Man kann halt manche Dinge nicht verallgemeinern, Erlebnisse oder in der Welt herumkommen, sowie das Studieren, kann man auch in einer Ehe machen, ob es dann die jeweilige Frau oder der Mann mitmacht ist wieder ein anders Thema.^^
Ich denke man muss bevor man überhaupt den Schritt der Hochzeit wagt, sowieso genau klären was man will, will man Leben oder sich einengen lassen, das letztere kann nur passieren wenn man es zulässt, zudem kann sowas alles selbst in einer ganz normalen Beziehung auch geschehen.
Ja das kenne ich sehr gut, meine Eltern haben sich auch nach 25 Jahren getrennt, weil, in dem Fall meine Mutter, es leid wahr immer nur im Alltag zu leben, aber dran gearbeitet hat letztendlich keiner wirklich.Zitat
Ja ich glaube das sehen viele genauso und man sollte in die Richtung schon noch was ändern, bei vielen Dingen müsste man noch einmal eine Ehe führen das könnte man auch gut ohne regeln, aber das sieht der Staat dann wieder anders und ärgert sich über die z.b vielen Scheinehen in Deutschland....Zitat
Naja und Vorteile, KA wir z.b haben uns erst nach der Hochzeit damit befasst irgendwie, uns war das nicht wichtig, zumindestens kein Grund zum Heiraten für uns gewesen.
Selbst jetzt geht es irgendwie an uns vorbei, das einzige was sich bisher geändert hat ist die Steuerklasse.![]()
Internet Trolle wie aus dem Lehrbuch!
Ich würde ja weinen wenn es nicht so verdammt lustig wäre! xD
Die Gegebenheiten um das Heiraten waren nie besser bestellt wie heutzutage. Klar brau man keinen Wisch damit man mit dem Partner zusammensein kann, aber ein; Ja ich will! gesprochen vor Gott als zeugen, würde ich wohl als den Liebesbeweis schlechthin ansehen.
Für die jenigen die rein kirchlich heiraten ändert sich im grundegenommen eh nichts, ausser die tolle Feier und das leckere Essen.
Ich will noch so viel machen im Leben und möchte mich nicht festlegen ist eine verdammt billige Ausrede. Da muss ich immer an unsere Dorfalkoholiker denken, die mit dem selben gefasel aufwarten. Die letzten 3 Jahre an jedem verfügbaren Bierpilz stehen reicht noch nicht da müssen noch 7 Jahre dabei, befor geheiratet wird. Abgesehen das sich danach auch nichts ändern wird und sie immer noch an jedem verfügbaren Bierpilz stehen. Leute die mir früher eben das erzählt haben, haben trotzdem nicht mehr aus ihrem Leben gemacht.
Das einzige was ich diesbezüglich gelten lassen würde ist; Ich will mich nicht auf einen Partner fest legen, getreu dem Motto, ob sich nicht doch was besseres findet. Was natürlich noch ne miserabelere Ausrede ist.
Und wenn es dann doch noch mal ins Ausland gehen sollte? Das kann das ganze Leben lang passiere. Also am besten gleich auf einen festen partner verzichten. Oder zumindest nur Beziehungen mit beschränkter Haltbarkeit.
Ok ich sehe vieleicht alleine da, wenn ich sage, das ich mein Leben nicht nur für mich leben möchte sondern, oder gerade, für die Menschen die mir viel bedeuten.
Oh man, ich verstehe euch nicht.
Ich verstehe vollkommen was du meinst, aber mir persönlich sind Gesten, Kleinigkeiten und gerade Opfer mit voller Überzeugung mehr wert um zu zeigen, dass ich mein Leben auch für meinen Partner lebe, so wie du es jetzt beschrieben hast. Eine Heirat ist für mich auch als Symbol zu sehen und ich stehe dem zukünftigen Gedanken mit Freude gegenüber, auch wenn ich einsehe, dass noch einige Sachen erreicht und überstanden (z.B. die erste gemeinsame Wohnung und das Meistern des Alltags) werden müssen, um bei mir und meiner Freundin z.B. ans Heiraten denken zu können.
Man möchte sich Sicherheit aufbauen, so groß die Liebe und vielleicht auch die rosarote Brille vielleicht mit der Zeit noch ist. Dieser realistische Aspekt ist trotz meiner Romantiker-Einstellung schon immer da gewesen und ist für mich etwas Gesundes, auch für den Partner, nehme ich jedenfalls an ^^
Ich sehe es so, dass wahre Liebe keinen Beweis braucht, erst recht nicht durch ein gesprochenes Wort. Dann lieber hin und wieder ein paar Überraschungen. Urlaub, Essen gehen, was Verrücktes machen...
Vielleicht sind wir da aber auch nur zweierlei Meinung, weil das "vor Gott" für dich offensichtlich zusätzlich ehrfürchtige Wirkung hat (sei dir gegönnt).
