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ᵵ Ghost Rider ᵵ
---Teleri---
Gravir versteht jedes Wort Teleris klar und deutlich, doch kommt ihm jede Silbe nur wie eine leere Hülle vor. Diese Dunmerin versucht all ihr handeln mit ihrer Herkunft zu begründen. Wie eingebildet und stolz muss man sein? Und für wie naiv hält sie mich? Diese Häuser strotzen nur so vor Korruption und Machtgebärden, und sie versucht mich hier mit dieser offiziellen Stellungnahme dazu einzuwickeln? Eine Telvanni durch und durch, das muss ich ihr lassen.
Was genau er nun mit Teleri vor hatte, darüber war er sich nicht so ganz klar. Sie sofort hier heraus zu bringen, diese Möglichkeit war ausgeschlossen. Und jetzt, wo sie hier direkt vor seiner Nase herumsaß, konnte er noch viel weniger nachdenken. Er lehnt sich zurück, sein Blick verliert an Aggressivität und schlägt um in Resignation. Statt nun also seiner Wut Luft zu machen, weist der Rothwardon in seiner gewohnt kühlen Art zur rechten Tür an der Wand. „Dort ist das Badezimmer, wenn du dich also kurz sammeln willst“, aber die ganze Geste klingt so gar nicht nach einem Angebot, sondern eher nach einem Befehl der sagt ‚Geh und lass mich kurz allein‘.
---Irwaen, Skarin & Mergoth---
Der neue Tag zeigt sich von einer guten Seite, denn schon am frühen Morgen ist es relativ warm, und die Sonne scheint vom wolkenlosen Himmel auf den großen Platz Balmoras, welcher noch ein wenig feucht ist von dem Regen der vergangenen Nacht. Die meisten Geschäfte sind noch geschlossen.
Mergoth: -9 Draken
---Myria---
Der Magier nickt bei Myrias Ausführungen bedächtig, und nachdem sie geendet hat und ihm die Hand zum Gruß ausstreckt, zögert er einen Moment als müsse er nachdenken, was er jetzt sagt. Dann aber greift er mit festem Händedruck zu und murmelt ein kurzes „Tarrot, habe die Ehre.“. Dann jedoch verschränkt er wieder die Arme. „Ihr habt Recht, wir haben ein paar kleinere Probleme hier…“, wobei dies sehr nach trockenen Sarkasmus klingt. „Aber so wirklich braucht ihr euch damit nicht beschäftigen, seid lieber froh, dass ihr mit heiler Haut davongekommen seid. Nur das zählt jetzt.“. Im Gang hinter Myria taucht nun plötzlich die Khajiit auf, ihre Barthaare zucken nervös. „Ajira will Freundin letzte Ehre erweisen…“, meint sie traurig. Tarrot nickt betroffen und wendet sich dann wieder an die Bretonin. „Ich begleite euch jetzt zu einem Gasthof, aber ich würde euch inständig bitten, mit niemanden über das Gesehene zu reden. Wir wollen keine Massenpanik auslösen, die Gerüchte, welche bereits die Runde machen, müssen nicht noch geschürt werden…“, und zusammen mit ihr verlässt der Magier das zerstörte Alchemistengeschäft.
…
Kurze Zeit später sind sie an der Ratstaverne angekommen. „Ein sichereren Ort gibt es in Balmora wohl kaum…“, kommentiert der Magier und lässt offen, was er damit genau meint. Im Inneren ist nicht viel los, in einer dunkeln Ecke sitzen zwei Gestalten, durch den Schatten getarnt und kaum wahrzunehmen, an der Theke steht der Wirt und sieht gelangweilt aus. „Ein Zimmer für die junge Frau…“, sagt Tarrot und lässt 9 Draken auf den Tresen fallen. Mürrisch mustert der Mann das Geld. „Da habt ihr aber Glück, ich habe nur noch eins frei, erst vor ein paar Minuten kam ein anderer Reisender hier herein“, und der Wirt reicht Myria den Zimmerschlüssel. „Das Zimmer rechts, wenn ihr den Gang bis zum Ende geht“, murmelt er und widmet sich dann wieder dem Buch, welches er auf dem Tresen liegen hat. „Ich wünsche euch eine gute Nacht…“, meint Tarrot zu Myria, deutet eine leichte Verbeugung an und verlässt dann geschwind die Taverne Richtung Alchemistin…
Irwaen, Myria, Skarin & Mergoth: Erholt und HP & MP eventuell aufgefüllt wenn nötig.
