecht noch abwertend ist sondern lediglich eine feine abwechslungsreiche Bereicherung für die Tales Serie allgemein ^^ obwohl hier schon wieder extrem ausgekaute Klischees bedient werden.
Früher war alles schöner... ist natürlich der optimale Spruch, um die Verklärung der Tatsachen deutlich zu machen und kommt ja gern in allen sozialen Bereichen zum Vorschein.
IMO gibt es genau ein großes Problem heutzutage: Viele Spielemacher reizen zwar alles aus den Spielen und Konsolen, was die Grafik hergibt, das man geradezu hingerissen wird, einfach barbarische Laute von sich zu geben, weil man mal wieder einen Optik-Orgasmus bekommt, aber dafür denke ich mir nebenbei genauso: "Sieht zwar toll aus, aber... Irgendwie hat das ja nichts mit der Story zu tun o.O". Lief bei mir persönlich in FF XII genau so ab, tolle Cut Scenes, schöne In-Game Grafik, aber für mich die billigste FF Story, die ich bisher ertragen musste (keine Hasstiraden bitte, nur Meinungsäußerung). Im weitesten Sinne hatten alle FF ja geradezu philosophische Ansprüche und ein großes Leitmotiv, leider konnte ich bei FF XII nie diese Art von Emotionen sehen, ich wurde nie mitgerissen, geschweige denn emotional in irgendeiner Weise berührt... FF XII war für mich ein reines "naja, spiels schnell durch, gehört dazu"-Game.
Und in dem Fall von FF trifft die Aussage "Früher war alles besser" im Moment definitiv zu. Zur Zeit spiele ich FF V, zum ersten Mal, und muss sagen, dass es mich sehr viel mehr fesselt als XII es jemals tat. Natürlich kann man jeden Pixel einzeln Zählen, aber muss denn immer alles nach der Grafik gemessen werden? Dieser Schw*nzvergleich könnte in Zukunft zu immer größeren Storyverlusten führen...
Deswegen meine Devise: Was die Story angeht, sollte man dem Prinzip "Back to the Roots" folgen, philosophische Themen, menschliche Themen, Charaktere, mit denen man sich identifizieren kann und dabei trotzdem überraschen.
Ja ^^ . Trotzdem haben die Tales of mit Fujishima im Grunde die besseren (besser ausgearbeiteten) Figuren.
Ich denke aber der Vorwurf geht mit Tales of in die völlig falsche Richtung, schliesslich wurde da erst vieles innerhalb des RPG Genres etabliert und populär gemacht. Die Probleme danach waren eher anderer Natur, zu hoher Ausstoß innerhalb der Serie, fehlender Esprit aus z.B. Legendia oder Hearts CG eine eigenständige Serie innerhalb Tales Studios und/oder namcos zu etablieren innerhalb derer man neue Ideen auch konsequent umsetzen kann. Jetzt muss man es natürlich der Fanbase auch irgendwo recht machen, mit diesem Design und angepasst an die Zielgruppe der Hardware etwas weniger erwachsenem Design (vergleicht einfach mal ToD2 und ToR mit ToG und TotT - damit meine ich jetzt nicht nur die Artworks)
Wenn man sich jetzt die Zeit für einen Abyss/Vesperia nehmen würde würde ich sogar sagen dass sie auf den richtigen Weg sind, vorausgesetzt Graces erreicht annähernd die Qualität der letzten 2 Tales of und ist erfolgreich.
Seh ich auch so (soweit ich die TGS verfolgt habe) andererseits ist auch der Eindruck von Deutschland auf der GC, als auch von der USA auf der E3 nicht unbedingt das Maß aller Dinge. Vieles wird gezeigt was das lokale Publikum ansprechen soll, kaum Dinge werden gezeigt die z.B. für 2010 geplant sind.Zitat von Takama
Ich seh es eher so dass man in einigen Bereichen noch in den 1990er ist. Alleine der technische Sprung ist vielen westlichen Entwicklern dank PC-nähe viel einfach gefallen und damit auch alles was mit der Entwicklung und (fast) weltweitem Marketing zusammenhängt. Dieses Problem ist aber wie vor ein paar Tagen schon angesprochen in fast allen anderen Genres ausgeprägter als in Japan, denn diese müssen~ doch seit jeher ausreichend Profit im Heimatland abwerfen. Also haben bei den -> Publishern, allen voran den nicht ganz so großen, auch entsprechende Strategien Priorität.
