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Thema: [RPG] Aller Anfang ist schwer...

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    ---Teleri---
    Gravir schaut ihr lange, sehr lange in die Augen, ohne ein Wort zu sagen. Scheinbar eine Ewigkeit stehen sie schon hier und blicken sich einfach nur an, was dadurch, dass Teleri schon beachtlich kleiner ist als er und deswegen ein wenig hochschauen muss, von außen sehr belustigend wirken muss.
    Dann nickt Gravir plötzlich leicht, sein Körper verliert sichtlich an Anspannung und in normalen Tonfall mit einer Spur trockenen Zynismus antwortet er: „Du eine Sklavin…Du kommst schon noch früh genug hier heraus, sei einfach ein wenig geduldig. Im Übrigen hast du vergessen zu humpeln…“. Kaum hat er das ausgesprochen, bricht er den Augenkontakt ab, macht auf der Stelle kehrt und geht zurück in den Wohnraum. Im Endeffekt klingt dies beinah wie eine Kapitulation, und in gewisser Weise ist es dies auch. Ich habe einfach keine Lust mehr, mich mit dieser sturen Dunmerin zu streiten. Je schneller du sie los bist, desto besser wird das für dich und sie sein. Ganz einfach.

    Wieder im blauschimmernden Raum angekommen, wendet sich der Halbvampir zum Wandregal und fängt an darin zu kramen. Er holt eine Weinflasche heraus, welche schon etwas angestaubt anmutet, das Etikett ist nicht mehr zu lesen, und trägt sie mitsamt einem sauberen Glas zu der Sesselgruppe. Hier stellt er beides auf das kleine Tischchen, welcher neben dem Sessel steht, in dem Teleri vorhin noch gesessen hat. Dann setzt er sich in das gegenüberliegende Sitzmöbel und faltet die Hände, wobei er Teleri nicht aus den Augen lässt. „Setz dich ruhig…denn ich wird dir mal ein paar Verhaltensregeln für deinen kurzen Besuch hier unten mitteilen…“, meint er mit ruhiger Stimme und deutet auf den freien Sitzplatz.

    ---Irwaen, Myria, Skarin & Mergoth---
    Unbemerkt von der Gruppe sind die beiden Gestalten ihnen bis zur Gilde gefolgt, und als sie dann drinnen verschwunden sind, schauen sich beide an. Sie tuscheln etwas und trennen sich dann. Einer verschwindet in den Gassen Balmoras Richtung Odai, der andere stellt sich an die Auslage des Pfandleihers und mustert interessiert die Dinge die da herum liegen. Günstigerweise steht dort auch ein großer Spiegel, und obwohl er mit dem Rücken zur Gilde steht, hat er die Magiergilde genauestens im Auge. Kurz schlägt er die Kapuze zurück und wirft einen verstohlenen Blick hinter sich zur Gildentür. Das scharf geschnittenen Gesicht eines Bosmers kommt zum Vorschein, krauses schwarzes Haar fällt bis zu den Schultern an den spitzen Ohren vorbei, und die grünen Augen scheinen einen Guar mit bloßem Blick durchbohren zu können. Sogleich zieht er die Kapuze wieder tief ins Gesicht und wendet sich wieder den Auslagen zu, den Spiegel jedoch lässt er nicht aus den Augen.

