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Held
Schweißgebadet erwacht der Nord in seinem Bett und richtet sich blitzschnell auf. Die letzte Nacht war nicht gesonders angenehm. Jedoch kommt sein Schweißausbruch nicht daher. Verdammt ist das warm hier auf Vvardenfell. Skarin versucht an den kühlen WInd seiner Heimat Solstheim zu denken und brummt dabei genüsslich. Mit dem Öffnen seiner Augen wird er jedoch wieder in die Realität zurückgeholt. Eine der viele auf die ich mich bei meiner Rückkehr freuen werde. Trotz der vielen schlechten Träume, reicht ihm der Schlaf, um wieder zu Kräften zu kommen. Das Hemd lässt er beim Anziehen dieses Mal aus, und schlüpft in seine dunkel braune Lederrüstung, schiebt sein Schwert in die Lederschlaufe am Gürtel und wirft sich den Rucksack um, in dem er zuvor seinen Mantel verstaut. Es war noch recht früh am Morgen, weshalb nur wenig Gäste im Schankraum saßen, und nur der Wirt hinter der Theke stand. Beim vorbeigehen an einem schwach besetzten Tisch schnappte er etwas auf, was ihn sofort zur Gruppe der Sprechenden herumfahren lässt. "Met? Was willst du denn mit diesem Mistzeug! Sujamma, das ist ein richtiges Getränk", spottet einer der Dunmer.
Skarin räuspert sich kurz, als er an den Tisch herantritt und ihn mit entschlossenem Blick entgegentritt. "Met meine Herren, ist der Trunk der Götter. Es gibt nichts besseres in ganz Tamriel als Met. Und wenn diese ... schlecht ausgestattete Taverne welchen hier hätte, würde ich euch das Gegenteil beweisen", entgegnet er herausfordernd. "Pah", gibt der Dunmer von sich, ohne sich seinen Gesprächspartner, da dieser schräg hinter ihm steht genauer anzusehen. Sein Partner jedoch, sah den gerüsteten Nord und grinste nur Schadenfreudig. "Ich stehe auf eurer Seite mein Herr", grüßt er den Waldläufer und lacht sich dann eins ins Fäustchen. Daraufhin dreht sich auch der andere Dunmer herum und erschreckt bei dem Anblick des Nords. "Nun ... also", beginnt er zu stottern. "Einigen wir uns einfach darauf, dass es nichts besseres als Met gibt, einverstanden?", grinst Skarin und klopft dem aschefarbigen Dunkelelf kräftig auf die Schulter. Aus Angst noch etwas falsches zu sagen nickt dieser nur heftig, während sich sein Kamerad fast zu Tode lachen muss.
Kopf schüttelnd verlässt der Nord dann die Taverne und geht in Richtung Marktplatz, auf dem er schon aus der Ferne Irwaen und Mergoth erkennen kann. Seltsamerweise steht auch eine dritte, ihm noch unbekannte Person bei ihnen. Eine Bretonin, wie es scheint. Nicht besonders groß, aber mit wallender Haarpracht und gespanntem Bogen auf dem Rücken. Beim Ankommen bekommt er gerade noch die letzten Worte der Fremden mit. "Guten Morgen", grüßt er Mergoth und setzt ein sanftes Lächeln auf", heiß nicht war, unerträglich, ich wünschte hier würden so kühle Winde wehen wie auf Solstheim." Dann macht er eine Pause und wendet sich an Irwaen und die Fremde. "Seid mir gegrüßt meine Damen", beginnt er höflich und verbeugt sich leicht um dann seinen Blick auf die Bretonin zu richten, "Mein Name ist Skarin. Wie ich höre verstrickt sich euer gestriger Tag mit dem unseren? Ich würde euch ja dazu einladen, uns bei einem schönen Krug Met alles zu erzählen, dafür fehlt uns jedoch die Zeit. Zudem hat keines dieser Schankhäuser hier auch nur einen Tropfen davon. Was sogleich auch der Grund für meine Verspätung ist. Zwei Dunmer stritten sich darum, was der beste Trunk sei, und einer von ihnen verspottete meinen achso geliebten Met. Verständlich, dass ich mich da nicht zurückhalten konnte. Seinen Kollegen schien diese ganze Angelegenheit zumindest sehr erheitert zu haben." Sich Schweiß von der Stirn wischend blickte er in die Sonne, die ihm sengend heiß vorkam. Ich sterbe noch hier draußen. "Nun denn, ich störe euch nur ungern in eurem Gespräch, aber ich hoffe wir können es einen Moment verschieben. Ich würde gerne nach Jolkin sehen, den von euch erwähnten verletzten Nord. Vielleicht möchtet ihr uns ja begleiten?", bietet er der Bretonin freundlich an. Bevor er jedoch Anstalten macht, weiter zu gehen, wendet er sich noch einmal an sie. "Da war ich wohl etwas voreilig", sagt er grinsend, "dürfte ich euren Namen wissen, bevor ich euch hier zuvorkomme und mich einfach auf den Weg mache?"
