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Drachentöter
Nachdem Myria einen kurzen Moment neben Skarin und Mergoth stehend die Treppe hinunter gesehen hat, entschließt sie sich, leise nach unten zu gehen. Bis jetzt ist kein Laut zu hören, der auf die Anwesenheit von jemandem schließen lässt. So leise wie möglich schleicht sie die Treppe nach unten, und unten angekommen kann sie den Raum genauer gesehen, der spärlich durch eine Kerze und Leuchter an der Decke erhellt wird. Hier herrscht das gleiche rötliche Zwielicht wie oben. Ok, hier ist wirklich niemand. Der Boden ist mit einem Mosaik aus Fliesen bedeckt, an der Wand neben der Treppe hängt wieder ein recht freizügiger Teppich. Das auffälligste ist jedoch eine Wanne aus Stein, die gleich unten an der Treppe steht. Blutspuren sind auf derem Boden zu erkennen, sonst ist der Raum so gut wie leer, bis auf ein paar niedrige Bänke oder Tische an der Wand. Sie hat sich nur wenige Sekunden umgesehen, und jetzt steht sie wieder auf den unteren Treppenstufen und winkt den anderen, ihr zu folgen.
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Fossil
Die Dunmerin kneift mißtrauisch die Augen zusammen und versucht, in der Dunkelheit irgend etwas zu erkennen. Spielen ihr ihre überreizten Sinne hier einen Streich?
Sie spürt mehr als daß sie hört, wie Gravir zu ihr aufschließt. Dann fühlt Teleri seine Hand auf ihrer Schulter, wie er sie, ohne eine hektische Bewegung zu machen, in Richtung der Wand des Kanals dirigiert. Langsam und leise rückwärts gehend folgt sie dem Druck, bis ihr Rücken festen Stein berührt. Sie stehen jetzt in einer Nische, die ihnen beiden gerade genug Platz bietet. Hier sind die Schatten tiefer, aber eine wirkliche Deckung bietet sie den Beiden nicht.
Der Bastard hebt kurz die Hand zum Zeichen, daß sie sich still verhalten soll. Ich habe mich also doch nicht getäuscht. Da ist irgendwas. Sie lauscht angestrengt und schließt kurz die Augen, als ihr feines Gehör das Schnattern von Goblinstimmen auffängt. Mist.
Die Stimmen kommen rasch näher, und bald schälen sich zwei Gestalten aus dem Dunkel.
Die Goblins tragen schartige, bösartig ausschauende Spieße bei sich und sind in eine Art primitiven Harnisch gehüllt, der seltsam organisch anmutet – ebenso ihre klobigen Schilde, die aus dem selben Material zu sein scheinen. Fasziniert starrt die Telvanni die Wesen an: Kreaturen wie aus einem Alptraum, den Vaermina schickt. Sie wirken deformiert, selbst wenn man Goblinmaßstäbe anlegt. Starke, knotige Muskelstränge ziehen sich über die Extremitäten, welche nicht so recht zum Torso zu passen scheinen. Die häßlichen Köpfe sind viel zu klein, so als gehörten sie eigentlich zu einem ganz anderen Körper. Sie wirken wie lebende Knochenläufer. Als hätte man sie... zusammengesetzt.
Teleri spannt sich und drückt sich etwas tiefer in die Nische. Sie spürt Gravirs Präsenz dicht neben sich und stellt plötzlich fest, daß sie Angst um ihn hat. Nicht um sich selbst. Bitte, mach jetzt nichts Dummes. Vielleicht gehen sie einfach wieder weg.
In dem Moment verharren die Kreaturen, keine fünf Schritte von ihnen entfernt. Ihre häßlichen Mäuler verzerren sich, während sie sich witternd umschauen.
Fast unbewußt konzentriert die Elfin ihre magischen Reserven in einem Punkt kurz unter ihrem Herzen und webt die rohen arkanen Kräfte in eine Form. Feuer.