Vergangenheit kann man aber schlecht sagen wenn man sich die weltweiten Verkaufserfolge einiger Software "Hits" aus Japan anschaut '^^
Genau so unlustig wie eine weiße, rothaarige Vanille zu nennen oder Lightnings kleine Schwester (angeblichZitat von Takama
) nach einer Ecchi Figur zu designen. Nicht zu erwähnen die anderen ~ 5 Charaktere.
Wie heisst es (in Versus XIII und Shakespearnton: ) so schön, there's nothing either good or bad, but thinking makes it so. Ich meine, warum ist es OK dass sich dunkelhäutige Menschen N***** nennen und über sich selbst lustig machen, aber wenn Japaner einen humorvollen dunkelhäutigen Menschen einbauen ist es plötzlich Rassismus und wenn er, sagen wir mal, etwas ruhiger wäre wäre es das nicht? Ich meine, seriously... Gründe finden sich immer.
Geändert von Rina (28.09.2009 um 20:24 Uhr)
@taka es gibt auch ausnahmen im anime oder rpg bereich. man muss sich nur durch subjektiv empfundene 95% scheisse wühlen um etwas gutes zu entdecken. aber jeden das seine, am ende liegt es am kunden ob er immer wieder das gleiche sehen möchte oder nicht. ohne nachfrage und abnahme der produkte, keine entwicklung. wer sich mit den halbgaren, standartisierten medien zufriedengibt und sie immer wieder kauft, sollte nicht gleichzeitig jammern, dass immer das gleiche rauskommt. ist irgendwo paradox. (damit meine ich nicht dich, du legst anscheinend eh wert auf qualität).
tales of graces zb sieht furchtbar aus und verkörpert wieder das gerade diskutierte. aber es wird gekauft. warum etwas großartiges entwickeln, wenn gut oder mäßig sich besser verkauft
Geändert von Leon der Pofi (28.09.2009 um 20:04 Uhr)
Ja gut an der JRPG Problematik können wir Westler wohl sowieso nicht viel ändern~
Der "Change" muss also vom japanischen Heimatmarkt aus angetrieben werden, und so wie es aussieht, wollen sich viele japanische Firmen nicht ändern. (Nippon Ichi: We never Westernise our games)
Und die Verkaufszahlen der JRPG in Japan haben sich eigentlich auch nicht wirklich groß verändert (100.000 verkaufte Einheiten ist immer noch Ok, jedenfalls außerhab von FF/DQ/KH)
Solange die Firmen also noch Gewinn machen, wird es wohl noch einige Zeit so weitergehen.
edit
Wenn man den gesamten japanischen Markt außerhalb der JRPG's betrachet, gibt es außerdem noch genug Spiele die sich weltweit gut verkaufen. Davon können die MGS,RE und Laytons dieser Welt Lieder singen^^
Komisch ist auch, das Keiji Inafune alle japanischen Spiele verteufelt aber die eigenen Spiele hochleben läßt. Ich glaube eher da spricht der Marketing-Mensch aus ihm -_^
Geändert von Lucian der Graue (28.09.2009 um 20:43 Uhr)
Ich glaub es wurde schon zu Genüge darüber diskutiert das die Story von FFXII kein Meilenstein ist und selbst alle, die es hochloeben bestätigen dass.
Was FFXII ausgezeichnet hat war das hervorragende GamePlay. Wer FFXII nicht mochte, hat sich eigentlich mehr am Gesamtpaket gestört, wie nur an der Story, denn ansonsten sind alle die von FFXII begeistert sind, vornehmlich vom GamePlay begeistert, so wie ich auch.
Bei der Story hat sich niemand ein Bein rausgerissen, aber mir hats gereicht, dafür hat das Spiel selber Spass gemacht wie Schwein. Ausserdem wurde in Sachen FFXII eigentlich auch schon ein gewisser Rückgang in Sachen Grafik gemacht...aber nur in der Hinsicht dass die gesamte Welt etwas "pixeliger" wurde, dafür aber viel lebendiger weil dutzend mehr Details eingebaut wurden, was es letztendlich schöner gemacht hat, auch wenn die Pixelanzahl der Chars etc eigentlich schlechter war als in FFX. Da wurde auch auf "Kosten der Grafik" etwas mehr rausgeholt.