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Drachentöter
Als Myria noch auf die Antwort der beiden wartet, tritt ein dritter Fremder zu ihnen. Er grüßt Mergoth, beschwert sich für sie völlig unverständlich über die angebliche Wärme, und wendet sich sodann der Bosmer und ihr zu, um sie ebenfalls zu begrüßen. Mit dem Redeschwall, der danach folgt, hätte Myria nie gerechnet, vor allem nicht so früh am Morgen. Immerhin wird ihr die Situation jetzt schon etwas klarer, und sie merkt auch, warum der Arme so schwitzt. Sie hat auch Zeit, ihn genauer zu Mustern. Nords waren auch mal größer, da überragt ihn ja der Kaiserliche noch... Aus der nähe hatte sie auch einen genaueren Blick auf den anderen Mann werfen können. Aber schöne blaue Augen hat er... Als er fertig ist, sieht sie ihn mit einem leichten Lächeln an, und sagt: "Das es hier kein Met zu geben scheint, mußte ich gestern leider auch schon feststellen. Stattdessen mußte ich mich mit Sujamma begnügen. Und ich würde euch gern begleiten, wenn eure Freunde nichts dagegen haben. Mein Name ist übrigens Myria"
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Legende
Da denkt und schreit man innerlich um Hilfe und was kommt um die nächste Ecke und bleibt stehen anstatt vorbei zu gehen... eine Bretonin?! Sheogorath erlaubt sich mal wieder seine Späßchen... schmächtig, klein, schlecht gerüstet und... ja was denn? Seit wann können Bretonen mit Waffen egal welcher Art umgehen? Denkt Mergoth als er Myria mustert und den Bogen sieht, während sie näherkommt und einfach beginnt zu erzählen. Als ob das nicht genug wäre auch noch eine Tratschtante... die Bosmer wird mir unter diesen Umständen richtig sympatisch... zwar auch nicht groß und Kräftig aber immerhin gibt ihr die Mitgliedschaft in der Kriegergilde das Recht sich als Kämpfer zu bezeichnen... Mergoth seufzt innerlich. Äußerlich allerdings verzieht der Kreiger keine Mine, erst als die Bretonin vor ihm geendet hatte und er gerade antworten wollte vernimmt er hinter sich den Nord vom Vorabend, welcher ihn grüßt. Der Kaiserliche dreht sich zu ihm um DAS ist ein Krieger mit Herz und Verstand! 'Auch ich wünsche euch einen schönen Morgen! ... In der Tat, es ist im Gegensatz zu gestern wirklich sehr warm geworden... ich würde mich ja auch über die Sonne beschweren, wenn ich nicht die letzten zwei Tage durch Matsch und Regen in den Aschlanden gestapft wäre, aber so muss ich mir diese Klage gegen Kynareth wohl verkneifen.' Sagt der Kaiserliche an den Nord gewandt. Dann dreht er sich wieder der Bretonin zu und ergreift die Initiative das Wort an sie zu richten: 'Hmm, eure Ausführungen sind in der Tat interessant, ich würde wohl auch wie Skarin mit euch an einen Tisch sitzen und mir alles genau anhören, nur erfordern die Zeit und die Umstände, dass wir nach dem Begleiter von Skarin sehen... Ah, verzheit mir meine Hast, wenn ein Freund und Begleiter den Gesundheitszustand eines zertrampelten Grashalms pflegt, vergisst man schonmal die Höflichkeit, ich bin Mergoth, erfreut euch kennen zu lernen.' Trotz des freundlichen Tons, bleibt das Gesicht des Kaiserlichen streng und ausdruckslos.
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