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Thema: [RPG] Aller Anfang ist schwer...

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Teleri ist so konzentriert, daß sie Gravirs Berührung kaum wahrnimmt. Ein Teil von ihr hofft nach wie vor, daß die Goblins sie nicht bemerkt haben, trotz des offensichtlichen Mißtrauens der Kreaturen. So bleibt sie weiterhin reglos und beobachtet die Monster, die ebenso still verharren wie sie selbst.
    Der Moment scheint sich in die Ewigkeit zu dehnen, bis der eine Goblin schließlich seinem Kameraden einen leichten Schlag auf die Schulter versetzt und etwas in seiner schnatternden Sprache sagt. Der andere knurrt eine Antwort und macht eine Geste, die so etwas wie ein Schulterzucken sein könnte. Beide wenden sich ab und setzen sich in die Richtung in Bewegung, aus der Gravir und Teleri gerade gekommen sind. Erst als sie außer Sicht sind, läßt die Dunkelelfin den angehaltenen Atem entweichen und entspannt sich ein wenig.
    Die Biester scheinen schlechte Augen zu haben – kein Wunder bei den hier herrschenden Lichtverhältnissen. Aber daß sowohl ihr Geruchs- als auch ihr Gehörsinn so wenig ausgeprägt sind, daß sie uns auf wenige Schritte nicht entdecken konnten... das ist wirklich interessant. Ein weiteres Indiz für meinen Verdacht, daß sie sich nicht auf natürlichem Wege entwickelt haben. In dem Falle wären sie weit besser an die Umgebung angepaßt.
    „Wirklich so dumm wie sie aussehen... Laß uns weitergehen.“ Die Stimme des Halbbluts reißt sie aus ihren Gedanken. Sie nickt zustimmend, tritt aus der Nische und sieht sich noch einmal vorsichtig um. Die Goblins scheinen tatsächlich verschwunden zu sein.
    Die Beiden schleichen weiter. Gravir scheint zu wissen, wohin er geht, stockt nur einmal kurz an einer Stelle, an der sich der Gang mit einem weiteren kreuzt. Es dauert nicht mehr lange, und sie erreichen eine Falltür, welche in die Decke des Kanals eingelassen ist. Sowohl diese als auch die vergammelte Leiter, die dort hinaufführt, scheinen seit einer geraumen Weile nicht mehr benutzt worden und der Vergessenheit anheimgefallen zu sein.
    „Da geht es raus“, erklärt der Rothwardon. „Du mußt vielleicht ein wenig Gewalt anwenden, um sie aufzubekommen, aber du wirst das schon schaffen.“
    Was soll das heißen, ‚ich’? Will der allen Ernstes, daß ich allein gehe? Was glaubt er, hier in diesem Loch noch erreichen zu können? Von allen arroganten, sturköpfigen... Verdammt noch mal!

    „Du kommst nicht mit?“ Die Erkenntnis versetzt ihr einen Stich. Der Bastard ist ihr in den letzten Stunden weit mehr ans Herz gewachsen, als ihr bewußt war. „Das ist Wahnsinn! Was willst du hier unten alleine ausrichten gegen diese Übermacht? Du wist sterben, wenn du hierbleibst, und noch dazu völlig sinnlos. Ist Sheogorath selbst in dich gefahren? Was soll diese Narretei?“
    Geändert von Glannaragh (01.10.2010 um 12:41 Uhr)

  2. #2
    Kurz nachdem Raven den Wachmann angesprochen hat, bereut er seine Worte. Du Narr! Das wird wieder was... "Nein...ich muss euch kontrollieren", spricht er mit einen leichten Lächeln auf den Lippen. Ich hab's geahnt...... Äußerlich lässt sich Raven nichts anmerken und hält seine freundliche Miene aufrecht. Mit dem Speer klopft der Wachmann an die Tür des Wachturms neben sich, und eine weitere Wache tritt kurz darauf heraus. "Würdet ihr bitte eintreten zur Kontrolle...", meint der neue Wächter mit monotoner Stimme und gibt den Weg in den Turm frei. Bei Sheogorath, was habe ich mir dabei gedacht? "Ich will euch nicht von eurer Pflicht abhalten", erwiedert Raven und betritt den Turm.