Und wo im weitestenen Sinne philosopische Ansprüche bei FF zu erkennen sind musst du mir mal genau erklären xD
Denn übergeordnet gehts bei allen eigentlich immer um "Held rettet Welt vor Oberfiesling" als LeitmotivManche Teile haben es nur geschafft das Ganze zu der Zeit frisch und neu zu verpacken, was heute eben nicht mehr so einfach gelingt und damit sind wir ja eigentlich bei dem Problem, was von Anfang an schon oft erwähnt wurde, das Problem liegt weniger in der Spieleindustrie oder den Entwicklern, sondern auch zu einem nicht geringen Teil an "uns" übersättigsten Verbrauchern. Für uns ist eben nichts neu, oder frisch, man hat alles schon mal irgendwo gesehn oder gelesen was auch immer.
PS: Das FFV ein guter Teil der Serie ist bestreiten wenige, trotzdem ist es auch nicht der Messias und über alle Zweifel erhaben
PPS: Da du meinetest dass du FFV grade zum ersten mal spielst, damit also vermutlich erst mit VII angefangen hast mit FF(vermute ich jetzt einfach) kann man natürlich auch schwer von Emotionen reden...VII, VIII, IX, X und X-2 wurden von Liebesgeschichten getragen, die es erstmals seit FFXII nicht mehr gab. Klar macht dass die Story von XII nicht besser...aber eine Liebesgeschichte macht es einem Spiel halt doch sehr einfach Emotionen rüberzubringen...
http://www.4players.de/4players.php/...38/Capcom.html
"Schon in der Vergangenheit hatten sich Capcoms Keiji Inafune (MegaMan-Serie) und Jun Takeuchi (Resident Evil 5 ) kritisch über den heimischen Markt geäußert.
Die japanische Branche sei eine "isolierte Insel", hieß es da beispielsweise. Wenig optimistisch äußerte sich Inafune laut Destructoid auch auf der Tokyo Game Show 2009:
"Also als ich mir hier all die Spiele angeschaut habe, die hier auf der TGS gezeigt werden, da ich gesagt: 'Mann, Japan ist Vergangenheit. Wir sind erledigt. Unsere Branche ist fertig.'"
Wenn auch etwas drastisch formuliert Japan isoliert sich in der Tat und ignoriert den Westen und macht bis auf wenige Ausnahmen (siehe große Titel a la GT, Tekken, RE, FF) nur noch
Spiele für Japaner. Das ist symptomatisch für das ganze Genre am Artwork von Tales of Graces zu erkennen. Aus meiner Sicht sind die "tight bodysuits" Pädophilen Fan-Service
und die allerorts auftauchenden androgynen Gestalten bedienen nur irgendwelche sexuellen Fetischise des verschrobenen japanischen Ziel-Publikums.
Das Artwork dient von vorneherein nur dem Zweck des Fan Service. Egal um welches japanische Spiel es sich handelt, ich sehr nur noch Brüste, Hintern, Höschen, Lolis,
egal ob Spiel oder Anime aus Japan, alles ist über alle Maßen übersexisiert.
Ich bin davon überzeugt, daß japanische Entwickler sehr fähige Leute Ihres Faches sind und sie könnten dem JRPG Genre eine neue Richtung verpassen, aber sie wollen es nicht.
Anscheinend wirft der japanische Geschmack genug Profit ab. Aber sie ersticken damit jegliche Weiterentwicklung und Kreativität.
Um auf die Ausgangsfrage zu kommen: die Jrpg´s von heute sind totaler Murks. Ich zocke SO2 auf der PSP und mir fällt auf, woher 90% des Tales of Spielsystems neueren Datums geklaut ist.
Vergleicht mal die Charakterkonstellation und das Spielsystem von SO2 mit Tales of Symphonia. Symphonia ist eine unverschämte Kopie ohne Gleichen.
In USA hätte es dafür Klagen geregnet. Dabei will ich SO nicht in den Himmel loben, alle SO und Tales Spiel fühlen und spielen sich im Prinzip bis auf
marginale Unterschiede gleich. SO4 habe ich vor Langeweile nach wenigen Stunden links liegen lassen, alles ist altbekannt und berechenbar/vorhersagbar. Stagnation in Reinkultur.
Ich schäme mich das sagen zu müssen, aber heutzutage ist Mainstream-König Final Fantasy die Avantgarde des JRPG und das trotz Tetsuya Nomura´s Design. Das ist echt traurig.
