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Thema: [RPG] Aller Anfang ist schwer...

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    ---Teleri---
    Die Straßen sind mäßig besucht, aber niemand scheint besondere Notiz von der Dunmerin zu nehmen. Als sie schließlich am Haus der Alchemistin angekommen ist, versperrt eine behelfsmäßig verschlossene und mehrfach zugenagelte Haustür den Weg. Am Holz hängt ein kleiner Zettel.

    [FONT="Comic Sans MS"]Auf Beschluss
    Des Hauptmannes
    der Stadtwache
    des ehrenwerten
    Sir Gabriel
    -
    Betreten strengstens Verboten

    Missachtung zieht empfindliche Strafen nach sich![/FONT]

    Vorübergehende Personen scheinen sich vor der Tür etwas zu scheuen und werfen ihr verängstigte Blicke zu.

    ---Myria, Skarin & Mergoth---
    Das Gesicht der Ork verrät nicht, was in ihr vorgeht, aber ihre Haltung Skarin gegenüber wird etwas abweisender als davor, anscheinend hat seine Lüge nicht das bewirkt, was er beabsichtigt hat, vielleicht hat sie ihn auch durchschaut, dass irgendetwas ganz und gar nicht in Ordnung ist. "Nein, weiß ich nicht", antwortet sie tonlos und kurz angebunden und blickt den Gefährten mit einer Art nacheinander ins Gesicht, welche pure Ablehnung ausstrahlt und irgendwie sagt Sonst noch was? Nein? Dann verschwindet.

  2. #2
    Mergoth folgt dem Gespräch zwischen dem Nord und der Ork mit versteinerter Miene. Hinter seiner Stirn jedoch macht sich ein wenig Belustigung breit, als die Ork ihre Frage barsch erstickt. Er erwidert ihren Blick freundlich aber bestimmt und nach einem weiteren Moment des Schweigens, richtet er das Wort an die Magierin: 'Ich weiss ihr seid sehr beschäftigt und ich glaube ich spreche für alle, wenn ich sage, dass wir euch keinesfalls bei eurer Arbeit stören wollten... es liegt ja auch in unserem Interesse, dass der Nord auf jeden Fall wieder auf die Beine kommt.' Er macht eine kurze Pause, dann spricht der Kaiserliche weiter: 'Ich war bei der Legion und habe schon vieles gesehen, aber dass ein Krieger, selbst wenn er eher einem Bären gleicht, als einem Menschen, der so schwer verletzt wurde, so schnell wieder zu einem ruhigen Genesungsschlaf findet, ist mir noch nicht untergekommen... sagt, wie oder besser, mit welchen Methoden habt ihr die Wunden bis jetzt behandelt?' Der Kaiserliche legt eine ordentliche Portion Neugier (die er nichteinmal spielen musste), Respekt und Achtung vor der Arbeit, welche die Ork bis jetzt geleistet hatte, in seine Worte. Nach einem Kurzen Moment fügte er an, jetzt aber etwas zurückhaltender: 'Ihr könntet mir vielleicht nicht ebenfalls helfen? Ich schleppe seit ich hier gestern angekommen bin, eine arg schwächende Erkältung mit mir herum... selbstverständlich ist das nichts im Vergleich zu dem hier,' er deutet auf Jolkin, 'und es liegt ehrlich nicht in meiner Absicht, euch die Zeit zu rauben...'

  3. #3
    Arrogantes Gildenmagiervolk. Myria will sich schon wieder zur Tür wenden, als Mergoth die Ork anspricht. Nicht schlecht, so erfahren wir vielleicht doch noch etwas., denkt sie sich bei Mergoths ersten Worten, doch als er sie danach fragt, ob sie sich um seine banale Erkältung kümmern kann, verdreht sie innerlich die Augen. Vielleicht sollte ich mir von meinem letzten Geld doch einen Schlickschreiter-Transport leisten, irgendwohin weit weit weg von Balmora... Eigentlich hatte Mergoth vorhin ganz recht, prinzipiell kann es ihr egal sein, was hier vor sich geht. Es ist weder ihr verletzter Gefährte, noch ihre Bekanntschaft, die verschwunden ist. Gleichzeitig weiß sie ganz genau, dass sie nicht von hier verschwinden kann, solange sie nicht weiß, was hier wirklich lost ist, das würde ihr sonst für die nächsten Monate keine Ruhe lassen.