Langsam, ganz langsam wenden sich die Köpfe der beiden Goblins in ihre Richtung. Teleri atmet so flach wie möglich, jederzeit bereit vorzuspringen und ihre Magie direkt in eine der scheußlichen Visagen zu schleudern.
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General
Ob es nun Glück oder daedrische Fügung ist, kann Raven nicht sagen. Aber irgendwie schafft er es ohne Zwischenfälle Pelagiad samt seiner Festung hinter sich zulassen und ebenso unerkannt an der Mondfalter-Festung vorbei zukommen. Glück kann es wahrscheinlich nicht sein. Die Legion ist nicht so blind.... Zu seiner Überraschung ist es noch nicht einmal Mittag, als die Mauern Balmoras am Horizont auftauchen. Die Strecke ist wesentlich kürzer als ich vermutet habe.
Der Dunmer geht auf den Stadteingang zu und entdeckt eine Wache. Diese Wache steht zwischen mir und der Stadt. Wollen wir hoffen das die Klippenläufer meinen Ausbruch noch nicht von allen Dächern schreien. Sonst war's das mit meiner Freiheit. Raven strafft sich ein wenig und versucht seine innere Anspannung zu verbergen. Ich muss nur wie ein normaler Reisender aussehen, dann wird mich die Wache auch nicht behelligen. Nur noch wenige Schritte trennen Raven von dem Wächter. Hoffen wir das es funktioniert... Der Dunmer bleibt vor der Wache stehen und richtet das Wort an selbige, dabei ist er um einen freundlichen Ton bemüht: "Guten Morgen, Sera. Darf ich passieren?" Sag einfach ja......bitte.
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Held
Skarin hört nichts und sieht niemanden. Der Raum in der unteren Etage scheint leer zu sein. Um sich dessen jedoch sicher zu sein, folgt er Myria, nachdem sie ihm und Mergoth ein Zeichen gibt. Die Tatsache, dass sie nichts anderes als einen weiteren seltsam eingerichteten Raum vorfinden dämpft seinen Tatendrang. Jetzt würden sie wohl warten müssen, bis jemand kommt, und wer weiß schon, wie lange das dauern könnte. Der Nord schaut sich den Raum daraufhin etwas genauer an, entdeckt jedoch nicht viel. Etwas Blut in der Eisenwanne an der Wand und ein seltsames Etwas auf dem Tisch neben der Treppe. Zuerst will er letzteres aus Neugier untersuchen, unterlässt es jedoch lieber. Am liebsten würde er das Haus auf der Stelle wieder verlassen, da sich ein ungutes Gefühl in ihm ausbreitet.
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Held
Fast schon etwas beschämt weil er die Idee nicht voll und ganz zu Ende gedacht hat legt der Waldläufer den zusammengerollten Wandteppich auf den Boden und steigt dann vorsichtig hinter Myria die Treppe hinauf um ebenfalls einen Blick in die Schale zu riskieren. "Wir sollten dann wohl wirklich sobald wie möglich das Haus verlassen und es aus einem Versteck heraus beobachten bis der Fremde zurückkommt. Soweit wir wissen gibt es hier ja nur den einen Ausgang. Entkommen dürfte er uns dann nicht mehr."
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Legende
Mergoth folgt den beiden nach oben und betrachtet die Substanz in der Schale. Was zum Teufel und im Namen des Tribunals... Mergoth will seinen Augen nicht trauen. Vorsichtig greift er nach der Schale und hält sie sich direkt vor die Augen um besser sehen zu können. Tatsächlich... Mondzucker... Wenn das die Legionäre der Mondfalterfestung wüssten... Mergoth stellt die Schale vorsichtig wieder ab und wendet sich dan den beiden anderen zu. 'Vor allem aber sollte vielleicht nochmal jemand nach eurem Begleiter Jollkin sehen und sich eventuell nach seiner Verfassung erkundigen...' Antwortet er auf Skarins Ausführungen. Er blickt kurz unschlüssig in die Runde. 'Das Zeug da in der Schale ist im Übrigen Mondzucker... ich weiss nicht, ob ihr das kennt... die Möglichkeit besteht durchaus, dass dem nicht so ist, denn es ist in Morrowind, wie auch im Rest von Tamriel verboten. Allerdings werden ganze Schiffsladungen und unendlich lange Karawanenzüge mit diesem Gift aus Elswyre und den Summersetinseln rausgeschmuggelt... Daraus wird Skooma gemacht, ebenfalls verboten...'