Mergoth: Mittlere Erkältung -> Leichte Erkältung (20% -> 10% Anfälligkeit)
Geändert von Van Tommels (06.06.2010 um 10:17 Uhr)
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Legende
Mergoth erwacht am frühen Morgen, zwar war das Bett und die Decke erbärmlich trotzdessen aber hatte der Kaiserliche einen erholsamen Schlaf, was nicht zuletzt daran lag, dass er seit einer Ewigkeit nicht mehr ordentlich, geschweigedenn in einem richtigen Bett, geschlafen hatte. Der Krieger setzt sich an die Bettkante und beäugt kurz seine Ausrüstung ehe er aufsteht und sich anzieht. Zuerst der Gürtel mit den zwei größeren ledernen Beutel, die eher an einen Alchemisten denn an einen Krieger denken ließen, auch die paar wenigen Tränke hingen an dem starken, braunen Lederriemen, der teils mit Stoffetzen umwickelt ist um Abnutzungserscheinungen Einhalt zu gebieten. Die linke Seite des Gürtels war frei, damit das doch recht schwere Silberschwert des Kaiserlichen in der Scheide frei schwingen konnte und nicht etwa eines der kostbaren Fläschchen beschädigte. Über das Hemd kommt der flexible aber wiederstandsfähige Brustharnisch aus Netchleder. Ein grober würziger Geruch geht von dem dunklen Material aus. Dann setzt sich Mergoth behutsam seinen Drachenschuppenhelm auf Eines der kostbarsten Rüstungsstücke... und wirft sich den Umhang um. Zum Schluss kommt Schild und Speer. Beide Waffen kommen auf den Rücken und werden dort mittels eines schräg über den Oberkörper gelegten Lederbandes gehalten. Über der linken Hüfte ist ein Schlitz im Umhang, dor führt der Lederriemen hindurch, damit dieser sich nicht zwischen Rüstung und Arm abscheuert oder sonst wie verheddert. Hab ich was vergessen? Der Krieger schaut sich nochmal kurz im Zimmer um, schlägt dann die Bettdecke zurück und verlässt den Raum. In der Schankstube angekommen geht er zur Theke Der Wirt schaut, egal wann man ihn sieht, gelangweilt aus... mit einem Nicken schiebt er dem Tavernenbesitzer den rostbraunen Schlüssel zu und wendet sich zum gehen. Als der Kaiserliche auf den Platz tritt muss er doch staunen Nanu, schönes Wetter, Sonne und keine Wolke am Himmel... warm scheint es auch noch zu sein... man könnte fast meinen, dass Vvardenfell doch nicht ganz von den Göttern verlassen ist.... Da es noch relativ früh ist, reicht die Sonne noch nicht ganz über das Tal, durch welches sich der Odai zieht, aber sie wirft ihr freundliches Licht großzügig über die Berge der Foyada Mamea im Südosten. Er geht in Richtung Zentrum des Ortes, dort wo er sich gestern von den anderen getrennt hatte und schaut sich suchend vor der Magier- und Kriegergilde um.
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Ritter
Obwohl das Bett in der Kriegergilde überraschend bequem war, verbrachte Irwaen eine unruhige Nacht. Sie träumte von riesiegen Monstern, Männer in blutigen Rüstungen und Gefharen, die im Schatten lauern. Manchmal glaubte sie sogar, Teleris Gesicht zu erkennen, doch wenn sie genauer hinsah, verschwand dieser Eindruck und wurde manchmal vom tadlenden Gesichtsausdruck ihrer Lehrmeisterin ersetzt.
Schließlich wacht sie lange vor Sonnenaufgang auf und liegt noch einige Minuten unruhig im Bett. Als sie keinen Schlaf mehr finden kann, rollt sie sich aus dem Bett und legt, nach einer knappen Morgentoilette (natürlich ist das Wasser in der Waschschüssel eiskalt) ihre Rüstung an. Sie begibt sich in die Vorratskammer der Gilde, füllt ihre Wasserflasche auf und nimmt etwas Brot, Käse und sonstige Kleinigkeiten mit.