  4. #4
    Teleri erreicht die Tür zum Laden der Alchemistin, mit der etwas geschehen war, das man in Balmora offenbar unter ‚versiegeln’ versteht.
    Sie liest den Zettel. Die einzig brauchbare Information, die sie daraus entnehmen kann, ist der Name des Heinis, der in dieser Stadt den Hauptmann spielt.

    Ratlos schaut sie sich um. Dann greift sie sich den nächstbesten Passanten, einen unauffällig gekleideten Dunmer, der entweder ihr oder der Tür scheele Blicke zuwirft: „Könnt Ihr mir sagen, was hier geschehen ist? Ich kenne die Muthsera Weißhafen nicht, aber ich bin Alchemistin wie sie, und wollte sie einige Dinge fragen. Warum ist ihr Haus versperrt?“
    Geändert von Glannaragh (29.01.2011 um 18:28 Uhr) Grund: Tempus

  5. #5
    ---Teleri---
    Entsetzte, aber auch zunächst skeptische Augen mustern Teleri; ehe sie sich verstohlen umsehen und der Dunkelelf dann plötzlich drauflosplappert.
    "Ihr wisst das nicht? Ein Blutbad. Sie wurde von oben bis unten aufgeschlitzt, und ihre Innereien hingen von der Decke und von den Fackeln und aus den Fenstern. Und ihr Kopf, bei Nerevar, aufgespießt auf einem Kerzenhalter! Und von dem Nord möchte ich gar nicht anfangen: Gepfählt an einer Wand fand man ihn, ich hörte jemanden sagen, sein Herz wurde ihm in den Mund gestopft.". Nach einer kleinen Pause fügte er an: "Hat mir alles die Großmutter eines Bekannten erzählt, und diese hat Freunde bei der Stadtwache, von denen es welche von ihren Kameraden erfuhren. Jedes Wort ist wahr!", und der Dunmer schaut aus, als würde er tatsächlich jedes Wort glauben, sei es noch so übertrieben dargestellt. Eilig eilt er weiter, und es scheint, trotz seiner Begeisterung für diese Tat, dass er gar nicht schnell genug aus der Straße verschwinden kann.

    ---Myria, Skarin & Mergoth---
    Ganz offensichtlich hat die Ork-Magierin schon in dem Moment beschlossen, keine Auskunft zu erteilen, als Mergoth den Mund aufmachte; seinen Ausraster vom Vortag scheint sie nicht vergessen zu haben. Als er dann auch noch um die Heilung seiner Erkältung bittet, mischt sich zu der Ablehnung auch noch eine Spur Häme in den Gesichtsausdruck der Ork, und mit einem spöttischen Unterton erwidert sie, abermals so wortkarg wie zuvor: "Nein, bedaure...", und sie verschränkt noch abweisender als zuvor die Arme.

  6. #6
    Nur Gerüchte verbreiten sich schneller, als ein Cliffracer fliegt, denkt sich Teleri. Dennoch fährt ihr der Schreck in die Glieder. Die Vampire! Das muß ihr Werk gewesen sein. Und ich habe Zirkon auf diese Fährte gebracht... Bei dem Nord in der blumigen Erzählung konnte es sich nur um Jolkin handeln. Skarin wird mir den Kopf abreißen, wenn er erfährt, daß es meine Schuld war.
    „Guarscheiße!“ flucht sie laut. Eigentlich sollte ich so schnell wie möglich aus dieser unglücksseligen Stadt verschwinden. Irgendwohin, wo es ruhiger ist – Bal Ur oder so.
    Langsam steigt die Wut in ihr hoch. Wut auf sich selbst, auf Balmora im allgemeinen und auf diese Mörderbande, die unter der Stadt völlig verdient in ihrem eigenen Blut liegt. Ach, zur Hölle damit. Ich bin einmal zu oft davongelaufen. Diesesmal nicht.