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Drachentöter
Mit Drogen kennt er sich also auch aus.... Das Zeug ist doch bestimmt wertvoll., überlegt Myria, während sie gedankenverloren auf die Schale sieht. Den Gedanken, den Mondzucker zu stehlen und weiterzuverkaufen lässt sie allerdings gleich wieder fallen, sie wüßte nicht mal, an wen. Wir könnten der Stadtwache einen Tipp geben.. Ne, auch zu riskant. Spätestens die Frage, woher sie von dem Mondzucker wissen, würde sie in arge Verlegenheit bringen.
"Ja, gehen wir am besten. Den Riesengoblins sind wir ja keinen Schritt näher gekommen. Ausser Mondzucker hätte auf Goblins diese Wirkung..." Nach diesen Worten - wobei der letzte Satz nicht ganz ernst gemeint war - dreht sie sich zur Tür, wobei ihr wieder schmerzhaft bewußt wird, dass sie sich ihr Knie auf die Kante einer Stufe geschlagen hat. Die anderen abgeschürften Stellen machen sich inzwischen auch bemerkbar. Blödheit tut doch weh. Als sie schon die Klinke in der Hand hat und die Tür aufreissen will, besinnt sie sich gerade noch, öffnet sie nur einen Spalt und sieht erst einmal vorsichtig nach draussen.
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ᵵ Ghost Rider ᵵ
---Teleri---
Der Wächter scheint einen Moment lang sprachlos zu sein; ob dies nun von der zweideutigen Geste beim Vorbeigehen oder vom Interesse der Telvanni für seinen Namen herrührt lässt sich schlecht feststellen. Es herscht zunächst betretenes Schweigen, wie als müsste er überlegen, ob er ihr antwortet. "Mein Name ist Brutus...nach meinem Vater...", erwidert er dann doch ziemlich scheu. Er scheint sich bewusst zu sein, dass jeder andere Name besser zu ihm gepasst hätte. Damit wendet er sich schnell ab und betrachtet fast schon zu interessiert die Straße nach Caldera.
---Myria, Skarin & Mergoth---
Draußen vor der Hütte ist, welch Überraschung, nichts von dem Fremden zu sehen. Da der Eingang des Hauses etwas verborgen liegt, kann man nur einen kleinen Teil der Straße einsehen, und dort geht ab und an ein Passant vorbei, aber niemand von Interesse.
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Fossil
Sie scheint den Wächter mit ihrer Frage überrascht zu haben. Nach einer Weile bringt er heraus: „Mein Name ist Brutus... nach meinem Vater...“ Ja, offensichtlich, denkt sich Teleri im Stillen. Jetzt nur nicht zu dick auftragen... das war schon hart an der Grenze. „Vielen Dank, Sera“, antwortet sie in ruhigem Ton, wendet sich ab und nähert sich zügig der Taverne, in der sie ihre Gefährten zum letzten mal gesehen hat. Sie betritt das Gebäude und schaut sich im Halbdunkel des Schankraumes um. Um diese Uhrzeit ist es recht leer, nur ein paar vereinzelte Gestalten hocken herum.
Sie geht schnurstracks auf den Wirt hinter dem Tresen zu: „Guten Morgen“, sagt sie. „Vielleicht erinnert Ihr Euch an mich. Ich suche die Leute, mit denen ich gestern abend hier war. Ein Nord und eine Bosmer. Wißt Ihr vielleicht, wohin sie gegangen sind?“
Geändert von Glannaragh (27.01.2011 um 18:15 Uhr)
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