  3. #3
    ---Teleri---
    Der Rothwardon belegt Teleri mit einem spöttisch angehauchten Blick. "Wie stellst du dir das vor? Wir spazieren draußen herum und trinken erst einmal eine Matze? Für unsereins ist es besser, sich nicht allzu offensichtlich in großen Städten herumzutreiben. Darum werde ich den Gang weitergehen und einen Ausgang außerhalb der Stadt suchen. Vielleicht begegnet man sich irgendwann einmal wieder, Teleri...". Er umarmte die Dunmerin, löste sich dann von ihr und ging, ohne zurückzuschauen, den Kanalgang weiter, bis er in der Dunkelheit verschwunden war. Wie er hier rauskommen sollte, wusste er selbst nicht, davon, dass es einen weiteren Ausgang geben würde, war er nicht überzeugt, wenn dann hätten ihn die Goblins ebenfalls schon gefunden. Ein Glück konnte ich ihr relativ glaubhaft vermitteln, ich wüsste, was ich tue. Das war wichtig.

    ---Raven---
    Nachdem er eingetreten ist, muss er alle Sachen, die er mit sich führt, auf einen Tisch legen. Der Wächter, welcher ihn eiingelassen hat, nimtm dann jedes Detail genaustens unter die Lupe. Zunächst fallen ihm Ravens Handschuhe auf. "Was hat es damit auf sich?", fragt er skeptisch und mustert den Dunmer eindringlich. Dann aber fällt sein Blick auf den blauen Gurt auf dem Tisch. "und was ist das?", und ungläubig betrachtet er den Gurt und sieht Raven skeptisch an.

  4. #4
    Raven legt seine Sachen auf den Tisch und hofft das die Wache die Kontrolle nicht allzu genau nehmen würde. Scheinbar hat Raven das Glück verlassen, denn zumindet dieser Wächter nimmt seine Arbeit noch ernst. Ich kann mir jetzt schonmal überlegen wie ich den Kerl von meinem Standpunkt überzeuge. Leider war das nie meine Stärke. Das Reden und Verhandeln habe ich immer dem schmierigsten Typen der Gruppe überlassen......oder demjenigen, welcher es noch am besten konnte oder glaubte zu können.
    Die Handschuhe erregen die Aufmerksamkeit des Wächters. "Was hat es damit auf sich?"
    Raven entgeht der eindringliche Blick des Wächters nicht. Ach verdammt....
    Dann richtet sich die Aufmerksamkeit des Wachmannes auf den Gürtel. "Und was ist das?"
    Der Blick wandelt sich von eindringlich zu skeptisch.
    Was sage ich dem Kerl jetzt? Das ich das Zeug von einer flüchtigen Bekanntschaft habe?....Nein das muss auch anders gehen....

    Raven mustert kurz die beiden Dinge und gibt sich erstaunt. Zuerst die Handschuhe, dann der Gürtel. Etwas leiser als vorhin spricht Raven den Wächter an:
    "Nun, die Handschuhe habe ich von einem bis vor wenigen Jahren noch in ganz Tamriel bekannten Faustkämpfer geschenkt bekommen. Wisst ihr, ich bin begeistert von Faustkämpfen und habe schon vielen beigewohnt. Der Mann von dem ich die Handschuhe bekommen habe, dessen Kämpfe habe ich gerne gesehen. Daher trage ich die Handschuhe voller Stolz. Ich hoffe ihr habt mit ihnen keine Probleme?"
    Bei Sheo, ich höre mich an wie eine pubertierende Dunmerin.....
    Mit normaler Stimme beantwortet der Dunmer auch die zweite Frage:
    "Diesen Gürtel habe ich von einem Händler zum Spottpreis erstanden. Nachdem ich ihn gekaufte hatte, war mir, als spürte ich eine magische Aura. Daher will ich die örtliche Magiergilde aufsuchen um den Gürtel untersuchen lassen und ihn der Gilde unter Umständen als Studienobjekt zu überlassen."
    Ich hoffe der Kerl kauft mir das ab......ich würde nur ungern beide Dinge zurück lassen.

