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Held
Einen momentlang scheint es, als hätte die Ork ihn nicht gehört, dann antwortete sie jedoch, wobei Skarin die mitschwingenden Abneigung spürte: „Er hat nach seiner Waffe gefragt, als er kurz bei Bewusstsein war, aber dann ist er gleich wieder weggenickt. Ansonsten geht es ihm den Umständen entsprechend gut.“ Typisch, das passt zu ihm, lacht der Waldläufer in sich hinein und seufzt dann. "Ich hol dir dein Schwert wieder, alter Freund, werde du aber erst einmal wieder gesund", sagt er zu Jolkin, wobei er nicht davn ausgeht, dass dieser irgendetwas davon mitbekommen hätte. Dann dreht er sich herum und wendet sich, die Sorgen mit einem Schütteln abwimmelnd, zu seinen drei Begleitern um. "Lasst uns rausgehen", schlägt er vor, auch wenn ihm der Gedanke an die dort vorherrschende Hitze zerknatscht aussehen lässt. Allerdings will er auch nicht weiter hier unten in dieser Kammer herumlungern, in der eine bedrückende Stimmung vorherrschte. So schreitet er festen Schrittes voran und zieht den Rest mit sich, der wohl nicht weniger daran interessiert war, von hier zu verschwinden. Draußen angekommen schlägt dem Nord die warme Luft wie ein Amboss entgegen und lässt ihn sogar für einen Bruchteil einer Sekunde schwanken. "Daran werde ich mich wohl nie gewöhnen", stöhnt er und verkriecht sich in den Schatten der Mauer, die sich direkt neben der Tür befindet. Von hier aus sieht er die Überführung, die an die Taverne "Acht Teller" angrenzt und bittet seine Kameraden, dass sie sich doch dort unterhalten mögen. Etwas enstpannter wendet er sich hier dann Myria zu: "Nun, das alles muss verwirrend für euch sein. Goblinplagen, ein verletzter Nord, das Chaos bei der Alchemistin, und dann noch diese wild zusammengewürfelte Truppe von ... wie soll ich es nennen ... Abenteurern? Jedenfalls, wie das alles zustande kam, weiß ich selbst noch nicht richtig. Ich bin am Vorabend zusammen mit meinem Freund, den ihr dort unten in der Magiergilde gesehen habt, hier angekommen. Unsere Absicht war es, mit der nun toten Alchemistin zu reden, weil unser Schama, ich fasse mich extra kurz, interessa an einer fremdartigen alchemistischen Zutat hatte. Die ganze Reise zu erklären wäre jetzt wohl zu viel. Vielleicht hättet ihr ja interesse an einem Abendtrunk, nach all dem. Vielleicht findet sich dann auch der ein oder andere Krug Met. Damit lässt es sich immer entspannter reden. Nun, um wieder zum eigentlichen Thema zurück zu kommen: Wir trafen hier Irwaen und ihre Freundin Teleri. Da gab es dann auch noch einen Zwischenfall mit ein paar Orks, aber das ist ebenfalls eine andere Geschichte. Mein Freund Jolkin begab sich, während ich mit Irwaen und Teleri die Taverne betrat, derweil zur Alchemistin. Etwas später platzte dann ein ziemlich verängstigter Gast in die Taverne hinein, der irgendetwas vor sich hinstotterte, von Monstern, Nord und Alchemistin. Und bei letzterer, fanden wir dann das dort herrschende Chaos vor, sowie Jolkin, den wir dann in die Gilde brachten, was ich mittlerweile fast bereue. Aber waru wir nicht zum Tempel gingen, dürfte euch klar sein. Und jetzt, jetzt stehen wir hier, zusammen mit euch, und besprechen unsere Lage. Hauptaugenmerk liegt dabei auf Teleri, die mittlerweile doch etwas lange fortbleibt." Selbst etwas überrascht über den Wortschwall, der ihm trotz Hitze entfuhr, und nachdenkend, ob er auch nicht über seine eigenen Worte gestolpert ist, lässt er Myria Zeit um alles aufzunehmen und zu antworten.
Geändert von Van Tommels (09.06.2010 um 21:18 Uhr)
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