    Die Ork und der Kaiserliche haben die Besucher durchaus bemerkt, jedoch haben sie keine Anstalten gemacht, herüber zu kommen, und flüstern angeregt weiter. Als dann jedoch Skarin hinzutritt und sich nach Jolkins Zustand erkundigt, unterbrechen sie ihr Gespräch. „Er hat nach seiner Waffe gefragt, als er kurz bei Bewusstsein war, aber dann ist er gleich wieder weggenickt…“, meint die Ork emotionslos, als wolle sie sagen ‚Typisch dumme Barbaren, nur ihre Waffen im Kopf‘. „Ansonsten geht es ihm den Umständen entsprechend gut.“. Die Ork schaut hinter Skarin und entdeckt Irwaen und Myria, und auch Mergoth, was sie mit einem abweisenden Gesichtsausdruck kommentiert. „Wir sind gerade sehr in wichtige Studien vertieft, deswegen muss ich euch auch schon verabschieden…“, meint die Ork und wendet sich wieder Tarrot zu, welcher erst jetzt von einem der vielen aufgeschlagenen Bücher aufblickt. Er nickt Skarin knapp zu, was wohl sowas wie ein ‚Hallo & Tschüß‘ bedeuten soll und blättert dann wieder angeregt in den dicken Wälzern. An manchen Stellen hält er inne und flüstert kaum verständliche Wörter der Ork zu, welche daraufhin in einem anderen Nachschlagewerk blättert. Beiden ist anzusehen, dass sie durch und durch Magier sind, doch lehnt an dem Stuhl neben Tarrots Platz ein großes Stahl-Bastardschwert, welches wohl ihm zu gehören scheint.

  2. #2
    Wieder dieses Starren. Spar dir die Kraft dafür, an derartigen Machtkämpfen habe ich längst kein Interesse mehr. Nach einem gefühlten Zeitalter beginnt der Rothwardon zu sprechen:
    "Du eine Sklavin. Du kommst schon noch früh genug hier heraus, sei einfach ein wenig geduldig. Im Übrigen hast du vergessen zu humpeln..."
    Daraufhin mach er auf dem Absatz kehrt und verläßt den Raum. Teleri lächelt still in sich hinein. In der Tat, ich habe es wirklich vergessen. 'Früh genug' klingt jedenfalls schon mal ermutigend. Sie schaut dem Halbblut nachdenklich hinterher. Trotz ihres Nachgebens sind die Machtverhältnisse noch lange nicht geklärt:
    Das ist nicht das erste mal, daß du vor mir wegläufst, Gravir. Verwirre ich dich? Das innere Lächeln erreicht ihre Mundwinkel, aber es wirkt traurig. Auf einmal tut der Mann ihr furchtbar leid. Was für ein erbärmliches Leben du wählen mußtest, hier unten. Du kannst keine Regung zeigen, niemandem Vertrauen schenken, ohne daß man es dir als Schwäche auslegen würde - und es gibt nichts, wovor du dich mehr fürchtest, habe ich recht? Aber du bist nur zur Hälfte Vampir. Dieses Leben wird dich auffressen, früher oder später.

    Sie hört Gravir im Nebenraum rumoren und wartet noch ein paar Herzschläge, bevor sie ihm folgt. Er hat etwas zu trinken besorgt, was grundsätzlich erstmal eine gute Idee ist, findet Teleri. Er bemerkt ihr Eintreten und beobachtet sie wachsam, als er sich in einem der Sessel niederläßt und sie auffordert, das Gleiche zu tun:
    "Setz dich ruhig... denn ich werd dir mal ein paar Verhaltensregeln für deinen kurzen Besuch hier unten mitteilen..."
    Teleri kommt der Aufforderung nach, legt den Kopf ein wenig schief und schaut den Halbvampir an. Na dann... leg mal los.

  3. #3
    Tarrot scheint sie zwar bemerkt zu haben, ist aber völlig in seine Studien vertieft und lässt sich nicht ablenken. Nachdem sie jetzt die Gefährten des Nord getroffen hat, erübrigt es sich eigentlich auch für sie, nach Ajira zu suchen um mehr Informationen zu bekommen. Sie will ihr zwar immer noch ihr Beileid aussprechen, wenn sie die Khajiit nochmal sieht, aber sie spricht jetzt bestimmt nicht Tarrot an, um zu fragen wo diese sich aufhält. Die Ork kommt ihr auch nicht symphatischer vor, und will wohl auch nicht gestört werden. Stattdessen nutzt sie den Moment, ihren Mantel den sie bis jetzt über dem Arm hängen hatte, zusammenzurollen und in ihrem Beutel zu verstauen. Immerhin ist es heute warm genug. Wenigstens scheint es Skarins Freund besser zu gehen. Als sie ihre Sachen verstaut und sich den Beutel wieder umgehängt hat, wartet sie was die Anderen als nächstes Vorschlagen.