    Äußerlich lässt sich Raven nichts anmerken und bleibt erstaunlich ruhig. Schließlich führt er keine illegalen Waren mit sich. Er schaut den Wächter beiläufig an und wartet auf weitere Fragen des Wächters.
    Geändert von Skyter 21 (03.10.2010 um 14:11 Uhr) Grund: Formalitätsänderung

  5. #5
    Als Gravir auf ihre Rede hin mit einem spöttischen Funkeln in den Augen auf sie herunterblickt, fühlt sie sich plötzlich wie ein kleines, dummes Mädchen.
    „Wie stellst du dir das vor“, fragt er sie. „Wir spazieren draußen herum und trinken erstmal eine Matze? Für unsereins ist es besser, sich nicht allzu offensichtlich in großen Stadten herumzutreiben. Darum werde ich den gang weitergehen und einen Ausgang außerhalb der Stadt suchen. Vielleicht begegnet man sich irgendwann einmal wieder, Teleri...“ Er schließt die Elfin kurz in die Arme, und diese erwidert die Geste.
    „Leb wohl“, antwortet sie, als der Halbvampir sich abwendet. „Gib auf dich acht.“
    Tatsächlich bezweifelt sie, daß sie sich jemals wieder begegnen werden. Gravir wird einfach verschwinden wie ein Schatten in der Nacht, vorausgesetzt, es wird ihm tatsächlich gelingen, die Kanäle zu verlassen. Mögest du die Heimat finden, die du suchst. Die Ahnen sollen dich schützen.

    Sie wendet sich der morschen Leiter zu, die sie -diesesmal hoffentlich wirklich- in die Freiheit führen sollte. Ob die Nords und Irwaen noch in der Stadt sind? Suchen sie vielleicht gar nach mir? Wie soll ich bloß erklären, was gesehen ist? Ich muß mir irgendwas ausdenken. Die ganze Wahrheit auszusprechen ist zu gefährlich in Balmora - für alle Beteiligten. Noch einmal schaut Teleri zurück in den Kanal, der jetzt still und verlassen vor ihr liegt. Dann klettert sie entschlossen die Leiter hoch und drückt mit der rechten Hand gegen die Falltür.
    Geändert von Glannaragh (03.10.2010 um 11:18 Uhr)

  6. #6
    Auf den ersten Blick scheint alles in Ordnung zu sein. Jolkin liegt friedlich und deutlich entspannter als noch vor ein paar Stunden auf seinem Bett. Als die Ork die Gäste erblickt, legt sie ihre Bücher zur Seite und schaut die Drei fragend an. "Es geht ihm wohl besser", stellt Skarin fest, tritt an seinen Kumpanen heran und mustert ihn kurz um zu überprüfen, ob auch aus der Nähe alles in Ordnung zu sein schien. "Euer Tipp, mit dem Haus, stellte sich als ... erfolglos heraus. Es war niemand da, zumindest öffnete niemand die Tür", log er die Grünhäuterin unverhohlen an und schaute dabei kurz durch den Raum, "wisst ihr vielleicht, wo sich der Hausbesitzer noch auffinden lies?"

  7. #7
    Eigentlich hatte ich ja gehofft, mich von der Magiergilde fern halten zu können., denkt sich Myria als sie schon wieder auf dem Weg zur Gilde sind, das zweite Mal an diesem Tag. Immerhin ist im Gebäude der Gilde der Magier Tarrot nirgends zu sehen, nur die Ork sitzt in dem Zimmer in dem Skarins Gefährt liegt. Etwas teilnahmslos steht sie bei Skarin und Mergoth und hört erst wieder genauer hin, als Skarin der Ork vorlügt, sie hätten niemanden angetroffen. Sehr gut. Vielleicht erfahren wir ja so wenigstens, was überhaupt für eine Hütte ist oder wer dieser komische Informant sein soll., wobei sie sich mit einiger Mühe ein Grinsen verkneifen kann und es tatsächlich schafft, immer noch halbwegs dessinteressiert zu wirken.

  8. #8
    ---Teleri---
    Die Straßen sind mäßig besucht, aber niemand scheint besondere Notiz von der Dunmerin zu nehmen. Als sie schließlich am Haus der Alchemistin angekommen ist, versperrt eine behelfsmäßig verschlossene und mehrfach zugenagelte Haustür den Weg. Am Holz hängt ein kleiner Zettel.

    [FONT="Comic Sans MS"]Auf Beschluss
    Des Hauptmannes
    der Stadtwache
    des ehrenwerten
    Sir Gabriel
    -
    Betreten strengstens Verboten

    Missachtung zieht empfindliche Strafen nach sich![/FONT]

    Vorübergehende Personen scheinen sich vor der Tür etwas zu scheuen und werfen ihr verängstigte Blicke zu.