Das Gildengebäude ist ruhig und dunkel, bis auf die Schnarchgeräusche die hinter verschiedenen Türen hervordringen. Irwaen spät vorsichtig die Treppe ins Obergeschoss hinauf und als sie dort auch niemanden sehen kann, macht sie sich mit ihrem Frühstück auf den Weg zur nördlichen Dachterrasse, wo sie zusammen mit den ersten Sonnenstrahlen des neuen Tages ankommt.
Etwa eine halbe Stunde später - sie hat sich grade den letzten Bissen in den Mund geschoben - sieht sie Mergoth den Platz von süden her betreten. Noch kauend steht sie auf, sammelt ihre Sachen zusammen und betritt wieder das Gildengebäude. "Ich hoffe Skarin kommt auch gleich..." Wie am Vortag lässt sie den Rucksack in der verschlossenen Truhe zurück und nimmt nur ihr Schwert und ihre Wasserflasche mit, die sie schon wieder nachfüllt. "Vielleicht sollte ich mir mal eine größere besorgen. Andererseits habe ich schon genug Gepäck zu schleppen." Nachdem sie ihre Lederrüstung noch einmal zurechtgerückt hat, verlässt sie die Gilde durch den Haupteingang und erblickt Mergoth, der sich suchend auf dem Platz umblickt.
Sie geht ein paar Schritte in seine Richtung und setzt ein freundliches Gesicht auf, auch wenn sie immer noch nicht ganz von diesem Mann und seinen Absichten überzeugt ist.
"Guten Morgen! Wie war die Nacht?"
Geändert von Grimoa (06.06.2010 um 11:50 Uhr)
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Fossil
Die Dunkelelfin läßt langsam den angehaltenen Atem entweichen. Gravir sagt mal wieder nichts, jedoch weicht die Aggression langsam aus seinen Zügen und seiner Haltung und macht der schon gewohnten Reserviertheit Platz.
Was ist jetzt schon wieder? Hab ich zu schnell gesprochen, oder waren das nur zu viele Wörter auf einmal? fragt sie sich gereizt. Scheint mit den Schwertern wirklich schneller zu sein als mit dem Kopf. Manchmal täuscht der erste Eindruck wohl doch nicht.
Gravir deutet mit der Hand auf eine der Türen: "Dort ist das Badezimmer, wenn du dich also kurz sammeln willst..."
Häh? Völlig verwirrt glotzt Teleri den Rothwardon an. Mich sammeln? Warum? Und was ist das überhaupt für eine Antwort? Sie versucht, im Gesicht des Halbvampirs zu lesen, aber dessen Miene bleibt versteinert. Einen langen Moment sitzt sie nur da, aber schließlich steht sie unsicher auf. Kommt da noch was, oder war das alles, was du mir zu sagen hattest? Mit zögernden Schritten geht sie zu der Tür hinüber. Scheinbar ja.
Die Alchemistin betritt den Raum und sieht sich um. Sie steht in einer geräumigen natürlichen Grotte, etwa doppelt so breit wie lang. Sie wird nicht von den unbekannten glühenden Steinen ausgeleuchtet, sondern von einigen Fackeln, die den Fels in ein flackerndes Licht tauchen.
Unschlüssig inspiziert sie die Höhle. Linker Hand befinden sich auf einem Felsvorsprung eine große irdene Schüssel und ein Krug, daneben ein Leinentuch und ein Stück Seife. Der größte Teil des mittleren Bereichs an der hinteren Wand wird von einer wassergefüllten Senke eingenommen, die still vor sich hindampft. Scheinbar eine der zahlreichen heißen Quellen Vvardenfells. Daneben, durch eine Stellwand abgetrennt, der Abort. Am entfernten Ende der Grotte stehen ein Hocker und ein Regal, in dem sich weitere Handtücher befinden, dazu ein Barbiermesser und ein grobzinkiger Kamm aus Bein.
Teleri greift nach dem Kamm. Recht übersichtlich, die Einrichtung. Allerdings hätte ich auch nichts anderes erwartet.
Sie geht hinüber zu der Waschschüssel und schrubbt sich das Gesicht. Danach fühlt sie sich schon wieder etwas besser. Dann läßt sie sich auf den Vorsprung sinken und starrt eine Weile grübelnd ins Leere.
Was paßt ihm jetzt wieder nicht? Ich habe mich bedankt, ich habe nicht gelogen, ich hab ihn noch nicht einmal angeschrien. Mechanisch beginnt sie, ihr verfilztes Haar zu kämmen. Oder hat der nur zwei Gesichtsausdrücke - grimmig und noch grimmiger? Energischer als nötig zieht sie den Kamm durch die roten Locken.