    Sie wendet sich ab und geht in Richtung Magiergilde. Ich muß Ajira bescheidsagen. Bleibt nur zu hoffen, daß noch nicht irgendein Idiot die Geschichte in ihrer ganzen Dramatik vor ihr ausgewalzt hat...

  7. #7
    Dann eben nicht... Mergoth zuckt nur unmerklich mit den Schultern, die Ork will wohl einfach nicht...

    Sie stören die Magierin nicht weiter, stumm sind sich alle einige, dass es wohl doch besser sei, sie in Ruhe zu lassen. Mergoth wendet sich als Erster ab und verlässt gefolgt von Skarin und Myria das Gildenhaus.

    Draussen angekommen dreht sich der Kaiserliche zu den anderen um. 'Und, was tun wir jetzt... direkt nochmal bei dem Haus vorbeischauen wird uns wohl kaum weiterbringen... aber hattet ihr nicht erwähnt, dass euch noch ein Begleiter fehlt?'

  8. #8
    Skarin hört der Dunkelelfe aufmerksam zu, als sie ihm die Geschichte des Abends, als sie verschwand, erzählt. Ihm brennt zwar die Frage nach ihren Entführern und dem geheimnisvollen Retter auf der Zunge, er respektiert jedoch ihre Bitte und lässt das Thema vorerst ruhen. "Riesen-Goblins", staunt er stattdessen, "ich muss schon sagen, Vvardenfell ist eine seltsame Insel. Naja, ich selbst habe jedenfalls auch noch zwei Heiltränke und einen Trank gegen Krankheiten im Gepäck. Die Zutaten für das andere Gemisch hab ich leider nicht dabei." Der Nord kramt in seinem Rucksack und holt das Flächschen mit dem Trank gegen Krankheiten hervor. "Ich schlage vor, dass ich ihm das Mittel verabreiche, sollte er nämlich zufällig dabei aufwachen und merken, dass ihm jemand einen Trank gibt, schlägt er noch um sich", scherzt Skarin und schwenkt dabei ein wenig die Glasflasche hin und her. "Und wegen den Zutaten", beginnt er und wendet sich dann an Mergoth und Myria", hat vielleicht einer von euch Hustengras und Salzreis dabei?"

  9. #9
    Es stimmt also... Denkt Mergoth sein Erstaunen jedoch nicht zeigend. Er hatte die Ausführungen der Ork in der Magiergilde für ausgemachten Schwachsinn gehalten. Mutierte Goblins, stark und intelligent... da muss irgendwer seine Finger im Spiel gehabt haben...

    Er blickt die Dunmer fest an. 'Hmm... interessant... Die Ork hat mir ebenfalls etwas von einer Goblinplage erzählt, als wir Jolkin am Abend in die Magiergilde brachten. Ich hielt das ja erst für irgendeine Ausrede für irgendwelche unpassenden und unschönen Geschehnisse in der Stadt... so auch für den Tod der Weißhafen... Aber auch hier drängt sich mir die Frage auf, kann das in dem Laden wirklich ein Goblin gewesen sein? Ich meine, die Tatsache, dass der Nord und vor allem die Altmer übel zugerichtet wurden, lässt darauf schließen, aber so intelligent diese Goblinmischwesen auch sein mögen, lassen sie ihre Opfer nicht einfach irgendwo an die Wand geheftet zurück... Goblins verschleppen die zerstückelten Körper ihrer geschlagenen Feinde... und davon mal abgesehen lassen sie keine Überlebende zurück... ich glaube nicht, dass es ein Goblin war, der sich mehr für die Zerstörung der Einrichtung, denn der zweifelsfreien Tötung der Anwesenden interessierte...' Er macht eine kurze Pause und blickt einmal durch die Runde. 'Und sollten dort unten wirklich Goblins sein, warum weiss die Magiergilde davon, die Kämpfergilde aber nicht, warum sehe ich an keinem Kanaldeckel Wachen stehen, warum findet hier trotz der Gewissheit dieser Tatsache so ein verhältnismäßig normaler Alltag statt? In eurer Erzählung fehlt etwas Teleri... etwas, das wahrscheinlich einen Schatten beschreiben würde, der anscheinend kurz nach dem Überfall auf die Alchimistin, aus dem Stand heraus auf das nächste Hausdach springen kann...' Mergoth redet weder vorwurfsvoll, noch irgendwie drohend, es wirkt mehr so, als spreche er zu sich selbst.