    ---Myria, Skarin & Mergoth---
    Das Gesicht der Ork verrät nicht, was in ihr vorgeht, aber ihre Haltung Skarin gegenüber wird etwas abweisender als davor, anscheinend hat seine Lüge nicht das bewirkt, was er beabsichtigt hat, vielleicht hat sie ihn auch durchschaut, dass irgendetwas ganz und gar nicht in Ordnung ist. "Nein, weiß ich nicht", antwortet sie tonlos und kurz angebunden und blickt den Gefährten mit einer Art nacheinander ins Gesicht, welche pure Ablehnung ausstrahlt und irgendwie sagt Sonst noch was? Nein? Dann verschwindet.

  9. #9
    Mergoth folgt dem Gespräch zwischen dem Nord und der Ork mit versteinerter Miene. Hinter seiner Stirn jedoch macht sich ein wenig Belustigung breit, als die Ork ihre Frage barsch erstickt. Er erwidert ihren Blick freundlich aber bestimmt und nach einem weiteren Moment des Schweigens, richtet er das Wort an die Magierin: 'Ich weiss ihr seid sehr beschäftigt und ich glaube ich spreche für alle, wenn ich sage, dass wir euch keinesfalls bei eurer Arbeit stören wollten... es liegt ja auch in unserem Interesse, dass der Nord auf jeden Fall wieder auf die Beine kommt.' Er macht eine kurze Pause, dann spricht der Kaiserliche weiter: 'Ich war bei der Legion und habe schon vieles gesehen, aber dass ein Krieger, selbst wenn er eher einem Bären gleicht, als einem Menschen, der so schwer verletzt wurde, so schnell wieder zu einem ruhigen Genesungsschlaf findet, ist mir noch nicht untergekommen... sagt, wie oder besser, mit welchen Methoden habt ihr die Wunden bis jetzt behandelt?' Der Kaiserliche legt eine ordentliche Portion Neugier (die er nichteinmal spielen musste), Respekt und Achtung vor der Arbeit, welche die Ork bis jetzt geleistet hatte, in seine Worte. Nach einem Kurzen Moment fügte er an, jetzt aber etwas zurückhaltender: 'Ihr könntet mir vielleicht nicht ebenfalls helfen? Ich schleppe seit ich hier gestern angekommen bin, eine arg schwächende Erkältung mit mir herum... selbstverständlich ist das nichts im Vergleich zu dem hier,' er deutet auf Jolkin, 'und es liegt ehrlich nicht in meiner Absicht, euch die Zeit zu rauben...'

  10. #10
    Arrogantes Gildenmagiervolk. Myria will sich schon wieder zur Tür wenden, als Mergoth die Ork anspricht. Nicht schlecht, so erfahren wir vielleicht doch noch etwas., denkt sie sich bei Mergoths ersten Worten, doch als er sie danach fragt, ob sie sich um seine banale Erkältung kümmern kann, verdreht sie innerlich die Augen. Vielleicht sollte ich mir von meinem letzten Geld doch einen Schlickschreiter-Transport leisten, irgendwohin weit weit weg von Balmora... Eigentlich hatte Mergoth vorhin ganz recht, prinzipiell kann es ihr egal sein, was hier vor sich geht. Es ist weder ihr verletzter Gefährte, noch ihre Bekanntschaft, die verschwunden ist. Gleichzeitig weiß sie ganz genau, dass sie nicht von hier verschwinden kann, solange sie nicht weiß, was hier wirklich lost ist, das würde ihr sonst für die nächsten Monate keine Ruhe lassen.

  11. #11
    Teleri erreicht die Tür zum Laden der Alchemistin, mit der etwas geschehen war, das man in Balmora offenbar unter ‚versiegeln’ versteht.
    Sie liest den Zettel. Die einzig brauchbare Information, die sie daraus entnehmen kann, ist der Name des Heinis, der in dieser Stadt den Hauptmann spielt.