"Verdammt, dann sag mir doch einfach was du hören willst; das macht es uns beiden leichter", knurrt sie halblaut in Richtung Tür. "Enttäuscht, daß ich eine Tochter meines Hauses bin, und kein blödes, naives Ding, das für Licht und Harmonie kämpft? Sehe ich aus wie eine weltfremde, holzköpfige Marapriesterin? Das wußtest du vorher!" So langsam redet sie sich in Rage: "Und das von dir - dem Vollstrecker für einen geisteskranken Vampir!"
Teleri zwingt sich, einmal tief durchzuatmen.
Sicher, du mußt dein Heim schützen. Ich würde nicht weniger mißtrauisch sein. Aber das ist noch lange kein Grund, mich dermaßen abzukanzeln! Wenn du dich weiter so anstellst, scheuer ich dir eine. Vielleicht rückt das deinen Kopf ausreichend wieder gerade, daß ein Gespräch möglich ist, an dem wir uns beide beteiligen...
Die Elfin zieht die Beine an und stützt das Kinn auf die Knie. Heiße Wut brodelt in ihr.
Natürlich sind die Chancen, daß ich so eine Aktion überlebe, nicht gerade hoch. Aber... verdammt noch mal!
Geändert von Glannaragh (06.06.2010 um 19:00 Uhr)
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Drachentöter
Wirklich befriedigend sind die Antworten nicht, die ihr Tarrot gegeben hat. Den Gasthof würde sie zwar auch allein finden, aber sie hat doch irgendwie noch die Hoffnung, dass der Magier auf dem Weg noch etwas gesprächiger wird. Leider verläuft der Weg schweigend, und ihr ist auch nicht danach, den Magier nochmal anzusprechen. Ihre Ankunft in der Taverne kommentiert Tarrot mit: "Ein sichereren Ort gibt es in Balmora wohl kaum..." So wie die Tür des Alchemiegeschäftes ausgesehen hat, glaub ich dir das aufs Wort, allerdings ist sie zu müde, weiter über seine Bemerkung nachzudenken.
Myria will sich schon dem Wirt zuwenden, als sie Tarrot hört: "Ein Zimmer für die junge Frau.." und er neun Draken auf den Tresen fallen lässt. Das überrascht sie jetzt doch, und sie bedankt sich bei Tarrot.
Der Wirt antwortet etwas von wegen Glück gehabt, da wohl noch ein Reisender angekommen wäre. Er gibt Myria den Schlüssel und sagt: "Das Zimmer rechts, wenn ihr den Gang bis zum Ende geht".
Nach der Antwort des Wirtes verlässt Tarrot die Taverne auch schon wieder, nicht ohne ihr vorher eine gute Nacht gewünscht zu haben.
Etwas unschlüssig steht Myria mit dem Schlüssel in der Hand in der Taverne und sieht sich um. Bis auf zwei Gestalten in einer Ecke ist nichts los. Schließlich bestellt sie sich noch ein Sujamma bei dem Wirt, da es leider keinen Met gibt. Naja, besser als Bier...
Sie ist zwar müde, aber will noch etwas Abstand von den Ereignissen und vor allem von dem Anblick in dem Alchemiegeschäft gewinnen. Ausserdem wurde ihr gerade die Übernachtung gezahlt, da ist das schon drinnen. Mit dem Sujamma setzt sie sich an einen Tisch beim Feuer. Soso, ich soll also mit niemandem drüber reden, weil sonst Panik ausbrechen würde. Als ob das schlimmer wäre als eine Tote, ein Verletzter und einmal gerade noch Glück gehabt. Das ist wieder typisch Magier, vertuschen und hoffen dass sich das Problem erledigt? Wie will er das überhaupt geheim halten? Und ich weiß immer noch nicht, was da eigentlich unterwegs ist. Gedankenverloren trinkt sie aus dem Krug, der schon ziemlich leer geworden ist. Ich sollte Ajira besuchen, sie scheint etwas offener zu sein, als der Rest. Und ich sollte die Gefährten des verletzten Nord suchen, die haben bestimmt auch ein Interesse an der Sache. Eigentlich ist Monster-Jagt nach nicht unbedingt ihrs, aber wenn unschuldige umgebracht werden, weil irgendwer was vertuschen will - oder zumindest meint, er würde der Sache noch irgendwie Herr - und zu ihr dann nur lapidar gesagt wird, sie solle froh sein, dass sie nicht erwischt wurde, geht das gegen ihren Gerechtigkeitssinn.