Denn so unlustig das von FF13 wiederbelebte, rassistische Klischee des "lustigen Schwarzen" ist, FF hat immer noch im Vergleich zu Genrekollegen passables Design, das sich zum Glück
nicht 100%-ig nach dem japansichen Geschmack richtet.
Daher meine Schlussfolgerung analog zu Inafune´s Aussage: Das JRPG-Genre ist erledigt.
Geändert von Takama (28.09.2009 um 18:03 Uhr)
Ein paar Dinge die mir grade so hierzu einfallen
FFXII hatte imho eine sehr gute Story. Sie hat andere Schwerpunkte gesetzt als die der letzten paar Vorgänger und leider auch weniger Wert auf die Charaktere gelegt, aber war dafür erwachsener, politischer und weniger mit Anime-Kitsch und Lovestory überladen wie beispielsweise in FFX, was ich persönlich sehr erfrischend fand. Ist natürlich eine Frage der eigenen Vorzüge, wer unbedingt überzogenes Gefühlsgedusel haben will, der wird in XII nicht fündig. Aber auch wenn es bestimmt nicht die beste Handlung der Serie war, hatte sie ihre positiven Aspekte.
Was den philosophischen Anspruch angeht: Schwachsinn. Gerade in XII kann man da jede Menge herauslesen, wenn man die Augen offen hält, bei der Hintergrundgeschichte aufpasst und nicht blind durch das Spiel läuft. Aber dazu habe ich an anderer Stelle schon mehr als genug geschrieben und jetzt keinen Bock, das wieder herauszusuchen.
Was da jetzt damals so viel besser gewesen sein soll? Ausgerechnet FFV wird hier genannt. Gerade dieses Spiel hatte eine der oberflächlichsten Geschichten überhaupt, in der die winzige Party teilweise zu Cartoon-Charakteren verkommt, die kaum ernst genommen werden wollen. Drei Welten hin oder her.
Mit der Grafik hat das überhaupt nichts zu tun. Sowohl FFV als auch XII hatten hervorragendes Gameplay.
Wenn du nur noch diese Dinge siehst, scheinst du darauf ja besonders genau zu achten. Ehrlich, man kann auch Probleme dort sehen, wo gar keine sind. Ich will nicht sagen, dass RPGs nicht stark sexisiert sind. Aber es sollte jedem klar sein, dass wir in einer "übersexisierten" Gesellschaft leben. Nimm westliche Spiele, da sind es dann keine Höschen-Fetische, sondern dunkelhäutige Amazonen mit Riesenbrüsten. Ob das jetzt so viel besser ist ...?
Noch dazu gibt es wie hier schon zu bedenken gegeben wurde immer auch einige Ausnahmen, die in der Hinsicht nicht so schlimm sind. Was aber Tales of Graces angeht, verstehe ich eure Beschwerden mal so gar nicht. Wie schon mehrfach gesagt, das Charakterdesign sieht genauso aus wie schon Spiele der Serie von vor über zehn Jahren. Besonders viel hat sich in letzter Zeit nicht geändert.
Ich bin auch nicht mit allem einverstanden, wie sich das Genre so entwickelt. Aber wenn ich das hier so alles lese, denk ich mir doch, dass einige mal ihre überhöhten Ansprüche herunterschrauben oder sich ein anderes Genre suchen sollten. Wenn man über Jahre hinweg offensichtlich keinen Spaß mehr dran hatte, bringts das nicht.
90% der Anime sind nicht wirklich "übersexiert"...(Und nochmal 9% gehören dann noch zu akzeptablen Dingen)
Spiele, die wir aus Japan hierzulande sehen, eigentlich zu 100%.
Sowas hat man doch zum Glück eher selten in Anime... und maximal noch in V-Novel die eh in Japan bleiben.![]()
Ich würde das ebenfalls nicht so bezeichnen, aber anscheinend reicht das gewohnte Ausmaß hierzulande schon, um den ein oder anderen auf die Palme zu bringen. Aber wie gesagt ... wenn ich RPGs zocke, dann gibt es eine Millionen andere Dinge auf die man achten kann und die für das eigentliche Spiel auch wirklich von Bedeutung sind. Wer sich da an einem aufblitzenden Höschen oder eng anliegenden Klamotten etc. stört, ist selbst schuld.
Ich hab Lack & Leder vergessen.
Dafür habe ich einen guten Blick
Ne, im Ernst, wenn ich Animax gucke, dann springen mir diese Elemente geradezu ins Gesicht. Egal welches Genre, die übergroßen Brüste usw. dürfen nicht fehlen.