    Ratlos schaut sie sich um. Dann greift sie sich den nächstbesten Passanten, einen unauffällig gekleideten Dunmer, der entweder ihr oder der Tür scheele Blicke zuwirft: „Könnt Ihr mir sagen, was hier geschehen ist? Ich kenne die Muthsera Weißhafen nicht, aber ich bin Alchemistin wie sie, und wollte sie einige Dinge fragen. Warum ist ihr Haus versperrt?“
    Geändert von Glannaragh (29.01.2011 um 18:28 Uhr) Grund: Tempus

  12. #12
    ---Teleri---
    Entsetzte, aber auch zunächst skeptische Augen mustern Teleri; ehe sie sich verstohlen umsehen und der Dunkelelf dann plötzlich drauflosplappert.
    "Ihr wisst das nicht? Ein Blutbad. Sie wurde von oben bis unten aufgeschlitzt, und ihre Innereien hingen von der Decke und von den Fackeln und aus den Fenstern. Und ihr Kopf, bei Nerevar, aufgespießt auf einem Kerzenhalter! Und von dem Nord möchte ich gar nicht anfangen: Gepfählt an einer Wand fand man ihn, ich hörte jemanden sagen, sein Herz wurde ihm in den Mund gestopft.". Nach einer kleinen Pause fügte er an: "Hat mir alles die Großmutter eines Bekannten erzählt, und diese hat Freunde bei der Stadtwache, von denen es welche von ihren Kameraden erfuhren. Jedes Wort ist wahr!", und der Dunmer schaut aus, als würde er tatsächlich jedes Wort glauben, sei es noch so übertrieben dargestellt. Eilig eilt er weiter, und es scheint, trotz seiner Begeisterung für diese Tat, dass er gar nicht schnell genug aus der Straße verschwinden kann.

    ---Myria, Skarin & Mergoth---
    Ganz offensichtlich hat die Ork-Magierin schon in dem Moment beschlossen, keine Auskunft zu erteilen, als Mergoth den Mund aufmachte; seinen Ausraster vom Vortag scheint sie nicht vergessen zu haben. Als er dann auch noch um die Heilung seiner Erkältung bittet, mischt sich zu der Ablehnung auch noch eine Spur Häme in den Gesichtsausdruck der Ork, und mit einem spöttischen Unterton erwidert sie, abermals so wortkarg wie zuvor: "Nein, bedaure...", und sie verschränkt noch abweisender als zuvor die Arme.

  13. #13
    Nur Gerüchte verbreiten sich schneller, als ein Cliffracer fliegt, denkt sich Teleri. Dennoch fährt ihr der Schreck in die Glieder. Die Vampire! Das muß ihr Werk gewesen sein. Und ich habe Zirkon auf diese Fährte gebracht... Bei dem Nord in der blumigen Erzählung konnte es sich nur um Jolkin handeln. Skarin wird mir den Kopf abreißen, wenn er erfährt, daß es meine Schuld war.
    „Guarscheiße!“ flucht sie laut. Eigentlich sollte ich so schnell wie möglich aus dieser unglücksseligen Stadt verschwinden. Irgendwohin, wo es ruhiger ist – Bal Ur oder so.
    Langsam steigt die Wut in ihr hoch. Wut auf sich selbst, auf Balmora im allgemeinen und auf diese Mörderbande, die unter der Stadt völlig verdient in ihrem eigenen Blut liegt. Ach, zur Hölle damit. Ich bin einmal zu oft davongelaufen. Diesesmal nicht.

    Sie wendet sich ab und geht in Richtung Magiergilde. Ich muß Ajira bescheidsagen. Bleibt nur zu hoffen, daß noch nicht irgendein Idiot die Geschichte in ihrer ganzen Dramatik vor ihr ausgewalzt hat...

  14. #14
    Dann eben nicht... Mergoth zuckt nur unmerklich mit den Schultern, die Ork will wohl einfach nicht...

    Sie stören die Magierin nicht weiter, stumm sind sich alle einige, dass es wohl doch besser sei, sie in Ruhe zu lassen. Mergoth wendet sich als Erster ab und verlässt gefolgt von Skarin und Myria das Gildenhaus.

    Draussen angekommen dreht sich der Kaiserliche zu den anderen um. 'Und, was tun wir jetzt... direkt nochmal bei dem Haus vorbeischauen wird uns wohl kaum weiterbringen... aber hattet ihr nicht erwähnt, dass euch noch ein Begleiter fehlt?'

