Ich denke, dass die Zeit der großen Verlage, die sowas vertreiben, vorbei ist.
(Zumindest in Dt...) - das hat jedoch nur wenig Auswirkungen auf das Hobby als ganzes. Das wichtigste Problem sind nicht die Verlage, sondern das rekrutieren von Frischfleisch. Das erfährt oftmals nicht einmal von der Existenz des Hobbys, geschweige denn von konkreten Spielen, wenn es nicht gerade Internetnerd ist oder spielende Freunde hat. Es gibt ja keine Werbung und verkauft wird nur im Internet/In Spezialgeschäften (die alle wegsterben...)
Nichtsdestotrotz kommen jedes Jahr eine vielzahl neuer Spiele auf den Markt, die alten Systeme schmeißen einen tot mit Material usw. - zwar nicht mehr ganz so sehr wie früher, wo man einfach alles rausgebracht hat, was cool war (DnD2, mit sehr vielen Nebenlinien usw.) sondern sich überlegt, was am besten geht, sich rentiert usw. - aber man macht es dennoch.
Insgesammt sehe ich die Lage nicht kritischer als vor 10 Jahren, sondern genauso schlecht/ besser, da es jetzt wenigstens (viele) richtig gute Systeme gibt, von denen viele 1999 (oder wann auch immer...) nicht existierten. (Ja, ich weiß, dass alle auch mit einem schlechten System viel Spaß haben können, Regeln eh unwichtig sind usw. bzw das die einschlägige Meinung ist...) - Jetzt bestehen auf jeden Fall viel bessere Chancen, einen Anfänger für das Hobby zu begeistern, als vor ~10 Jahren. (Problematisch ist höchstens, dass das in deutschland Populärste System DSA das warscheinlich un-einsteigerfreundlichste überhaupt ist... und dadurch sicherlich diverse Leute abgeschrekt werden. Die Einstiegshürde, erstmal 150€+ für etwas auszugeben, nur um es vernünftig Spielen zu können, ist groß. Insbesondere, da man auch noch Mitspieler braucht, was ein Problem ist, wenn man nicht ohnehin schon in den entsprechenden Kreisen aktiv ist, und die stark frequentierten Spielerbörsen kennt...)





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