Inzwischen fallen ihr fast die Augen am Tisch zu, und sie steht endlich auf um in ihr Zimmer zu gehen. Dabei stellt sie fest, dass sie schon ganz schön beduselt ist. Ich vertrag einfach nichts, ich hätte noch was Essen sollen... Sie fixiert den Gang, an dessen Ende ihr Ziel liegt, und gibt sich Mühe gerade zu gehen. Das gelingt ihr auch, nur hätte sie fast wieder rechts und links verwechselt. Zum Glück bemerkt sie ihren Irrtum, bevor sie versucht die linke Zimmertür aufzusperren. Das andere Rechts.... In ihrem Zimmer lässt sie ihre Sachen fallen, sperrt die Tür zu, hängt den Mantel über einen Stuhl und zieht sich den Haarstab aus den Haaren, den sie neben das Bett legt. Als sie auf dem Bett sitzt, zieht sie noch ihre Schuhe aus und streckt sich auch schon unter der Decke aus. Kurz darauf ist sie eingeschlafen.
...
In der früh wird sie von bohrendem Hunger geweckt. Verschlafen blickt sie sich um, und realisiert wo sie sich befindet. Sie steht auf, zieht ihre Schuhe an und sucht in ihren Sachen nach etwas Essbarem. Brot, Käse...Naja. Als sie fertig gegessen hat trinkt sie noch etwas, kämmt sie sich ihre Haare grob mit den Fingern und steckt sie sich wieder hoch. Danach sucht sie nach der Sehne ihres Bogen und spannt ihn. Wie Sicher Balmora ist, hab ich ja gestern gesehen.... Nachdem es im Zimmer nicht kalt ist, häng sie sich ihren Mantel nur über den Arm, hängt den Bogen auf den Rücken, den Köcher mit den Pfeilen an die Hüfte und nimmt ihren Beutel. Nach einem prüfendem Blick, ob sie etwas vergessen hat, verlässt sie das Zimmer. Nachdem sie dem Wirt den Schlüssel gegeben und sich verabschiedet hat, verlässt sie die Taverne. Als sie vor die Tür tritt, ist sie überrascht von dem schönen Wetter und der Wärme, die ihr entgegen schlägt. Sie geht erstmal in Richtung Magiergilde, in Ermangelung einer besseren Idee.
Auf dem Platz vor den Gilden steht ein hühnehafter Mann mit einem Drachenschuppenhelm auf dem Kopf. Eine hagere Bosmer mit kurzen Haaren verlässt soeben die Kriegergilde und geht auf den Riesen zu. Um bei Ajira vorbeizuschaun ist es noch etwas früh, ich sollte vielleicht noch einen Tag warten.... Wärenddessen sieht sie sich auf dem Platz um, was noch so los ist. Die beiden scheinen sich zu kennen, aber von hier sind die doch auch nicht... Vielleicht sind das die Gefährten des verletzten Nord, so groß wie der ist, könnte das auch einer sein. Myria entschließt sich erstmal abzuwarten, ob sie noch etwas von dem Gespräch der beiden mitbekommt.
(OOC: - 1 Käse, 1/4 laib brot - ich nehm mal an, ein Laib ist etwas größer?, halbe Flasche Wasser, 3 Draken)
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Legende
Mergoth schaut gerade in den Himmel und begutachtet die Türme welche hinter ein paar weiteren Häusern rechts von ihm am Hang in die Höhe ragen... Ich bin mir nicht sicher aber entweder sind Hlalu nur furchtbar eingebildet oder diese Diebe finden prunkvolle Festungen schön... egal was, beides hat nichts mit ihrer nicht vorhandenen Fähigkeit zu kämpfen zu tun... Mergoth steht mit dem Rücken zu den Gildenhäusern, als er Irwaen hinter sich hört. Er dreht sich um und sieht sie mit verschlafen freundlichem Blick an. 'Einen guten Morgen wünsche ich ebenfalls! Nun, ich kann nicht klagen, der Schlaf war bitter nötig... wenngleich ich meine, dass eure Bettruhe wohl erholsamer war... die Gilden sollen ihre Mitglieder ja gut versorgen, was man so hört.' Er macht eine Pause und rückt mit etwas künstlicher Ernsthaftigkeit seinen Gürtel zurecht, er weiss nicht so genau, was er mit der zierlichen Bosmer vor sich reden sollte... Aber nach kurzer Überlegung rutschen wieder die Erinnerung an die Geschehnisse der letzten Nacht in sein Gedächtnis. 'Nun, ihr wisst wohl auch nicht genau, was es mit dem Massaker im Haus der Weißhafen auf sich hat? Was die Ork der Magiergilde uns zuflüsterte, kurz bevor wir gingen, hat damit doch wohl nichts zu tun, Goblins hinterlassen zwar auch oft eine solche Sauerrei nach einem Kapmf, aber dass sie ihre Opfer... nunja unangenagt an die Wand nageln und augenscheinlich nur auf die Verwüstung des Schauplatzes aus sind, wäre mir neu...' Er schaut Irwaen fragend an.