  15. #15
    Skarin hört der Dunkelelfe aufmerksam zu, als sie ihm die Geschichte des Abends, als sie verschwand, erzählt. Ihm brennt zwar die Frage nach ihren Entführern und dem geheimnisvollen Retter auf der Zunge, er respektiert jedoch ihre Bitte und lässt das Thema vorerst ruhen. "Riesen-Goblins", staunt er stattdessen, "ich muss schon sagen, Vvardenfell ist eine seltsame Insel. Naja, ich selbst habe jedenfalls auch noch zwei Heiltränke und einen Trank gegen Krankheiten im Gepäck. Die Zutaten für das andere Gemisch hab ich leider nicht dabei." Der Nord kramt in seinem Rucksack und holt das Flächschen mit dem Trank gegen Krankheiten hervor. "Ich schlage vor, dass ich ihm das Mittel verabreiche, sollte er nämlich zufällig dabei aufwachen und merken, dass ihm jemand einen Trank gibt, schlägt er noch um sich", scherzt Skarin und schwenkt dabei ein wenig die Glasflasche hin und her. "Und wegen den Zutaten", beginnt er und wendet sich dann an Mergoth und Myria", hat vielleicht einer von euch Hustengras und Salzreis dabei?"

  16. #16
    Skarin beobachtet die Dunkelelfe, wie sie Jolkin aufs Genaueste untersuchte. Nachdem Teleri anscheinend fertig ist, wendet sie sich an den Walläufer:
    „Weißt du, wer oder was ihn angegriffen hat? Und ist er seitdem die ganze Zeit ohne Bewußtsein gewesen, oder hast du zwischendurch einmal mit ihm sprechen können? Wenn ja, dann wüßte ich gerne, was er gesagt hat.“
    "Ich kann nicht wirklich sagen, was ihn angegriffen hat. Es war jedoch verdammt schnell und konnte auf Häuser springen", er macht eine kurze Pause, räuspert sich und spricht weiter, "Als wir Jolkin im Haus der Weißhafen gefunden haben, war er einen Moment lang bei Bewusstsein, aber viel gesagt hat er nicht. Es schien mir aber nicht so, als ob er dachte, dass das Ding, das ihm das angetan hat, ein Mensch oder Elf gewesen wäre."

  17. #17
    ---Myria, Teleri, Skarin & Mergoth---
    Die frischen Narben auf dem Oberkörper des Nords sind sehr gut verheilt, was verwunderlich ist, denn die Wunden waren tief und der Angriff ist noch nicht allzu lang her. Das Abtasten lässt leichte Verdickungen um die NArben herum erfühlen, was aber bei solchen Verletzungen noch als normal einzustufen ist. Zwischen die großen neuen Wundmale mischen sich viele weitere, welche aber schon einige Zeit zurückliegen müssen. Ein Kämpfer ohne entsprechende Male ist vor allem bei der Rasse Jolkins so gut wie nicht zu finden, so überrascht es nicht, dass Teleri quasi überall auf solche Überbleibsel vergangener Tage stößt. Einstiche, Bisse oder anderweitige Wunden findet sie jedoch nicht.

    Teleri: Alchemie +1

    ---Raggoth-gro-Lokhar---
    In der Gilde angekommen findet sich der Ork in einem etwas engeren Gang wieder. Etwas weiter drinnen führt rechts eine Treppe nach oben, links nach unten. In dem kleinen Vorraum, von dem die beiden Treppen abgehen, steht ein Tisch, an dem ein kräftig gebauter Rothwardon mit einer aufwendig geflochtenen Frisur sitzt und einen Stapel Pergamentrollen studiert, welche auf dem Tisch liegen. An der Wand lehnt ein langer Zweihänder, und das ganze Erscheinungsbild des Mannes sieht nicht so aus als ob es sich bei ihm um einen einfachen Abenteurer oder Söldner handeln würde. Beim Eintreten des Orks blickt der Mann auf und mustert den Ork argwöhnisch. "Grüße...", murmelt er halblaut und widmet sich dann wieder den Schriftrollen.