    Sein Blick fällt wieder auf Jolkin. Er scheint sich von seinem augenscheinlichen Selbstgespräch loszureissen und spricht jetzt tatsächlich zu Teleri. 'Achja richtig... mit Hustengras kann ich leider nicht dienen, aber mit Salzreis...' Er macht ein Beutelchen von seinem Gürtel los und reicht es der Dunmer. Darin befinden sich zwei Handvoll Salzreis.

  10. #10
    Teleri nimmt den Beutel entgegen. „Danke...“ Sie nimmt etwas von dem Salzreis heraus und läßt es in den Mörser rinnen, pellt dann eines der Kwamaeier aus ihrem eigenen Gepäck und fügt die Schalen hinzu.
    „Es fehlt mehr als nur einiges in dieser Geschichte, Mensch“, murmelt sie, während sie die Zutaten zu einem Pulver zermahlt. „Aber wenn der Schatten, den Skarin gesehen hat, nicht nach Mensch oder Mer aussah, sind die Goblins der einzige Einfall, den ich dazu habe. Zumindest hoffe ich dann inständig, daß es eines von diesen Wesen war. Ich... Eure Einwände sind berechtigt, aber glaubt mir wenn ich sage, daß außer den Goblins momentan keine andere direkte Gefahr für Balmora besteht. Das ist für sich genommen auch schon schlimm genug. Ich habe die Stärke dieser Kreaturen gesehen. Das Klügste wäre es, so schnell wie möglich von hier zu verschwinden. Weit weg.“
    Sie mischt das Pulver mit etwas Wasser, bis es ein dünnflüssiges Gemisch ergibt. „Versuch, ihm den Trank gegen Krankheiten einzuflößen, Skarin. Mach langsam, nicht, daß er daran ertrinkt...“
    Geändert von Glannaragh (19.03.2011 um 19:58 Uhr)

  11. #11
    ---Myria, Teleri, Skarin & Mergoth---
    Jolkin ist in der Zwischenzeit wieder etwas unruhiger geworden, und in dem Moment, als Skarin versucht, ihm den Heiltrank einzuflößen, schlägt er die Augen auf und starrt den Nord an. Seine mächtigen Pranken schlagen den Heiltrank beiseite, sodass er Skarin entgleitet und beim Aufschlag auf den Boden zerbricht. Kurz darauf hat der Nordkrieger sich auf dem Bett aufgerichtet, seinen Kumpanen am Kragen gepackt und hält ihn eisern fest. Sein Blick wirkt desorientiert, als er durch den Raum schaut, die Augen sind glasig und die Pupillen geweitet. Dann plötzlich kehrt das Leben in Jolkin zurück, die Augen werden klarer. "Skarin?", murmelt er benommen, vergisst dabei aber, den Griff zu lockern. "Wo bin ich...", fährt er fort und mustert die Anwesenden misstrauisch.