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ᵵ Ghost Rider ᵵ
---Teleri---
Gravir schaut Teleri hinterher, bis sie die Tür hinter sich schließt, und immer noch starrt er auf die Tür. Warum bin ich so wütend auf sie? Ist überhaupt sie der Grund? Oder möchte ich mich selbst dafür lynchen, dass ich solch eine Dummheit begangen habe…. Der Rothwardon streicht sich angestrengt durch’s Haar und legt den Kopf in den Nacken, dabei schließt er die Augen und atmet ein paarmal tief ein und aus.
Schließlich schüttelt er den Kopf und erhebt sich. Mit großen Schritten geht er auf die Badtür zu und bleibt davor stehen. Geräusche von drinnen kann er nicht vernehmen außer dem gewöhnlichen Wasserplätschern. „Wer weiß, vielleicht hat sie sich schon die Pulsadern aufgeschlitzt, so wie vorhin…“, murmelt er vor sich hin und öffnet schließlich die Tür.
Ihm bietet sich eine skurrile Szenerie. Die Dunmerin sitzt mit angezogenen Beinen auf dem Vorsprung und blickt ihn direkt an. Gravir erwidert den Blick mit fragendem Gesicht, aber seine Verwunderung ist nur von kurzer Dauer. „Dir ist sicherlich bewusst, dass ich dich nicht so einfach gehen lassen kann. Davon abgesehen dass Zirkon das nicht so ohne weiteres zulassen wird, ich bin ebenfalls noch skeptisch. Du bist nicht gerade sehr überzeugend wenn es darum geht mir deine Loyalität zu versichern, denn obwohl du noch lange nicht so arrogant bist wie der Rest deines Hauses, ein wenig bist du es dennoch. Die letzte Möglichkeit zur Flucht hast du genutzt, sicher, das steht dir zu, aber nicht mit dem Ziel, wirklich folgsam zu sein. Nein, du rechnest damit, dass ich dich sofort freilasse. Sieh mir wenigstens nach, dass ich mir ein wenig von dir benutzt vorkomme, und das macht normalerweise niemand mit mir…“. Er macht eine kurze Pause um die Worte wirken zu lassen. Nochmals atmet er tief durch und fährt dann fort. „Aber wir müssen uns jetzt wohl arrangieren. Mach einfach weiterhin das was ich sage, dann kommen wir gut miteinander aus…“, und Gravir bleibt in der Tür stehen, verschränkt die Arme und wartet aufeine Reaktion...
---Irwaen, Myria, Skarin & Mergoth---
So langsam füllt sich der Platz mit Leuten, hier und da geht einer vorüber und mustert die Gruppe mit einem verstohlenen Blick, andere scheinen sie völlig zu ignorieren. Durch die langsam aufkommende Betriebsamkeit hat auch Myria nicht bemerkt, dass sie seit dem Verlassen der Taverne verfolgt wird, und zwar von den beiden Gestalten, welche sie gestern noch beiläufig im Schankraum in einer Ecke sitzen sah. Jedoch sind sie für sie nicht zu erkennen, da es dunkel war am gestrigen Abend und sie die Personen nicht genauer gemustert hat. Jedoch würde dies kein Unterschied machen, denn beide tragen eine Kapuze, der eine dunkelbraun, der andere schwarz, sodass ihre Gesichter verdeckt sind. Von der Kleidung sieht man auch nicht mehr als dunkle Lederrüstungen mit Haken, Ösen und ein paar Dolchen.
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