  18. #18
    Schweren Schrittes geht Raggoth auf den Rothwardonen zu, während er die Waffe, die an der Wand lehnt, anblickt. Als er schließlich vor dem Tisch des Kriegers steht, nimmt er eine lässige Haltung ein, die Arme verschränkt, und beginnt mit seiner Tiefen Stimme sein Anliegen vorzubringen. "Grüße. Ich bin Söldner und suche nach einem Auftrag. Habt Ihr zufällig eine Arbeit zu vergeben, die Kraft und Ausdauer braucht?", fragt der Ork, wobei er sich sichtlich Mühe gibt, einen diplomatischen Gesichtsausdruck anzunehmen, was ihm nur mehr oder weniger gelingt. Seine Augen fest auf den Rothwardonen gerichtet, erwartet er dessen Antwort.

  19. #19
    „Kein Mensch oder Elf...“ murmelt Teleri mit einem weiteren Blick auf die gut verheilenden Wunden. Sie schaut noch einmal zur Tür, versichert sich, daß diese tatsächlich fest verschlossen ist. Dann mustert sie Mergoth und Myria prüfend, überwindet sich schließlich, den beiden zumindest für den Moment Vertrauen zu schenken.
    „Jetzt hört mir mal zu... Skarin, du wolltest wissen, wo ich in der letzten Zeit gewesen bin...“, beginnt sie leise. „Als ich an dem Abend verschwand -ich bin mir nicht einmal sicher, ob das einen Tag her ist oder länger- war ich nicht Herrin meiner Sinne. Ich stand unter einem Bann. Dann fehlt ein Stück in meiner Erinnerung, und ich kam in den Abwasserkanälen hier unter Balmora wieder zu mir.“
    Teleri überlegt, wie viel von den folgenden Ereignissen sie besser auslassen sollte. Meine Entführer sind tot – alle, bis auf einen... Möglicherweise.
    „In den Kanälen wimmelt es von Goblins. Keine gewöhnlichen allerdings, sondern wirklich monströse Gestalten. Sie wirken wie... Homunculi, oder etwas in der Art. Sie passen im Ganzen nicht zusammen. Als hätte man ihre Körperstruktur durch Alchemie oder brutale Magie von Grund auf verändert. Zudem sind sie stärker und schneller als gewöhnliche Golins und entweder überdurchschnittlich intelligent oder werden von etwas oder jemandem kontrolliert. Wobei ich eher auf Letzteres tippe.“ Sie holt einmal tief Luft und fährt dann fort: „Wie dem auch sei, ich entkam letztendlich, allerdings nicht ohne Hilfe. Wem ich mein Leben schulde, würde ich lieber für mich behalten – es ist eine lange und ziemlich verworrene Geschichte.“

    Die Alchemistin schaut wieder zu Skarin. „Nach dem, was du mir erzählt hast, wäre ich nicht überrascht wenn Jolkin von einem dieser Biester angegriffen worden wäre. Und da liegt das Problem. Ich weiß nicht genau, was das für Wesen sind, ob sie Krankheiten übertragen, ob sie über Magie verfügen, die einen Körper zusätzlich schwächen könnten... was die Verletzungen betrifft, geht es deinem Freund so weit gut. Darüber, warum er nicht aus der Ohnmacht erwacht, kann ich nur spekulieren. Möglicherweise ist sein Körper einfach noch nicht wieder so weit... Ich habe hier noch einen Trank, der Krankheiten zu heilen vermag, und einen, der die Erschöpfung vertreibt, könnte ich zusammenbrauen. Schalen von Kwamaeiern habe ich, aber es wäre nötig, noch etwas rohen Salzreis oder Hustengras aufzutreiben. Dann stellt sich natürlich zuletzt die Frage, ob er auch in der Lage ist das Zeug zu schlucken...“

  20. #20
    Ungeduldig und über die Undankbarkeit des Wirtes verärgert hört Skarin dem Gespräch nur zu, anstatt sich einzumischen, da er nichts wirklich Hilfreiches beizutragen hätte. Als der Rothwardon sich dann endlich geschlagen gibt, trägt der Nord zusammen mit Mergoth Jolkin ins Gästezimmer und sie legen ihn vorsichtig auf dem Bett ab. "Ich hoffe du kannst ihm helfen, Teleri", sagt er und schaut die Dunkelelfin dabei eine Weile an und fährt dann fort, "Wenn du was brauchst, sag Bescheid, ich besorg es." Dann wendet er sich wieder an seinen Kumpanen und wartet darauf, dass Teleri anfängt.

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