Bei mir ist das nicht so. Für mich steht auch fest, dass - wenn ich mal heirate - dies ausschließlich standesamtlich stattfinden wird.
1.Weil ich für meinen Glauben kein Gotteshaus brauche
2.Und weil ich eine Hochzeit nicht als Liebesbeweis in erster Linie ansehe (der es durch das ganze Schickimicki offensichtlich sein soll):
Heiraten hat steuerliche und gütliche Vorteile und man trägt einen gemeinsamen Nachnamen. Man erleichtert es seinen Kindern außerdem ungemein.
Der Rest ist Symbolik. Wenn man wirklich verliebt ist und zusammenbleiben möchte, dann weiß man das auch ohne Unterschrift.
Btw. als Troll würde ich jemanden, der eine andere Meinung hat, als du, nicht unbedingt gleich bezeichnen.![]()
@Ketzer
Klar, schon Recht.
Aber einige -so wie ich- denken halt eben, das ich nicht mit 20-30 heiraten will. Das liegt bei mir um ehrlich zu sein daran, dass ich meiner Zuknüftigen einfach keinen halbfertigen Studenten anbieten will @_@° . Ich möchte gern ein geregeltes Leben haben/bieten können. Dieses "ja, ich will"... da muss ich mir auch 100% sicher sein, wenn ich sowas sage, soll das auch verdammt nochmal halten und nicht nach ein paar Jahren zur Scheidung führen.
Es gibt imho sicher auch andere Möglichkeiten nen Liebesbeweiß zu bringen.
Ok, ich bin ja auch nicht total gegen die Hochzeit... nur halt nich SO früh^^°
Vllt bin ich auch einfach zu jung für eine Meinung .___.
@ Ketzer:
Wow....alle als Troll beschimpfen und Leute wie mich mit dem Dorf Alki vergleichen...
Dein Beitrag pisst mich grad irgendwie wirklich an ....
Was bitteschön ist das für eine Begründung zu heiraten, ein "Liebesbeweis"? Das hat was Kindisches.
Das Heiraten entstand aus dem inhärenten Vereinigungstrieb heraus, ähnlich wie Geschlechtsverkehr. Man schafft familiäre Bande, eine untrennbare Kontaktfläche. Kulturanthropologisch gesehen ist das ein Teil der Menschwerdung. Meiner Meinung nach sollte man sich das wahren, so impulsiv, irrational und unüberleg das für den Außenstehenden auch erscheinen mag.
Ich hab mich mit 16 verlobt und halte das heute für das brillanteste, was mir in meinem Leben passiert ist. Da finde ich es fast ein bisschen prüde, wenn man 22jährige Ehepartner bezweifelt (übrigens wird in anderen Ländern mit noch 12 oder 14 geehelicht).
Ich finde die Diskussion dahingehend etwas abstrus, als dass es hier um ein Thema geht, dass sich nicht rational betrachten lässt. Genausogut könnte man über die Pros und Contras des Sichverliebens schwadronieren. Etwas anderes ist das bei Familienplanung, ein Kind zu bekommen ist dann schon von Verantwortung, folglich von Rationalität geprägt, aber wemgegenüber habe ich bei einverständigem Lieben eine Verantwortung? Bei nächtelangen Sex geht es nicht um Verantwortung, es geht um nächtelangen Sex. Beim Heiraten geht es nicht um Verantwortung, es geht um die Einsmachung mit dem anderen (Namensidentität und so). Heutzutage muss das nicht mal für die Ewigkeit sein, auch wenn das Klischee es so ausspricht.
Das schlimme ist eigentlich, dass das ursprünglich Schöne am Wünsch nach der Ehe durch vieles kaputt gehaun wird. Schließlich geht es vorwiegend um die Stellung in der Gesellschaft, Pflichten in der Familie (unter die Haube zu kommen), ist geprägt von Tradiertheit, einem persönlichen Idealbild, Selbstkompensation...
Wahrscheinlich hält man das Gefühlsleben wohl deshalb auch für so reifeabhängig, weil man meint, der Mensch könne erst spät zwischen seinem Wunsch nach Vereinigung und eben jenen fragwürdigen Gründen unterscheiden. Letztendlich muss aber selbst das jeder selbst wissen, denn wie gesagt, Verantwortung braucht es hier nicht, warum also groß drüber reden, man schadet niemandem.
Geändert von Mordechaj (26.08.2009 um 00:48 Uhr)
Der einzige der hier rumtrollt bin ich, warum reibt mir das keiner unter die Nase? Eynes hat es doch gerade so schön umschrieben, jedem seine Meinung. Ich mag es nur nicht wenn Leute irgentwelche Gründe nennen die eigentlich nur Augenwischerei sind. Glaubt mir ich verstehe was davon, ich werfe "nur" mit sowas um mich.
Wenn man den richtigen Partner gefunden, solche von Flow angesprochenen Kompatibilitättests abgeschlossen hat, was steht einem da noch im wege? Unerwartetes kann immer passieren, sollte man besser warten bis man in Rente ist?