    Skarin: -1x Heiltrank gegen Krankheit
    Mergoth: -2x Salzreis
    Teleri: -1x kleine gekochte Kwama-Eier, +2x Salzreis -> -1x Salzreis -> 1x Salzreis

    ---Raggoth-gro-Lokhar---
    Der Rothwardon hebt den Kopf wieder und grinst breit; dann schiebt er einen Teil der Schriftrollen in die Richtung des Orks. "Sucht euch nur was aus. Ich gehöre hier nicht zum Inventar, sondern suche ebenfalls Aufträge. Die Gilde schreibt sie gerne an einer Art Anschlagtafel aus. Nur ohne Tafel. Und ohne Anschlag. Sondern mit Schriftrollen.". Der Rothwardon klingt sehr sarkastisch, aber irgendetwas an seiner Art wirkt enorm abgeklärt und routiniert.
    Zwei Aufträge handeln von Landplagen-Problemen, einer von Schuldeneintreibung. Drei haben einen Eskorten-Hintergrund, fünf die Beschaffung von Zutaten als Inhalt*

    *Einen oder mehrere Aufträge genauer in Augenschein nehmen, dann folgt eine Erläuterung

    ---Ghor---
    Der Nord steht nun endlich in dem Buchladen, in welchen er sich begeben sollte, um das kleine Paket aus Vivec abzugeben. Die 50 Draken für diesen Botengang hat Ghor schon bei seiner Abreise erhalten, und nun steht die Dunmerin Dorisa Darvel vor ihm und untersucht akribisch das Paket, welches wohl ganz offensichtlich zwei Bücher enthält. "Ja, doch...gute Qualität, ja, außerordentliche Qualität...", und fast scheint es, die Frau habe den Nord vor sich vergessen, denn als sie aufschaut, blickt sie Ghor an als wolle sie damit sagen Was willst du denn noch hier, deine Belohnung hast du doch schon. Stattdessen aber lächelt sie freundlich. "Ich danke euch für die schnelle Lieferung", und damit hat sie sich wohl von ihm verabschiedet.
    Als Ghor nach draußen tritt, sieht er sich der Kriegergilde gegenüber, links ist die große Kreuzung mit der Doppeltreppe und der Taverne 'Acht Teller', rechts ist der Marktplatz. Auf den Straßen sind einige Passanten unterwegs, von denen aber niemand heraussticht oder auffällt.

  12. #12
    Ich hab die Lieferung innerhalb von zwei Tagen erledigt. Da hätte sie mir ruhig noch was extra geben können. Ich weiß sowieso nicht, was alle so toll an Büchern finden. Wenn ich einem Bären gegenüber stehe, wird mir so ein Buch auch nichts bringen. Ghors rechte Hand automatisch zu seiner Hüfte. Sie sucht und findet seine geliebte Waffe. Sanft tätschelt Ghor die Axt. Viel hat der Auftrag auch nicht gebracht. Für eine ordentliche Mahlzeit reicht das noch nicht. Ghor geht auf die Kriegergilde zu. Während er noch in Gedanken ist, rempelt er eine alte Dunmerin an, die ihn erstauntansieht, aber aufgrund der beachtlichen Körpergröße Ghors nichts sagt. Schnell entfernt sie sich Richtung Tempel. Ghor sieht ihr kurz hinterher, kehrt mir seinen Gedanken aber schnell wieder zurück. Wollen wir mal sehen, ob es bei der Kriegergilde noch einen Auftrag gibt. In letzter Zeit gab es häufig Sabotagen der Diebesgilde. da wird sich hoffentlich noch was finden. Solange es ein wenig Geld bringt, nehme ich sowieso jeden Auftrag an. Naja, fast... Ghor schweift mit seinen Gedanken ab.
    Kurz darauf betritt er die Kriegergilde. Wie jedesmal, wenn Ghor die Räumlichkeiten der Gilde trifft, betrachtet er kurz alle Waffen und Rüstungen, die sich in seinem Blickfeld befinden. Besonders interessiert ihn ein Eisenharnisch, der hinter einer Kiste liegt. Das Metall ist gut geschmiedet, die Gravuren sauber. Noch kurz sieht sich Ghor die Rüstung an. Erst jetzt bemerkt er die beiden Personen, die um einen kleinen Tisch mit Schriftrollen stehen. "Grüße! Hat einer von euch einen Auftrag für einen furchtliosen und kräftigen Nord?", ruft Ghor mit seiner tiefen Stimme.

