Also ich bin gegen die Todesstrafe. Denn die Todesstrafe als Präventivmaßnahme gegen Täter einzustetzen die wieder rückfällig werden könnten halte ich für total krank. Zudem ist eine lebenslange Strafe (wirklich Lebenslang und nicht blos 15 Jahre) effektiver und zugleich billiger als die Todesstrafe (das ist wahr, den aufgrund der vielen Nachuntersuchungen und Anhörungen kommt dem Stat die Todesstrafe teuerer als eine lebenslange Haftstrafe).

Zudem klingt das Wort "Todesstrafe" selber irgendwie Paradox. Den was soll der Tod für eine Strafe sein? Es ist IMHO eine Strafe für die Hinterbliebenen des Täters, als für den Täter selber, denn wenn der Tod ist kriegt er eh nix mehr mit (klingt jetzt vielleicht etwas hart, aber es ist doch so!)

Noch kurz zur deutschen Rechtssprechung. Die deutsche Rechtssprechung basiert darauf, das ein Mensch eine Strafe absitzt sich bessern kann und dann wieder in die Gesellschaft entlassen wird. Leidergottes ist es so das Leute freigelassen werden und wieder eine Tat begehen.

Jetzt stellt euch doch mal folgenden Sachverhalt vor. 2 Menschen die einander nicht leiden können geraten in einen Streit, und der eine tötet den anderen durch fahrlässige Tötung. Es war wirklich unbeabsichtigt, jedoch denkt der klagende Anwalt das es Mord war und das sein Motiv Hass ist. Und jetzt wird er veruteilt, doch was für eine Strafe muss man ihn aufdrücken? Lebenslang, weil er ja auch noch andere Menschen hassen könnte die er auch noch umbringen wird? Oder doch blos 5 Jahre, weil es ja unbeabsichtigt war?

P.S. Das letzte Beispiel ist jetzt zwar etwas doof gewählt, allerdings glaube ich das man herauslesen kann worauf ich hinaus will.