Bitte werfe einen Blick auf dieses Bild und sag mir noch einmal, daß das heutige Charakterdesign genauso aussieht wie in den 90igern.
Vor 10 Jahren waren die Helden älter, einen guten Hauch westlicher und das Wichtigste: Keine Pädo-Lolis!
Wenn ich mir die Designs von "damals" angucke, dann weiß ich sofort, für welche Klasse welcher Charakter steht, der RPG Bezug ist klar.
Bei den neueren Designs bin ich mir nicht klar, ob es sich überhaupt um ein RPG handelt, die Charaktere sind unglaubwürdig, ich nehme
den "Kindern" nicht ab, daß sie wirklich im Stande sind diese Waffen einzusetzen. Immersion in die virtuelle Welt oder die "Aussetzung der Ungläubigkeit"
(Suspension of disbelief) funktioniert nicht, man kauft den Charakteren Ihre Rollen nicht ab. Das ist immer ein sicheres Zeichen für schlechtes Design.
Schaue ich mir den Helden von damals an, dann sagt seine Körpersprache: "Komm her, ich mach dich fertig"
Dagegen scheint die 10-Jährige mit Brüsten auf der rechten Seite des ToG Artwork sagen zu wollen: "Ich bin eine Puppe, mach mit mir, was Du willst"
Das ist Absicht der Entwickler.
Das ist so ähnlich wie mit dem Vergleich der Designs von Street Fighter und King of Fighters. Wenn ich Ryu oder Ken sehe, stelle ich sofort den Bezug
zum Karate her, der Bezug zum Kampfsport wirkt sofort offensichtlich: ja, das sind Kämpfer, die es drauf haben. "Aussetzung der Ungläubigkeit" klappt auf Anhieb.
Somit handelt es sich um gutes Design.
Schaut man sich dagagen das Charakter-Design von King of Fighters an, ist der Bezug zum Kampfsport überhaupt nicht ersichtlich, der Betrachter fragt sich zurecht, ist das ein Tanz-Spiel,
eine Dating-Simulation oder doch ein Sci-Fi-Spiel? Die Charaktere würden in viele Genres passen. Die wenigsten würden Ash zutrauen stärker als Ken zu sein. Ash dient nur einem
sexuellem Zweck, er ist eine Modepuppe, er ist alles, aber bestimmt kein "Fighter".
Diesen Vergleich kann man auf die JRPG-Designs von heute und damals übertragen, die heutigen Charaktere wirken unglaubwürdig, verlieren Ihre RPG-Wurzeln und dienen nur einem Marketing-Zweck.
Sie sind keine Charaktere mehr, sie sind Platzhalter für Marketing-Ideen, dienen aber nicht mehr der Handlung des Spiels. Der Suspension of disbelief funktioniert nicht mehr. Zumindest bei mir nicht.
Ich will "unser" Genre nicht schlecht sprechen oder Probleme aus der Nase ziehen, die gar keine sind, sondern euch zum Nachdenken bringen, ob die jetzige Richtung im JRPG wirklich die
richtige ist. Ohne Kritik verändert sich nie etwas. Viele hier im Forum sind sich der Probleme in JRPG sehr wohl bewusst, den meisten scheint es egal zu sein, da sie keine Möglichkeit der Einflussnahme sehen
und ganz wenige weigern sich die Probleme als wahr anzuerkennen.
Geändert von Takama (29.09.2009 um 00:12 Uhr)
In Tales of Phantasia war Fujishima für das Charakterdesign verantwortlich. Abgesehen davon ist jenes Spiel zwar aus den 90ern, liegt aber eher schon 15 Jahre zurück. Wenn du schon solche Vergleiche ziehen musst, dann tu dies mit Figuren von Inomata, also u. a. aus Tales of Eternia, Destiny 2, Rebirth, the Tempest, Innocence oder Hearts. Wie gesagt, erkenne da keinen signifikanten Unterschied zu ihren Charakteren aus Graces. So wie die aus dem uralten Phantasia eben auch eine offensichtliche Ähnlichkeit zu denen aus Symphonia, the Abyss und Vesperia haben. Ich habe jedenfalls nichts dagegen, wenn diese Künstler ihrem Stil im Großen und Ganzen treu bleiben.
Hab Lufia wieder auf normal angefangen....den 1. Gades in Gordovan besiegt und das Gadesschwert bekommen...ja früher war wirklich alles besser![]()