  13. #13
    Der hünenhafte Ork schaut den Rothwardonen etwas verwirrt an und versucht den Grund für dessen Grinsen zu finden.
    Nachdem er eine kurze Zeit lang nachgedacht hat, ihm aber kein Geistesblitz gekommen ist, blickt er auf die Schriftrollen, die vor ihm liegen. "Pah.. Zutatensammeln. Dafür braucht es doch keinen Krieger. Ein echter Krieger nimmt einen gefährlichen Auftrag an", murmelt er vor sich hin, während er die drei Schriftrollen, die von einer Eskorte handeln sollen, näher zu sich heranzieht. Bevor er sie öffnen kann, hört er jedoch das Knarren einer Tür. Reflexartig (doch nicht sonderlich schnell) dreht sich Raggoth um, und entdeckt einen Nord, der ihn und den Rothwardonen erst nach einiger Zeit "in-die-Leere-starrens" bemerkt. "Grüße! Hat einer von euch einen Auftrag für einen furchtlosen und kräftigen Nord?", ruft dieser, woraufhin Raggoth antwortet: "Grüße! Seht Ihr die Schriftrollen hier? Das sind alles Aufträge. Aber die meisten scheinen eher für Feiglinge als für Krieger zu sein. Hier, diese Schriftrollen könnten Euch interessieren, es geht um Eskorten." Mit diesen Worten und einem mehr oder minder freundlichen Grinsen reicht der Ork dem Nord zwei der drei Schriftrollen, bevor er sich selbst der Schriftrolle zuwendet, die er behalten hat, und diese liest.

  14. #14
    Skarin beobachtet die Dunkelelfe, wie sie Jolkin aufs Genaueste untersuchte. Nachdem Teleri anscheinend fertig ist, wendet sie sich an den Walläufer:
    „Weißt du, wer oder was ihn angegriffen hat? Und ist er seitdem die ganze Zeit ohne Bewußtsein gewesen, oder hast du zwischendurch einmal mit ihm sprechen können? Wenn ja, dann wüßte ich gerne, was er gesagt hat.“
    "Ich kann nicht wirklich sagen, was ihn angegriffen hat. Es war jedoch verdammt schnell und konnte auf Häuser springen", er macht eine kurze Pause, räuspert sich und spricht weiter, "Als wir Jolkin im Haus der Weißhafen gefunden haben, war er einen Moment lang bei Bewusstsein, aber viel gesagt hat er nicht. Es schien mir aber nicht so, als ob er dachte, dass das Ding, das ihm das angetan hat, ein Mensch oder Elf gewesen wäre."

  15. #15
    ---Myria, Teleri, Skarin & Mergoth---
    Die frischen Narben auf dem Oberkörper des Nords sind sehr gut verheilt, was verwunderlich ist, denn die Wunden waren tief und der Angriff ist noch nicht allzu lang her. Das Abtasten lässt leichte Verdickungen um die NArben herum erfühlen, was aber bei solchen Verletzungen noch als normal einzustufen ist. Zwischen die großen neuen Wundmale mischen sich viele weitere, welche aber schon einige Zeit zurückliegen müssen. Ein Kämpfer ohne entsprechende Male ist vor allem bei der Rasse Jolkins so gut wie nicht zu finden, so überrascht es nicht, dass Teleri quasi überall auf solche Überbleibsel vergangener Tage stößt. Einstiche, Bisse oder anderweitige Wunden findet sie jedoch nicht.

    Teleri: Alchemie +1

    ---Raggoth-gro-Lokhar---
    In der Gilde angekommen findet sich der Ork in einem etwas engeren Gang wieder. Etwas weiter drinnen führt rechts eine Treppe nach oben, links nach unten. In dem kleinen Vorraum, von dem die beiden Treppen abgehen, steht ein Tisch, an dem ein kräftig gebauter Rothwardon mit einer aufwendig geflochtenen Frisur sitzt und einen Stapel Pergamentrollen studiert, welche auf dem Tisch liegen. An der Wand lehnt ein langer Zweihänder, und das ganze Erscheinungsbild des Mannes sieht nicht so aus als ob es sich bei ihm um einen einfachen Abenteurer oder Söldner handeln würde. Beim Eintreten des Orks blickt der Mann auf und mustert den Ork argwöhnisch. "Grüße...", murmelt er halblaut und widmet sich dann wieder den Schriftrollen.