Wenn ich weis, mit der Frau möchte ich alt werden, stört mich auch das stückchen Papier nicht mehr auf dem das noch mal extra steht, ich nehme es trozdem mit. Es bietet mir keine Nachteile.
Ok ich gebe zu, wenn ich verheiratet wäre, wäre es schwer meiner Frau nahezubringen das ich nächstes Jahr 3 Monate weg bin. Es wäre aber genauso schwer wäre ich nicht verheiratet.
Liegt es wirklich daran das jeder gleich an Kinder denkt wenn es ums Heiraten geht? Die sind das einzige was wirklich bindet (oder die Arbeit, oder das soziale Umfeld, oder ... ).Die können aber auch da sein wenn man nicht verheiratet ist.
Es setzt einfach noch eins drauf. Klar ist es einfach zu sagen ich könnte mit nem Falschirm aus nem Flugzeug springen: Es zu tun ist wieder eine ganz andere Liega.... Oder so in der Art.^^
Abschleißend ein persönliches Statement zum Thema;
Ich weis nichtmal ob ich selbst irgentwann Heiraten möchte, einfach aus dem Grund, weil mir die Hochzeitszeremonie wie sie heutzutage üblich ist, nicht zu sagt!
Du triffst öfter Entscheidungen, ohne über die Konsequenzen nachzudenken?
Die Entscheidung für die Ehe ist für viele Menschen eine der weitreichendsten Entscheidungen, die sie in ihrem Leben treffen werden (und im Gegensatz zum Sichverlieben IST es eine bewusste Entscheidung). Gerade da wäre es doch angebracht, sich vorher ein wenig mit der Bedeutung dieses Schrittes auseinanderzusetzen.
Geändert von gas (26.08.2009 um 02:13 Uhr)
Quasi nur noch.
Es ist allerdings eine individuelle Entscheidung, weil auch die Folgen und die Ausgangssituation stets individuell sind. Bisher kam im Übrigen auch nur das übliche pauschalistische Gelaber über Reife, gefestigte Beziehungen und wie verbaut einem das Leben dann ist, wenn man erstmal sesshaft wird. Mal ganz ehrlich, wer den richtigen Zeitpunkt zum Heiraten dann sieht, wenn er die wenigsten Kompromisse einzugehen gezwungen ist und erstmal eine 9jährige Testphase braucht, an dessen Lebensphilosophie habe ich dann doch einige gravierende Zweifel. Ähnlich ist das mit Leuten, die anderer Leute Beziehungen anhand ihrer emotionalen Reife und Gefestigheit bewerten, als wäre der Mensch unter 30 chronisch zu blöd zum Glücklichwerden. Ich bin auch mal ganz elitär der Meinung, dass man zuerst Person und dann Zahnrad im Gefüge sein darf; wenn man plant, ab wann man bereit ist, eine Beziehung auf das nächste Niveau zu tragen und diese Planung dann auch eben noch genau davon abhängig macht, ab wann die kleinstmögliche Anzahl von Kompromissen geschlossen werden muss, lässt man den Stand der Ehe nicht nur zu einem obligatorischen Lebensabschnitt verkommen, sondern degradiert den Wert des eigenen Liebeslebens unter den Anspruch, in derWettbewerbswelt zu funktionieren. Und das, meine Damen und Herren, zeugt nun wirklich von mächtig wenig emotionaler Reife, so anmaßend diese Anschuldigung jetzt auch sein mag, aber ich bin da in reichlich guter Gesellschaft.Zitat
Ja, es ist eine Entscheidung mit Konsequenzen und so weiter, aber der Schwur "in guten wie in schlechten Zeiten" hat irgendwie nicht mehr arg so viel Gewicht, wenn man lange genug gewartet hat, um ja nichts aufgeben zu müssen, ja in keinem Risiko zu stehen, es könnten ja tatsächlich schlechte Zeiten kommen... Es ist dann auch nicht besonders nobel, erst dann das "Wir" zu benutzen, wenn das "Ich" ausgelebt und nicht mehr spannend genug ist.
Ich glaube, viele überstrapazieren den Begriff "Beweis" - und noch viel wichtiger, einige nehmen ihn zu wörtlich.
Du meinst, Flitterwochen, Hochzeitsschmaus und sich in verrückte Kleider werfen?Zitat
Im Ernst, Heiraten kann doch einfach sowas tolles sein.
Fragt sich nur, ob das auch sinnvoll ist. Ich verstehe nicht viel von Beziehungen, aber ich dachte, es geht dabei insbesondere auch darum, sich gegenseitig zu unterstützen und an einer gemeinsamen Zukunft zu arbeiten. Wenn diese unsicheren Zeiten als "halbfertiger Student" wirklich so unerträglich für die Partner sind, warum blicken dann so viele Menschen auf diese Zeit als die beste ihres Lebens zurück?