  4. #4
    Einen momentlang scheint es, als hätte die Ork ihn nicht gehört, dann antwortete sie jedoch, wobei Skarin die mitschwingenden Abneigung spürte: „Er hat nach seiner Waffe gefragt, als er kurz bei Bewusstsein war, aber dann ist er gleich wieder weggenickt. Ansonsten geht es ihm den Umständen entsprechend gut.“ Typisch, das passt zu ihm, lacht der Waldläufer in sich hinein und seufzt dann. "Ich hol dir dein Schwert wieder, alter Freund, werde du aber erst einmal wieder gesund", sagt er zu Jolkin, wobei er nicht davn ausgeht, dass dieser irgendetwas davon mitbekommen hätte. Dann dreht er sich herum und wendet sich, die Sorgen mit einem Schütteln abwimmelnd, zu seinen drei Begleitern um. "Lasst uns rausgehen", schlägt er vor, auch wenn ihm der Gedanke an die dort vorherrschende Hitze zerknatscht aussehen lässt. Allerdings will er auch nicht weiter hier unten in dieser Kammer herumlungern, in der eine bedrückende Stimmung vorherrschte. So schreitet er festen Schrittes voran und zieht den Rest mit sich, der wohl nicht weniger daran interessiert war, von hier zu verschwinden. Draußen angekommen schlägt dem Nord die warme Luft wie ein Amboss entgegen und lässt ihn sogar für einen Bruchteil einer Sekunde schwanken. "Daran werde ich mich wohl nie gewöhnen", stöhnt er und verkriecht sich in den Schatten der Mauer, die sich direkt neben der Tür befindet. Von hier aus sieht er die Überführung, die an die Taverne "Acht Teller" angrenzt und bittet seine Kameraden, dass sie sich doch dort unterhalten mögen. Etwas enstpannter wendet er sich hier dann Myria zu: "Nun, das alles muss verwirrend für euch sein. Goblinplagen, ein verletzter Nord, das Chaos bei der Alchemistin, und dann noch diese wild zusammengewürfelte Truppe von ... wie soll ich es nennen ... Abenteurern? Jedenfalls, wie das alles zustande kam, weiß ich selbst noch nicht richtig. Ich bin am Vorabend zusammen mit meinem Freund, den ihr dort unten in der Magiergilde gesehen habt, hier angekommen. Unsere Absicht war es, mit der nun toten Alchemistin zu reden, weil unser Schama, ich fasse mich extra kurz, interessa an einer fremdartigen alchemistischen Zutat hatte. Die ganze Reise zu erklären wäre jetzt wohl zu viel. Vielleicht hättet ihr ja interesse an einem Abendtrunk, nach all dem. Vielleicht findet sich dann auch der ein oder andere Krug Met. Damit lässt es sich immer entspannter reden. Nun, um wieder zum eigentlichen Thema zurück zu kommen: Wir trafen hier Irwaen und ihre Freundin Teleri. Da gab es dann auch noch einen Zwischenfall mit ein paar Orks, aber das ist ebenfalls eine andere Geschichte. Mein Freund Jolkin begab sich, während ich mit Irwaen und Teleri die Taverne betrat, derweil zur Alchemistin. Etwas später platzte dann ein ziemlich verängstigter Gast in die Taverne hinein, der irgendetwas vor sich hinstotterte, von Monstern, Nord und Alchemistin. Und bei letzterer, fanden wir dann das dort herrschende Chaos vor, sowie Jolkin, den wir dann in die Gilde brachten, was ich mittlerweile fast bereue. Aber waru wir nicht zum Tempel gingen, dürfte euch klar sein. Und jetzt, jetzt stehen wir hier, zusammen mit euch, und besprechen unsere Lage. Hauptaugenmerk liegt dabei auf Teleri, die mittlerweile doch etwas lange fortbleibt." Selbst etwas überrascht über den Wortschwall, der ihm trotz Hitze entfuhr, und nachdenkend, ob er auch nicht über seine eigenen Worte gestolpert ist, lässt er Myria Zeit um alles aufzunehmen und zu antworten.
    Geändert von Van Tommels (09.06.2010 um 21:18 Uhr)

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