  16. #16
    Schweren Schrittes geht Raggoth auf den Rothwardonen zu, während er die Waffe, die an der Wand lehnt, anblickt. Als er schließlich vor dem Tisch des Kriegers steht, nimmt er eine lässige Haltung ein, die Arme verschränkt, und beginnt mit seiner Tiefen Stimme sein Anliegen vorzubringen. "Grüße. Ich bin Söldner und suche nach einem Auftrag. Habt Ihr zufällig eine Arbeit zu vergeben, die Kraft und Ausdauer braucht?", fragt der Ork, wobei er sich sichtlich Mühe gibt, einen diplomatischen Gesichtsausdruck anzunehmen, was ihm nur mehr oder weniger gelingt. Seine Augen fest auf den Rothwardonen gerichtet, erwartet er dessen Antwort.

  17. #17
    „Kein Mensch oder Elf...“ murmelt Teleri mit einem weiteren Blick auf die gut verheilenden Wunden. Sie schaut noch einmal zur Tür, versichert sich, daß diese tatsächlich fest verschlossen ist. Dann mustert sie Mergoth und Myria prüfend, überwindet sich schließlich, den beiden zumindest für den Moment Vertrauen zu schenken.
    „Jetzt hört mir mal zu... Skarin, du wolltest wissen, wo ich in der letzten Zeit gewesen bin...“, beginnt sie leise. „Als ich an dem Abend verschwand -ich bin mir nicht einmal sicher, ob das einen Tag her ist oder länger- war ich nicht Herrin meiner Sinne. Ich stand unter einem Bann. Dann fehlt ein Stück in meiner Erinnerung, und ich kam in den Abwasserkanälen hier unter Balmora wieder zu mir.“
    Teleri überlegt, wie viel von den folgenden Ereignissen sie besser auslassen sollte. Meine Entführer sind tot – alle, bis auf einen... Möglicherweise.
    „In den Kanälen wimmelt es von Goblins. Keine gewöhnlichen allerdings, sondern wirklich monströse Gestalten. Sie wirken wie... Homunculi, oder etwas in der Art. Sie passen im Ganzen nicht zusammen. Als hätte man ihre Körperstruktur durch Alchemie oder brutale Magie von Grund auf verändert. Zudem sind sie stärker und schneller als gewöhnliche Golins und entweder überdurchschnittlich intelligent oder werden von etwas oder jemandem kontrolliert. Wobei ich eher auf Letzteres tippe.“ Sie holt einmal tief Luft und fährt dann fort: „Wie dem auch sei, ich entkam letztendlich, allerdings nicht ohne Hilfe. Wem ich mein Leben schulde, würde ich lieber für mich behalten – es ist eine lange und ziemlich verworrene Geschichte.“

    Die Alchemistin schaut wieder zu Skarin. „Nach dem, was du mir erzählt hast, wäre ich nicht überrascht wenn Jolkin von einem dieser Biester angegriffen worden wäre. Und da liegt das Problem. Ich weiß nicht genau, was das für Wesen sind, ob sie Krankheiten übertragen, ob sie über Magie verfügen, die einen Körper zusätzlich schwächen könnten... was die Verletzungen betrifft, geht es deinem Freund so weit gut. Darüber, warum er nicht aus der Ohnmacht erwacht, kann ich nur spekulieren. Möglicherweise ist sein Körper einfach noch nicht wieder so weit... Ich habe hier noch einen Trank, der Krankheiten zu heilen vermag, und einen, der die Erschöpfung vertreibt, könnte ich zusammenbrauen. Schalen von Kwamaeiern habe ich, aber es wäre nötig, noch etwas rohen Salzreis oder Hustengras aufzutreiben. Dann stellt sich natürlich zuletzt die Frage, ob er auch in der Lage ist das Zeug zu schlucken...“

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